Hallo zusammen,
ich bin jetzt nicht der Extreme, der auf alles achtet – aber ich versuche, mein Bestes zu geben. Wenn man von Dingen weiß, die wirklich problematisch sind (z. B. Kinderarbeit, Ausbeutung oder unethische Investitionen), dann kann man sie bewusst boykottieren. Klar, es gibt bestimmt auch Dinge, auf die ich selbst nicht verzichten kann. Aber wo es möglich ist, achte ich darauf, verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen.
Jetzt bin ich bei Spotify hängengeblieben: Ich habe ein Familienabo, aber immer öfter stoße ich auf Punkte, die mich stutzig machen:
- KI-Investitionen: Spotify steckt massiv in KI-Entwicklung.
- Militärverbindungen: Gibt es tatsächlich Verbindungen zu Rüstungs- oder Militärprojekten?
- Ausbeutung von Künstler:innen: Die Bezahlung pro Stream ist lächerlich gering.
Meine Fragen an euch:
1. Was haltet ihr von Boykottieren allgemein? Boykottiert ihr Spotify oder andere Dienste aus ähnlichen Gründen?
2. Gibt es Alternativen zu Spotify, die:
- Künstler:innen fair bezahlen (z. B. höhere Auszahlungen pro Stream)?
- Ethisch und nachhaltig agieren (keine Investitionen in KI, Militär etc.)?
- Ein großes Musikangebot bieten?
Ich will nicht perfekt sein, aber besser informierte Entscheidungen treffen. Vielleicht hat ja jemand von euch Erfahrungen mit Alternativen wie Bandcamp, SoundCloud, Qobuz, Tidal oder anderen Diensten?
Freue mich über eure Perspektiven, Tipps oder auch kritischen Gedanken!