Religionsausübung

1.040 Mitglieder, 28.278 Beiträge

Kindererziehung zwischen Christen und Muslimen?

Hallo :) Ich bin Christin und mein Partner ist Muslim. Da wir beide am Beginn unserer Beziehung stehen und wir nunmal aus zwei verschiedenen Kulturen und Religionen kommen, wollten wir gleich zu Beginn einige Grundlegende Dinge klären, sodass nicht später Probleme auftreten werden. Die Frage, bei der wir hängen geblieben sind, wäre wie eine mögliche Kindererziehung ablaufen würde. Wir wissen, dass es erlaubt wäre zu heiraten und der Vater dann die Pflicht hat, den Islamischen Glauben im Haushalt zu wahren und auch die Kinder dementsprechend zu erziehen. Nur habe ich als Christin die selbe Pflicht und auch den Wunsch, dass meine Kinder auch meinen Glauben kennen lernen werden. Nun kam die Frage auf, ob dies die Pflicht meines Partners einschränken würde bzw gegen den Koran wäre, wenn eben zukünftige Kinder beide Religionen kennen lernen würden. Vielleicht könnte uns ja jemand diese Fragen beantworten oder stellen im Koran nennen, die das aufklären, wir haben nämlich leider keine genaue Antwort gefunden. Liebe Grüße und schon mal danke :)

Beschneidung ist Genitalverstümmelung

Im Judentum werden Babys schon in kürzester Zeit nach der Geburt beschnitten. Diesem medizinisch nicht notwendigen Eingriff kann ein Baby nicht zustimmen und somit wire seine körperliche Selsbtbestimmung untergraben. Nennen wir dies in fremden Kulturen Genitalverstümmelung, ist es bei uns eine legitime religiöse Praxis. Dies macht keinen Sinn. In manchen afrikanischen Ländern wird die Klitoris von jungen Mädchen aus religiösen oder kulturellen Gründen entfernt. Wenn man diese Handlunge objektiv mit der jüdischen beschneidung vergleicht, bei der die vorhaut von Babys ebenfalls aus religiösen Gründen ohne Zustimmung des Babys entfernt wird, muss man beides entweder als legitime religiöse Praxis oder als Genitalverstümmelung bewerten. Ansonsten muss man sich aus meiner Sicht den Vorwurf gefallen lassen, dass man narrative im Sinne der Juden verbreitet, obwohl sie nicht der eigenen Gesinnung entsprechen

beten muslime manchmal für ungläubige mit?

also gehört das überhaupt zum muslimischen gebet dazu und wenn ja, kommt es in der praxis auch vor? zum beispiel hält sich mein friseur penibel an die täglichen gebetszeiten. ich selbst habe mit religion nichts zu tun und führe als schwuler sozusagen ein haram Leben. Da ich Deutscher bin, bin ich rein formal Christ, aber in der Praxis unreligiös. ist es denkbar, dass er für mich hin und wieder mitbetet, dass ich auf den „rechten“ Weg zurückfinde odet betet man immer nur für sich selbst?