Hallo haed2410,

denke, mit zwei Unterzügen wäre das mit einer üblichen Deckenstärke von 18cm (Stahlbetondecke) machbar.

Für einen Vorentwurf würde ich die Unterzüge auf ca. 40cm Höhe schätzen (inklusive Decke, d.h. sie schauen dann 22cm unten raus)

Siehe Skizze!

Näheres von Deinem Statiker ;-)

Grüße!

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Hallo Bruchpilot13,

gebe Dir recht. Die Schweißnaht geht ja ringsum. Würde also das polare Trägheitsmoment des Schweißnahtbildes (Parallelogramm) errechnen und die Nähte rein auf Schub nachweisen.

Somit σ⊥=0.

Anders wäre es vielleicht, wenn es nur die linke Schweißnaht gäbe.

Grüße!

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Hallo Bruchpilot13,

Dir geht's um die Verbindungsmittelabstände at und ac, oder?

Das beanspruchte Hirnholzende ist die Seite, wo die Schraube/der Nagel aus dem Holz herauswill. Also stell Dir vor, Du nagelst eine Latte (z.B. 100cm lang) an einem Ende irgendwo fest. Abstand von diesem Ende zum Nagel z.B. 5cm. Dann ziehst Du am anderen Ende an der Latte. Das beanspruchte Hirnholzende ist dann das Dir gegenüberliegende Ende.

--> Also: Abstand at = 5cm, ac = 95cm.

Drückst Du hingegen gegen die Latte, ist das beanspruchte Hirnholzende auf Deiner Seite.

--> Abstand at = 95cm, ac = 5cm.

Gecheckt?

In Deiner Aufgabe ist at (für das Zugband) der Abstand rechts mit 15cm

Schöne Grüße!

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Hier ein Buchtipp:

https://www.amazon.de/TINY-HOUSE-Wichtigste-Minihauses-Deutschland-ebook/dp/B06XHLDTJZ/ref=pd_cp_351_2/261-2580130-1287401?_encoding=UTF8&pd_rd_i=B06XHLDTJZ&pd_rd_r=1c767260-e9a0-41ff-9f1d-3a14177d617a&pd_rd_w=60urh&pd_rd_wg=EhYkL&pf_rd_p=acdec005-d9af-42dc-8adf-800a9e540399&pf_rd_r=SG9SFA7N9BHS8CS9XAN2&psc=1&refRID=SG9SFA7N9BHS8CS9XAN2

Kostet nicht die Welt.

Grüße!

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Hallo,

ich denke, Du hast bei der Schwerpunktberechnung des Kreisbogens in y-Richtung die falsche Formel verwendet (nämlich für einen Halbkreis 4/3 * r / PI).

Rein für den Bogen (also ohne Flächeninhalt) wäre der Schwerpunkt bei 2 * r / PI

Grüße!

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Hallo NEOBE1,

würde jetzt mal nur einen einzelnen Balken betrachten: Wenn sich z.B. Dein Junior ins Hochbett hinstellt, steht er im ungünstigen Fall mit den Füßen mittig auf einem der Balken und die anderen beiden Balken bekommen davon (fast) nix mit.

Für Nadelholz aus dem Baumarkt würde ich eine niedrige Festigkeitsklasse annehmen, z.B. C14.

Rein rechnerisch ist es nun so, daß bei dem gewählten System die sog. charakteristische Biegezugfestigkeit des Holzes bei einer mittigen Einzellast von 0,96 kN überschritten wird.

Für den Laien ausgedrückt: Bei 96 kg Gewicht (statisch, kein Gehopse!) in der Mitte besteht eine statistische Wahrscheinlichkeit von 5%, daß der Balken durchbricht.

Ob Dir das reicht, solltest Du selbst beurteilen.

Wer's rechnerisch nachvollziehen will:

F = (5,5cm * (7,5cm)²)/6 * 1,4 kN/cm² / 300cm * 4 = 0,96 kN

Grüße!

waldenmeier

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Hallo DeMaggio,

hübsche Konstruktion!

Glaube auch, daß sie machbar wäre. Könnte mir die Verbindungspunkte mit "innenliegenden Blechen" vorstellen. D.h., die Holzstiele wären an den Enden geschlitzt. In den Schlitz wird ein Blech eingeschoben. Durch das Holz werden quer zur Faser und durch das Blech mehrere Löcher gebohrt und Stahlstifte ("Stabdübel") eingetrieben. Stahl und Holz sind so kraftschlüssig miteinander verbunden.

An den Knoten des Stabwerks gäbe es also für jeden Stab je ein Blech. Die Bleche müssten, je nach Geometrie des Knotens, dreidimensional miteinander verschweißt sein.

Das Ganze standsicher auszutüfteln, ist aber sicher nix für auf die Schnelle. Wenn es Dir ernst ist: Geh' zu einem Ingenieurbüro für Tragwerksplanung! Es sitzt dann aber ein Tragwerksplaner (Statiker) eine Weile drüber. Schätze den Aufwand für eine 3D-Berechnung mit einem Stabwerksprogramm und eine Detailbemessung aller Knotenpunkte auf etwa 3-5 Manntage. Würde also nicht erschrecken, wenn allein als Honorar für die Statik ca. 2.000 bis 3.000 € wegwären.

Schöne Grüße!

waldenmeier

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Hallo Csak,

Der markierte Wandstummel bildet aller Wahrscheinlichkeit nach das Auflager für einen Unterzug zwischen Wohnraum und Küche.

Wenn Du das Wandstück also entfernst, müsste der Unterzug bis zur Querwand Küche/Loggia "verlängert" werden, er bekommt also eine größere Spannweite. "Verlängern" in Anführungszeichen, denn durch die höhere Spannweite bekommt das Bauteil eine wesentlich höhere Biegebelastung (Verdopplung der Spannweite = Vervierfachung der Biegebelastung) und muß statisch neu bemessen und damit sicherlich komplett ersetzt werden.

Dann wäre noch die Wand zwischen Küche und Loggia selbst zu prüfen. Je nach Belastung müsste ggf. ein Teil des Mauerwerks durch Beton ersetzt werden (sog. Auflagerbank oder Betonstütze im Eck).

Die Lastweiterleitung in die darunterliegenden Bauteile wäre aus Sicht des Statikers ebenfalls noch zu überprüfen.

Fazit: Es ist (fast) alles machbar, aber natürlich eine Frage des Aufwandes.

Grüße! waldenmeier

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Hallo HuggyS,

nach einer kurzen Überschlagsrechnung möchte ich, als Baustatiker, mich den Vorrednern anschließen und Dir auf jeden Fall eine Abstützung in der Mitte empfehlen, der Regalboden droht sonst schon ca. bei 1/3 Deiner angegebenen 500kg zusammenzukrachen. Auch mit 22mm Stärke wird's wohl knacken.

Mit Abstützung hält's gerade so, aber mit geringer rechnerischer Sicherheit. Also besser zusätzlich die dickere Brettstärke wählen.

Kann auch die paar Zeilen Berechnung hochladen, wenn's Dich interressiert und Du eine Sauklaue entziffern kannst ;-)

Grüße! waldenmeier

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Hi,

das Prinzip des Ritterschnittes ist ja, daß man "herausgeschnittene" Teile des Tragwerks betrachtet und die angereifenden Kräfte ins Gleichgewicht bringt.

Anbei mein Lösungsweg (sicher einer von vielen) für Deine Aufgabe.

  1. daß die beiden Auflagerkräfte A und B 20 kN sind, ist ja klar, oder?
  2. Und daß es keine horizontalen Auflagerkräfte gibt, sollte auch klar sein, denn B kann keine Horizontalkräfte aufnehmen und bei A kommt dann auch nichts raus, sonst wäre das System nicht im Gleichgewicht.
  3. Dann Freischnitt um A; über die Winkelbeziehung bzw. Seiten- und Höhenverhältnisse ergibt sich aus der Lagerkraft die Horizontalkraft s2 und über den Pythagoras die Kraft s1.
  4. Und so hangelt man sich weiter von Knoten zu Knoten....

Hoffe, ein klein wenig geholfen zu haben und wünsche viel Erfolg!

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Hi,

laut Norm muß eine Decke unter Wohnräumen mindestens 150 kg/m² veränderliche Last aushalten. Das galt auch schon um 1960 (genauer gesagt seit 1948).

Kannst ja mal alle Deine Bücher, Möbel, Klamotten und natürlich Dich selber wiegen, dann alles zusammenzählen und durch die Fläche Deines Zimmers teilen :-P !

Grüße! waldenmeier

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Hallo Steffen,

Für die Beantwortung Deiner Frage wäre essentiell zu wissen, wie hoch die zu erwartende Schneelast auf dem Dach sein wird.

Du kannst Dir denken, daß diese im Allgäu höher ist als in Vorpommern. Also:

  • Landkreis?
  • Höhe ü. NN ?

Zweitens würden für den Geschmack des Statikers noch aussteifende Elemente (vor allem in Querichtung) fehlen; Werden die Wände beschlagen oder bleibt die Konstruktion offen?

Grüße!

waldenmeier

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Hallo Malocher1,

um mal konkret zu werden und Dir zu sagen, was deine Stütze überhaupt trägt, nachfolgend eine kurze Berechnung.

Annahmen dabei sind normaler Baustahl (S235), daß die Stütze zentrisch belastet wird und außerdem sowohl oben als auch unten gehalten ist.

Das nennt sich dann "Eulerfall 2" und die Knicklänge ist gleich der tatsächlichen Länge, also 200cm.

Aus dem Tabellenbuch entnehme ich für ein Quadratrohr 80x5 einen Trägheitsradius i = 3 cm.

Somit ist die Schlankheit lambda = 200cm / 3cm = 66

Wieder in's Tabellenbuch geschaut und darin steht, daß für diese Schlankheit die maximale Druckkraft, die das Profil ohne Knickgefahr aushalten würde, um den Faktor kappa = 0,51 abgemindert werden sollte.

Also hält die Stütze (mit einer Stahlfläche von A=14,4 cm² und einer zulässigen Stahlspannung von 21,8 kN/cm²) rechnerisch:

14,4 cm² * 21,8 kN/cm² * 0,51 = 160 kN

Dann mal lieber noch durch einen Sicherheitsbeiwert von 1,5 geteilt, d.h. die Stütze trägt:

160 kN / 1,5 = 107 kN, also gute 10 Tonnen.

(Das war eine Berechnung nach "alter" DIN, wer mich korrigieren oder nach Eurocode rechnen will, soll's gerne tun ;-))

Schöne Grüße!

waldenmeier

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Hallo KarmaKarine,

anbei als Beispiel zwei Fotos. Sie zeigen ein nach einem größeren Brandschaden teilweise eingestürztes ehemaliges Fabrikgebäude. Links im Bild die ehemalige Schlosserei des Betriebes, auf deren Decke große Mengen an Abbruchmaterial (Trümmerlast) liegen.

Fragestellungen waren hierbei z.B.: a) kann die Decke, trotz derzeitiger Belastung durch Trümmer, zusätzlich durch Befahrung mit Minibagger für Abbrucharbeiten belastet werden? b) ist ein gefahrloses Betreten der Schlosserei im Rahmen der Rückbauarbeiten noch möglich?

Grüße! waldenmeier

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Hallo patdo1984,

habe das Buch mal besessen, aber, glaube ich, dann verliehen und nie wiederbekommen. Ich schaue aber heute abend mal zuhause im Bücherregal nach, ob es vielleicht doch noch da ist. Melde mich morgen wieder.

Ansonsten würde ich Dir, wenn Du Englisch kannst, diesen Titel empfehlen:

http://www.amazon.de/Building-Alaska-Log-Home-Walker/dp/088240511X

Auch ganz ähnlich gemacht, mit tollen Ideen, Anleitungen und schönen Fotos, und etwas günstiger. Besitze das Buch leider nicht selbst, sondern hatte es als Leihgabe.

Grüße! waldenmeier

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User Mikkey hat leider recht: Die geltenden Normen sind in der Regel nicht kostenlos verfügbar, Man muß die Texte käuflich erwerben.

Aber egal, im groben ist es so: Die Belastungen, die bei der Planung eines Bauwerk anzusetzen sind, also Materialgewichte, Windlasten, Schnee, Verkehr, usw. sind mittlerweile in einer Euro-Norm geregelt ( DIN EN 1990). Hier stehen auch die Sicherheitsbeiwerte drin, die auf der "Einwirkungsseite" draufzuschlagen sind. In der Regel werden ständige Lasten mit 1,35 multipliziert und veränderliche Lasten mit 1,50.

Zusätzlich gibt es noch Sicherheitsbeiwerte auf der "Widerstandsseite", die jeweils vom Material abhängen. Auch diese Werte sind genau genormt, aber in der jeweiligen das Material betreffenden Norm. Beispiele: Stahl 1,10, Holz 1,30, Beton 1,50.

Also steckt für Dich (als veränderliche Last), wenn Du z.B. auf Deinem Holzbalkon stehst, eine Sicherheit von mindestens 1,50 x 1,30 = 1,95 drin.

Grüße!

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Hallo f0m3ster,

es ist schon möglich, den Balkon in den Fußbodenebenen auszusteifen. Der Nachteil ist, daß die horizontal angreifenden Kräfte dann in Richtung Hauswand geleitet werden. Gleichzeitig wird ein Drehmoment erzeugt, das senkrecht zur Wandebene Zug- und Druckkräfte verursacht. Probier's mal am Lego-Modell aus!

Wird aber der Balkon vorne versteift, landen diese Kräfte unten im Fundament. Dort ist es schlicht einfacher, diese Kräfte zu verankern. Erstens, weil der Großteil von auftredenden Zugkräften durch das Eigengewicht des Balkons überdrückt werden und zweitens ist dort nicht auf weitere Randbedingungen, wie z.B. Belastbarkeit der Hauswand, Verankerung im Mauerwerk auf Zug oder Kältebrücken zu achten.

Mit anderen Worten: das ist nicht so aufwändig und damit einfach preiswerter. Frage beantwortet ;-) ?

Grüße!

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Hi,

das heißt, Du hast einen Zweifeldträger (ZFT) mit den Spannweiten 2 x 2,80m, stimmt's?

Und eine Linienlast von 12,6 kN / 5,60m = 2,25 kN/m, stimmt auch so, oder?

Bei einem ZFT wird meistens die Biegespannung am Mittelauflager maßgebend. Hier heißt es, mit Sicherheitsbeiwerten zu rechnen und das erforderliche Widerstandsmoment zu ermitteln. Also multipliziere ich erstmal Deine Last pauschal mit 1,5:

qd = 2,25 * 1,5 = 3,38 kN/m

Am Mittelauflager des ZFT herrscht folgendes Biegemoment:

Md = qd * L² / 8 = 3,38 * 2,80² / 8 = 3,31 kNm = 331 kNcm

Baustoff Holz? Also diesen Wert teilen durch die zulässige Biegezugfestigkeit von Holz. Die beträgt für Nadelholz C24, das im Außenbereich verbaut wird und hauptsächlich kurz wirkende Lasten bekommt (also z.B. auf einem Balkon): fm,d = 2,4 * 0,7 / 1,3 = 1,29 kN/cm²

Also:

erf_W = 331 kNcm / 1,29 kN/cm² = 257 cm³

Das erreichst du z.B. mit einem Holzbalken 8 x 16 cm:

vorh_W = b * h² / 6 = 8 * 16² / 6 = 341 cm³

Und die Lagerreaktion am Mittelauflager beträgt beim ZFT mit zwei gleichen Spannweiten:

1,25 * qd * L = 1,25 * 3,38 kN/m * 2,80m = 11,8 kN

Das ist, wie immer, erstmal für den Hausgebrauch gedacht, es gehören durch den Statiker natürlich noch ein paar andere Sachen abgecheckt (Schubspannung, Belastung quer zur Faser ...).

Grüße!

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Hallo lowpricelighter,

Die Behauptung, daß tragende Wände immer 24cm stark sind, stimmt NICHT. Gerade bei Gebäuden aus den 1950er oder 60er Jahren übernehmen oft auch 11,5er Wände tragende Funktion, sogar oft vom Dach bis zum Keller hinunter.

Du sagst, die Wand steht in jedem Geschoß. Also muß an der Stelle, wo Du sie herausbrichts, ja mindestens die Last der darüberliegenden Wände abgefangen werden. Ist logisch, oder?

Deshalb NATÜRLICH einen Tragwerksplaner (=Statiker) bestellen. Dieser ist in aller Regel auch durch eine Berufshaftpflichtversicherung abgesichert, für den Fall der Fälle. Den Aufwand für seine Dienstleistung schätze ich (für eine Ortsbesichtigung und die statische Bemessung eines Sturzes) auf ca. 250 - 500 €.

Grüße!

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Hi Ianus,

Als erstes das Drehmoment berechnen, also Kraft mal Hebelarm (Hebelarm = Abstand Kraftangriffspunkt bis Achse Stütze). Ist klar oder?

Der exakte Lösungsweg wäre dann: Schweißnaht aufzeichnen, Flächenträgheitsmoment I berechnen, dann Widerstandsmoment W berechnen, dann Spannung sigma = M / W.

Einfacher und ausreichend genau würde ich es aber so machen: Das Drehmoment wird in der Stütze in ein Kräftepaar aufgeteilt: In der Achse des linken Flansches Zug, im rechten Flansch Druck.

Also: Druck = Zug = F = M / (h-t)

Diese Kraft dann durch die Fläche der Flanschnähte auf einer Seite der Stütze teilen. Ich würde nur die zum Flansch parallelen Nähte ansetzen und den Walzradius rechnerisch weglassen, also wäre die Fläche:

A = 7 mm * (b * 2 - r * 2 - s)

Schweißnahtspannung ist dann sigma = F / A.

Dann der Nachweis mittels Vergleich von sigma mit fy,w,d. Dabei alphaw nicht vergessen (Bei S355 alphaw = 0,8).

Hoffe geholfen zu haben. Grüße!

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Hallo mbholzwurm,

mit einem Querschnitt 100/200 bist Du einigermaßen auf Nummer Sicher, außer Ihr wohnt im Gebirge.

KVH oder BSH ist egal! Entgegen der landläufigen Meinung haben beide dieselbe Spannungsfestigkeit.

Wenn Du es genauer wissen willst, muß bekannt sein:

  1. Bauort (Schneelastzone)?
  2. Höhe über NN?
  3. Angrenzendes Wohnhaus um wievel m höher als der Wintergarten (Schneeanwehung!)?
  4. Statisches System des Sparrens (Dachüberstand)?
  5. Statisches System der Pfette (Einfeldträger, Zweifeldträger, Dreifeldträger usw.)?

Grüße!

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Hallo Romaldo,

für solche Fälle gibt es eine relativ einfache Überschlagsformel. Sie gilt für Einfeldträger aus Holz und man rechnet mit charakteristischen Werten (also ohne Sicherheitsbeiwerte):

erf_I = 313 * M * L

I ist das Flächenträgheitsmoment des Holzquerschnitts, M ist das wirkende Biegemoment, L die Spannweite.

Zuerst brauchst Du aber die Belastung. Wir setzen für das Eigengewicht (Terrassenbelag und Holzbalken) pauschal: 0,5 kN/m² und als Verkehrslast für Balkone nach DIN: 4 kN/m²

Der Balkon ist 1 m breit, die Hälfte bekommt der Balken an der Hauswand, die andere Hälfte Dein Einfeldträger, also:

q = (0,5 kN/m² + 4 kN/m²) * 0,5m = 2,25 kN/m

M errechnet sich wie folgt:

M = q * L² / 8 = 2,25 kN/m² * (5,80m)² / 8 = 9,5 kNm

oben eingesetzt:

erf_I = 313 * 9,5 * 5,80 = 17.200 cm^4

Und Dein Holzquerschnitt hat soviel:

vorh_I = b * h³ / 12 = 7cm * (30cm)³ / 12 = 15.750 cm^4,

also eigentlich ein bißchen zuwenig.

D.h. entweder die Spannweite reduzieren oder einen etwas stärkeren Balken nehmen und dann nochmal rechnen.

Das ist natürlich nur für den "Hausgebrauch" gedacht. Einen Statiker brauchst Du dann ohnehin, Dein Flugsparren und die Pfetten wollen ja auch noch nachgewiesen werden.

Schöne Grüße!

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Hallo Maffelmann,

da Du keine Unterlagen dazu hast, kann man ja nur raten, was für Sicherheitsglas das ist. Es gibt da verschiedene Ausführungen.

Deshalb folgende einfache Berechnung mit der zulässigen Spannung für "stinknormales" Spiegelglas. Reicht aber. Laut Richtlinie für linienförmig gelagerte Verglasungen: sigma = 1,2kN/cm².

zul_q = 8 * sigma * W / l²

mit W = 40cm * (0,4cm)² / 6 = 1,07cm³

zul_q = 8 * 1,2kN/cm² * 1,07cm³ / (40cm)² = 0,0064kN/cm

zul_Q = 0,0064kN/cm * 40cm = 0,26kN

Das heißt, du kannst die Glasplatte guten Gewissens mit ca. 26kg Büchern beladen, vorausgesetzt, die Last ist gleichmäßig verteilt und die Glasplatte an mindesten zwei Seiten linienförmig aufgelegt. Kantenpressung darf nicht sein, d.h. zwischen der Glasplatte und dem Riegel der Vitrine muß eine Gummi- oder Filzleiste o.dgl. liegen.

Ist die Platte punktförmig aufgelegt, wird's komplizierter.

Hoffe, etwas weitergeholfen zu haben; Schöne Grüße!

waldenmeier

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Hallo Orschel,

vielleicht sollte man noch was klarstellen:

Die Trennung von tragenden und nichttragenden Bauteilen, Ausbauten, usw., wie Nutzer Seehausen sagt, wird bei Ingenieurbauwerken vorgenommen. Dann sind die entsprechenden Kosten aber zu 100% anrechenbar.

Bei einem EFH sind i.d.R. pauschal 55% der Bauwerkskosten anzurechnen, also alles was in die "Kostengruppe 300" (bitte "DIN 276" ergoogeln) gehört, sprich: auch Fenster und Türen, Gerüst usw.

Alles was zu den technischen Gewerken gehört (Kostengruppe 400, also Heizung und Sanitär) ist zu 10% anrechenbar.

Alle weiteren Kostengruppen (also Grundstückskauf, Herrichten, Außenanlagen, Nebenkosten, Honorare usw.) bleiben unberührt.

@Seehausen: korrigier' mich bitte, wenn ich was falsches erzähle!

Grüße! waldenmeier

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Hallo Nathalia,

Also, rein rechtlich: JA (es ist je nach Bundesland ein bisschen unterschiedlich - ich spreche jetzt für Bayern)

Je nach Berufserfahrung (die Du gegenüber der Ingenieurekammer des jeweiligen Bundeslandes mit Zeugnissen belegen mußt) nach dem Studium:

  • nach 3 Jahren mit Schwerpunkt "Entwurfsplanung", z.B. in einem Architekturbüro, darfst Du dich "Entwurfsverfasser" nennen und Gebäude bestimmter Gebäudeklassen statisch nachweisen.

  • nach 3 Jahren mit Schwerpunkt "Tragwerksplanung", z.B. in einem Ingenieurbüro für Baustatik, darfst Du dich "Tragwerksplaner" nennen und ALLE Gebäude statisch nachweisen.

Und rein praktisch: EHER NEIN.

  • Ein Architekturstudium gibt dir erstmal NICHT das nötige Rüstzeug mit, um eine etwas anspruchsvollere Statik zu rechnen. Bauingenieurwesen wäre besser.

  • Es lässt sich aber alles lernen, auch wenn's ein sehr hartes Brot wird, sofern man den richtigen Chef und die richtigen Kollegen hat!

Und außerdem:

  • an User Det1965: Mir war`s noch keine Minute langweilig;-)

Schöne Grüße!

waldenmeier (=Bauing.)

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Hallo nochmal,

anbei kleine Beispielrechnung (hatte wohl zuviel Zeit).

Ist natürlich nur ein rein theoretisches Rechenexempel. An Bergwanderer: Bitte nicht so ernst nehmen ;-)

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Hallo Siggi1910!

Ich bewundere deinen Mut! Solltest Du die Löcher in Decke und Boden allerdings selbst hineingeschnitten haben, sollte man eher von Tollkühnheit sprechen. Das Befahren mit einem Auto ist dann absolut lebensgefährlich: Mit dem Durchtrennen des Bewehrungsstahls im Beton ist das Tragsystem des Bodens/der Decke vollkommen über den Jordan. Ich würde die obere Garage dann als Hühnerstall verwenden aber bloß keinen Menschen mehr betreten lassen.

Wenn Du allerdings die Garagen schon mit Öffnungen bestellt hast (Wußte aber gar nicht, daß es sowas gibt), dann ist der Boden bzw. die Decke mit hoher Wahrscheinlichkeit in die Wand "eingespannt" und du würdest mit deiner Türöffnung wiederum dieses System stören. Also würde ich davon die Finger lassen.

Schöne Grüße!

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Hi Sunshinebunny,

noch ein kleines Wort zur Statik, aber nur überschläglich und zur Verdeutlichung der Problematik:

Je nach Norm, die zur Bauzeit gültig war, liegt die zulässige Verkehrslast für einen Balkon Eurer Größe zwischen 4 und 5 kN/m². Also nehmen wir mal den niedrigeren Wert an, das entspricht 400 kg/m². Weiterhin angenommen, die Dicke eurer Substrat-(=Erd-)schicht würde 20cm betragen und würde damit (wassergesättigt) cirka 0,20m x 1500kg/m³ = 300 kg/m² wiegen.

Wenn man die Werte nun subtrahiert, verblieben noch 100 kg/m², die Ihr als Verkehrslast ausnutzen könntet.Das ist nicht viel: z.B. insgesamt drei Leute auf Eurem Balkon, ohne Balkonmöbel o.dgl.. Bei einer kleinen Hausparty sollten also nicht zu viele Raucher draußen stehen, um keine Angst zu haben, daß der Balkon abstürzt. Ernsthaft gesehen, muß man von Eurem Vorhaben abraten.

Es gibt sicherlich auch leichtere Aufbauten. Ich empfehle euch einen Blick auf die Homepage eines Dachbegrüners, z.B. hier:

www.zinco.de

Dort erfahrt Ihr auch mehr über Aufbau, Drainage, u.s.w.

Hoffe, trotzdem ein bisschen weitergeholfen zu haben; Schöne Grüße! waldenmeier

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Entschuldigung, wenn ich mich einmische, aber ich glaube, der Aufsatz ist in der falschen Zeitform geschrieben. Du schreibst alles in der Vergangenheit, als wärs Du am Ende des Lebens angelangt. Meiner Meinung nach, weil Du ja erst 14 bist, müßte es in etwa so lauten (Präsens):

Wenn ich Millionärin wäre.

Mein Leben als Millionärin würde ich anders leben. Ich wäre frei von Schulden und hätte keine Probleme, Geld auszugeben. Als Millionärin würde ich mir ein kleines Haus bauen. Ich müsste mich in diesem Haus nur wohl fühlen und der Rest wäre mir nicht wichtig. Ich bräuchte keinen Swimmingpool oder einen grossen Garten. Mein Äusserliches Leben müsste nur gemütlich und ordentlich sein. Natürlich würde ich mir auch Produkte gönnen, die mir ein kleines Stück vom Glücklichsein erfüllten (oder: erfüllen würden"). Anfangs würde ich diese Produkte kaufen (... hätte keinen platz ). Aber auch einen Rest von meinem Geld würde ich Menschen spenden, die nicht nur kein Essen haben, die auch psychisch und körperlich behindert sind. Denn es ist wichtig, solche Menschen ein Licht im Leben zeigen zu können, dass eine Behinderung im Leben nichts ausmachen kann. Trotz all dieser käuflichen Produkte, kann man im Leben nicht immer glücklich sein, denn glücklich kann man im Leben nur sein, wenn man den Sinn im Leben gefunden hat. Mir fallen  keine Ideen mehr ein, denn ein Leben als Millionärin ist nicht speziell. Speziell kann das Leben nur sein, wenn man einen Menschen im Leben hat, mit dem man alles teilen kann, sei es der beste oder der/die beste Freund/in.

 

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Hast übersehen, die Formel umzustellen!

aus

p:100 = W:G

wird

p = W:G * 100

also

p = 18,25m : 206m  * 100% = 8,86 %

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Um Bauschäden zu vermeiden, empfiehlt es sich, über der Leiche des Statikers eine Lage Bewehrungsstahl einzubauen!

Wenn wir ein System annehmen, wie ich es beiliegend skizziert habe, eine Lastannahme von pauschal q = 100 kN/m auf das Fundament treffen und davon ausgehen, daß über der Nasenspitze des Opfers eine statische Nutzhöhe von d = 0,50 m verbleibt (auf ausreichend Betondeckung achten!), ergibt sich:

M = 100kN/m * (2m)² / 8 = 50kNm

z = 0,9 * d = 0,45m

N = M / z = 111 kN

erf. As = N / 50kN/cm² * 1,15 = 2,55 cm²

gewählt: 3 x Durchmesser 12 mit As = 3,39 cm²

Stimmt's?

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Hi, siehe anbei.

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Siehe bei der evangelichen Kirche:

http://www.ekd.de/glauben/95_thesen.html

Schöne Grüße!

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Hi MurkelB,

mit der Mindestraumhöhe schließe ich mich meinen Vorrednern natürlich an, aber sei's drum! Das muß nicht der HLS-Planer verantworten.

Also: Wenn nicht gerade im Geschoß darüber an der Stelle, wo Du die Tür planst, konzentriert Last eingeleitet wird (z.B. durch irgendeine Stütze o. dgl.), reicht in aller Regel ein Ziegelflachsturz mit 71mm.

Also bleiben als lichte Türhöhe: 193 - 7 - 3cm Zarge = 180cm

Das hat zumindest unseren Vorfahren eigentlich immer genügt.

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Hi Hannahmarie,

die beliebtesten 2 Beschäftigungen für Praktikanten im Architekturbüro sind vermutlich:

  • "Plänen falten":

Die Pläne werden so gefaltet, daß sie am Schluß genau A4-Format haben und sich auch im Ordner eingeheftet ausklappen lassen. Dafür gibt's sogar eine DIN-Norm:-)! Vorher darfst Du natürlich noch den Rand abschneiden.

  • "Massenermittlung":

Du bekommst die Pläne von einem Bauwerk und zählst z.B. alle Türen und Fenster. Wenn man Dich in Mathe für einigermaßen fit hält, berechnest Du die Flächen aller Fußböden, Wände, Decken, usw.. Daraus wird dann von Deinem Chef eine Kostenschätzung oder eine Preisanfrage an Handwerker gemacht. Z.B.: Hier gibt es 2500 Quadtratmeter Innenwände zu verputzen, was willst Du dafür?

Ansonsten schließe ich mich meinen Vorrednern an und rate Dir, das Kaffeekochen, Ordnerrücken beschriften und "Einfach Nur Freundlich Sein" zu üben (aber das ist in anderen Büros ja das gleiche)!

Viel Glück & Spaß!

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