Hallo,
Moment ist Kraft mal Hebelarm.
Und der Hebelarm ist der Radius um den Bezugspunkt bis zum senkrechten Angriffspunkt der Wirkungslinie der Kraft.
Siehe Skizze!
Hoffe, das hilft Dir weiter.
Grüße!
Hallo,
Moment ist Kraft mal Hebelarm.
Und der Hebelarm ist der Radius um den Bezugspunkt bis zum senkrechten Angriffspunkt der Wirkungslinie der Kraft.
Siehe Skizze!
Hoffe, das hilft Dir weiter.
Grüße!
Hallo,
das sieht mir sehr nach einer sog. "Försterdecke" aus.
Mehr dazu erfährst Du z.B. von Herrn Holger Tebbe:
https://www.google.com/url?sa=t&source=web&rct=j&opi=89978449&url=https://www.bsvtebbe.de/wp-content/uploads/2020/03/4.B.a.-1.-Besonderheiten-historischer-Bodenaufbauten.pdf&ved=2ahUKEwjO34LftqeMAxVrlP0HHeaeGXoQFnoECBkQAQ&usg=AOvVaw3mjHnuFaaX2D5Gl4Xlql1o
Grüße!
Hallo kleine Ameise,
ja, Du hast vollkommen richtig mitgedacht: Nämlich dass in diesem Fall die Biegebewehrung im mittleren Feld oben hineingehört, weil sich in diesem Fall die Zugzone oben befindet.
Das ergibt sich einfach aus diesem System, bei dem das mittlere Feld im Vergleich zu den Randfeldern eine sehr kurze Spannweite hat.
Die Momentenlinie "schafft" es quasi mit nicht ihrem "Bauch" über die Nullinie ;-)
Grüße!
Guten Morgen,
also, wenn das Obergeschoss den gleichen Grundriss hat, dann muß diese Wand ja zumindest die darüberstehende Wand tragen. Liegt nahe, oder? Auch durchaus wahrscheinlich, dass außerdem noch Lasten aus dem Dachstuhl dort "herunterkommen".
Der Tragwerksplaner Deines Vertrauens sieht sich die Sache sicher gerne vor Ort mal an und rechnet Dir bei Bedarf einen Stahlträger aus :-)
Grüße!
Hallo,
ob Du mit der Konstruktion 6m überspannen kannst oder nicht, hängt doch nicht von diesem Traufdetail ab, sondern von dem von Dir gewählten Gesamtsystem und den gewählten Stahlprofilen.
Dazu ein kurzer Blick in das Büchlein "Entwurfshilfen für Architekten und Bauingenieure" (Bauwerk-Verlag). Als ersten Ansatz für den Entwurf wird darin für Stahlträger eine Höhe von L/30stel bis L/20stel empfohlen (im folgenden Mittelwert l/25stel).
So, dann bräuchtest Du also als Dachträger circa (und Pfosten am schönsten passend dazu), 600cm / 25 = 24 cm, also beispielsweise Rechteckrohre 250x150mm.
Jetzt mal angenommen, Du stellst alle 3m einen Pfosten mit Dachträger, dann bräuchtest Du als Querriegel (also die Profile, auf denen die Verglasung auflagert, die also in Deinem Detail geschnitten dargestellt sind) 300cm/25 = 12cm, also beispielsweise Rechteckrohre 120x80mm. Zufällig habe ich gerade im Kopf, daß bei Überkopfverglasungen die Spannweite der Glasscheibe 1,20m nicht überschreiten sollte. Diese Rechteckrohre also höchstens alle 1,20m vorsehen.
So, und schon hast Du ein Tragwerk entworfen:
Schöne Grüße!
Hallo,
wenn ich die Aufgabe richtig verstehe, müssen die Studenten hier gar nichts berechnen, sondern nur die "Schieber" im Programm betätigen.
Es soll die abhebende Windlast (also die grünen Pfeilchen, die nach oben zeigen) in Vergleich gestellt werden zu der minimalen Auflast auf das Dach.
Die minimale Auflast steht ja in der Aufgabenstellung:
So, und jetzt den Schieber Windkraft so weit nach oben drehen, bis an einer Stelle die Resultierende der Windlast (WL) größer wird als die Resultierende der Eigenlast (DL), sprich, wenn an einer Stelle das grüne Pfeilchen, das oben zeigt, genauso lang ist wie der entsprechende magenta Pfeil, der nach unten zeigt. Und das wird schätzungsweise als erstes am Punkt S2 passieren.
Und damit wäre die Aufgabe gelöst, vermute ich.
Grüße!
Lieber EmreOli,
passt doch.
"Ein gutes Pferd nimmt die Hürden knapp" ;-)
Bloß nicht aufgeben!
Grüße und alles Gute!
Hallo,
die Wahl des richtigen (ausreichend dauerhaften) Betons hängt hier weitestgehend davon ab, welchen äußeren Einflüssen das Bauteil ausgesetzt sein wird, sprich der sog. Expositionsklasse.
Siehe z.B. dieses Merkblatt:
www.vdz-online.de/fileadmin/wissensportal/publikationen/basiswissen/zement-merkblaetter/B9_2021.pdf
Für den Bahnsteig würde z.B. gelten:
als Mindest-Festigkeitsklasse ergäbe sich also hier (und zwar aus der Expositionsklasse XD3): C35/45
Die vollständige Charakterisierung des Betons im LV oder auf dem Bewehrungsplan würde also lauten:
C35/45, XC4, XD3, XF4
Grüße!
Hi,
zunächst: die Änderung von tragenden Bauteilen innerhalb von Wohngebäuden ist, zumindest gilt das in Bayern, verfahrensfrei. Das heißt, Du brauchst gar keine Baugenehmigung.
Um so mehr ist der Bauherr für die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften, dazu zählt auch eine ausreichende Standsicherheit und Arbeitssicherheit, im Wesentlichen eigenverantwortlich.
Jetzt ganz konkret: Die Statik des Hauses zu beurteilen und ggf. einen ausreichenden Träger bzw. Bauabstützungen zu bemessen, kann von Dir als Laie nicht erwartet werden und Du brauchst natürlich einen Statiker. Wenn Du Dir aber zutraust und die Hilfsmmittel hast, die Baumaßnahme unter fachkundiger Anleitung eigenhändig selbst durchzuführen, so ist das Dir erlaubt.
Grüße
Hallo,
es ist egal ob seitlich angeschlossen oder obenauf liegend. Im Stahbau werden Träger untereinander oft höhengleich angeschlossen. Es gibt kein extra Wort dafür.
Also, wie richtig gesagt, sehen wir: Quer- und Längsträger oder Haupt- und Nebenträger (Nebenträger sind die kleineren, seitlich angeschlossenen).
Und es sind "Träger", da sie waagerecht liegen und, wie man an der Treppe und auch an den Querschnitten sieht, später eine Decke tragen werden. Sie werden also hauptsächlich auf Biegung beansprucht. Im Gegensatz z.B. zu "Stützen", die senkrecht stehen, oder "Streben", die nur der Aussteifung dienen und hauptsächlich auf Normalkraft beansprucht werden.
Würde also "Nebenträger" schreiben.
Grüße!
Hallo,
2. Winkel untereinander mittels Addittion und Subtraktion bestimmen
3. Vektorenlängen mit dem Sinussatz (siehe Formelsammlung) ermitteln
Schöne Grüße!
Hallo und ACHTUNG!
Sehr leichtsinnige Antworten hier. Entgegen der immer wieder falsch aufgestellten Behauptung können 11,5er Wände durchaus tragend sein. Besonders in Häusern aus "sparsamen" Zeiten, wie den 1920er bis 60er Jahren.
Also bitte auf User twinax hören, in die gelben Seiten schauen, Telefonhörer in die Hand nehmen und sich einen Tragwerksplaner ("Statiker") ins Haus holen.
Schöne Grüße!
Sehr knifflig.
Erste Gegenfrage: Ist das für eine wissenschaftliche Ausarbeitung gedacht oder für die Praxis? Wenn Letzeres, würde ich, vereinfachend, die Querlagen der Dreischichtplatte einfach rechnerisch "weglassen" und dem Rest einen E-Modul von C24 zuweisen.
Zweite Gegenfrage: sind die Querschnittsteile schubfest untereinander verleimt? Wenn Nein, dann wäre der Gesamtquerschnitt zu betrachten als nachgiebig miteinander verbundene Einzelquerschnitte, unter Beachtung der Nachgiebigkeit der Verbindungsmittel. Das wird's aber wirklich eine Wissenschaft.
Grüße!
Also,
ich wünsche mir manchmal, ich könnte für bestimmte Personen die Schwerkaft genau umdrehen. Derjenige würde dann plötzlich, genau mit Erdbeschleunigung, von der Welt gen Universum abgestoßen. Und auch dort von allem weiterhin abgestoßen werden. Nichts und niemand würde jemals wieder von ihm behelligt werden.
Trump und Putin wären die ersten beiden Kandidaten, an denen ich's ausprobieren würde 😉
Grüße!
Hi,
eine korrekte zeichnerische Darstellung im Entwurfsplan wäre meines Erachtens z.B. so:
Das Bauteil, das eine Brüstung besitzt, also das Fenster, wird mit Vorsprungsmaß bemaßt, die Tür mit Öffnungsmaß (also + 1cm).
Über der Maßlinie die Breite, unter die Maßlinie die Höhe der Öffnung
Die Brüstungshöhe ohne irgendeine Linie an die Brüstung.
Mein Beispiel-Bauteil würde in einer Ansicht etwa so aussehen:
Das ist natürlich normgerecht und technisch machbar, mit einem Sturz über 2,26m lichte Öffnung.
Hoffe, das war in etwa so Deine Frage?
Grüße!
Hi,
ich könnte mir vorstellen, sich zweiteilige Aufhängungen "zum Einhaken" mit ein paar Latten und Leisten zusammenzuspaxen und diese mit etwas Weicherem (z.B. Fenster/Tür-Dichtbänder) zu "entkoppeln".
So in etwa:
Ist aber nur so eine Idee...
Schöne Grüße!
Hallo,
die Oberfläche sieht ganz nach einem Rohrputz aus. Also tippe ich mal ganz stark auf eine Holzbalkendecke. Ist ein Altbau, oder?
Wenn das so ist, hieße das, dass die Decke von unten nach oben vermutlich so aufgebaut ist:
Das hieße weiterhin für Dich, wenn Du eine Schaukel aufhängen willst:
Viel Erfolg und schöne Grüße!
Nein, Du brauchst Dir wirklich keine Sorgen machen!
Wie optimistlookin richtig geschrieben hat, unterscheidet ein Statiker zwischen ständigen Lasten (also die Aufbaulast von 220 kg/m², die Du unten genannt hast) und veränderlichen Lasten (also 400 kg/m² nach Norm für Dachterrassen). Diese Lasten wurden selbstverständlich bei der statischen Auslegung der Garagendecke beide gleichzeitig berücksichtigt.
Dazu kommen außerdem noch Sicherheitsbeiwerte.
Zusätzliche Sicherheit hast Du außerdem, weil Deine tatsächliche Aufbaulast noch unter der angenommenen liegen dürfte.
Da sind mal Deine Terrassenplatten und der Split mit ca. 115 kg/m² (siehe Antwort von RareDevil), dann vermutlich noch Schutzmatte, Abdichtung und Dämmung und vielleicht z.B. noch eine Deckenverkleidung in der Garage von unten. Sehr viel mehr als 160 bis 180 kg/m² werden es in Summe wahrscheinlich nicht sein.
So, und jetzt darf die Nutzlast von 400 kg/m² noch dazu kommen.
Weißt Du, was 400 kg/m² bedeutet? Das bedeutet z.B. das Gewicht von ca. 5 Personen auf einem Quadratmeter. Sprich, Deine Terrasse würde rein rechnerisch als Nutzlast das Gewicht von sage und schreibe 68 m² * 5 Personen/m² = 340 Personen aushalten, also 30 Fußballmannschaften.
Klingt irre? Ist aber so. So rechnet der deutsche Statiker.
Immer noch Sorgen?
Ja, ja, leidiges Thema.
Ich glaube, man sollte es nicht so bierernst nehmen, weil auch jedes Fachgebiet das ein bisschen unterschiedlich behandelt.
Dass g für eine ständige Last steht, sind sich ja alle weitestgehend einig.
Aber das q steht nach aktueller Norm DIN EN 1991 für eine veränderliche Last, nach den Statik-Tabellen in Schneider, Wendehorst & Co. aber für eine Linien- oder Flächenlast ganz im Allgemeinen. Auch in älteren Berechnungen war q immer die Summe aus ständiger und veränderlicher Last.
Und dann gibt's da noch, je nach Norm, p für Verkehr, w für Wind und s für Schnee
Ich denke, die meisten handhaben es konservativ übersichtlich, so wie Viktor1 (und auch ich):
g: ständig
p: veränderlich
q: gesamt
Grüße!
Hallo Maria,
zu den Nutzlasten, die für eine Geschoßdecke unter einer Wohnung anzunehmen sind, gab es im Verlauf der letzten ca. 150 Jahre (seit 1872) verschieden Vorschriften der Reichs- und Landesministerien oder örtlicher Polizeibehörden. Die Werte reichen von 150 kg/m² bis 250 kg/m².
150 kg/m² gelten übrigens noch heute als Mindestwert für Decken unter Wohnräumen, nämlich nach der aktuellen Norm für Lastannahmen DIN EN 1991.
Den Wert würde ich also absolut bedenkenlos als Mindestmaß der Tragfähigkeit der Decke unter Eurem Esstisch ansehen.
Grüße!