Es ist eine ganz eigenartige Mischung.

Teilweise hat es etwas Bipolares ("manisch" und "depressiv" im Wechsel). Denn immer wenn man auf die bestimmte Person trifft, fühlt man intensiv und sich gut. Teilweise sogar extremer als ohne Depression, denn alles was lahmgelegt ist, belebt sich. Ohne die Person fällt man wieder in sich zusammen wie ein Luftballon, dem alle Luft entweicht. Die Depressions-Symptome sind noch mehr verstärkt, weil ein Verliebtheits-Cocktail unglaublich erschöpft. Im Grunde genommen kann der Wechsel sogar in eine Abhängigkeit führen.

Außerdem kommt noch dazu, dass man nicht daran glauben kann, dass die andere Person die gleichen Gefühle teilt. Insbesondere wenn man es noch nicht weiß. Denn man findet sich selbst minderwertig; unattraktiv und würde es verstehen, wenn die andere Person es auch so sieht. Deshalb wird man mitunter auch unfähig, seine Gefühle mitzuteilen oder zu zeigen. Man hält es für Utopie, dass der Andere das Gleiche fühlen könnte. Und Signale kann man nicht mehr erkennen. Man denkt, man wäre "unsichtbar" oder die letztmögliche Option der Person, in die man verliebt ist. Und all dieses Gefühlschaos schweigt man aus Scham in sich hinein, oder überspielt es.

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Nein

Eher im Gegenteil.:-)

Ab einem bestimmten Alter fühlt man sich wohler in seiner Haut und hat die Komplexe die man sich selbst gegenüber hat, abgelegt. Man erinnert sich wenn man eine attraktive Frau sieht, die jünger ist eher daran, wie wenig sich diese darüber bewusst ist, dass sie attraktiv ist.

Wenn man älter wird, wird man durch diesen Wandel nicht unattraktiver (Eine Frau mit 40 sieht ja heute mitunter aus wie 30 und eine mit 30 wie um die 20), aber man gewinnt an Charisma und Selbstbewusstsein.

Wenn ich jetzt mal für mich selbst spreche: Ich werde demnächst 42 und was eine jüngere Frau bei mir auslöst, ist Mitgefühl. Weil ich weiß, wie wenig selbstbewusst sie noch ist und wie weit ihr Weg zur Selbstannahme und Selbstsicherheit noch ist. ...Wenn ich eine andere attraktive Frau sehe, weiß ich auch, dass sie es nicht unbedingt leicht hat und nicht alle Sympathien die ihr zufliegen aufrichtig sind. Dass ihr oft mehr (oberflächliche) Anerkennung für ihr Aussehen gegeben wird, anstatt für ihr wirkliches Selbst. Und sie noch einen schweren Weg vor sich hat, wenn sie schmerzhaft lernen muss, wer sie wirklich mag und wer bei'm Betrachten nur an sich selbst denkt (oder ihr gar grundlos etwas neidet und Realität und Vorstellung nicht überprüft.).

Kurzum: Nein. Ich wünsche mir vielmehr, dass sie nicht durch Oberflächlichkeit Anderer zu sehr unter die Räder kommen muss.:-)

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Sie sind ein Klassiker und Kultmodell und kommen deshalb nie aus der Mode.

Kleiner Tipp: Frag nie was im Trend ist, sondern trag einfach was du willst.:-) Die Menschen die nur tragen was Andere tragen erschaffen eh keine Trends, sondern die, die anziehen was sie wollen und es kombinieren, wie es ihnen passt.

Lass dich nicht von albernen Richtlinien verunsichern, die real gar nicht existieren und trag nur, was "dich selbst" individuell widerspiegelt.

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Könnt/Konntet ihr zu euren Gefühlen stehen?

Hallo,

Könnt bzw. konntet ihr zu euren Gefühlen stehen? Also wenn jemand euch vor einer möglichen Beziehung gefragt hat, ob ihr auf ihn bzw. sie steht?

Ich hab normalerweise kein Problem damit, mit anderen über Gefühle zu reden, aber wenn mich jemand direkt gefragt hat, war ich ziemlich eingeschüchtert. Von mir aus hab ich das nie direkt gesagt, weil ich immer gedacht hab, dass die Typen das eh merken, wenn ich auf die stehe. Wenn die mich gefragt haben, hab ich meistens rumgeeiert.

Mein Freund hat damals gefragt: "Hast du dich verliebt?". Es gibt andere Beispiele, in denen ich gefragt wurde (nicht nur auf Deutsch), z.B.: "Stehst du auf mich?", "Hast du einen Crush auf mich?", "Was hast du an mir?" usw. Ich fand das immer so unangenehm und hatte bei solchen Fragen voll Herzrasen haha. Es war nicht immer persönlich, auch im Internet. Dann kam von mir sowas wie: "Kann sein", "Wer weiß", "Vielleicht" oder "Weiß nicht".

Manchmal wurde leider nur mit meinen Gefühlen gespielt. Als es ernster wurde, haben die plötzlich einen Rückzieher gemacht. Ich weiß nicht, ob die das davor schon wussten oder erst später gemerkt haben. Ich kam mir immer voll verarscht vor, weil die rumgeflirtet haben und so.

In der Schule hat z.B. einer geschrieben, er wäre angeblich immer betrunken gewesen, wenn er mir geschrieben hätte. Der wollte mich ein paar Mal mit seinen Kumpels mitten in der Nacht abholen. Aber es gibt noch genug andere Beispiele. Lustig war es auch, wenn die mich gekorbt haben und später doch verliebt waren, als ich nicht mehr verliebt war.

LG!

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Ja, ich gebe sowas zu, wenn die Person mich fragt

Wenn die Person selbst offen damit umgeht, kann ich es sehr leicht zugeben.

Hat die Person mich im Vorfeld allerdings zu sehr zurückgestoßen, oder zu sehr Pokerface, behalte ich es lieber für mich, aus Angst, noch einmal zurückgestoßen zu werden.

Es kommt also auf die Situation an.:-)

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Nein, kann man nicht.:-)

Bei Liebe gibt es viel zu viele Faktoren die von Relevanz sind, die durch keine äußeren Umstände beeinflussbar/manipulierbar sind.

Denn Liebe entsteht durch bestimmte unabänderliche "innere" Faktoren, nicht aber Entscheidung oder Gedankenkontrolle.

Sie entsteht z.B. aus diesen Komponenten, die bei jeder Person jeweils eine unterschiedliche Wagschale haben.

1. Hormoneller Abgleich

2. Erfahrungen/Prägungen

3. Kongruenz

(Oder anders gesagt: Der Hauptfaktor für Liebe sind diese 3 Faktoren, aber sie haben bei jedem Menschen eine andere Reihenfolge, bzw. unterschiedliche Priorität)

Zu 1.: Hormoneller Abgleich bedeutet auch "Anziehung". Sozusagen muss der Faktor hormonell bereits gegeben sein, sich in die jeweilige Person überhaupt verlieben zu "können". So nüchtern das auch klingt, aber da spielt der Fortpflanzungsfaktor unbewusst eine Rolle. Hormonell wird direkt registriert, ob es passt, oder nicht. Mitentscheiden kann man da nicht, aber die 2 anderen Faktoren spielen zudem auch noch eine Rolle. Der Körper "weiß" sozusagen instinktiv.

2. Erfahrungen/Prägungen. Bedeutet, dass man sich häufig in Jemanden verliebt, der etwas triggert, das man bereits kennt, was unbewusst zu Anziehung führt. Das kann unbewusst ein Ähnlichkeitsfaktor oder Eigenschaften von/zu früheren Bezugspersonen sein. Ein Erlebnis, das triggert, oder sogar etwas, von dem Jemand hofft, dass der Andere diese Eigenschaften "schenbar" mitbringt. (Alles ebenso unbewusst.)

3. Kongruenz: Fühlt man sich dieser Person emotional nahe? Spürt man instinktiv, dass man sich ähnlich ist (vielleicht sogar optisch minimal) oder ähnliches, was verbindet. (Funktioniert als Liebe aber nur, wenn Punkt 1 auch stimmt. Ansonsten ist es rein platonische Kongruenz.).

Und nun füge ich noch 4. hinzu, denn es gibt auch Menschen bei der dieser Faktor wiederum am dominantesten ist, obwohl er mit Liebe wenig zu tun hat.

4. Anziehung nur mit "Jagdtrieb", bzw. Distanz / der Glaube dass man etwas liebt, weil man es nicht bekommt oder "Andersartigkeit" Funkenflug triggert.

Denn es gibt auch Menschen, die sich im Grunde genommen nur verlieben können, wenn sie etwas nicht bekommen können. Man kann es auch "das verliebt sein in's verliebt sein" nennen.

Z.B. gibt es das bei vielen Menschen noch, die reine Anziehung mit Liebe verwechseln (die oben genannten Punkte sind dann nicht in einer Wagschale, sondern nur Punkt 1. Animalischer Jagdtrieb also.)

(Außerdem gibt es so etwas auch bei Menschen mit Bindungsängsten. Das heißt, sie können nur lieben, was sie nicht bekommen, weil sie sich selbst nicht annehmen können und/oder es alte Ablehnungstraumata in ihnen triggert.)

Du siehst also, es sind ausschließlich innere Faktoren, die Liebe oder Anziehung triggern.

Man kann deshalb keinen Menschen manifestieren oder sonstiges, denn kein Wunsch kann darüber urplötzlich entscheiden, dass es 1. biologisch matcht; 2. man von einem Tag auf den Anderen das ist, was den Menschen in seinem Leben emotional antreibt; 3. dass man sich nahe/ähnlich ist und 4. dass der Gejagte prötzlich zum Jäger wird.:-)

Was ich aber stattdessen empfehlen würde, ist, Abstand von diesem Wunsch zu nehmen. Wünsche dir (nicht als Manifestation, sondern Lerneffekt) das Gegenteil davon.:-)

Der Mensch der dich nicht will, sollte nicht das sein, was du willst. Du solltest stattdessen herausfinden, warum du dir damit noch weh tust. Warum du Jemanden willst, der dir mehr Schmerz als Liebe gibt.

Finde heraus wer und was dir gut tut. Lasse Zuruckweisung nicht zur Abhängigkeit werden.

Du kannst nicht manifestieren, was dir nicht gut tut, du manifestierst nur (psychisch) noch mehr davon, wenn du nicht los lässt. Denn festhalten manifestiert nur noch mehr Schmerz. Keine Erfüllung.

Mach dich frei für das was du wirklich verdienst.:-) Lass los was dir nicht gut tut und manifestiere psychisch Jemanden, der dich nie wieder so fühlen lässt.

Erkenne deinen Wert.:-) Ich drück dir ganz arg die Däumchen, dass du das schaffst.

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1. Wie kommst du denn auf die abenteuerliche Behauptung, dass Männer intelligenter sind als Frauen?^^ Diese Behauptung klingt in der Tat wenig intelligent. Denn es ist eher eine persönliche Annahme.

2. Feministen würden so etwas nicht behaupten, da sie nicht im Sinn haben, die gleichen Fehler zu machen, die durch männlichen Machtmissbrauch in vergangenen Zeiten gemacht wurden. Sie haben im Sinn ein Gleichgewicht herzustellen.

3. Frauen tendieren weniger zu Megalomanie, stattdessen eher zu eine Art "Hochstaplersyndrom" (Eigene Fahigkeiten niedriger einzuschätzen, selbst wenn sie weitaus fähiger sind, als ihr Gegenuber.). Aus dem Grund und körperlichem Machtmissbrauch wurden bestimmte Konstrukte über Jahrhunderte recht simpel hergestellt. Nicht aufgrund mangelnden Verstandes der Frauen. Sondern "gerade" weil es diesen Konstrukten nicht zuträglich war, dass Frauen sich ihrer wirklichen Fähigkeiten bewusst sind. Dafür war es nötig, mit Klischees klein zu halten.

Und nach wie vor wird mit erfundenen Klischees (so wie dein erwähntes Stammtischklischee) versucht, Frauen abzuwerten. Nicht weil sie kleiner sind, sondern, weil neben den Männern wo eine Vielzahl ebenso vernünftig und intelligent sind, wie es Frauen natürlich auch sind (einen Unterschied gibt es da ja nicht) eine Handvoll mit starken Minderwertigkeitskomplexen herumdümpelt, die glaubt, dass Abwertung eines Anderen sie selbst erhöht.

Warum also ein erfundenes Klischee und Abwertungsbedürfnisse? Fühlst du dich unterlegen?

Ein Bedürfnis nach Dominanz hat ein Mensch ja aus psychologischer Sicht generell nur dann.

Und:

Warum genau diese künstliche Machtdemonstration? Weil es dich zu sehr wurmt, dass Frauen eben so gar nicht dumm sind? Konkurrierst du in irgendeiner Form damit? Macht es dir Schwierigkeiten?

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Im Grunde genommen musst du nur darauf achten, ob es direkt zu einer Reaktion kommt. Feinstäube lösen meist recht zeitnah eine Reaktion aus, die entweder eine asthma-ähnliche Tendenz hat, oder wo eine starke Gegenreaktion mit Überproduktion von Lungensekret bewirkt wird. (Das passiert, damit die Lunge einen eingedrungenen Stoff beseitigen kann.)

Es gibt Feinstäube die gefährliche Langzeitschäden mit sich bringen können und auch in Zukunft weitere Reaktionen erzeugen (Allergieauslöser/permanente Abwehr). Bei denen musst du evtl. auf diese Abwehrreaktion und weitere Schädigungen und Folgen aufpassen.

Bei Puderzucker dürftest du aber schon auf der sicheren Seite sein, wenn es keine sofortige Reaktion und auch keine am folgenden Tag geben wird.:-) Denn da ist nur die Reaktion relevant, den Stoff schnell loszuwerden.

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Ich finde, deine Nase hat eine perfekte Form.

Im Grunde genommen femdeln wir alle ein wenig mit uns selbst; vergleichen uns permanent und sehen uns selbst viel zu kritisch. Und so ist es auch da.

Und vor Allem sind Menschen (auch die, die es nicht zeigen) in sich selbst immer ein wenig unsicher und es mangelt noch an Selbstsicherheit. Aus dem Grund suchen wir an uns selbst Dinge, von denen wir glauben, das sie seltsam sind, oder von außen seltsam wahrgenommen werden. Hinterfragen eben, wie wir wahrgenommen werden. Denn das wissen wir im Grunde genommen alle am wenigsten.

Das nimmt aber im Laufe des Lebens ab.

Man geht weniger auf Eiern und sucht seltener etwas, das ein Makel sein "könnte" (oder wie ein deinem Fall etwas, das Keiner ist :-)). Stattdessen merkt man mit der Zeit sogar, dass gerade Sachen, die Makel sein könnten, genau die persönliche Note sind, die Andere mögen oder schön finden. Und nicht die, die wir perfekt finden. Egal ob an der Personlichkeit, oder dem Aussehen.

An dir ist also alles in Ordnung. Du musst nur noch etwas mehr Selbstvertrauen entwickeln um das zu glauben.:-)

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ja

Ja, das tun sie. Leider spricht der Mensch in seiner Arroganz Tieren aber vieles ab. Sogar das, was sie viel besser können.

Was Empathie anbelangt, sind menschliche Fähigkeiten im Direktvergleich zu vielen Tierarten sogar regelrecht verkümmert.

Natürlich hat der Mensch ein paar Fähigkeiten, aber seine Sinne und emotionalen Wahrnehmungen sind absolut nicht damit vergleichbar. (Dafür ist die menschliche Egoblase umso großer. Auch das lässt Empathie verkümmern.)

Angenommen du hättest z.B. ein Haustier. Es wüsste mehr über deine Gefühle; Schmerz oder eventuelle Erkrankungen, als du es umgekehrt könntest.:-)

Und noch ein Beispiel:

Das Schnurren einer Katze z.B. dient nicht nur dem eigenen Ausdruck von z.B. Wohlbefinden oder sogar Krankheit (und auch um Selbstheilung anzuregen, aber das ist ein anderes Thema), sondern es dient ebenso dazu, das Umfeld zu beruhigen, wenn das Tier selbst, ein anderes Tier oder aber sein Besitzer krank ist. Damit soll zum Beispiel beschwichtigt werden und gleichzeitig wird auch da bewusst versucht (durch Vibration und Beruhigung/Hormonausschüttung), bei der Heilung zu unterstützen.

Du siehst also, da ist der Mensch sehr sehr weit zurück.:-) Denn tierischer Empathie entgeht im Grunde genommen kaum etwas.

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Sich zu verstehen ist am Relevantesten, denn in Beziehungen haben Rangkämpfe für mich nichts verloren.:-)

Wenn man sich auf eine Verbindung einlässt, sollte man sich gegenseitig doch eher ein Anker oder Komplize sein, als Jemand, der Einem (oder umgekehrt) das Leben schwerer macht.

Und würde mein Gegenstück gern grundlos diskutieren, würde ich mich mit ihm nicht wohlfühlen.

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Die Antwort ist simpel:

Angst. Menschen die sich so verhalten, denken oftmals, wenn sie sich nicht so verhalten, sind sie wiederum Diejenigen, die unter die Räder kommen. Deshalb glauben sie, ihr hartes Verhalten demonstriert Stärke und lässt unsichtbar werden, dass sie tief innerlich währenddessen eigentlich unsicher und ängstlich werden. Starke ist es nie. Es schützt nur davor dass man sich in dem Moment schwach fühlt.

Es gibt 2 Gründe dafür: Entweder bestimmtes angelerntes Verhalten von Jungs/Männern untereinander, oder aber seltsame Verhaltensweisen oder Traumata in der Familie, die diese Angst oder Unsicherheit auch woanders später auslösen. Es gibt einige Jungs/Männer die deshalb so agieren.

Du wiederum triggerst anscheinend seinen Beschützerinstinkt. Und es bedeutet außerdem, er vertraut dir, du bedeutest ihm etwas und er ist dadurch bei dir sehr empathisch. Und er weiß auch, dass er mit einem weiblichen Wesen nicht so grob sein kann, wie es manche Männer untereinander sind.

Insgesamt ist es ein gutes Zeichen.

Denn es gibt ja durchaus auch männliche Wesen, die sich insbesondere bei Frauen grob und unschön verhalten, weil sie eigentlich eher Angst haben oder unsicher sind. Insbesondere wenn sie deren Verletzlichkeit spüren. Das sind meist Männer/Jungs, die noch viel viel mehr Angst vor Männern haben. Und ihre Machtlosigkeit gegenüber Männern sorgt dafür, dass sie generell Jemanden schlechter behandeln, den sie für "schwächer" halten.

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Sind sie nicht zwingend.:-)

Man müsste schon tatsächliche Eigenschaften hernehmen und nicht "sexuelle Erfahrung".

Für mich als Frau gilt:

Qualität über Quantität. Das heißt: Ob ein Mann gut im Bett ist, ist für mich eh nicht davon abzuleiten, "wie viele" Frauen er in's Bett bekommen konnte. Denn oft ist das eh ein Ziel für's Ego und sagt noch lange nichts über Qualität aus. Der Erfolg der Eroberung selbst wäre für ihn dann ja schon der Erfolg gewesen. Nicht, ob er gut ist, oder sich in irgendeiner anderen Form als Mensch Mühe gegeben, oder hervorgehoben zu hat.

(Guter Sex wäre sowieso genau das Gegenteil: emotionale Intelligenz und Innigkeit. Sich auf etwas einlassen zu können; Aufmerksamkeit und kein rein mechanischer Akt wie von einer Checklist.)

Für mich als Frau wäre es also eher wenig anziehend, wenn ein Mann mehr Trophäen als tatsächliche Verbindungen hatte. Ich finde eher Männer anziehend die sich nicht permanent auf die falsche Weise bestätigen müssen, oder für die eine Eroberung selbst nur Selbstbestätigung bedeutet.

Anziehend ist das Gegenteil davon: Emotionale Stärke und Souveränität. Aber ich bin auch schon 41 und achte darum gezielter darauf, was ein Mann für ein Mensch ist. Denn am Ende ist emotional stark, wie er Frauen vor mir und mich selbst behandelt und falscher Charme (Eroberungscharme) funktioniert kaum, oder nicht sehr lange.:-)

Kurzum: Bei einem Mann der einen bestimmten Charme hat und gleichzeitig enorm viele Frauen, handelt es sich meist eher um eine Eroberungsmasche. Und Manipulativität für Sex ist nicht anziehend und auch nicht reif oder clever.

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Du könntest (je nach Genre und in welcher Welt es spielen soll) nach ausländischen oder sehr alten Namen suchen.

Am besten wäre sogar Recherche nach der Ursprungsform der Namen, die dir gefallen und Namen passend zum jeweiligen Charakter nach ihrer ursprünglichen Bedeutung zuzuordnen und ein wenig abzuwandeln, so dass es einen neu klingenden Namen passend zum Fantasy-Genre ergibt.:-)

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Selbst wenn ich Single bin, bin ich nie aktiv auf der Suche.:-) Das Bedürfnis Jemanden zu haben entsteht erst dann, wenn ich merke, ich finde Jemanden bereits richtig anziehend, oder es hat vielleicht sogar schon gefunkt.

In einem anderen Fall date ich eher nicht und genieße stattdessen meine Zeit komplett ohne Mann.

Und auch Sex brauche ich in dieser Zeit nicht. Weil ich mich zu einem Mann sexuell erst gar nicht hingezogen fühlen kann, wenn ich mich nicht auch auf andere Arten (geistig; intellektuell; emotional) zu ihm hingezogen fühle.

Single sein ist für mich kein unangenehmer Zustand. Mir würde da nur etwas fehlen, wenn ich überhaupt schon wüsste, wer oder was mir denn uberhaupt fehlen sollte.:-) Bis dahin sehe ich nur Vorteile, vollkommen bei mir selbst zu sein.

(Als Frau wird man ja eh zu oft angeflirtet. Das verringert oft noch mehr das Bedürfnis nach Daterei.)

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Ich vermute, die körperliche Veranlagung dazu dürften die meisten Frauen haben.

"Antrainieren" kann man es allerdings nicht. Denn das Sqirting selbst ist von einem besonders intensiven Orgasmus abhängig. Eine Art von Orgasmus bei dem der komplette erogene Nervenkomplex im Ausnahmezustand ist, so dass es zu besonders intensiven (und auch weitreichenden) Kontraktionen kommt, die den Effekt auslösen.

Ein so intensiver Orgasmus hängt von viel zu vielen Faktoren ab (Stimulation; Stimulation mehrerer Areale gleichzeitig; Kopfsache; Erregungsgrad; Zyklusphase; wie anziehend man den Gegenpart findet; ob man mit dem Gegenpart sexuell kompatibel ist + sein Vorgehen) und ist, wenn er passiert, deshalb oft ein Zufallsprinzip oder auch ein wenig Glückssache. Denn normalerweise squirtet nicht jede Frau bei jedem Orgasmus. Da generell nicht jeder Orgasmus gleich intensiv ist und sein kann.:-)

Am wahrscheinlicheten ist es sogar, dass so etwas bei'm Oralverkehr klappt. Aber da ist auch Vieles vom Mann abhängig. Wie geschickt oder auch feinfühlig er sexuell ist zum Beispiel. Denn es ist auch bei einem normalen Orgasmus im Prinzip egal, wie orgasmusfähig eine Frau ist. Es hängt schon viel davon ab, wie die Chemie stimmt.

Die einzige Möglichkeit wie man als Frau selbst die Wahrscheinlichkeit für solche außergewöhnlich intensiven Orgasmen erhöhen kann, ist Sport oder Beckenbodentraining. Und auch dann kommt es immer noch darauf an, ob der Mann sexuell mit ihr kompatibel ist und z.B. ihren Zyklus.:-)

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Ich würde deine Vermutung als eine Art "Bestätigungsverzerrung" bezeichnen. Das heißt, du würdest dir aus einer Gruppierung vermutlich nur einen bestimmten Typus herauspicken, der deinem Bild eines Feministen oder einer Feministin entspricht und schließt von vornherein aus, dass der Rest der nicht diesem Bild entspricht, feministisch ist.

Feministen gibt es mit jeder Optik; mit jeder Herkunft und was auch immer. ...Und "unattraktiv" ist allgemein eine rein subjektive Wahrnehmung. Findest du womoglich die Einstellung zum Feminismus selbst schon unattraktiv? Und die Frage ist dann, warum genau!?

Meist haben all Jene, die dagegen sind, den Feminismus einfach nicht verstanden und werden lediglich von Befürchtungen getriggert, dass der Feminismus die gleichen Mißstände herstellen wöllte, die vorher bestanden. Aber genau das wäre der komplette Gegensatz der Bewegung, die dafür existiert, solche Kindereien; Machtspielchen und unnütze Klischees die Geschlechter trennen, zu beenden. Und nicht, um alte Fehler zu wiederholen und sich mit gleicher Münze zu rächen.

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