Das ist schon sportlich, aber nicht unmöglich.

Die Frage ist eher, ob Du eine Wohnung für 400 Euro warm findest. Je nach Stadt ist das fast unmöglich. Des Weiteren wirst Du aufgrund Deines vermutlich jungen Alters eine Elternbürgschaft benötigen.

Bezüglich Lebensmittel:

Ich koche mir immer Essen-das ist günstiger als Fertigessen. Auch bei sehr günstiger Einkaufsart (keine Brötchen beim Bäcker etc) solltest Du um die 50 Euro pro Woche mindestens einplanen (also 200 € im Monat). So musst Du ja z.B. auch mal einen Spülschwamm etc. kaufen. Das ist da dann schon mit drin. Ich komme zumindestens mit aus. (Ich trinke aber auch keinerlei Alkohol, bin Nichtraucher etc.)

Hinzu kommt u.a.

• Rundfunkgebühr

•Versicherungen (Privathaftpflichtversicherung, später auch Berufsunfähigkeitsversicherung, und "ganz später" private Rentenversicherung)

• Busticket

• Internetanschluss

• gewisse Kosten für Reparaturen o.ä.

Ich bin mit dem Geld gerade so über die Runden gekommen-aber auch nur weil keine Reparaturen o.ä. anfielen. Urlaube oder so sind damit so gut wie gar nicht drin. Es ist ein Leben am absoluten Existenzminimum.

Ggf. sollte geprüft werden, ob Anspruch auf Wohngeld besteht.

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Ich war selber im G8 und hätte mir G9 gewünscht.

Jedoch kommt es dabei meinen Erfahrungen auch sehr auf die Umsetzung der Schulen/Lehrer drauf an. Als ich z.B. aufs Gymnasium wechselte, meinte der Klassenlehrer auf dem Elternabend, das wir Kinder nun 3 Jahre richtig Druck bekommen müssten. Das "eingesparte" Jahr wurde komplett in die Unterstufe mit rein getan. In unsere Stufe (4 volle Klassen) gab es neben mir immerhin noch eine weitere Schülerin, welche regelmäßig noch einem Hobby nachgegangen ist. Bei den anderen hatten sogar die Eltern die Hausaufgaben untereinander aufgeteilt, um so ihren Kindern bei diesen helfen zu können, weil es solche Massen waren. Viele, die eigentlich gar nicht schlecht waren, nun aber auch noch zeitgleich ihre ersten pubertären Phasen hatten, mussten deshalb die Schule wieder wechseln. Die Schüler, welche durchgehalten haben, hatten dafür kaum Jugend sondern immer nur diesen Druck. Mit G9 ist es somit etwas lockerer. Durch die zusätzliche Zeit kann teilweise individueller auf die Schüler eingegangen werden. Zugleich sind Austauschprogramme in der 11ten Klasse leichter möglich. Nach dem Abitur (bei G8) hatten einige auch Probleme, weil sie noch keine 18 Jahre alt waren. Auslandsaufenthalte z.B. als Au-Pair waren so gar nicht möglich. In der Uni mussten die Eltern dann zum Teil mit dabei sitzen, um gewisse Unterschriften zu tätigen etc. Peinlich hoch 10!

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Hast Du vielleicht einen Klassenkameraden, zu welchem Du während der Unterrichtzeit hinfahren könntest um dort zusammen für die Schule zu lernen?

Es sollte sich natürlich immer um den gleichen Kameraden handeln, um so eine mögliche Infektionsverbreitung zu vermeiden. Gemäß der aktuellen Vorschriften in Deutschland darfst Du Dich ja auch mit einem weiteren Haushalt treffen.

So könntet ihr euch für die Schule gegenseitig unterstützen und Du kannst in Ruhe die Aufgaben bearbeiten.

Alles Gute wünscht Dir

Sasnrw (25 Jahre, W)

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Ich finde es gut, weil

Jede Frau sollte diese Entscheidung selber treffen dürfen.

Ein Kind kommt eher selten genau in dem perfekten Moment-man kann halt nicht alles planen. Ich persönlich habe eine extrem seltene neurologische Vorerkrankung. Bisher gibt es keine Anzeichen dafür, dass meine (zukünftigen) Kinder deshalb selber Krankheiten o.ä. haben werden.

Ich möchte es meinen Kinder aber ersparen, so viel Leid wie ich selber habe/hatte erleiden zu müssen. Ich kann meiner eigenen Mutter nicht den Vorwurf machen, weshalb sie mich nicht hat sterben lassen und im gleichen Moment tue ich meinen eigenen Kindern das gleiche Leid an!!!!! Zumal ich je nach Einschränkung selber genau weiß, was es heißt damit leben zu müssen.

Es geht nicht darum, ob mein Kind z.B. im Rollstuhl sitzt. Damit kann man meinen eigenen Erfahrungen nach sehr gut leben. Auch z.B. eine Erblindung wäre kein Problem für mich (habe ich selber alles in der Vergangenheit jahrelang erlebt).

Es gibt aber gewisse Beeinträchtigungen/Schmerzen, welche ich meinen Kindern nicht zumuten möchte. Dann ERLÖSE ich sie lieber mit dem Tod davor-aus LIEBE! Ich hoffe niemals diese Entscheidung treffen zu müssen, und doch stehen gewisse Entscheidungen schon heute für mich fest.

Sein Kind dagegen einfach abzutreiben, weil man keine "Lust" o.ä. hat, kann ich persönlich absolut nicht nachvollziehen. Nichts ist so stark wie die Liebe zu seinem Kind. Mein größter Wunsch ist es, in Zukunft (wenn es meine Gesundheit dauerhaft zulässt) endlich selber meine eigene Familie gründen zu dürfen. Es ist der Traum, welcher mich in den schweren Zeiten aufrecht und am überleben hält ♥

Liebe Grüße

Sasnrw (25 Jahre, W)

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Die Frage ist, für wann Du Dich bewerben möchtest. Wenn Du Dich für dieses Jahr bewerben möchtest, solltest Du dringend mal anfangen. Wir haben nun schließlich schon fast Februar. Ich selber (Immobilienbereich) hatte es bei meiner damaligen Bewerbung erlebt, dass bei manchen (vor allem größeren) Firmen im Oktober DES VORJAHRES schon die Bewerbungsfristen endeten. Lieber zu früh, als zu spät.

Wie viele Bewerbungen Du benötigst hängt vor allem von Dir und Deiner Bewerbung ab (Noten, Praktika, Lebenslauf etc.).

Empfehlen würde ich Dir auf jeden Fall, zuvor ein Praktikum in der Filiale zu absolvieren. So kannst Du schon eine annähernde Vorstellung davon bekommen, ob es zwischenmenschlich passt und ob Du Dich gut aufgehoben fühlst.

Ich selber (1er Schülerin, bereits in diversen Unternehmen zuvor Erfahrungen durch Praktika gesammelt, Auszeichnung erhalten für ehrenamtliche Arbeit etc.) habe ca. 50 Bewerbungen benötigt, um eine Lehrstelle zu bekommen. Das hängt aber auch EXTREM von der Region ab, in welcher Du lebst. Während es z.B. in Süddeutschland verhältnismäßig leicht ist eine Lehrstelle zu finden, ist es bei mir im Ruhrgebiet (mit höchste Jugendarbeitslosigkeit etc) weit aus schwerer etwas zu finden. Aus heutiger Sicht hatte ich mich allerdings auch zu spät beworben (damals Anfang/Mitte Januar).

Viel Erfolg bei Deinen Bewerbungen wünscht Dir

Sasnrw (25 Jahre, W)

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Der NC für Medizin lag dieses Jahr- ähnlich wie die Jahre zuvor bei 1,0.

Somit sind die Chancen relativ gering. Nun wurden auch noch die Wartesemester abgeschafft. Siehe dazu:

"Abschaffung der Wartezeitquote in der Medizin" https://www.anwalt.de/rechtstipps/abschaffung-der-wartezeitquote-in-der-medizin_150903.html

Das wiederum stärkt nicht gerade die Chancen.

Es gibt teilweise die Möglichkeit einen sogenannten TMS Test zu machen. Mit einem sehr guten Ergebnis kannst Du an bestimmten Hochschulen die Chancen verbessern.

Unterschätze bitte nicht die Dauer des Studiums und die damit verbundenen Kosten.

Alles Gute wünscht Dir

Sasnrw (25 Jahre, W)

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Kann mir jemand bitte einen Rat bezüglich meiner Ausbildung geben?

Hallo liebe gutefrage Community, es ist sehr früh oder spät je nachdem deshalb entschuldigt etwaige Rechtschreibfehler.

Ich habe vor kurzem meine Ausbildung in einem Handwerklichen Betrieb angefangen,eher spät ( Ich bin jetzt 27 ). Aber besser spät als nie. Zuerst wurde mir ein "bezahltes" Praktikum angeboten, was sich dann schließlich aber als nicht bezahlt rausstellte, ich habe allerdings den Mund gehalten weil ich diese Ausbildung so sehr will/wollte.
Nach circa zweieinhalb Monaten und vielem hin und her, aussagen treffen und wieder revidieren, eröffnete mein Chef mir er wollte eigentlich garkeinen Auszubildenden mehr ( von Anfang an stand aber eine Ausbildung im Raum).

Lange Rede kurzer Sinn, am 01.12.2020 unterschrieb ich meinen Ausbildungsvertrag in Vollzeit, obwohl eigentlich eine Teilzeit Ausbildung abgesprochen war ( schon alle Tests und Gespräche beim Arbeitsamt gemacht ect. wollte er dann aber plötzlich aus irgendwelchen Gründen doch nicht mehr).

Mein Chef traf von Anfang an viele Aussagen die sich später als gelogen rausstellten, wie z.b wenn mal etwas mit meiner Tochter sein sollte wäre das überhaupt kein Problem, war dann plötzlich auch nicht mehr so.
Ich möchte wirklich nichts mehr als eine abgeschlossene Berufsausbildung allerdings haben wir heute den 02.01.2021 und mein Chef wollte bisher noch nicht einmal meine Kontonummer..

Ich bin so hin und her gerissen, fühle mich betrogen und gleichzeitig möchte ich keinen falschen Schritt machen und meine Ausbildung gefährden. Bald habe ich ein Gespräch, weiß aber bis dato nicht worum es geht, könnte die Coronalage betreffen und meine Ausbildung sich von alleine erledigen, wer weiß.

Wie könnte ich meinen Unmut, ohne Vorwürfe oder böses Blut ansprechen?

Hättet ihr schon früher etwas gesagt?

Wenn sich nichts ändert und ich bei dem Gespräch nicht erfahren sollte das sich meine Ausbildung dank Corona eh erledigt hat, welche Rechte habe ich dann ?

Ich habe ein Kind zu "ernähren" das weiß er und alleine unter diesem Gesichtspunkt bin ich maßlos enttäuscht.

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Das geht gar nicht!

Habt ihr einen Ausbildungsvertrag schriftlich vereinbart?

Die Vergütung hat monatlich zu erfolgen und muss jedes Lehrjahr ansteigen. Der nutzt Dich meiner Meinung nach nur aus. Wende Dich am besten an die IHK um einen anderen Betrieb zu finden. Du hast von einem Kind geschrieben. Es gibt auch über das Arbeitsamt Projekte wie junge Mütter/ Vater in Arbeit. Dabei erfolgt die Ausbildung in wöchentliche Arbeitszeit von 30 Stunden und das Amt hilft beim suchen seines Betriebs. Für die Betriebs ist das ebenfalls aufgrund von Förderungen ganz interessant. Mach da also auch einen Termin.

Meine Erfahrungen beziehen sich auf Deutschland (NRW). Das Projekt kenne ich aus dem kaufmännischen Bereich, müsste es aber bestimmt auch im Handwerk geben.

Ich wünsche Dir alles Gute und lass Dich nicht unter kriegen.

Liebe Grüße

Sasnrw (25 Jahre, W)

P.S. ich finde es übrigens lobenswert, dass Du es nun trotz des Alters nochmal mit einer Ausbildung versuchst! Der Weg ist der Richtige :)

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Ich habe im vergangenen Schuljahr mein Vollabitur mit Hilfe des Schülerbafögs (Aufstiegsbafög) in NRW nachgeholt. Die Schule wurde lediglich dazu aufgefordert, die Fehlzeiten (entschuldigte und unentschuldigte) dem Bafögamt je Schüler mitzuteilen. Bei uns hatten alle Schüler das Aufstiegsbafög erhalten, wodurch das kein Geheimnis war, wer es erhält oder wer nicht. Unser Lehrer hatte die Fehlzeiten in der Klassen thematisiert, weil diese bei einigen zu hoch waren. Anschließend hat die Schule dem Bafögamt wohl auch noch mitgeteilt, ob der Abschluss erfolgreich erreicht wurde.

Sämtliche Angaben beziehen sich auf die Aussagen unseres Bildungsgangleiters/Klassenlehrers.

Über so persönliche Angaben wie Einkommen erhält die Schule meinen Informationen nach keine Info. Warum auch? Die Schule hat ja nicht über den Antrag zu entscheiden. Du musst aber auch beim Bafögamt darauf achten, nicht während der Zeit zu viel zu verdienen. Sonst verringert sich Dein Baföganspruch entsprechend.

Alles Gute sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr wünscht Dir

Sasnrw (25 Jahre, W)

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Den Betrag abarbeiten und zugleich als Elternteil nach externen Suchtberatungen suchen, um so dem Kind Hilfestellung zu bieten, um da wieder raus zu kommen. Ggf. auch versuchen, das soziale Umfeld des Kinde zu ändern, wobei das im Altern von 16 Jahren schon schwerer wird, da das Kind bereits seinen eigenen Kopf hat.

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Den praktischen Teil kannst Du auch mit einer abgeschlossenen Ausbildung erhalten. Das habe ich auch so gemacht. Wenn Du nun keinen Ausbildungsplatz hast, ist ein FSJ besser als gar nichts. Bewerbe Dich weiter für eine Ausbildung. Wenn sich dann ein Ausbildungsverhältnis ergibt, suche ein Gespräch mit dem FSJ Betrieb, um das FSJ Jahr zu beenden. Wenn die hören das Du einen Ausbildungsplatz hast werden die sicher Verständnis dafür haben, das FSJ Jahr auch schon früher zu beenden. Ein FSJ Vertrag ist kein Knebelvertrag ;)

Eine abgeschlossene Ausbildung bringt Dich aber beruflich um einiges weiter.

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4h-10h

Ich stehe immer um 4:30 Uhr auf und lerne dann für die Schule/Fortbildung. Das mache ich nun seit 13 Jahren so. Ich habe damals zu Schulzeiten richtige Statistiken selber erstellt. Um die Uhrzeit lerne ich bis zu 50% mehr in der gleichen Zeit als wie erst Mittags nach der Schule. Am Abend wider rum bin ich kaum aufnahmefähig was zu lernendes angeht.

Ich habe jedoch auch eine neurologische Erkrankung, die dies notwendig macht. So habe ich in den frühen Stunden kaum Schmerzen, was es um einiges für mich leichter macht.

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Ich finde da ist nichts gegen einzuwenden. Freundschaft ist keine Sache des Geschlechts.

Am besten würde ich an Deiner Stelle schreiben, dass Du mittlerweile nicht mehr so oft auf Facebook online bist sondern wie viele anderen am besten per WhatsApp erreichbar bist. Dann schreib ihr am besten Deine Telefonnummer und/oder frag, unter welcher Nummer Du sie kontaktieren kannst.

Alles Gute wünscht Dir

Sasnrw

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Wie soll ich (14) mit seiner (18) Krankheit umgehen?

Mein Freund ist 18, wird bald 19, und wir sind jetzt knappe drei Monate ein Paar, was ja jetzt wirklich noch nicht sehr lange ist. Ich selbst bin erst 14.

Jedenfalls habe ich letzte Woche zufällig über seine Eltern erfahren, dass er chronisch krank ist... und das wohl auch nicht "leicht".

Wir kennen uns seit Anfang diesen Jahres und haben auch bevor wir zusammen kamen viel unternommen. Meistens haben wir Musik gemacht und wenn nicht waren wir oft draußen und waren einfach ein wenig unterwegs, wobei ich ihn zu Anfang immer regelrecht mitgeschleift habe, da er zu der Zeit überhaupt nicht von sportlichen Aktivitäten (auch Wandern nicht) zu begeistern war und mir auch Recht schnell auffiel, dass er nie sehr lange gehen konnte und selbst durch Treppenlaufen schon sehr kaputt war. Oft war er auch einfach so sehr müde oder hat sich aus körperlich anstrengenden Sachen von vorne herein rausgenommen.

Bisher dachte ich einfach, er sei halt einfach unsportlich sodass ihn eigentlich immer gerne damit aufgezogen habe und jetzt nicht mehr weiß, ob ich das wirklich hätte tun sollen...

Mitte der Woche war ich spontan bei ihm, jedoch war er noch nicht da sodass ich nur seine Eltern angetroffen habe. Die beiden haben mich aber reingebeten und wir haben ein wenig geredet, wobei seine Mutter sich sozusagen verquatscht hat. Sie wusste wohl nicht, dass er mir nie etwas davon erzählt hat und wollte deswegen auch nicht ganz genau darauf eingehen.

Als er etwas später dann nach Hause kam haben wir ein ziemlich langes Gespräch geführt... über was, warum und was das bedeutet. Und ja, irgendwie ist alles wohl noch schlimmer und komplizierter als ich bei der Unterhaltung mit seinen Eltern erwartet habe.

Er war zwar schon immer eher in sich gekehrt doch ich weiß nicht warum er mir etwas so wichtiges verschwiegen hat. Genauso wie ich nicht weiß, wie ich ihm jetzt gegenüber treten soll, wo ich das weiß. Zu mir meinte er zwar, dass ich mir darüber den Kopf zerbrechen soll und so weiter machen soll, wie wir es bisher gehabt haben... Aber ich weiß nicht ob ich das wirklich schaffe. Immerhin weiß ich jetzt genau, dass eben nicht alles in Ordnung ist wenn er dies von sich sagt.

Wie wärt ihr mit dieser Nachricht umgegangen? Könntet ihr einfach so weiter machen wie bisher?

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Ich kann Deinen Freund zu 100% verstehen. Auch ich (W, 25 Jahre) bin im Jugendalter schwer erkrankt, was man aber nicht sehen kann. Bis heute habe ich chronische Folgen. Leider ist es gesellschaftlich noch so, dass wenn andere davon erfahren, teilweise gar keinen Kontakt mehr zu einem haben möchten. Ist das nicht absurd? Dabei können wir doch gar nichts dafür....

In Sachen Partnerschaft ist das noch viel schwieriger. Keiner meiner Partner wusste je zuvor davon. Sie haben mich als Menschen kennen gelernt und nicht als die Behinderte/Kranke. Dein Freund schien einfach Angst vor Deiner Reaktion gehabt zu haben.

Meinen Erfahrungen nach ist Kommunikation das wichtigste überhaupt. Hat er z.B. Schmerzen, wenn er sich wie erwähnt Zuhause zurück zieht? Wichtig ist, dass ihr GEMEINSAM damit lernt umzugehen. Wenn es mir nicht so gut geht und ich ggf. sogar Hilfe benötigte, habe ich dies meinem Mann einfach immer gesagt. Wichtig dann als Partner: Nicht genervt reagieren sondern Verständnis zeigen und Hilfe anbieten.

Bleib einfach wie Du bist und versuche für ihn da zu sein, wenn er es braucht. Wichtig ist, dass Du seine Einschränkungen/Schmerzen o.ä. kennen lernst, um die Situationen besser einschätzen zu können.

Vergiss aber bitte nicht, dass es auch noch was anderes als Krankheiten als Gesprächsthema bei euch gibt.

Alles Gute wünscht euch

Sasnrw

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  1. Seit ca. Dezember 2017, ganz extrem aber seit dem ersten Lockdown, da ich Risikopatientin bin und für 3 MONATE deshalb keinen einzigen Menschen gesehen habe
  2. nein
  3. Zuerst (2018/2018) habe ich einen neuen ehrenamtlichen Job mit Kindern am Wochenende angenommen-das tat gut, zeitgleich habe über spontacts und co nach neuen Kontakten gesucht, seit Juni 2020 fahre ich mit meinem Auto einfach herum, um Menschen sehen zu können, zusätzlich lebe ich nun wieder bei meiner Mutter um in der Pandemie nicht an Einsamkeit kaputt zu gehen
  4. Ich habe mich immer mehr zurück gezogen, träume tagsüber sehr viel, genieße die Lebenszeit gar nicht mehr so, seit der Pandemie führe ich teilweise Selbstgespräche, ich habe generell nicht mehr so viel Power, meine Tagesstruktur hat sehr gelitten
  5. Es gab keine Menschen um mich herum, lediglich meine Mutter hat mich ab und an gesehen bzw. sieht mich nun regelmäßig, sie wirkt besorgt

Ergänzung zum Verstehen:

Im Dezember 2017 bekam ich die Nachricht dass mein Partner entgegen unserer beider Willen zwangsverheiratet werden soll,

Seit März 2019 habe ich bisher nicht erklärbare gesundheitliche Probleme, lag zwischenzeitlich in einem komaähnlichen Zustand etc. Zur Zeit warte ich darauf, endlich weiter untersucht zu werden, sodass etwas gefunden werden kann, was mir hilft.

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Macht sie sich Deiner Meinung nach denn unnötig Stress?

Ich selber habe das in eurem Alter ähnlich erlebt. Einen Vater hatte ich leider nie, Verwandte gab es ebenfalls nicht. Zusätzlich zu ihrem eigenen Unternehmen musste mich meine Mutter gesundheitlich bedingt einige Jahre immer mal wieder zeitgleich auch noch 24 Stunden pro Tag pflegen. Das dies Situationen sind, in welchen man überfordert ist, finde ich normal.

Ich hatte sie (weil sie auch immer verschlief) immer morgens mit Kaffee am Bett geweckt. In ihrer Kanzlei versuchte ich ihr leichte Arbeiten (Bsp. kopieren) abzunehmen. Später übernahm ich auch mindestens einmal die Woche das Kochen. Diese Phase ist nun ca. 10 Jahre her.

Aktuell bin ich (W, 25 Jahre) gesundheitlich bedingt wieder vor wenigen Wochen nach Hause gezogen und beobachte die gleiche Überforderung wieder. Diesmal dank Corona und Co. Ich versuche ihr immer Hilfe anzubieten. Annehmen muss sie diese aber schon selber. Auch jetzt wecke ich sie immer wieder mit Kaffee am Bett. Zusätzlich nehmen wir uns gemeinsam Zeiten, in welchen wir (meistens Abends) eine längere Spazierrunde zu gehen. Dort können wir einiges in Ruhe besprechen und sie kann mal durchatmen. Arbeitsmäßig kann ich sie aufgrund meiner Gesundheit zur Zeit leider nicht unterstützen.

Vielleicht hilft Deiner Mutter ja auch etwas davon.

Ich würde an Deiner Stelle aber auf jeden Fall auch Deine Sorgen mit Deinem Vater besprechen. Die beiden waren immerhin mal zusammen und müssten sich ja wohl gut kennen. Vielleicht hat er ja noch Ideen und oder selber Möglichkeiten, ihr menschlich unter die Arme zu greifen?

Alles Gute wünscht Dir

Sasnrw

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Was bringt es mir wenn ich als Frau ein 2 Meter großes A*loch als Partner habe?

Da kann man als Frau lieber jemanden mit 1,75 m Größe haben, der dafür menschlich klasse (treu, ehrlich, aufmerksam, interessiert....) ist. Die Frau, welche nur auf die Äußerlichkeiten achtet, ist nicht die Richtige. Denn Schönheit ist vergänglich. Mit 1,75 Meter Größe finde ich Dich auch nicht als klein sondern eher als "normal". -Ich weiß Du willst es nicht hören, aber wegen 5 cm Unterschied zur Durchschnittsgröße wird Dich keine Frau mehr oder weniger lieben.

Mach Dir also nicht so einen Kopf um Deine Größe, sondern achte lieber darauf, wie Du als Mensch Deiner (zukünftigen) Frau gegenüber bist.

An Deiner Stelle würde ich versuchen an Deinem Selbstwertgefühl zu arbeiten, denn wenn Du Dich selbstbewusst (natürlich auch nicht zu übertrieben) zeigst, wirkst Du ganz anders-viel ansprechender wodurch auch Deine Vorteile zunehmen werden und das nicht nur in der Frauenwelt.

Wie sagt man so schön:

Der Ton macht die Musik.

Dominanz kann man somit auch z.B. über den Ton und die Art wie man spricht ausdrücken.

Alles Gute wünscht Dir

Sasnrw (25 Jahre, W)

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Auch ich würde Dir eine Rose empfehlen. Das kommt bestimmt süß an :)

Für viel wichtiger halte ich aber Dein Verhalten.

Ich muss gestehen: Mit 25 Jahren bin ich schon ein paar Jahre älter als Du. Bei uns Mädels kam damals wie heute es sehr gut an, wenn Du z.B. dem Mädel die Tür von Dir aus auf machst. Das zeigt einfach Aufmerksamkeit. Das kannst Du im übrigen auch gerne im normalen Alltag übernehmen.

Viel Erfolg wünscht Dir

Sasnrw

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Das hängt ganz davon ab, was für eine Schule Du besuchst. Ich z.B. habe mein Abitur auf einem Wirtschaftsgymnasium gemacht. Bei diesem waren die Fächer fest vorgegeben (einschließlich der LK-Fächer). Kunst, Politik und Geschichte hatte ich zum Beispiel nicht gehabt. Je größer die Schule ist, desto größer ist meinen Erfahrungen nach die Wahrscheinlichkeit, die Fächer entsprechend wählen zu können. Natürlich gibt es aber auch da gewisse Vorgaben (Bsp. mindestens eine Naturwissenschaft o.ä.....)

Erkundige Dich diesbezüglich am besten an den möglichen Schulen in Deiner Nähe.

Meine Erfahrungen beziehen sich auf NRW.

Viel Erfolg wünscht Dir

Sasnrw (25 Jahre, W)

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So pauschal lässt sich das natürlich nicht sagen-da dies vor allem sehr von dem Zustand Deiner Mutter abhängig ist. Ich selber bin ebenfalls schwer krank und hoffe bald endlich erlöst zu werden. Die Beerdigung etc. habe ich ebenfalls selber vorbereitet-nur mit dem Unterschied das ich als Erkrankte die Tochter bin.

Meine Mutter arbeitet bewusst normal weiter-schon alleine um mal auf andere Gedanken zu kommen (vom finanziellen mal ganz abzusehen). Sie selber ist zum Glück beruflich selbstständig und kann sich das daher flexibler einteilen. Die Zeit welche wir dann haben, versuchen wir aber möglichst zusammen zu genießen. Hat Deine Mutter vielleicht noch irgendwelche Wünsche, was sie mit Dir machen möchte und/oder wo sie nochmal mit Dir hin möchte?

Diese Wünsche könntest Du in Deiner Freizeit mit ihr nochmal erleben. Das würde euch beide binden und euch die letzte Zeit nicht nur mit Erinnerung an Qualen sondern auch mit schönen Erinnerungen hinterlassen.

Deine Mutter wird es sicher ähnlich sehen wie ich bei meiner Mutter:

Wenn wir euch zufrieden sehen, geht es uns auch um einiges besser. Tu das, was auch Dir gut tut. Es bringt ihr nichts, wenn Du Zuhause neben ihr sitzt und selber dadurch innerlich zugrunde gehst.

Zugleich kannst Du durch die Arbeit immer wieder von Neuigkeiten berichten. Das tut uns in diesem Stadion ebenfalls gut und lenkt zu mindestens für ein paar Minuten ab.

Du selber kennst Deine Mutter besser wie niemand anders. Immer wenn ich ganz schwach bin und wir selber beide nicht mehr sicher sind, ob ich die nächsten Tage noch erlebe, nimmt sich meine Mutter die Zeit für mich. Dann ist sie halt mal einen halben Tag nicht erreichbar. Sie legt sich dann oft zu mir, nimmt mich in den Arm und ist einfach da für mich.

An Deiner Stelle würde ich mit Deinem Chef absprechen, dass wenn Du am Morgen merkst, dass es ihr schlechter geht/du besser für sie da sein solltest, dich morgens meldest. Ansonsten versuche möglichst normal weiter zu leben. Deine Mutter hat schließlich auch nichts davon, wenn Du durch sie auch beruflich noch alles verlierst. Besonders wenn sie eines Tages nicht mehr sein wird, wird Deine Arbeit Dir gute Ablenkung bieten können. Je nachdem wie sehr Deine Mutter eingeschränkt ist, wäre es vielleicht zu überlegen, Deine Stunden notfalls für die letzte Zeit etwas zu reduzieren-auch dies ist aber mit so wenigen Informationen nur schwer zu beurteilen.

Alles Gute wünscht euch

Saskia (W, 25 Jahre)

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