Bis auf das fasten im Monat Ramadan ist alles, was wir tun, für uns selbst. Dhikr heißt nicht zufällig so, weil es etwas mit Denken bzw. Gedenken zu tun hat. Das ist für due Menschen.

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Für Saudi-Arabien hat er Einfluss und für den Saudis anhängenden Institutionen im Ausland. Aber indem er die meisten Muslime als abtrünnig oder sonstwie einstuft usw., dürfte die Abneigung wohl gegenseitig sein. … Wenn das alles so ist, dann wundert mich das extrem grausame Gebahren des is noch weniger.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Saleh_ibn_Fawzan

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Ja, fände ich gut, weil…

Leider ist derlei notwendig. Eigentlich überfällig. Die allermeisten Angriffe auf jüdische Einrichtungen (v.à. Synagogen, Gräberfelder) werden von rechtsextrem begangen, und das nicht erst heute. Man hat schon immer solche Meldungen gehört. Wie oft hat man Hakenkreuze schon an Synagogen und Grabsteinen gefunden oder Schweineköpfe? Tätliche Angriffe bis Mordversuche? … Man kann es nicht zählen. Leider gibt’s auch muslimische Täter mittlerweile. Sie sind aber nicht die Mehrheit dieser Leute.

Ich hoffe, dass man auch dafür sorgt, dass auch muslimische Einrichtungen geschützt werden, denn schon seit vielen Jahren werden Moscheen und islamische Gräberfelder heimgesucht, was aber in den Medien nur sehr selten Erwähnung findet. Die Zahl der Angriffe nimmt auch hier jedes Jahr deutlich zu.

Und zuweilen müssen auch schon Kirchen sowas erleben, so dass es mir vernünftig scheint, auch hier ein offenes Auge zu haben.

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Arabische Schrift | الكتابة العربية

Ich habe arabische Schrift ausgewählt, weil ich sie nicht nur lesen kann sondern auch kalligrafisch recht gut kenne und manchmal auch gerne schreibe. Aber ich finde nicht minder schön so viele andere Schriften, einschliesslich der genannten. Und manch andere nicht genannten. So finde ich z.B. auch die ägyptischen Hieroglyphen wundervoll (und ich kann sie sogar ein bisschen und mit Hilfsmitteln lesen) oder tibetisch. https://omniglot.com/writing/tibetan.htm

ich habe seit meiner Teenager-Zeit Alphabete mit Schriftbeispielen gesammelt, so dass ich auch andere Schriften lesen kann (kyrillisch, griechisch, syro-aramäisch, Runen, Devanagari, Hebräisch) und daher viel gesehen habe.

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Wie meinst du das, ob der Quran einen Anfang und ein Ende hat?

Meinst du eine geschriebene oder gedruckte Ausgabe? Ein Blick darauf oder hinein sollte genügen, im zu wissen.

Meinst du die Chronologie der Offenbarungen? Die erste Offenbarung, also sozusagen der Anfang des Qur’ans aus dieser Warte wäre nach Meinung der meisten muslimischen und nichtmuslimischen Gelehrten die 96. Sure, davon die Verse 1-5. als letzte Offenbarung wird des Öfteren gesagt, dass es 5:3 sei, was besonders gegen Ende des Verses plausibel erscheint.

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Das kann man nicht sagen, denn es liegt IMMER im Auge des Betrachters bzw. der Betrachterin. Ich habe schon viele gesehen bzw. kenne viele aus verschiedenen arabischen Ländern und habe auch schon viele ausgesprochen hübsche Menschen unter ihnen gesehen.

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Wenn sie Muslime sind, beten auch sie. Selbstverständlich. In emergency können sie ihr Gebet innerhalb der dafür gültigen Zeit verrichten, auch mit Zusammenlegen bestimmter Gebete, oder, wenn nicht anders möglich, als Nachholgebet. Das bedeutet, dass sie selbst in Zeiten des Notfalldienstes immer beten können.

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Weil das erste der möglichst weithin hörbare öffentliche Ruf (Adhan) ist, eine gewisse Rhythmik hat und markant ist, und „alles andere“, womit du die sog. Iqama (der in der Moschee gesprochene Aufruf zum Hinstellen zum Gebet) meinst, die verkürzte Version des Adhan mit einem Zusatz ist und nur den am Gebet beteiligten gilt und daher eher verhalten rezitiert wird. In der ausführlichen Form des öffentlichen Adhan wird Allahu Akbar 2x2 gesagt, in der iqama nur 1x2. Der erste, der das so handhabte, war Bilal, ein ehemaliger und freigekaufter Sklave aus Abessinien. Und der Prophet (s) hat es für gut und einprägsam befunden.

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Es ist dann kein Gemeinschaftsgebet. Schon wenn zwei Personen sichtbar getrennt und nicht gemeinsam in einem Raum stehen, ist es kein Gemeinschaftsgebet mehr sondern ein Induvidualgebet. Daher ist die Entfernung allein schon alles sagend. Gleichwohl könnt ihr selbstverständlich zur gleichen Zeit, also simultan beten. Aber religionsrechtlich jeder für sich.

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IS hatte nur deshalb so viel Erfolg bei der Werbung, indem sie den ausländischen Personen Perspektiven versprochen haben, ihnen materielle Vorteile versprachen, Frauen, … das machen die Taliban nicht, auch wenn manche angeblich nun dorthin gehen sollen. Ich kenne keinen Aufruf der Taliban, jetzt dorthin zu eilen. … Sie sind furchtbar konservativ und rigide, und sie wissen, dass das Land bitterarm ist. … Sie sind anders aufgestellt als der IS. Übrigens: Die Taliban haben bisher nur in Afghanistan selber operiert, da sie dort ihre Macht erlangen bzw. festigen wollen.

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Warum sollten sie sich überhaupt wehren? Das ist doch nicht ihre Sache, was einer isst. Er kann doch essen, wozu er Lust hat. Wieso müssen Muslime dagegen etwas haben und Solidarität verlangen? Ich kenne sowas von Muslimen nicht, nur von Leuten, die meinen, Muslime müssten sowas tun.

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Das es den gibt? Wobei anzumerken ist, dass es keinen einheitlichen, monolithischen islamischen Kulturkreis gibt. Legitimation besagt nur, dass etwas seine Daseinsberechtigung hat. Wem fiele ein, dem islamischen Kulturkreis seine Legitimation anzusprechen. Das würde sonst heißen, dass die muslimischen Völker bzw. die Muslime schlechthin keine Legitimation hätten mitsamt ihren Traditionen und ihrer vielfältigen Kultur und ihrem gesamten Lebensraum. … Deine Frage kann man so nicht beantworten, ohne die Muslime und ihre Daseinsberechtigung, also ihre Legitimation, infrage zu stellen. Und das verbietet sich schon von selbst.

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Der islamische Kulturkreis ist nicht einheitlich, sondern hat viele Gesichter. Ein Kulturkreis hat keine Aufgabe. In einem Kulturkreis, ob nun islamische oder nicht, gibt es sicher unzählige Aufgaben, die sich wohl nicht wesentlich von einander unterscheiden. Wenn man fragen würde, was die Aufgaben des oder im christlichen Kulturkreis seien, würde man auch nicht recht wissen, was man da eigentlich sagen sollte.

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Republik, Emirat, Königreich, Sultanat, Staat… das sind die Selbstbezeichnungen, dir mir so einfallen.

P.S.: mit „Staat“ meine ich nicht eine bestimmte Terrororganisation, sondern solche Länder wie Kuwait oder Katar.

Im nichtmuslimischen „Kulturkreis“ (es gibt jede Menge Kulturkreise) sind es Republik, Fürstentum, Königreich, Überseeterritorium, Commonwealth, Föderation, …

das nur der Vollständigkeit halber und zum Vergleich.

Und die Herrschaftsform hat, wie vielleicht deutlich wird, eigentlich gar nichts mit der Religion zu tun.

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Wenn ein Gläubiger jemanden als weniger wert erachtet, weil er nicht seines Glaubens ist, dann kann es u.U. sogar rassistisch genannt werden (Rassismus beschränkt sich nicht nur auf Biologisches, sondern auch auf Herabsetzung von Menschen wegen kultureller oder religiöser Gemeinsamkeiten), da falsch verstanden wird, was den Glauben ausmacht. Ich halte es da mit Imam Alis (a) Aussage, dass, wenn einer nicht Bruder (oder Schwester) im Glauben ist, er oder sie mir in der Schöpfung gleich ist. Und das geht auf den Quran zurück, denn dort wird keiner bestraft oder als schlecht eingestuft, weil er oder sie etwas ist. Dort wird von Menschen (übrigens auch auf Muslime bezogen, d.h. im Grunde auf alle Menschen) nur hinsichtlich ihres Tuns und ihrer vorausgehenden Absichten in dieser weise gesprochen. Sonst würden diejenigen Stellen, die von gutem und friedlichen Verhalten usw. auch und gerade gegenüber sog. Ungläubigen sprechen, die nicht gegen die Muslime vorgehen, keinen Sinn suchen. Nur Fanatiker und Unwissende in ihrem Bannkreis übergehen solche Stellen.

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Der Mensch tut etwas entweder planmäßig und bei Bewusstsein, so dass er weiß, was er tut, oder im Affekt bzw. ohne Plan, so dass er danach weiß, was er getan hat. Oder er tut es im benebelten Zustand (Alkohol, Rauschmittel, Verwirrtsein), so dass er vielleicht irgendwann danach erfährt, was er getan hat, u.U. ohne sich erinnern zu können.

Bei Kain ist wohl von Plan auszugehen. Mindestens aber aus Zorn. Also Affekt. Demnach hat er entweder gewusst, was er tut, mindestens aber danach gewusst, was er getan hat.

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Sie glauben nicht daran - sie glauben nur, dass es Leute gibt, die angebliche Magie betreiben und dass man die Finger davon sicherheitshalber lassen soll und ggf. Schutz sucht bei Allah. Die im Quran erwähnten Knotenbläserinnen werden darin nur um ihres Tuns Willen gerügt, nicht weil sie etwas bewirken könnten. Sie werden deshalb negativ gezeichnet, da sie Kräfte herbeipusten wollen, indem sie andere als Allah im Sinn haben. Für Muslime gilt, dass es keine Kraft noch Stärke gibt außer bei Allah. Insofern können an diesem Wirkung von Zauberei nur glauben, die ihre Religion nicht gut kennen.

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