Es gibt eine Vielzahl ägyptischer Gottheiten. Wikipedia listet da sehr viele auf.

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_%C3%A4gyptischer_G%C3%B6tter

Hier habe ich eine Art Stammbaum einer kleinen Gruppe der wichtigsten oder bekanntesten Gottheiten gefunden: Hathor ist natürlich mit dabei.

https://imgbin.com/png/Wam1cd95/ancient-egyptian-deities-family-tree-ancient-egyptian-religion-horus-png

Der Sonnengott Aton ist allerdings mittels Sonnenscheibe und Strahlen dargestellt worden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Aton

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Der Name Linda in Varianten:

(Der Löwe wurde v.a. im Neuen Reich für das L genommen, da es eigentlich kein L gibt. Es hat eigentlich den Lautwert "ru")

(Anstelle des Löwen wurde in älteren Zeiten das R genommen für ein phonetisches L bei fremden Namen)

(das 1. Zeichen hat den Lautwert "ri")

Das sind sicher nicht alle Möglichkeiten, mit denen die Alten Ägypter den Namen geschrieben hätten (die sitzende Feau am Schluss ist ein stummes Hinweiszeichen zur Kennzeichnung, dass es sich um eine weibliche Person handelt)

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Hier folgende Schreibungen:

Dj-n-g-A1 (A1 ist Determinativ für männliche Person):

Dasselbe, anders gruppiert:

Dasselbe, anders gruppiert:

Dj-g-n-A1 (Ordnung der Zeichen von Ägyptern nicht selten aus ästhetischen Gründen verändert durch Umstellen von Zeichen):

Dj-n g-A1 (Krone ist Variante von Wasserlinie, ebenfalls mit Lautwert n):

Dj-n-n-g-A1 (zweites n ist sog. Komplement, von Ägyptern nicht selten nur als Platzfüller verwendet, ohne noch einmal gelesen zu werden):

Das wären Möglichkeiten, wie die Alten Ägypter deinen Namen vielleicht geschrieben hätten. Es gab keine feste Orthografie, d.h. es wurde nach ästhetischen Regeln geschrieben und gruppiert. Tatsächlich wurden nie Zeichen einfach nacheinander gesetzt, sondern immer irgendwie in ein gedachtes Quadrat gefasst. ... Ich hoffe, ich konnte dir hinreichend behilflich sein. Welche Variante du dann wählst, überlasse ich dir.

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Du machst dir etwas vor. Es ist ein Kreuz, und Muslime tragen keine christlichen Symbole, egal wer sie so gestaltet hat oder als Symbol hat. Es ist als nichts anderes, als ein christliches Symbol zu bezeichnen. Für eine Christen vollkommen normal und passend, für einen Muslim sicherlich nicht. Ein Christ wird sich sicherlich ach nicht eine Kette umhängen, wo das islamische Glaubensbekenntnis drauf steht.

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Wenn jemand Allah eine Gestalt zuschreibt, wie auch immer, tut etwas, was Muslime Kufr nennen. Aber das bedeutet nicht, dass dies von Muslimen verboten werden kann, da ein Muslim es nichts angeht, was ein Christ sagt. Egal, wie falsch und "ungläubig" eine Aussage von jemandem sein mag, das ist nicht die Sache eines Muslims. Genau, wie ein Christ eine Aussage eines Muslims natürlich zurückweisen kann. Es sind unterschiedliche Perspektiven. Aber wenn etwas Kufr wäre, bedeutet das nicht, dass der Muslim nun verpflichtet sei, dagegen etwas zu tun. Er kann seine Meinung dazu sagen - und gut ist.

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Kaufar und Kufir gibt es nicht. Kufr ist "Unglaube" (eher: Wahrheitsleugnung). Einer, der die Wahrheit leugnet (oft "Ungläubiger" übersetzt), ist ein Kafir, Plural Kafirun oder Kuffar. Takfir ist, jemanden zum Kafir zu erklären, was bei bestimmten radikalen Kreisen häufig und inflationär angewendete Angelegenheit ist. Das geht auf die Wortwurzel kafara (kfr) zurück, also Wahrheit leugnen (genau genommen die 3. Person Singular im Perfekt, also 2er hat die Wahrheit geleugnet"). Alle diese Wörter enthalten die Konsonantenfolge k-f-r. Von solcher Art ist der Grundaufbau von Arabisch und Hebräisch und Aramäisch.

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Ich weiß, ich bin spät dran. ...

Die Schreibweisen der beiden Beispiele sind leider nicht korrekt. Die heute Anne ausgesprochene Mutter wurde bis 1928 so geschrieben: آنا (Alif mit Madda)

Mein Name (benim ismim) wurde so geschrieben: بنم اسمم

An Literatur gibt es ein modernes Osmanisch-Lehrbuch von  Korkut Bugday, das du sicher schon kennst. Aber es empfiehlt sich durchaus, antiquarische Bücher sich anzuschaffen. Ich empfehle auf jeden Fall das Lehrbuch von Jehlitschka, welches man sogar online findet unter https://archive.org/details/trkischekonvers00unkngoog/page/n109/mode/2up

(musst dich nur an die Frakturschrift gewöhnen)

Davon gibt's auch eine Kurze Version von M. Horten, Kleine Türkische Sprachlehre, Heidelberg 1916

Oder die von Gotthold Weil: https://archive.org/details/gramatikderosman00weiluoft

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Leider erst nach einem Jahr gesehen. Da aber noch nicht gesagt worden ist, was auf der Münze steht, will ich es gerne dennoch auflösen:

Kurz nach dem Sturz des Königs hieß Ägypten noch nicht sofort "Vereinigte Arabische Republik". Das kam erst später. Noch steht einfach nur "Republik Ägypten" drauf:

جمهورية مصر

Ǧumhūriyyat Miṣr (Republik Ägypten)

١٠ مليمات

10 mallīmāt (10 Mallim, im Französischen Millimés geschrieben)

Die Jahreszahlen sind 1957 und nach islamischem Kalender 1376

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Was da erzählt wird, ist Unsinn und kann nur Unwissende beeindrucken, die nicht gewillt sind, sich ein eigenes Bild zu machen und lieber auf solchen Unsinn - besser Ultra-Unsinn - hereinfallen.

Das Wort hat in seiner Grundbedeutung immer etwas mit beständig, fest, sich selbst genügend zu tun, was natürlich anzeigt, dass das Wort viele Bedeutungen hat, oft nur Nuancen. Die Prediger sagen alle etwas, erläutern die Bedeutung des Wortes. Sie wissen, was es bedeutet. Auch, dass es nicht nur eine Bedeutung hat. Nichts Ungewöhnliches für Arabisch. Es gibt Wörter, die gar 20 Bedeutungen haben können, das eine oder andere sogar weitaus mehr - je nach Kontext(!). ... Und dann kommt einer, und behauptet, er kenne die wahre, soll heißen einzige Bedeutung des Wortes. Er schließt also alles andere aus und nimmt nur diese eine Bedeutung, wobei er behauptet, "as.-s.amad" الصَّمَد sei eine etymologische Ableitung von "mus.mad" مُضْنَد. Der Witz ist, dass er nicht sagt, dass mus.mad مُضْنَد ebenfalls eine Ableitung von s.amad صَمَد ist, durch seiner Wortstruktur aber etwas anderes wird. Etwas was fest ist, ein Gegenstand, der fest und beständig ist, von William Lane tatsächlich auch (nicht nur) als "solid; not hollow" angegeben wird. Aber selbiger Lane vermerkt auf S. 1727 des 4. Bandes (seines 8bändigen Wörterbuchs), dass dieser Begriff nicht im Zusammenhang mit Gott zu verstehen ist. Nicht "samad" sondern "musnad" ist eine Ableitung, d.h. mus.mad von s.amad, nicht umgekehrt. Jeder, der Arabisch kann, weiß das. Er anscheinend nicht, oder er zielt ja eigentlich auch eher auf ein Publikum ab, das keine Arabisch-Kenntnisse hat und so vielleicht zu beeindrucken hofft. Denn "innen nicht hohl" betrifft also das Wort "mus.mad", nicht aber "s.amad bzw. als Attribut Gottes mit Artikel, d.h. "as.-S.amad". Und wenn er denn so will, Allah ist beständig, fest usw. ... und selbstverständlich nicht hohl, da Allah kein Gegenstand ist und übrigens auch keine Götzenfigur, wie er so nebenbei suggeriert. Dass er keine konkreten Quellen benennt, hier auffällig vage von Ibn Kathir oder at-Tabari (den er nicht mal richtig aussprechen kann) bleibt, und dass er ohne jeden Kontext hier den Leuten Arabischkenntnisse vorgaukelt, ist kein Wunder. Nun, für arabischkundiges Publikum ist das ja auch nicht gedacht. So ist das mit Propaganda und Manipulation.

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Man hat dann natürlich mindestens einen (arabischen) Quran zu Hause. Und Nicht-Muttersprachler haben mindestens noch eine Übersetzung dabei. Ich selber habe sowohl mehrere arabische als auch zu Referenzzwecken mehrere (10) deutsche und englische Übersetzungen zu Hause. Die arabischen Ausgaben sind jeweils in einer anderen arabischen Schriftart (Naskhi, Maghribi und Maghribi Sudani/Kanawi, Kufi, Nastaliq), da ich auch kalligrafisch aktiv bin.

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Die Sahaba werden gar nicht von den Schiiten verflucht. Es werden aber nicht alle Sahaba als Vorbilder genommen, da nicht alle vollkommen loyal zum Propheten standen. Und es gab welche, die man lieber nicht als vorbilder nehmen sollte, wie z.B. Muawiya ibn Abi Sufyan. und auch nicht seinen Vater Abu Sufyan. Und dass Aisha gegen Ali vorgegangen ist, weiß nicht nur der Schiite. Schiiten glauben, dass Ali der rechtmäßige Nachfolger des Propheten hätte sein müssen, da dieser es nachweisbar in Ghadir Khumm verkündet hatte vor Tausenden von Pilgern auf seiner letzten Hajj. ... Dann starb er und eine Handvoll Leute, darunter Abu Bakr und Umar (und keineswegs Vertreter aller Stämme und Klans etc.), hatte sehr eilig sich an einem Ort namens Saqifa beraten und in Eile Abu Bakr als Kalif gewählt, obwohl man wusste, was der Prophet noch gesagt hatte, nämlich, dass, der Wali (was zwar meistens mit Freund übersetzt wird, in Wahrheit aber vor allem Anführer oder neudeutsch Guide bedeutet) nach ihm Ali sein wird. Und alle haben es bestätigt. Nun aber hat man Tatsachen geschaffen durch eine Handvoll Leute und dann Ali aufgefordert, den Kalifen anzuerkennen, was dieser zunächst verweigert hat unter Hinweis darauf, was der Prophet gesagt hatte. Als dann zunehmend böser Zwist aufkam unter den Muslimen, hat Ali Abu Bakr formell anerkannt. Daher sagen Schiiten, dass Abu Bakr und seine Nachfolger das Amt des Kalifen usurpiert haben.

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Der Ausblick in die Zukunft stützt sich auf Spekulation, meint, dass Entwicklungen sich mathematisch vorausberechnen lassen, linear nach allem Anschein. Man hat nicht das Gefühl, dass die Macher das Land kennen und seine Bewohner. Da ist wohl eher der Wunsch der Vater des Gedankens. Und die Glaskugel, die in die Zukunft blicken kann, funktioniert bis heute nicht.

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Es ist doch irgendwie sonderbar, dass bestimmte Leute, die sagen, nicht daran zu glauben, sich dennoch bedroht fühlen, wenn in den Schriften davon die Rede ist bzw. Gläubige solches äußern. Eine Bedrohung kann eigentlich nur von Realem ausgehen - oder von etwas, was im eigenen Kopfe ist. Beides aber widerspäche dem Nicht-Glauben daran. ... Es gibt das Wort, dass Atheisten Gott insofern ernst nehmen, indem sie beständig darauf aus sind, zu beweisen, dass Gott nicht existiert, um ihren Atheismus zu rechtfettigen. Andere sagen, dass Atheisten Gott viel mehr suchen als mancher Gläubiger, denn sie jagen permanent hinter Ihm her.

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Google einfach nach Hangul. Da gibt es jede Menge Tabellen und Lehrmaterial. Das Hangul ist ein Alphabet, welches du entsprechend der Sprache silbenweise in gedachte Vierecke packen sollst. Ein Beispiel für Websites findest du auf jeden Fall unter Wikipedia. Ein wenig Fleiß ist natürlich erforderlich. Du musst sozusagen nur verstehen, wie es funktioniert.

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Meinst du das sog. Touristen-Alphabet, welches du hier bereits verlinkt siehst? Das ist nur eine winzig kleine Auswahl einkonsonantiger Hieroglyphen, die oft nicht einmal wirklich adäquat wiedergegeben werden, da es bei den Hieroglyphen z.B. kein L (ist eigentl. zweikonsonantiges rw, wurde aber neben dem R ersatzweise als L in später Zeit genommen), kein E (der arm ist vergleichbar mit dem arabischen 'Ain, was ägyptologisch a gelesen wird), kein O (in Wahrheit ein ungefähr wa auzusprechendes zweikonsonantiges Zeichen, und in ptolemäischer Zeit ersatzweise als Quasi-O genommen worden ist) gab.

Solltest du an mehr als nur dieses Touri-Alphabet interessiert sein, dann schau mal hier vorbei. Da erfährst du mehr. Da findest du auch die in den Touristen-Alphabet enthaltenen Zeichen, nur etwas fundierter, und darüber hinaus auch die weitaus zahlreicheren Mehrkonsonantenzeichen, zumindest eine Auswahl.

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