Weil wir in einem System mit Rechtsgrundlagen leben, in dem jeder auf gleicher und gerechter Ebene behandelt wird. Hätten wir das nicht, würden wir auf barbarische Weise anderen die Hände abhacken, weil sie einen Kaugummi geklaut haben.

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Andere Antwort

Früher ja. Aber als ich die magische Altersgrenze von 30 überschritten habe, verstand ich, dass ich ich bin. Und trotz all der Probleme, die ich hatte (und manchmal noch habe), gibt es einen Grund, warum ich hier bin. Ich will so vieles lernen und verstehen. Es gibt da draußen so viel, das auch Spaß macht.

Wäre ich jemand anderes, dann hätte ich nie die ganzen schrecklichen Situationen erfahren dürfen, aus denen ich so vieles gelernt habe. Nur durch das Drama in meinem Leben erkannte ich auch den Kontrast, die schönen Dinge, die mich umgeben. Als andere Person, die alles hat, die sonst wieviele (falsche?) Freunde hat, die Geld ohne Ende verdient, die gar nicht wirklich genießen kann, würde ich niemals so flexibel und willensstark sein wie jetzt.

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Wie es in einem Studium ist, weiß ich nicht, aber irgendwann ist es soweit und du wirst arbeiten. Natürlich war Schule recht angenehm, aber sie hatte auch ihre negativen Seiten. Denk an den Zwang, jedesmal Hausaufgaben machen zu müssen oder an den sozialen Druck deiner Mitschüler. Nun wirst du reifer sein/werden. Genauso wie deine Kommilitonen. Im Studium bist du meist freier. Es gibt keine täglichen Hausaufgaben mehr.

Überlege daher, was dir an der Schule gefallen hat und was nicht. Mach dir eine Liste. Wenn es der Kontakt zu anderen ist, dann gibt es nun neue Alternativen für dich. Gerade im Studium hast du die Möglichkeit dazu, andere kennen zu lernen. Im Gegensatz zur Schule kannst du es aber auch sein lassen. Du kannst dich mehr distanzieren, um dich z.B. auf das Lernen konzentrieren zu können.

Wenn du an der Schule das Entspannte magst, dann wirst du dich darauf einstellen müssen, dass du das spätestens nach dem Studium nicht mehr in dieser Form hast. Irgendwann musst du Geld zum Überleben verdienen. Möchtest du in der Arbeitszeit Entspannung, dann musst du dich selbst verändern. Das erscheint schwierig, ist aber auch notwendig. Die Frage ist auch, inwiefern du die Schule angenehmer empfunden hast. Bzw. wieso du denkst, dass die Zukunft nicht so wird. Auch Arbeit oder Studium kann man locker angehen. Man muss es sich nur trauen und keine Erwartungen an die Zukunft haben oder den Vorstellungen anderer entsprechen.

Es ist halt anders als früher. Klar wirst du die Schule vermissen. Vielleicht auch aus anderen Gründen, die du aufgeführt hast. Aber auch die kommende Zeit wird ihre Vorteile haben. Und wenn die vorbei ist, wirst du auch die angenehmen Elemente daran vermissen. So ist das Leben nunmal. Wir waren jung, wir altern und irgendwann liegen wir auf dem Sterbebett und denken uns: Die Zeit damals war eigentlich recht schön.

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Ist es nicht. Aber es wird da viel mit der Hoffnung der Menschen gespielt. Es ist möglich, im Lotto oder ähnlichen Glücksspielen zu gewinnen. Aber die Chancen auf einen hohen Gewinn sind äußerst gering. Irgendwo im Promillebereich. Es gibt Leute, die versuchen mit statistischen Berechnungen einen Vorteil zu erlangen. Natürlich kann die Lottogesellschaft ebenso Statistiken nutzen, um die Ziehung zu beeinflussen. Aber das wäre zu umständlich. Das System, mit Hoffnung auf einen Gewinn hinzu locken, funktioniert viel zu gut. Es ist gar nicht notwendig, das Spiel zu zinken. Die Leute sind so doof und geben das Geld aus, ohne zu wissen, wie gering die Wahrscheinlichkeit eines Gewinns ist. Hin und wieder sieht man Lottomillionäre in den Medien, worauf die Einnahmen natürlich weiter steigen.

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Ich sag dir wie

Stell nicht eine Weltanschauung über eine andere. Und werde nicht persönlich, wie: "Du glaubst an einen falschen Gott." Oder: "Du bist ja voll religiös, hör mal auf damit." Das sind Totschlagargumente, die eine mögliche Diskussion im Keim ersticken. Man kann auch Fragen stellen oder Verbindungen zur eigenen Weltanschauung oder Glauben herstellen. Ich selbst habe schon mit Personen verschiedener Religionen geredet. Und ich habe immer etwas in ihrem Glauben gefunden, das irgendwie auch zu meinen Ansichten passt. (Ich bin Buddhist und somit Atheist.) Wenn ich etwas für mich Unverständliches in ihrer Religion fand, dann fragte ich einfach danach: "Wie findest du Thema XY? Für mich ist es nicht verständlich, dass deswegen YZ passiert."

Und auch im Islam gibt es eher lockere Glaubensrichtungen, aber auch Fanatiker. Man darf hier die Glaubensgemeinschaft, bzw. einzelne Personen nicht über einen Kamm scheren. So wie in jeder anderen Religion auch.

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Es kommt eher auf die Zielgruppe und dein Konzept an. Instagram verwenden meist zu junge Leute, die kaum Erfahrung mit Erwerbsunfähigkeit, etc. haben. Facebook nutzen meist User mittleren Alters. Aber es hat kaum Möglichkeiten eine richtige Initiative zu beginnen. Twitter ist vielleicht am besten geeignet - jedenfalls von den "stummen" sozialen Medien. Am meisten Erfolg wirst du auf Youtube haben.

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Es gibt verschiedene Behörden, wie die Agentur für Arbeit (Früher hieß die umgangssprachlich Arge) oder Rentenversicherung, die dir verschiedene Möglichkeiten anbieten, eine berufliche Rehabilitationsmaßnahme zu beginnen. Du sagst denen bei der entsprechenden Behörde so wie es ist: Du kommst aus einer Krankheitsphase und weißt, dass du deswegen Schwierigkeiten hast, Arbeit aufzunehmen und auszuüben.

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Wie schon geantwortet könnte es das eigene, zirkulierende Blut sein. Besonders an Tagen, an denen der Blutdruck erhöht oder die Umgebung außerordentlich leise ist, hört man das sehr stark. Allerdings ähnelt es nicht einem offenen Wasserhahn, mehr einem dumpfen Druckgeräusch.

Es wäre aber auch hypnogoger Zustand möglich, der bei dir regelmäßig auftreten könnte. Dabei befindet sich der Körper bereits im Schlafmodus, aber dein Bewusstsein ist teilweise noch wach. Sprich, du beginnst bereits zu träumen, obwohl du nicht schläfst. Das Rauschen, das du beschreibst ähnelt dem, das häufig während einer sogenannten Schlafparalyse beschrieben wird. Aber keine Sorge, es ist nicht schädlich. Es ist ein vollkommen normaler Vorgang, den viele in ihrem Leben (auch manchmal über einen gewissen Zeitraum) erleben.

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Unser Gehirn kann nicht unterscheiden zwischen dem Handeln, was wir uns nur vorstellen und der Handlung, die wir wirklich durchführen. Ohne dem Vorausdenken des Gehirns, was wir tun werden, wäre aber keine Bewegung möglich. Das Gehirn muss also wissen, welche Handlung in naher Zukunft durchgeführt wird.

Der Unterschied zwischen scheinbarem Wissen und dem tatsächlichen Wissen einer kommenden Handlung ist lediglich, ob man bewusst oder unbewusst handelt. Das Wissen an sich ist vorhanden. Bewegungsabläufe oder auch kognitive Zusammenhänge haben wir bereits verinnerlicht. Unser Gehirn weiß, dass die Herdplatte heiß ist, also fassen wir nicht auf sie. Genauso weiß unser Gehirn, wie es auf bestimmte Gesprächsthemen reagieren soll. Die Frage ist daher lediglich, ob wir das bewusst wahrnehmen oder nicht. (Erst darauf basierend kann eine Entscheidung getroffen werden, ob man nach Automatismus oder einer Alternative reagiert)

Ob man im Davor bereits handelt, wird schon kontrovers diskutiert. Ich persönlich bin der Meinung, dass wir (also das von sich überzeugte Ego) bereits handelt, bzw. dass unsere Identität aus der Handlung besteht. Wir sind nicht das Ergebnis eines Vorgangs, wir sind der Vorgang selbst. Somit wäre, nach meiner Ansicht und vieler anderer Menschen auch - z.B. den Buddhisten, das "Wissen", das vor dem Handeln kommt, auch das Handeln selbst.

Deine Frage wird mich heute noch weiterhin beschäftigen. Danke dafür.

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Wenn man vollkommen fremde Leute im Internet fragt, was man in einer frischen Beziehung gemeinsam unternehmen soll, dann wird diese nicht lang halten. Eine Beziehung besteht nicht nur aus täglichen Abenteuern, sondern auch aus langweiligem Sex, zweisamer Magen-Darm-Grippe und Tagen, an denen man wenig miteinander spricht. Ihr könnt auch einfach nur spazieren gehen und dennoch eine Menge Spaß haben.

Fragt ihr aber andere, was ihr tun sollt, dann werdet ihr irgendwann ziemlich unglücklich miteinander werden. Redet lieber beide zusammen darüber, was ihr unternehmen könnt. Und erwartet nicht zu viel von eurer Beziehung. Manchmal ist es schöner, zu zweit einfach nur auf einer Parkbank zu sitzen und der Natur zuzuhören, als irgendwo hinzufahren, um etwas zu erleben.

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