Ich akzeptiere es und komme damit sehr gut klar

Sehr gut komme ich nicht immer damit klar, aber war noch die beste Auswahl zum Abstimmen.

Die Welt und das Leben sind sehr bunt und vielseitig - alle Aspekte gibt es, werden gelebt. Keine davon kann man löschen.

Es ist so, wie es ist und alles ist meiner Ansicht nach ein großer Lernprozess für Menschen.

Erleben Menschen Abneigung, Ablehnung...... hat dies meist auch irgendwas mit ihnen selbst zu tun, was gerne übersehen wird.

Widerstand gegen das, was ist, bringt wohl auch keine Lösung. Kreativer Umgang damit vielleicht eher.

Du selbst beschreibst in deiner Frage deine eigenen Abneigungen und könntest dich, um an mehr Verständnis zu kommen, gleich selbst fragen, warum du bei diesem Thema selbst nicht offener bist. So könntest du andere mit ihren Ängsten und Abneigungen sicherlich gleich etwas besser verstehen.

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Interesse zeigen

Blickkontakt

Handlungen, die ihr, weniger dir nutzen, ohne dass du dich ausgenutzt fühlst

Ihre Schattenseiten tolerieren und akzeptieren, ohne dass sie dich zum Nörgeln verleiten.

Eigenverantwortung

Zuhören

Für sie da sein

Überraschungen, die ihr gefallen

Sie zum Lachen bringen

Dich selbst so gut wie möglich lieben

Ausdauer, Geduld

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Ja, sieht nicht gerade aus als wollte er weniger bzw nichts von dir.....

Denke mal, dass mich wie dich das Fordernde von ihm stört, auf das ich an deiner Stelle keinesfalls eingehen würde.

Lass es weiterlaufen, aber mindestens zur Hälfte auch zu deinen Bedingungen. Dazu solltest du wissen, was du willst!!!!! Immer wieder mal dies mit sich selbst klären!!!!

Und von einem anderen Blickwinkel her betrachtet würde ich mich fragen, was alles eigentlich mit mir selbst zu tun hat.

Könnte doch sein, dass auch du ab und wenn anders sprichst als du handelst.

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Sie wollte dich runtermachen

Mir stellt sich einfach nur die Frage, wie es sein kann, dass dich eine so mickrige Aussage dermaßen stark bewegen kann.

Was hat das wohl mit dir selbst zu tun? Vielleicht liest sich das jetzt nicht so prickelnd für dich, klar, aber so könntest du dich womöglich am besten mal von diesem Grauen befreien. Darum geht es einem doch dann eigentlich, wie ich finde: man will den Scheizz loshaben......

Warum hörst gerade du diesen Satz so unverschämt häufig? Was hat das mit dir selbst zu tun?

Was gäbe es denn da für dich zu lernen/ein zu sehen, damit du dieses Kapitel endlich hinter dir lassen könntest?

Gutmenschen denke ich wollen möglichst viel Harmonie und Liebe in ihr Leben bringen, dagegen Härte, Schärfe und Konflikte möglichst vermeiden, weil sie damit aus verschiedenen Gründen nicht mehr im Reinen sind.

Vielleicht ja wendest du diese Taktik selbst ab und wenn an. Kannst ja mal dir zu Liebe ehrlich prüfen und ggf was ändern. Und nein, das ist keine Provokation von mir, sondern vielmehr meine neutrale Meinung.

Gutmenschen wünschen sich wohl mehr Menschlichkeit, was ich auch gut verstehen kann, weil es wirklich oft genug rau und kältlich zugeht, was? Einzig im Außen lassen sich die Dinge aber gar nicht immer so einfach händeln / ändern, wie wir wohl alle wissen, innerlich kann man in solchen Dingen allerdings viel effektiver und leichter bewegen.

Ich habe aus Versehen falsch ausgewählt, wollte blau!

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Sers!

Ganz wichtig und hilfreich fände ich es, wenn du mutig erkennen könntest und wolltest, dass du selbst auch etwas zu häufig abwertend über dich selbst denkst,

weil dir diese Annahme die Möglichkeit und Chance zu Änderungen geben würde,

denn sobald du sagst, dass Andere Schuld an deiner schlechten Verfassung haben, gibst du ihnen zeitgleich viel zu viel Macht über dich und deine eigene Macht an sie ab, und das kann nicht gut gehen.

Ergo: Eigenverantwortung bringt dir Lösungen!

Die Tatsache, dass Menschen mit ihrem andere abwertenden Verhalten selbst arge Minderwertigkeitsgefühle und Selbstwertprobleme haben, solltest du kennen, um die Situationen richtig und nüchtern einschätzen zu können.

Dein Vater ist nicht wirklich zufrieden mit sich selbst und bearbeitet dies fälschlicherweise über dich. Rückgratlose Trittbrettfahrer (Cousengs) finden sich schnell und kann man noch weniger ernst nehmen.

Menschen, die andere klein und schlecht machen (müssen), um sich selbst besser und toller zu fühlen, sind einfach nur jämmerlich, auch wenn es die eigene Familie ist.

Weiter solltest du mal über deren Witze und Vorwürfe drüber denken, um evt herauszufinden, dass sie an dir Sachen bemängeln, die sie selbst machen oder auch nicht besser drauf haben. Damit könntest du treffende Konter formen.

Am meisten könntest du sie wohl alle ärgern und auflaufen lassen, wenn du sehr stabil und fest zu dir selbst stehen könntest und wolltest.

Bedenken solltest du, dass dieses böse Spiel nur klappen kann, wenn du dabei mitspielst!

Manchmal kann man wirklich nur in Distanz gehen, um sich selbst Gutes zu tun und aus diesem negativen Umfeld zu treten, wenn sie auf nichts mehr reagieren und immer weiter machen, was allerdings interessante und gute Türen für dich öffnen könnte. Wer weiß, vielleicht täte dir Distanz unglaublich gut, vielleicht wünscht du sie dir insgeheim.

Ich glaube, dass du viel weniger von deiner Familie abhängig bist als es jetzt noch den Anschein hat und du glaubst.

Versuche mit dir selbst ins Reine zu kommen, dir Fehler zu erlauben, gerne aus ihnen zu lernen und dich selbst möglichst intensiv zu akzeptieren.

Und guck dir gerne was vom Durchhaltevermögen erfolgreicher Menschen an, die machten es auch oft anderen nicht recht, weil ja auch keiner dafür auf die Welt kommt.

Sei mutig(er)!

Die einen kennen mich,

die anderen können mich!

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Ich finde nein, weil...

.... eine gute Frage nicht immer als solche erkannt wird und entsprechend

oberflächliche, unsachliche, schmierige, schreibfaule, lümmelhafte, unbedachte, verständnislose

Antworten quälen die ursprünglichen Impulse.

Natürlich aber hast du recht damit, eine Frage könne mit ihren kreativen Antworten wachsen/gut werden!

Allerdings kann eine Frage mit ihren Antworten gut werden, muss aber nicht.

Manch Gutes wird verkannt, bleibt unerkannt, wird übersehen, verschmäht, abgelehnt, falsch verstanden, abgewertet, verhunzt, .....

Ist folgende Frage selbst schon gut oder wird sie es erst durch eure kreativen Antworten?:

Was ist grün und läuft durch den Wald?

Es ist natürlich ein Rudel Gurken! Oder was dachtet ihr?

Und was ist durchsichtig und läuft hinterher? Hm?

Sind diese Fragen gut, weil sie uns in heitere Stimmung bringen und unsere Fantasie anregen? Oder werden sie erst durch unsere Antworten gut?

Sind diese Fragen nur gut, wenn auch die Antworten gut werden/sind, oder kann die Frage grundsätzlich nichts für ihre qualitativ verkackten Antworten, ist ihnen hilflos ausgeliefert, auf gut und verderben?

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Hast du vielleicht deinen eigenen Anteil daran übersehen?

Wäre es besser, wenn du seine Zurückweisung, die natürlich bitter ist, dennoch erst mal akzeptieren würdest, um ohne ihn und nur mit dir selbst daran arbeiten zu können?

Alles hat wohl eher innerliche als äußerliche Gründe!

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Viel Nachsicht, Geduld, Demut, Ausdauer, Verständnis vom Vater für den Sohn.

Das bleibt damit nicht ewig so.

Wenig Einmischung von dir.

Der Sohn ist unsicher, weil sein Vater es selbst ist. Das gibt sich mit der Zeit.

Vertrauensvoll dran bleiben!

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Immer mehr Menschen auf der Welt, dennoch immer weniger Menschlichkeit.

Immer nur Harmonie, gut drauf sein wünscht sich womöglich eine Spaßgesellschaft oder Menschen mit großem Harmoniebedürfnis, verständlich, aber bleibt jedoch unrealistisch.

Harmonie entsteht oft durch Disharmonie.

Einerseits akzeptiere ich generell, dass es auf der Welt und auch in mir selbst Disharmonie/Konflikte/Ungleichgewicht gibt,

andererseits versuche ich selbst innerlich harmonischer/ausgeglichener zu werden, indem ich Harmonie wie Disharmonie erlaube/zulasse/akzeptiere, sie also in mir selbst erkenne und hinterfrage, ohne mich dafür zu verurteilen.

Auch mal alleinsein können fände ich ganz praktisch, dann könnte man vielleicht seine Aufmerksamkeit von diesen Beobachtungen und Menschen abziehen.

Freiheit vom Wunsch nach Bestätigung könnte auch recht hilfreich sein, damit kann man anderen Menschen distanzierter und eigenständiger/freier begegnen.

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Die Kaution, Umzugskosten, Geld für Bett, Waschmaschine/Trockner (Wäsche nicht in der Wohnung trocknen!), evt. Ablöse. Ablösen nur, wenn das wirklich im Rahmen ist. Ist ne Küche drin? Das wäre auch noch wichtig. Dann noch die Einrichtung für Internet, die kann mal beim Umzug etwas kosten.

Selbst würde ich mir bezüglich der Einrichtung keinen zeitlichen Stress machen, da es überhaupt nicht schlimm ist, wenn Küche und Bad soweit passen, wenn einige Möbel fehlen. Wohnt man bereits, dann sieht man auch viel besser, was passt und man genau haben will. Die Wohnung füllt sich recht schnell dann.

Ne Regelung zwischen euch bei Trennung fände ich gut.

Ohne Küche sind wir dann bei ca. 5-6000 Euro. Wenn du alles bräuchtest.

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Du hast ja schon weiterführende Antworten erhalten.....wollte Folgendes noch ergänzend bzw als weitere Anregung senden:

Alles im Leben hat doch meist zwei Seiten. Die Falschen, die Richtigen, gut, schlecht.....wer das weiß bzw meint, beurteilen zu können, weiß womöglich nicht alles, einzig die halbe Wahrheit ;-)

Ein Mann hatte einen Sohn und ein Pferd auf einer Weide. Es war das schönste Pferd in der ganzen Gegend und alle Leute lobten den Mann und seinen Sohn für ihr tolles Pferd und bemerkten, dass er wirklich sehr viel Glück hatte. Doch der Mann war klug und weise. Stets war seine Antwort: „ob gut oder schlecht, wer weiß das schon.“

Eines Tages geschah das Unheil. Das Pferd büchste aus und war nicht mehr gesehen. Alle Leute sprachen zu dem Mann: „Oh du armer Mann, du hattest das schönste Pferd und nun ist es weg. Wie groß ist der Verlust!“ Doch der Mann, weise und klug sprach: „ob gut oder schlecht, wer weiß das schon.“

So zog der Sohn aus, um nach dem Pferd Ausschau zu halten. Nach langer Suche fand er es endlich in einer großen Gruppe von edlen Wildpferden. Als er sein Pferd einfing, folgten alle Wildpferde bis nach Hause. Von da an hatten der Mann und sein Sohn viele teure und edle Wildpferde. Alle Menschen aus der Umgebung kamen und sprachen voller Bewunderung: „Oh du glücklicher Mann. Nun hast du einen Stall voll von edlen und teuren Pferden. Wieviel Glück du doch hast!“ Doch der Mann, weise und klug sprach: „ob gut oder schlecht, wer weiß das schon.“

Als der Sohn des Mannes eines Tages eines der Wildpferde einritt, stürzte er und brach sich ein Bein. Als die Menschen aus der Umgebung kamen, um ihn zu besuchen sprachen sie: „Oh du armer Mann, dein Sohn ist so schwer gestürzt, was für ein großes Pech ihr habt!“ Doch der Mann, weise und klug sprach: „ob gut oder schlecht, wer weiß das schon.“

Einige Tage später brach ein Krieg aus und es kam die Nachricht der Regierung, dass alle jungen Männer aus der Umgebung in den Krieg ziehen müssen. Alle… außer der „arme“ Sohn der sich das Bein gebrochen hatte…..

und so ging die Geschichte weiter.

Dinge in unserem Leben, die schlecht aussehen, können gut sein und umgekehrt.

Selten ein Schaden ohne Nutzen!

Deshalb möchte ich auf die kreative Möglichkeit der stillentzückenden Beobachtung mit Lernchance verweisen und für sie werben. Auch das eigene Gefühl des Grauens kann dazu gehören. ;-)

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Denke mal, dass hierbei Inneres und Gedankliches entscheidend ist.

Wenn du einmal gelernt hast, in die Stille und Ruhe zu gehen und deinen inneren Stimmen zu lauschen, könntest du sicherlich viel über dich ausfindig machen.

Ich denke jedoch, dass du dich immer wieder neu er- finden kannst. Das muss kein Ende haben und am Ende könnte sich dir zeigen, dass du alles und niemand bist.

Dein altes Ich ist ein Teil von dir und wird es immer bleiben. Es besteht aus vielen alten Prägungen, Erlebnissen, Einflüssen, Gedanken, Überzeugungen,....

Aber ändern, sprich anders denken und handeln, kannst du wirklich jederzeit. Und ja, da ist recht spannend, lehr- und aufschlussreich.

Dein Herz, dein Bauchgefühl, innere Stimme erzählen dir von dir selbst und deinem eigenen Weg, wenn du sie nicht überhörst.

Jedenfalls finde ich es super und gut, wenn man der werden will, der man ist. Auch, wenn sich das immer wieder ändert.

Probiere dich aus, beobachte dich und erkenne dich selbst in deinem Umfeld/in anderen Menschen.

Immer, wenn du wie auch immer auf andere re-agierst, hat dies irgendwas mit dir selbst zu tun. Das kannst du beobachten und hinterfragen.

Hinterfrage auch gerne deine tiefen Beweggründe, die dir auch einiges über dich berichten können.

Wozu willst du wissen, wer du bist und naturnahe leben? Für mehr Orientierung, Halt, Sicherheit? Oder anderes?

Wenn du dich in deinem Umfeld selbst erkennen kannst, so findest du Einiges über dich selbst heraus.

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Die meisten wohl schon,

auch weil sie sich nicht die Blöße in solch einer Situation geben wollen, aber sicherlich nicht nur.

Insgeheim aber könnten sie zudem dennoch recht sensibel/verletzlich sein, da hinter Spaß/Humor schon auch Kummer steckt, mit dem man auf lustige Weise versucht umzugehen.

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Verabredungen gehen immer von mir aus, das nervt, was soll ich machen?

Ich bin mit jemanden aus dem Dorf seit 5 Jahren befreundet.

Wir treffen uns recht regelmäßig, um mit den Hunden spazieren zu gehen, rufen uns aber auch manchmal an, um einfach ein wenig zu quatschen.

Zwischendurch war da auch mal mehr, aber das hat nicht funktioniert, da er echt ein mega Sonderling ist.

Aber ein liebenswerter Sonderling, hat viele schöne Seiten und als Freundschaft könnte es theoretisch super sein.

Schon am Anfang, bei unseren ersten kennen lernen, stellte sich heraus, das er sich null einbringt in die Freundschaft. Sämtliche Verabredungen usw gingen von mir aus.

In der Beziehung war es ähnlich und daran ist es auch gescheitert.

Er war immer sehr dankbar, dass ich die Initiative ergriffen hab, denn ich glaube, ansonsten hätte es nie Zärtlichkeit oder küssen gegeben.

Aber...irgendwann zerrte es auch an mir. Ich hatte mich dann man 2 Wochen zurückgezogen um zu sehen, was passierte. Es passierte nichts. Das reichte mir dann irgendwann zur Trennung.

Erstaunlicherweise war er wohl echt verzweifelt und tieftraurig wegen unserer Trennung, das erfuhr ich von anderen, auch von seiner Mutter usw aber niemals von ihn.

Mir gegenüber war er neutral und emotionslos.

Ich bekann dann wieder, mal ne Mail zu schreiben und seit so etwa 2-3 Jahren sind wir wieder befreundet. Er freut sich immer riesig, wenn ich mich mit ihn verabrede und sagt immer sofort zu. Wenn wir dann gehen, dann lacht er und freut sich und ist ein toller Kumpel. Und ich bekomme dann auch schnell wieder Gefühle, denn in genau diese Ausstrahlung hab ich mich ja mal verliebt.

Aber, nachwievor kommt nichts von ihn. Hab stundenlang Mails geschrieben um ihn zu erklären, wie viel ich für ihn empfinde usw.

Aber von ihn kam nie was zurück, in den ganzen 5 Jahren nie.

Und, ich dachte immer, es könne wenigstens eine Freundschaft funktionieren, aber es zermürbt mich, das es nur und ausschließlich auf meine Initiative funktioniert.

Und, natürlich hab ich es ein paar mal angesprochen, er meinte denn es sei nicht seine Art. Er würde nie auf andere zugeben

Er hat einen Hang zur Depression und Isolation, aber das kann ja nicht der Grund sein.

Ich weiß nicht, wie ich diese Freundschaft aufrecht erhalten kann.

Ich bin auch die einzige, die er hat, sonst sitzt er nur drinnen rum und macht nichts, arbeite auch irgendwie nichts, keine Hobby ( noch nie) und lässt alles schleifen.

Aber er freut sich wirklich sehr, wenn ich mich melde und ich freu mich auch sehr, wenn wir uns treffen. Aber so geht es irgendwie auch nicht weiter. Selbst das hab ich ihn schon gesagt, dann sagt er „ gut, wenn du meinst“ , aber eigentlich meine ich das ja nicht, denn ich will ihn ja sehen ( 1-2 mal im Monat treffen wir uns) aber so ist es frustrierend, weil ich dann ja auch nie weis, ob ich zb ihn nerve.

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Sicherlich eine große Herausforderung für dich! Dass das alles an dir nagt, keine Frage!

Will dich keinesfalls blöd anmachen, aber findest du nicht auch, dass er dir ähnlicher ist als dir lieb ist?

Glaubt er am Ende wie du, dass du eher aus Mitleid mit ihm zusammen bist und er dich eigentlich meist nervt? Und würde er sich dir gegenüber öffnen, könntest du ihn verletzen, was er dringend vermeiden will, weil er so gar nicht damit umgehen kann?

Er ist wie ein Vampir und Fass ohne Boden. Als würde alle Liebe durch ihn durchfallen, ohne auf Gegenliebe zu treffen, um zu dir zurück prallen zu können. Irgendwie denkt er, nichts zu geben zu haben. Auf einer anderen Seite wird er Angst davor haben, Liebe zu geben.

Wann und wo immer bist du verschlossen und gehemmt beim Geben/Nehmen? Dir selbst gegenüber?

Mit ihm wirst du dazu gezwungen, ohne jegliche Bestätigung/Rückmeldung zu geben.

Zeigt er dir im übertragenen Sinne, dass du in für dich Falsches investierst, eben weil nichts zurück kommt? Dass du deine Energie verschwendest?

Ohne es böse zu meinen, gehe ich schon davon aus, dass alles etwas mit dir zu tun hat. Was sollst du erkennen und lernen?

Sollte es dir künftig dringend viel egaler sein, ob du andere störst? Und viel wichtiger, was du brauchst?

Da du nichts mehr zu verlieren hast, würde ich diesbezüglich an deiner Stelle hinterfragen und genau beobachten, was passiert, wenn du mental was änderst.

Bist du viel zu unsicher mit deinen Impulsen und zu abhängig von Bestätigung/Rückmeldung anderer? Will das Leben, dass du das künftig unabhängiger machst und tust?

Er macht gar nichts mehr ohne Bestätigung/Aufforderung anderer, also noch viel extremer als du, dafür halt deutlich zum etwas leichteren Lernen.

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Deine Reaktion ist womöglich normal, weil es doch wirklich so ist, dass eine Sache viele Seiten an sich haben kann und eine Meinung dem meist gar nicht gerecht wird.

Immer wenn du dich auf (nur) eine Seite schlägst, schließt du dabei einige andere aus, was nicht mehr der ganzen Wahrheit entspricht.

Durch das Mitteilen der eigenen Meinung/Stellung und dem Versuch, diese durchzusetzen, wurden wohl schon einige Kriege geführt.

Zusammenhänge find ich allerdings recht interessant:

Wie hängen die Forderungen anderer und mein Gefühl/Denken der Überforderung zusammen? Kann ich mich durch deren Forderungen fördern lassen? Stelle ich unbewusst selbst überhöhte, einschränkende Forderungen an mich? Oder fällt es mir tatsächlich schwer, Entscheidungen zu treffen? Welche Auswirkungen hatte es bisher auf mich als ich keine Position einnahm? Wann sollte ich mich entscheiden, wann alle Aspekte einer Sache gelten lassen und mich in der Mitte davon positionieren? Und evt. viele weitere Fragen....

Zusammenhänge finden forscht und entdeckt. Im Idealfall mit Liebe und Interesse.

Position beziehen wirkt dagegen starr, unwirklich und ausgrenzend, aber auch konsequent und entschieden.

Beides aber könnte im Leben mal nötig und vorteilhaft sein. Es könnte ungünstig sein, hier Stellung zu beziehen und eines davon auszuschließen. Die Kunst liegt vermutlich darin, herauszufinden, wann was angebracht ist. ;-)

Wenn es einer deiner Forderer/Förderer mal richtig ernst mit seiner Aufforderung an dich meint, könntest du ihm vorschlagen, zusammen 5 Minuten für das eine, weitere 5 Minuten für die andere Seite zu argumentieren, um im Anschluss eine Stellung einzunehmen. Zumindest hätte man dann etwas mehr vom Ganzen miteinbezogen.

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Ja, ich finde schon, dass wir uns in einem Krieg mit unserer Anderswelt befinden,

da sich viele mit dem Macher und eigenem Ego gleichsetzen, was jedoch zu viele Aspekte des Lebens und von uns selbst,

wie z.b.

Ungelebtes, vermeintlich Bedrohliches, Passivität, Hingabe, Loslassen, Vertrauen, Urvertrauen, Absichtslosigkeit, Unbekanntes, Unheimliches, Vergänglichkeit, Dunkles, Verdrängtes .....

ausschließt,

was uns in ein ungesundes Ungleichgewicht bringt,

was wiederum Probleme, Krankheiten, Unfälle.... mit sich bringen kann.

Zumeist sind wir aktiv, wollen möglichst viel kontrollieren, sind abhängig von unserem Intellekt und möchten unsere Ansichten durchsetzen.

Alles Gegenteilige bleibt dabei auf der Strecke und wird weder beachtet, geschweige denn geachtet noch gelebt, auch, weil es uns zu viel Angst macht.

Andererseits sehnen wir uns samt Krieg nach diesen verdrängten und ungelebten Eigenschaften und Aspekten, weil sie uns zu unserem Wohlbefinden/Gleichgewicht fehlen.

Weiter könnte man auch mal handeln, ganz ohne Absicht, sondern einfach des Handelns wegen und mit Fruchtverzicht. Man scheizzt dabei auf das Ergebnis. Das wäre unbeabsichtigtes Handeln. Meist jedoch lässt sich eine Motivation und Absicht, selbst bei Gutmenschen, ausmachen.

Unbeabsichtigtes Handeln kommt aus unserer Anderswelt und verfolgt andere Ziele als wir sie in unserem Bewusstsein tragen. Wir können diese mit unserem kapitalistisch geprägten Intellekt nicht so einfach verstehen und dessen Sinn erfassen, weil wir zu sehr in unserem Denken gefangen sind.

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Alles hinschmeißen und in die Stadt ziehen?

Hallo. Ich lebe in Österreich, habe 2019 Matura gemacht und habe gleich danach angefangen, in einer Bank zu arbeiten. Die Arbeit ist ganz ok, naja eigentlich könnt ich mich wenig beklagen, ich verdiene gut und hab super Arbeitszeiten. Seit 2 Monaten wohne ich in einer schönen, neuen Wohnung mit meinem Freund. Mit dem bin ich seit fast 3 Jahren zusammen. Wir streiten selten, wenn dann vertragen wir uns sehr schnell wieder. Unsere Beziehung war anfangs für mich perfekt, doch in letzter Zeit sehe ich ihn mehr als einen Freund als einen Partner... Ich mag es gerne ihn um mich zu haben aber der physische Kontakt wird meinerseits immer weniger, früher war das ganz anders. Also wir hatten oft Sex usw. aber in letzter Zeit hab ich auf das alles irgendwie keine Lust mehr.

Naja ich überlege jedenfalls schon länger meinen Job zu wechseln, ich will etwas machen was ich wirklich liebe... weiß aber noch nicht was. Meine Freunde die ich habe sind irgendwie alle weggezogen, ich hab nur noch eine Freundin hier dich regelmäßig sein kann. Meine beste Freundin wohnt seit einiger Zeit in Wien, ich vermisse sie sehr & kann sie nicht so oft besuchen wie wir uns früher gesehen haben... deswegen und auch wegen vieler anderer Gründe (Jobmöglichkeiten, neue Leute usw) überlege ich nach Wien zu ziehen.

Ich müsste aber leider alles hinschmeißen, Wohnung, Beziehung, Nähe zu meiner Familie, Job (obwohl mich das am wenigsten stört). Es fühlt sich aber so an als würde ich dadurch glücklich werden. Ich LIEBE es in einer Stadt zu sein/wohnen weil man einfach sooo viele Möglichkeiten hat. Aber ich weiß nicht ob es das wert ist. Immerhin geht es mir hier gut. Aber irgendwie ist es ein wenig langweilig und ich bin erst 20... Andererseits weiß ich nicht ob ich es übers Herz bringe diesen Schritt zu wagen.

Habt ihr Erfahrungen oder Tipps?

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Sehr verständlich alles!

In dieser Welt gibt es nur zwei Tragödien. Die eine ist, nicht zu bekommen, was man möchte, und die andere ist, es zu bekommen.

Oscar Wilde

Jetzt hast du zügig einiges geschafft und dir toll aufgebaut. Du hast bekommen, was du wolltest, bist jedoch viel zu jung dazu, jetzt schon mit Abenteuer, Risiko, Spannung....im Leben aufzuhören.

Und wahrlich, wenn man in etwas Meister ist, sollte man wieder als Lehrling Neues beginnen, um an nichts zu haften und dadurch innerlich abzustumpfen.....

Du bist natürlich noch lange nicht mit Weltentdecken fertig, weißt jedoch sehr genau, welche wertvollen Dinge du dafür loslassen müsstest.

Am Ende werden beide Wege Vor- und Nachteile für dich haben. Irgendwas musst du immer gehen lassen, irgenwas bekommst du dafür. Und überhaupt hat doch alles zwei Seiten. Wenn du einen wilderen Mann findest werden dir Seiten von deinem jetzigen fehlen und umgekehrt.

Alles auf einmal, was man sich so wünscht, hat man selten, was bedeutet, dass wir stets mit Mangel leben müssen.

Wichtig fände ich für dich, dass du noch genauer heraus findest, um was es dir wirklich geht, um entscheiden zu können.

Und was von deinen Bedürfnissen könntest du schon bald in deinem jetzigen Leben erfüllen?

Was genau vermisst du? Deine Freundin, ok. Aber welches Bedürfnis steckt denn dahinter? Und gibt es Alternativen? Und warum/wie kommt deine Freundin zurecht damit? Welche Mängel begleiten sie ?

Was müsste konkret sein, damit es weniger langweilig ist? Was davon könntest du vor Ort bewegen? Was macht dich langweilig?

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