Schritt 1: Indirekt ansprechen, indem man sich Sachen wünscht, die man haben will. Dabei nicht dazu sagen, dass die andere Person bisher ungenügend war. "Ich hatte eine Fantasie, wie du und ich XY machen, wollen wir das in die Tat umsetzen?"
Eventuell kommt die Partnerperson dann auf den Geschmack und macht das öfter. Vielleicht fragt die Partnerperson nächstes Mal wieder, ob du eine Fantasie hast, was man tun könnte. Das ganze müsste man länger beobachten, eventuell auch die Strategie öfter versuchen.
Vielleicht auch nicht, in dem Fall kommt Schritt 2.
Schritt 2: Direkter ansprechen, das einem etwas fehlt und die andere Person verantwortlich ist. "Ich habe das Gefühl, dass wir öfter nur das machen, was du willst, und ich komme dabei oft nicht auf meine Kosten. Können wir daran arbeiten?"
Auch hier wieder: Länger beobachten, ob sich das ganze tatsächlich verändert oder nur kurzfristig besser ist. Gegebenenfalls die Unterhaltung nochmal führen, vor Schritt 3.
Schritt 3: Ansprechen mit Konsequenzen. "Ich habe nicht das Gefühl, dass ich bei unserem Sex auf meine Kosten komme, deshalb habe ich grade keine Lust auf Sex."
Weil, wenn die andere Person es nicht auch für dich schön machen will, dann brauchst du auch nicht mehr der Person entgegen kommen.
Entweder es wird dann besser, oder eben nicht. In dem Fall wäre dann die letzte Konsequenz, die Beziehung zu beenden.
Natürlich sollte man sich irgendwann in dem ganzen Prozess die Frage stellen, was einem denn wichtiger ist: Eine sexuell erfüllende Beziehung mit irgendwem, oder eine Beziehung mit dieser Person. Da hat jede Person eine andere Antwort drauf.