Es gibt auch sehr viele obdachlose Frauen, allerdings greift die Maschen "F*** für'n Pennplatz" bei Frauen einfach besser als bei Männern - dadurch sind sie nicht so leicht zu erkennen, sind nicht so heruntergekommen, können sich mit den so "erkauften" Übernachtungsmöglichkeiten auch nach Außen hin die Fassade eines einigermaßen normalen Lebens aufrechterhalten - solange man sie nicht näher kennt.

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meine älteste Erinnerung an ein Gespräch, an das ich mich zum Großteil wörtlich erinnere, stammt aus meinem 4. Lebensjahr, ist also knapp 25 Jahre alt.

Vieles kann ich nach ein paar Tagen nur noch Sinngemäß und als Imitation wiedergeben - das wird über die Jahre aber immer weniger, so daß nur noch die für mich bzw mein Unterbewusstsein aus welchem Grunde auch immer wichtigen Dinge in Erinnerung bleiben.

Die langweiligsten Unwichtigkeiten vergesse ich innerhalb weniger Stunden, wenn ich sie nicht sogar ganz überhöre ;)

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Es gibt nich viele, aber doch schon ein Paar. Die allermeisten sind tatsächlich von der Bettelmafia, die anderen müssen nicht um ihre Wohnung fürchten, zur Not gibt es immernoch Hartz4. Die wenigen, die tatsächlich "Platte machen", wollen oder können (aus welchen Gründen auch immer, angefangen von psychischen Problemen über Ideologie bis hin zu Philosphie) gar nicht in einer Wohnung leben.

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Fremde Menschen sind frech und unverschämt zu mir. Wie kann ich es vermeiden, mich emotional zu sehr zu verstricken, wenn ich mich gegen Frechheiten wehre?

Seit etwa einem Jahr stelle ich fest, dass ich sehr oft in unangenehme Situationen beim Einkaufen komme:

Ich gehe z.B. Einkaufen in dem Einkaufsmarkt vor Ort (gehe schon fast 20 Jahre dort hin). Eine neue Mitarbeiterin, die rotzfrech ist und auch nicht unbedingt beliebt bei Ihren Kolleginnen, hat die Unverschämtheit besessen, mich an der Kasse vor andere Kundschaft zu massregeln. Erst hat sie sich mit viel zu lauter Stimme bei mir beschwert, als ich nicht gleich schnell genug das Kleingeld aus dem Geldbeutel gezählt habe. Der Nächste an der Kasse musste sich gleich einmischen mit "Ja, ja das habe ich mir gleich gedacht, dass das dauert ...(er hatte nur zwei Brötchen in der Pennytüte und ein kleines Kind im Schlepptau). Ich bin im mittleren Alter, sportlich, beweglich weder behindert noch eingschränkt in meinen Bewegungen also insgesamt schnell genug in meinen Reaktionen. Ich verbat mir den Ton der Kassiererin und dass sie gefälltigst abwarten solle, bis ich soweit bin Der Mann nach mir meinte dann, er müsse für die Kassiererin wohl Partei ergreifen, indem er sich ihr zuwandte mit den Worten "manche Menschen müssten immer das letzte Wort haben". Ich gab zur Antwort dass er sich raushalten solle, ihn das überhaupt nichts anginge und ich Kundin wäre, genau wie er selbst. Es dauert eben solange es dauert. Wenn es ihm nicht schnell genug ginge, solle er eben seine Brötchen beim Bäcker kaufen und nicht zur Haupteinkaufszeit im Penny.

Dann wenig später an einer Tankstelle. Ich tankte ging rein, suchte mir noch Süsswaren aus, weil es schon spät war und ich nicht noch kurz vor Ladenschluss gegen 22:00 Uhr in den Einkaufsmarkt wollte. Ich fragte die Kassiererin nach einem Produkt, weil ich es nicht finden konnte und bekam keine Antwort; sie forderte mich laut und frech auf, mich umzudrehen und dass da alles vollstehen würde und ich sollte mich mal beeilen. Ich sagte dass ich ja auf ihre Antwort warten würde. Sie sagte, was für eine Frage ich dennn gehabt hätte, sie hätte das nicht als Frage verstanden. Ich solle am besten woanders einkaufen. Da sie einen harschen frechen Tonfalll hatte, verbat ich mir diesen Ton und dass ich mich bei ihrem Chef über sie beschweren würde. Sie belächelte dies mit herabfallendem Ton, ich solle das ruhig mal machen,das wäre ihr egal. Ich erwiderte, dass ich mich als Kundin die tankt und Ware einkauft nicht gefallen lassen will. Wenn man hier nichts kaufen dürfe, dürfte man die Artikela auch nicht anbieten. Und ich brauche die Zeit, wie jeder andere auch und möchte normal bedient werden. Es kann ja wohl nicht angehen, dass ich hudeln soll, damit es für andere schneller geht. Ich muss ja auch warten bis ich drankomme. Dann massregelte sie mich, dass ich den Laden zusammenschreien würde und kein Benehmen hätte. Der Frau hätte ich an die Gurgel springen können. Hinter mir nur Männer, die sie dann mit einem wissenden Lächelen angeblickt hat, als wolle sie sich profilieren. Was tut man in solchen Situationen am besten?

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stoische Ruhe bewahren und immer den einen Satz im Hinterkopf behalten "vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun"

und vor allem: gar nicht erst persönlich nehmen! Verkäufer sein ist schon stressig genug und jeder hat mal nen schechten Tag


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geht man mal vom Marktwirtschaftlichen Prinzip von Angebot und Nachfrage aus, sinkt der Wert mit steigender Anzahl der Weltbevölkerung.

Moralische und Ethische Gesichstpunkte bleiben bei dieser Rechnung natürlich außer acht^^

Worauf genau willst du denn mit der Frage hinaus? Die ist so allgemein gestellt und unter so vielen Themen eingeordnet, daß ich da keinen Sinn hinter erkennen und dementsprechend auch keine sinnvolle/ernst gemeinte Antwort dazu geben kann ;)

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erstmal die Polizei, die leiten das ganze dann an die entsprechende Einheit für Bandenkriminaltität weiter. Das schlimmste an der Bettelmafia ist ja, daß die Meisten dazu gezwungen werden, diese Dinge zu tun und nur so aggressiv und aufdringlich vorgehen, weil sie bei zu geringen Einnahmen selbst Repressalien und Gewalt zu befürchten haben.

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grade in der Jugend, wenn die Persönlichkeitsentwicklung noch nicht abgeschlossen ist, sollten man von Bewusstseinsverändernden Substanzen die Finger lassen.

Ob es zu körperlichen Schäden kommen kann, weiß ich nicht, psychisch kann es aber zu erheblichen Schäden führen. Wohlgemerkt kann, nicht muss.

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Nein, Entschuldigungen sind nicht "out" und auch kein Zeichen von Schwäche. Allerdings sind sie auch nicht gerade "in" und auch kein Zeichen von Stärke, wie man es Kindern gerne eintrichtert um ihren Ehrgeiz zu wecken und ihnen "Manieren" beizubringen.

Sie können ein Zeichen der Einsicht und Versöhnungsbereitschaft sein, wenn man merkt, daß der Kontrahent etwas sehr viel ernster aufgefasst hat, als es gemeint war, und nicht in der Lage ist zu erkennen, daß die Gemeinheiten nur aus der Situation heraus, also im Affekt und nicht aus der Überzeugung heraus gesagt wurden.

Erst dort, wo man sich gegenseitig nicht gut genug kennt, einer der beiden stur auf Förmlichkeiten beharrt oder mit dem Gesagten nicht vollständig abschließen und es vergessen kann, wird eine Entschuldigung notwendig, um wenigstens nach Außen hin den Anschein von Frieden zu wahren und die logische Grundlage für Vergeltung zu entziehen. Fatalerweise sind die Emotionen davon jedoch nicht betroffen und bleiben größtenteils unverändert.

Innerhalb einer intakten Familie, ab einer gewissen Reife und mit einem Mindestmaß an Menschenkenntnis ist das emotionale Verständnis füreinander in der Regel allerdings ausgeprägt genug, daß sich solche Dinge allein durch Körpersprache, Mimik, Tonlage, Einfühlungsvermögen, etc. von selbst aus der Welt schaffen, ohne daß diese Höflichkeitsformeln notwendig wären. Wo der beiderseitige, aufrichtige Wille zur Versöhnung vorhanden ist, braucht es keine Worte, Gesten oder Symbole.

Eine "freiwillige", anerzogene Entschuldigung nur um der Entschuldigung Willen ist nicht aufrichtig. So ein Verhalten führt nur zu Verlegenheit auf der einen und Selbsterniedrigung auf der anderen Seite und wird meist nur angenommen, um die für beide Seiten peinliche Situation zu beenden. Geklärt ist damit gar nichts, der Konflikt wird lediglich auf ein unterschwelliges Niveau gedrängt, wo er im Stillen weiterschwelt. Ein Phänomen, daß wir tagtäglich in der Politik beobachten können.

Ähnlich verhält es sich, wenn in einer emotional bereits abschließend geklärten Situation aus Prinzip, Engstirnigeit und anerzogenem, unaufrichtigem, falschen Stolz auf einer Entschuldigung der Gegenseite bestanden wird. Es ist nur natürlich, daß die Forderung nach einer Entschuldigung in einer solchen Situation auf Unwillen und Widerstand trifft, da sie als gegenstandslos und unbegründet empfunden wird. Selbst wenn in dieser Situation eine Entschuldigung erfolgt, ist allein diese belehrende, pseudo-pädagogische Haltung des Fordernden bereits der Keim für neue Streitigkeiten. Auch das lässt sich überall und immer wieder beobachten.

Erstaunlich, daß die Menschheit, die sich doch als die intelligenteste Spezies dieses Planeten versteht, zu solch emotionaler Selbsttäuschung fähig ist, während es im Tierreich, ohne hoch entwickelte verbale Verständigung und pädagogischen Dogmatismus, keine derartigen Verständigungsschwierigkeiten gibt.

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Lesen ist für den Anfang schonmal nicht schlecht. Wenn du dazu noch anfängst selbst zu schreiben, vor allem detailliert und so präzise wie möglich zu schreiben, dann lernst du auch den Wortschatz anzuwenden. Anfangs wirst du viele Adjektive brauchen, um wirklich exakt zu beschreiben, mit der Zeit werden dir beim Bücherlesen aber immer mehr Worte auffallen, die von ihrer Bedeutung sehr viel passender sind als all die Adjektive, die du bis dahin gebraucht hast.

Wenn du dir über die exakte Bedeutung eines Begriffes nicht sicher bist oder vermutest, daß es sich einfach nur um ein Synonym für etwas schon Bekanntes handelt, helfen Google, Wikipedia, Duden online, etc. weiter. Meistens lernt man dabei auch noch den Wortstamm, feinere Bedeutungsabstufungen und weitere Synonyme kennen, was auch wieder den Wortschatz erweitert.

Wie lange das dauert, hängt von dir selbst ab, von deiner Aufnahmefähigkeit für Sematik und Syntax und natürlich deinem Eifer. Erste Erfolge sollten aber schon nach wenigen Tagen erkennbar sein, wenn du dich auf ein Thema konzentrierst. Davon würde ich allerdings abraten, es soll ja schließlich auch Spaß machen und nicht in Arbeit ausarten ;)

Viel Erfolg :)

Ach ja: Deutschsprachige Autoren sind immer empfehlenswerter als Übersetzungen, dazu am Besten noch Science-Fiction-Bücher der vergangenen 50 bis 60 Jahre, obwohl Romanklassiker wie z.B. Konsalik auch nicht schlecht sind.

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"Ich bin alt genug dafür"

"Was kann ich noch kaputt machen? Ist doch eh nichts mehr heil"

"... und ausgerechnet DU willst mir Vorschriften machen???"

"Geht dich nichts an, wo ich hingeh"

- waren so ungefähr die Hauptargumente, wenn ich mich zurückerinnere^^

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