Hallo Nechynn,

da Alkohol immer desinfizierend wirkt, gibt es bei alkoholischen Getränken kein MHD. Produkte die ein überschrittenes MHD haben, sind deswegen auch nicht automatisch verdorben. Vieles hält deutlich länger.

Ein Wein lässt sich aus medizinischer Sicht immer bedenkenlos probieren.

Zur allgemeinen Haltbarkeit von Wein...

Die Haltbarkeit von Wein ist maßgeblich abhängig von der Qualität, dem Jahrgang und der Lagerung. Herkömmliche Weine sollten nicht lange gelagert werden. Bei sachgemäßer Lagerung sind sie ungeöffnet ca. 2-3 Jahre genießbar. Nur Topp Weine, aber auch davon nur die aus den herausragenden Jahrgängen, sind viele Jahre haltbar.

Bei unsachgemäßer Lagerung können Weine auch innerhalb von Wochen oder Monaten ungenießbar werden. Unsachgemäße Lagerung liegt dann vor wenn die Weine stehend, viel zu warm, bei stark schwankenden Temperaturen und/oder Licht, noch schlimmer, dem Sonnenlicht ausgesetzt werden.

Im Zweifel immer die Flaschen entsprechend temperieren und dann probieren.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson 😏

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Hallo,

auf Deinen Fotos sind lediglich 2 Weine zu sehen. Der Rest ist ein Brand, Whisky, Champagner und Rum.

Von den beiden Weinen würde ich keinen nehmen. Der Champagner ist völlig überteuert. Statt dem Moet Ice Imperial Rosé würde ich lieber einen hochwertigeren Winzerchampagner auswählen, den Du dann sogar für kleineres Geld bekommst. Such Dir einen guten Champagner Importeur, der auch online verkauft, z.B. ChampagnerWorld, dann bekommst Du mehr für Dein Geld. Moet ist zwar bekannt und auch nicht schlecht, aber hier zahlt man in erster Linie den Bekanntheitsgrad. Qualitativ ist jeder Moet 0/8/15 und reine Massenware, auch wenn er schmeckt.

Da Du nach Wein gefragt hast... für eine Empfehlung müsste man Deine Intention kennen. In welche geschmackliche und charakterliche Richtung sollte es gehen oder soll es ein Geschenk werden...?

Wenn Du Deine Frage konkretisieren würdest, könnte ich Dir vielleicht weiterhelfen...

Alles Gute Dir.

Gruß, RayAnderson 😏

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Hallo,

das bereits kleine Mengen Alkohol schädigend wären ist völliger Unsinn! Dann müsste man jeden Saft verbieten.

Schließlich enthält jeder Fruchtsaft auch Alkohol. Nur weil die Menge an Alkohol in Fruchtsaft niedriger ist als die, ab der sie in der EU ausgewiesen werden muss, steht es auf keinem Label.

1-2 Gläser würden bei Dir keinerlei Schäden verursachen.

ABER... diese Menge an Alkohol jeden Tag genossen ist grenzwertig und könnte irgendwann auch zu einer Abhängigkeit führen. Eine mögliche Abhängigkeit sehe ich auch als größtes Risiko und das gilt es dringendst zu vermeiden.

2x in der Woche 1-2 Gläser Wein sollten hingegen kein Problem darstellen.

Wenn man schon mit Worten spielt, dann sollte man nicht pauschalisieren, sondern differenzieren. So ist das Wort schädlich nicht gleichbedeutend mit schädigend und nicht gesund bedeutet noch lange nicht das es schädigend wäre.

Rotwein enthält diverse Stoffe denen nachgesagt wird, dass sie bei regelmäßiger Einnahme sich positiv auswirken können, aber da streitet sich die Fachwelt seit vielen Jahren. Es gibt Studien für beide Seiten. Was bislang unwiderlegt ist, ist das französische Paradoxon.

Ich würde Dir empfehlen immer wieder Tage ganz ohne Alkohol zu leben. Dann ist ein wie von Dir beschriebener Weingenuss kein Problem.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson 😏

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Hallo,

ob Rot-, Rosé-, Weißwein oder Schaumwein mache ich abhängig von der jeweiligen Situation.

Für mich macht es einen Unterschied ob es als Begleitung zu einem Essen gedacht ist oder pur. Im Winter ziehe ich Rotweine Weißweinen vor. Im Sommer darf es öfters auch Champagner sein. Champagner wird nicht nur wie Weißwein, gekühlt getrunken, sondern verfügt, durch die Kohlensäure, über einen entscheidenden Touch an Frische, den kein Wein bieten kann. Im Sommer empfinde ich ein Glas Champagner gegenüber einem Glas Weißwein als angenehmer.

Favoriten habe ich natürlich auch, aber auch die wechseln sich mitunter ab. Zu Champagner gibt es keine Alternative, aber bei Weißwein darf es gerne auch ein guter deutscher Riesling sein. Bei Rotweinen bevorzuge ich französische, mal aus Bordeaux, von der Rhone aber auch Burgunder. Nichtsdestotrotz kommt natürlich auch gerne ein Barolo, Barbaresco oder Chianti auf den Tisch. Einem australischen Shiraz sollte man sich auch nicht verweigern. 😏

Wer gerne zwischen Wein und Schaumwein hin und her springt, sollte sich ein wenig mit den Geschmacksrichtungen auseinandersetzen. Die Geschmacksrichtungen von Wein und Schaumwein sind zwar in der EU genormt, aber leider getrennt, nicht aufeinander abgestimmt und verfehlen reale Empfindungen teilweise gravierend. Das kann schnell zu Fehlkäufen und einer Enttäuschung führen. Hier empfehle ich gerne das ChampagnerWorld Wiki. Es ist die umfangreichste deutschsprachige Champagner Enzyklopädie, auf der natürlich auch die Diskrepanz der Einordnung der Geschmacksrichtungen ausführlich aufgegriffen wird.

Bei all dem Genuss, den ein guter Wein oder Champagner bringen kann, sollte nie außeracht gelassen werden, dass es sich um Alkohol handelt und ein übermäßiger Genuss schaden anrichten kann. Solange das berücksichtigt wird, ist ein Genuss von hin und wieder einem Gläschen kein Problem.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson 😏

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Hallo Hernandes,

eine kurze Antwort auf Deine Frage wäre:

Ein Sekt schmeckt nicht trocken, wenn die Geschmacksrichtung "trocken" (dry, sec) auf dem Etikett deklariert wird. Das ist normal und es ergeht vielen wie Dir.

Irre...??? Ja, irgendwie schon. Schließlich sollte man sich auf das was auf dem Etikett steht verlassen können. Das Problem liegt in der offiziellen Einteilung der Geschmacksrichtungen gemäß EU Verordnung.

Ich würde nicht behaupten, dass Wein und Schaumweine ein Vergleich wie Äpfel und Birnen wären. Schließlich ist die Basis identisch. Doch nun kommen die Herrschaften, die wahrscheinlich ausschließlich Biertrinker sind und verpassen sowohl Wein, als auch Schaumwein eine per EU Verordnung genormte Einteilung in Geschmacksrichtungen.

Jeder Schaumwein, egal ob Sekt oder Champagner, elementar wichtig ist seine persönliche Geschmacksrichtung zu finden. Die Geschmacksrichtungen von Wein und Schaumwein werden getrennt von einander eingeteilt und sind nicht aufeinander abgestimmt. Die offiziellen Angaben entsprechen auch nicht den realen Empfindungen. Hier wird es kritisch. Wer trockenen Schaumwein sucht, sollte nicht zu der Deklarierung "trocken" greifen und bei der Suche nach einem eher süßlichen Schaumwein, darf die Wahl bereits durchaus auf "halbtrocken" fallen. Bei Wein passt die Einstufung als trocken. Bei der Suche nach einem Schaumwein sollte man aber keine Erfahrungen über Wein einbringen. Das führt oft zu einem Fehlkauf.

Das Thema Geschmacksrichtungen von Wein und Schaumwein ist etwas komplex, weil völlig verwirrend. Deswegen empfehle ich gerne das ChampagnerWorld Wiki. Es ist die umfangreichste Champagner Enzyklopädie in deutscher Sprache. Dort wird das Thema detailliert aufgegriffen und erklärt. Champagner sind Schaumweine. Deswegen passt es auch exakt zu Deiner Frage, damit zukünftig Fehlkäufe vermieden werden können. Die detaillierten Erklärungen bzgl. der Geschmacksrichtungen von Wein & Schaumwein, die Hintergründe und vieles mehr finden sich auf dieser Seite.

Wer sein Lieblingsgetränk und die passende Geschmacksrichtung finden möchte, muss sich letztlich selbst durchtesten. Da zählt der eigene Gaumen, aber grundsätzliches lässt sich vorher bereits klären. Bei der Suche nach einem trockenen Schaumwein möglichst mindestens Brut oder gleich Extra Brut wählen. Dann passt es.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson 😏

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Hallo,

da scheinbar ein falsches Verständnis besteht, hier eine Klarstellung. Der alkoholische Gärprozess benötigt nicht viel Zeit. Die Reifezeit von Wein, Champagner, Whisky, etc... ist etwas völlig anderes.

Es gibt alkoholfreie Weine. In erster Linie sind es einfachere Weine denen der Alkohol entzogen wurde. Ob es bereits Deiner Intention von einer langen Reife entspricht kann ich nicht einschätzen.

Ob es mittlerweile hochwertigere alkoholfreie Weine gibt, ist mir nicht bekannt.

Bei Champagner ist es ausgeschlossen. Ein alkoholfreier Champagner ist kein Champagner mehr, da die gesetzliche Regelung einen Mindestalkoholgehalt von 12% vorsieht.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson 😏

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Hallo,

ich muss die hier gegebene Aussage korrigieren. 1968 war für die roten Bordeaux Weine ein entsetzlicher Jahrgang. Man könnte auch von einer Katastrophe sprechen. Der 68er Jahrgang ist weit entfernt von einem durchschnittlichen Jahrgang.

Unter den Katastrophen von 1968 war der Lafite leider auch noch einer der schlechtesten.

Auch wenn es für ältere Flaschen dieser Güte immer Sammler gibt. Diesen Jahrgang sucht kaum jemand. Es wäre schon fast peinlich als Sammler diesen Jahrgang im Keller zu haben.

Das das Etikett etwas beschädigt ist wäre bei dem Alter weniger tragisch.

Normalerweise würde man bei einem guten Jahrgang viel mehr auf den restlichen Zustand achten, Füllniveau etc., aber bei dem Jahrgang ist selbst das egal. Der Wein ist seit Jahrzehnten ungenießbar. 1988, das war vor über 30 Jahren, war er noch geradeso trinkbar. Ein Genuss war er nie.

Ich würde den Wert auf ca. 50 bis max. 200 Euro schätzen. Preise für die Flaschen teilweise angeboten werden sind nicht immer Preise für die diese dann auch verkauft werden. Ich gehe davon aus, dass die Flasche sich schwer verkaufen lässt.

Bei einem Château Mouton Rothschild von 1968 würde es sich etwas anders verhalten. Bei Mouton werden die Flaschen allein wegen den Etiketten gesammelt.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson 😏

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Hallo Stefan,

wo Du Wein und Sekt verkaufen kannst, wurde Dir schon beantwortet. eBay oder eBay Kleinanzeigen bietet sich hier an.

Allerdings... wenn es sich um herkömmliche Weine handelt, die schon diverse Jahre oder Jahrzehnte in dem Keller schlummern, kannst Du Dir die Mühe sparen. Die meisten dieser Flaschen sind dann überlagert und kaum mehr trinkbar. Der Wert von solchen Flaschen bewegt sich Richtung 0.

Herkömmliche Weine und Sektsorten haben eine Lebenserwartung von ca. 2-3, bei sehr guter Lagerung auch 5 Jahre.

Da macht es wahrscheinlich mehr Sinn in der nächsten Zeit allein oder mit Freunden die Flaschen nach und nach zu öffnen und zu probieren. Wenn es sich um Flaschen handelt wie ich denke lohnt sich die Mühe nicht diese anzubieten, die kauft keiner und Du machst Dir viel Arbeit damit. Allein eine vernünftige Verpackung kostet bereits...

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson 😏

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Hallo Natascha,

wie man sich nach dem Genuss von Alkohol fühlt ist zu einem nicht unbeträchtlichen Anteil abhängig von den Genen und natürlich von der Menge des Alkohols.

Warum Rotwein evtl. wirklich müde macht, dazu gibt es eine italienische Studie, die besagt, dass diverse Rotwein Rebsorten hohe Anteile an Melatonin enthalten. Melatonin ist ein Hormon, dass auch der menschliche Organismus produziert. Es wirkt auf den Tag/Nacht Rhythmus. Forschungen darüber sind allerdings keineswegs abgeschlossen.

Bei Weißwein kenne ich diesen Müdigkeitseffekt auch nicht.

Was jedoch, zumindest für eine kurze Zeit, zusätzlich einen erfrischenden Touch erzeugt ist Champagner. Champagner wird vorwiegend wie ein Weißwein hergestellt. Natürlich abgesehen von den vielen Vorschriften, die bei der Champagner Herstellung erfüllt werden müssen und letztlich dem 2. Gärprozess. Es ist die Kohlensäure, die in Champagner für Erfrischung sorgt.

Auf Grund der erfrischenden Wirkungsweise ziehe ich speziell im Sommer auch beim Essen einen Champagner einem Wein vor. Auch wenn vielen nicht bekannt, Champagner passt wunderbar zum Essen. Hier ist es lediglich die Frage der passenden Wahl zum Essen. Eine Hilfestellung für die Wahl eines Champagner zum Essen.

Was Müdigkeit oder anschließende Übelkeit betrifft, das kenne ich von Champagner überhaupt nicht. Das kann aber auch damit zusammenhängen, dass Champagner in erster Linie bewusst genossen wird.

Alles Gute Dir... und à votre santé.

Gruß, RayAnderson 😏

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Hallo,

der Begriff Sommelier kommt aus dem Französischen und bedeutet auf deutsch Weinkellner.

Der Beruf eines Sommelier ist in Deutschland kein offizieller Ausbildungsberuf. Es gibt Seminare und auch Abschlüsse. Ein anerkannter Ausbildungsberuf ist es jedoch nicht. Deswegen ist es zweifelhaft ob es empfehlenswert ist diese Schritte zu gehen. Letztendlich kann sich jeder als Sommelier bezeichnen der über Wein philosophiert.

Leider wird der Begriff gerne dafür missbraucht Empfehlungen und Vorstellungen von Wein mehr Gewicht zu geben, unabhängig ob es sich um fundierte Aussagen handelt. Speziell im TV kann man es öfters erleben, dass "Sommeliers" als Experten hinzugezogen werden, die sich dann nicht selten mit unqualifizierten oder schlicht falschen Äußerungen ins Rampenlicht stellen. Den wenigsten Menschen fällt es auf und schließlich wurden diese Damen und Herren als Experten vorgestellt. Mir ist es schleierhaft warum man sich in der Öffentlichkeit derart peinlich darstellen muss, aber da es kaum jemandem auffällt ist es wahrscheinlich egal.

Um Deine weiteren Fragen aufzugreifen...

Als besserer Kellner arbeitet man in erster Linie beratend in der Gastronomie, im Servicebereich. Ob im Restaurant oder in einem Hotelbetrieb mit Gastronomie, Möglichkeiten gibt es einige.

Man hat viel mit Menschen zu tun, aber wird evtl. auch für die Logistik der Getränke hinzugezogen.

Die Arbeitszeiten können so vielseitig sein wie die Gastronomie selbst. Selten sind es geregelte Arbeitszeiten wie man sie im Büro antrifft. Vielmehr muss man sich darauf einstellen in Schichten zu arbeiten, dies auch an Wochenenden, Sonn- und Feiertagen.

Was die Gehälter betrifft, das kann sich in der Größenordnung eines Kellners bewegen, aber je nach Verantwortung auch nach oben steigern. Im Servicebereich ist die Entlohnung in der Regel zu einem großen Teil von den Trinkgeldern abhängig.

Vor- und Nachteile... was für manche ein Vorteil, ist für andere ein Nachteil.

Gute Umgangsformen, Kommunikationsfähigkeiten und ein tieferes Interesse an dem Thema Essen & Trinken sind von Vorteil.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson 😏

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Hallo,

Geräte, die Wein oder Schaumwein exakt auf der Trinktemperatur halten gibt es nur für die Lagerung. Das nennt sich Weinklimaschrank. Hier lässt sich die Temperatur einstellen. Die lagernden Flaschen lassen sich damit gut lagern.

Was Du zur Kühlung von Wein am Tisch oder unterwegs nutzen kannst sind eine Kühlmanschette oder einen Wein-/Sektkühler. Damit lassen sich Flaschen kühlen. Allerdings wird keine bestimmte Temperatur gehalten, sondern lediglich über die gesamte Zeit die Flaschen gekühlt. Die erreichten Temperaturen können damit zumindest bei einem Sektkühler schnell unterhalb der Trinktemperatur liegen.

Eine zu niedrige Temperatur gleicht sich jedoch im Glas schnell aus.

Eher problematisch wird es mit Rotwein, der eigentlich auch leicht gekühlt werden müsste. Die Zimmertemperatur, die gerne für Rotweine als Trinktemperatur angegeben wird, ist viel zu warm. Die Aussage Rotweine mit Zimmertemperatur zu trinken stammt aus einer Zeit in der es üblich war in Räumen 18°C zu haben. Mittlerweile liegt eine Zimmertemperatur allerdings bei etwa 23°C. Das ist für jeden Rotwein viel zu warm.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson 😏

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Hallo,

Du kannst den Wein gefahrlos probieren. Sollte der Wein genießbar sein, dann kannst Du ihn auch trinken.

Vielleicht hat sich eine minimale Menge an Kohlensäure gebildet. Das würde das Zischen erklären. Wenn es Dich nicht stört, dann ist es egal.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson 😏

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Trocken

Hallo Britney,

ich trinke ausschließlich trockene Weine. Dabei spielt es für mich keine Rolle ob allein oder zum Essen getrunken wird. Ob Rot- oder Weißwein ist bei mir von Situation und Stimmung abhängig.

Letztlich muss das jeder für seinen persönlichen Geschmack entscheiden. Ein trockener Wein ist jedoch keinesfalls besser oder hochwertiger als lieblicher oder süßer Wein. Es ist lediglich eine Frage der Geschmacksrichtung.

Bei Schaumweinen, zu denen auch Champagner zählt, wird es etwas schwieriger eine Flasche mit der passenden Geschmacksrichtung zu finden. Die Geschmacksrichtungen von Wein und Schaumwein sind zwar in der EU per Verordnung offiziell eingestuft, aber die Einstufungen sind nicht aufeinander abgestimmt und ganz speziell bei Schaumwein entspricht es oft nicht der realen Empfindung.

Wer einen trockenen Schaumwein sucht, sollte beispielsweise nicht zu der Geschmacksrichtung trocken greifen (dry/sec). Eine als trockener Schaumwein deklarierte Flasche bewegt sich von der Empfindung her bereits eher in der lieblichen Richtung und "halbtrocken" ist schon sehr süßlich.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo Benny,

ein Verfallsdatum oder MHD gibt es bei alkoholischen Getränken tatsächlich nicht. Dennoch hat jeder Wein und jeder Schaumwein seine Lebenserwartung, die auch stark abhängig ist von der Lagerung.

Um seriös darauf eingehen zu können müsstest Du genau beschreiben worum es sich bei Deiner Flasche handelt, Bezeichnung, Hersteller, evtl. wie gelagert, etc...

Die Lebenserwartung anhand Deiner Beschreibung (Chardonnay Brut) bewegt sich etwa zwischen 2 und 30-40 Jahre.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo,

einen Domaine de la Romanée-Conti kann man durchaus kaufen, nur vielleicht nicht beim Weinhändler an der nächsten Ecke.

Mit den Fälschern hast Du Recht. Das gilt aber für viele andere teure Gegenstände auch, z.B. Uhren oder Schmuck. Was Wein betrifft, es gibt auch andere Weine die gerne gefälscht werden, da wäre unter anderen der Château Pétrus.

Einen Romanée-Conti zu fälschen ist nicht so schwer. Aber diesen Wein so zu fälschen, dass es nicht auffällt ist etwas anderes. Es hat seinen Grund warum eine Flasche so teuer ist. Ob die Flasche die Du gesehen hast echt ist lässt sich seriös aus der Ferne und ohne die Flasche gesehen zu haben nicht beantworten, aber möglich ist es durchaus.

Den geschmacklichen Unterschied zwischen einem Romanée-Conti und einem Landwein aus der Bourgogne kann jeder herausschmecken, der ab und an Wein trinkt. Eine solche Behauptung kann nur jemand aufstellen der noch nie einen Burgunder getrunken hat.

Rote und weiße Burgunder gehören zu den besten Weinen weltweit und das kann man schmecken.

ABER ganz speziell bei Wein aus der Bourgogne kann man sich sehr schnell ganz fürchterlich verkaufen, allem voran bei dem roten. Pinot Noir ist eine sehr edle Rebe, aber wehe sie ist nicht voll ausgereift, was mindestens in jedem zweiten Jahr der Fall ist. Das lässt sich mit Weinen aus Bordeaux nicht im Ansatz vergleichen.

Derart teure Weine sollte man direkt auf dem Weingut, mit einer Expertise oder allenfalls beim Weinhändler seines Vertrauens kaufen. Wenn es sich um einen reifen Wein handelt, dann kommt der Umstand dazu wie er über die vielen Jahre gelagert wurde.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

PS.: Ob ich einen Wein für 10.000 Euro kaufen würde, natürlich. Das habe ich schon hinter mir.

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Hallo,

Du musst Dich nicht sorgen, Deine Eltern trinken zwar regelmäßig, aber sie genießen den Wein und ihr Leben. So sollte es sein. In dem Umfang, regelmäßig, aber nicht täglich ein Glas Wein zu trinken ist nicht schädigend für den menschlichen Organismus. Wenn aus dem einen Glas mal zwei Gläser werden macht es keinen Unterschied.

Alkoholmissbrauch, der immer schädlich ist, sieht anders aus.

Der menschliche Organismus kann geringe Mengen an Alkohol problemlos abbauen, ohne Schaden zu nehmen.

ABER... der Alkoholgenuss sollte nicht zunehmen. Ab und zu mal eine Woche ganz ohne Alkohol wäre empfehlenswert. Damit würde man auch das Risiko einer Abhängigkeit ausschalten.

Es gibt viele Menschen die behaupten Alkohol wäre grundsätzlich schädigend. Das ist falsch. Dann müsste auch vor dem Genuss von Saft gewarnt werden. Denn auch in jedem Saft ist Alkohol enthalten.

Ob Alkohol (Wein) gesund ist oder sein kann ist eine andere Frage. Wein zu genießen muss allerdings nicht gesund sein. Es genügt vollends wenn er nicht schädlich ist.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo,

um die falschen Aussagen hier zu korrigieren, nun eine sachliche Antwort auf Deine Frage.

Für eine seriöse Antwort auf Deine Frage muss man das Thema differenziert betrachten. Problematisch ist, dass manches nicht endgültig geklärt ist. Oft entscheidet die Menge oder Dosis, ob sich etwas gesund oder schädlich auswirkt.

Wenn Du eine kurze Antwort bevorzugst: Ein Glas Wein hin und wieder getrunken oder auch mehrmals in der Woche, ist nicht schädlich. Das ist ein Fakt, der sich von nichts und niemandem widerlegen lässt. Kurze Antwort Ende.

Die Problemstellung ist der Alkohol im Wein. Allgemein wird jedes Getränk, dass Alkohol enthält, von manchen Menschen für schädlich erachtet. Die Begründung dafür, Alkohol schadet der Leber. Hinzu kommt die Gefahr einer Abhängigkeit. Wer täglich Alkohol trinkt gilt offiziell als Alkoholiker.

Deswegen wäre eine einfache und schnelle Antwort auf Deine Frage: Der tägliche Genuss von Wein könnte Schäden hervorrufen und in eine Abhängigkeit führen. Deswegen ist davon abzuraten.

Ganz so ist es jedoch nicht.

Auch alkoholfreier Wein hat zwar einen gewissen Restanteil an Alkohol, aber nur minimal. Selbst Traubensaft verfügt über einen gewissen Alkoholgehalt, auch wenn das nicht auf der Flasche steht.

Wer also behauptet, weil im Wein Alkohol ist, wäre ein Glas Wein grundsätzlich schädlich, der muss sich auch von normalen Säften fernhalten. Schließlich findet sich auch dort Alkohol. Säfte gelten allgemein allerdings als gesund.

Ab wann der Alkoholgehalt angegeben werden muss, darüber gibt es eine EU Verordnung und in Deutschland natürlich Gesetze.

Die EU Verordnung besagt, dass ab 1,2% Alkoholgehalt eine Kennzeichnungspflicht besteht.

In Deutschland dürfen als alkoholfrei bezeichnete Getränke allgemein maximal 0,5% Alkohol enthalten. Bei Traubensaft, von dem man meint, dass er keinen Alkohol enthält, liegt die Grenze bei 1%.

Über diese Alkoholwerte regt sich erstaunlicherweise niemand auf. Laut der pauschalen Aussage, dass Alkohol grundsätzlich schädigend wirken würde, müsste man hier dann eigentlich einschreiten.

Worüber sich die Fachwelt seit Jahrzehnten streitet ist das französische Paradoxon. Obwohl Franzosen nicht für ihre gesunde Ernährung bekannt sind, da in Frankreich deutlich mehr Alkohol getrunken wird und auch gern fettreich gegessen wird, ist die Lebenserwartung der Franzosen deutlich höher als beispielsweise die der Deutschen.

Dieses Phänomen ist bislang nicht geklärt. Erklärungsansätze werden mit dem regelmäßigen Konsum von Rotwein in Verbindung gebracht. Rotwein verfügt über Resveratrol und Polyphenole. Diese wirken sich positiv auf das Herz- Kreislaufsystem aus, ebenso auf Autoimmunkrankheiten, Herzkrankheiten, Arteriosklerose, Alzheimer oder Arthritis.

Es ist deswegen durchaus denkbar und man kann davon ausgehen, dass mäßige Alkoholmengen von der Leber schadlos abgebaut werden können. Zurück bleiben die sich auf den Organismus positiv auswirkenden Effekte.

Daraus ließe sich schlussfolgern, dass ein regelmäßiger Genuss von einem Glas Rotwein durchaus gesund sein kann. Es gibt gewisse Studien, aber wie bereits geschrieben, eine abschließende konkrete Aussage lässt sich darüber nicht treffen.

Was bleibt ist das Risiko einer Abhängigkeit.

Wie Du siehst... es gibt keine einfache Antwort auf Deine Frage.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

PS.: Was grundsätzlich schädlich ist und wovon immer abzuraten ist, ist ein Alkoholmissbrauch, also ein übermäßiger Genuss von Alkohol.

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Hallo,

das Alter eines Weines ist nicht allein entscheidend über die Wertigkeit eines Weines. Das Alter ist nur ein Faktor. Hinzu kommt der Punkt um welchen Wein es sich konkret handelt und in welchem Zustand sich die Flasche befindet. Das schließt eine ggf lückenlose Nachverfolgung der Lagerung mit ein.

Deswegen kann die Antwort auf Deine Frage nur lauten ab 1 Euro und einem nach oben offenen Betrag.

Bei einem 67 Jahre alten Wein vom Discounter liegt die Wertigkeit bei einem oder ein paar wenigen Euros. Nur bei hochwertigeren Weinen und dann auch nur bei einem entsprechenden Jahrgang und Zustand liegt die Wertigkeit deutlich darüber.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo,

einen einfachen Qualitätswein wie der den Du vorstellst muss man nicht extra atmen lassen. Da macht es keinen Unterschied, dass es sich mit dem Jahrgang 2018 um einen sehr jungen Wein handelt. Viel jünger als 2018 geht nicht. :-)

Wenn Du vernünftige Rotweingläser nutzt, dann genügt diesem Wein die Luft, die er beim Einschenken und im Glas bekommt.

Hier für weitere Informationen ein Link zu dem Winzer, bzw. zu dem 2018er Spätburgunder.

Weine extra atmen zu lassen zelebriert man bei hochwertigeren Weinen. In dieser Kategorie von Weinen ist das nicht nötig, da sie sich kaum verändern.

Selbst bei den Topp Weinen ist es mitunter viel interessanter sie im Glas atmen zu lassen, da man so die Veränderung miterleben kann. Weine die durch zusätzlichem Sauerstoff zugänglicher und weicher werden, verlieren in dieser Zeit an Fruchtigkeit, die man vielleicht miterleben möchte. Aus diesem Grund ist es eine Grundsatzfrage ob man Wein überhaupt vorher dekantieren sollte.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo,

Deine Frage nach einer generellen Wertsteigerung von Wein, nach jahrelanger Lagerung, lässt sich pauschal nur mit einem klaren NEIN beantworten.

Grundsätzlich muss bei dieser Überlegung eine sachgerechte Lagerung über diese vielen Jahre Voraussetzung sein.

Als nächster Punkt kommt hinzu, dass min. 90% aller Weine weltweit nicht für eine Lagerung vorgesehen sind und dabei kein Mehrwert entsteht, weder im Genuss, noch im Wert.

Nur die Spitzenweine und davon auch nur jene aus Topp Jahrgängen überstehen eine jahrzehntelange Lagerung. Aber das sind auch die Weine die im Wert steigen können.

Deswegen könnte man Deine Frage auch mit einem JA beantworten, aber der Teufel liegt im Detail. Deswegen sollte man sich gut in der Materie auskennen um eine Spekulation auf eine evtl. Wertsteigerung mit einem Plus beenden zu können.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo,

Alkohol wird grundsätzlich nicht schlecht in der Art wie beispielsweise Brot irgendwann schimmlig wird. Alkohol desinfiziert. Deswegen lässt sich aus medizinischer Sicht jedes alkoholische Getränk immer problemlos probieren.

Das Einzige was passieren kann, wenn Du einen bereits ungenießbaren Wein probierst, dass er Dir nicht (mehr) schmeckt.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo,

Deine Frage wie lange Dein Wein und Likör noch haltbar ist, ist abhängig von der konkreten Lagerung, dem Füllniveau und der Qualität, bzw. beim Wein auch elementar vom Jahrgang. Daraus resultierend würde die Antwort für den Wein lauten seit langem ungenießbar bis noch viele Jahre lagerbar.

Bei dem Likör ist es auf Grund des Alkoholgehaltes und des Zuckers weniger tragisch. Liköre halten sich bei sachgerechter Lagerung sehr lange. Die werden wahrscheinlich noch genießbar sein.

Herkömmliche Weine und dazu gehören mindestens 90% aller Weine, sind nicht für eine lange Lagerung vorgesehen und halten ihr Niveau etwa 2-3, max 5 Jahre. Danach bauen sie allmählich ab und werden irgendwann ungenießbar. Nur die Topp Weine und auch hier nur aus sehr guten Jahrgängen, lassen sich länger als 10 Jahre lagern.

Die Art des Korkens hat keinen Einfluss auf die Lebenserwartung. Hier lassen sich allenfalls Rückschlüsse auf die Qualität des Weins ziehen. Das Korken einen minimalen Austausch von Luft zulässt ist nicht tragisch, sondern gewollt. Der Austausch ist bei intaktem Korken minimal und gewollt. Ein Wein benötigt den Sauerstoff um zu reifen.

In Wein ist Alkohol. Alkohol wirkt desinfizierend. Deswegen verdirbt Wein nicht wie beispielsweise Brot anfängt zu schimmeln. Wein wird nur ungenießbar.

Einen Wein kannst Du aus medizinischer Sicht jederzeit probieren. Wenn er ungenießbar ist, dann entsorgen, falls er noch schmeckt kannst Du ihn trinken.

Einen ungenießbaren Wein erkennt jeder, auch ohne viel Erfahrung.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo,

Blut löst sich in jedem Alkohol auf, aber auch im Wasser.

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo,

Du bekommst den Sekt direkt von Chandon, aber ob die nach Deutschland liefern ist fraglich.

Bitte nicht verwechseln mit Moet & Chandon und mit Champagner. Hier handelt es sich um einen sehr hochpreisigen Sekt. Meiner Meinung nach ist dieser Sekt völlig überteuert. Das wird auch ein Grund sein, warum er nicht in Deutschland angeboten wird. Es gibt für diesen überteuerten Sekt in Deutschland schlicht keinen Markt.

Für das gleiche Geld bekommst Du bereits ausgezeichnete Champagner, die qualitativ und geschmacklich deutlich hochwertiger sind. Hier ein Link zur Seite mit Dem Chandon Sekt.

Deine Intention bzgl. diesem Sekt ist mir nicht bekannt, aber ich würde Dir empfehlen auf einen guten Winzerchampagner auszuweichen. Für den Betrag einer solchen Flasche bekommst Du bereits klassifizierte Champagner.

Hier eine Empfehlung zu einem ausgezeichneten Champagner Importeur. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Deutschland und bietet, meiner Meinung nach eine gute Auswahl exzellenter Winzerchampagner an.

So ersparst Du Dir teure Transportkosten aus dem Ausland und bekommst damit sogar einen deutlich hochwertigeren Schaumwein.

Ich hoffe, ich konnte Dir damit weiterhelfen.

Alles Gute Dir... und bleib gesund.

Gruß, RayAnderson  😏

PS.: Wenn Du Dich weiter in die Materie Schaumweine einlesen möchtest, hier ein Link zur umfangreichsten deutschsprachigen Champagner Enzyklopädie.

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Hallo Hadija,

natürlich kannst Du am Abend ein Glas Wein trinken. Du hast keine offene Wunde. Deswegen ist der Genuss von einem Glas Wein völlig unproblematisch.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo Alex,

es handelt sich um einen Blanc de Blancs Champagner einer Genossenschaft aus Avize (Saint Gall). Diese Cuvée ist ein Non Vintage Champagner. Das bedeutet, der Champagner beinhaltet eine Assemblage verschiedener Jahrgänge. Die Assemblage besteht aus Chardonnay Trauben.

Deine Flasche ist schon etwas älter. Wie alt kann ich nicht exakt einschätzen. Das Erscheinungsdatum dürfte etwa vor 10-15 Jahren gewesen sein, evtl. noch etwas älter.

Zum Wert, bei sachgerechter Lagerung entspricht die Lebenserwartung eines solchen Champagner ca. +-5 Jahre. Als dieser Champagner im Handel gewesen ist, dürfte die Flasche ca. 20-25€ gekostet haben. Bei sehr guter Lagerung könnte der Champagner mit etwas Glück noch trinkbar sein. Vielleicht ist es mittlerweile ein Stillwein, ohne Kohlensäure.

Aktueller Wert der Flasche 0-20€.

Du könntest die Flasche kühlen und probieren. Wenn er noch schmeckt, dann trinken, sonst entsorgen.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Champagner

Hallo RedSparrow,

ich trinke gerne mal einen schönen Weiß- oder Rotwein. Zu einem besonderen Anlass würde ich allerdings meistens auf einen Champagner zurückgreifen, nicht ausschließlich, aber vorwiegend.

Ich bin der Meinung besondere Anlässe muss man sich ab und an auch selbst kreieren. Es gibt kaum etwas schöneres als sich einen schönen Tag mit einem Glas Champagner zu krönen.

Guter Champagner muss nicht teuer sein. Das kann sich jeder leisten. Man muss nur statt der Globalplayer auf Winzerchampagner zurückgreifen. Abgesehen davon, dass Winzerchampagner in erster Linie die hochwertigeren Champagner sind, sind sie auch bzgl. des Preisleistungsverhältnisses bedeutend besser. Ab etwas über 20 Euro lassen sich sehr leckere Champagner finden.

Du fragst nach einer Empfehlung. Ein guter deutscher Champagner Importeur, der sich auf Winzerchampagner spezialisiert hat ist das Unternehmen ChampagnerWorld.

Dort findest Du auch die größte deutschsprachige Champagner Enzyklopädie, so Du Dich tiefer in die Materie einlesen möchtest.

Was viele nicht wissen, Champagner lässt sich auch vorzüglich zum Essen trinken. Natürlich sollte der Champagner auf das Essen abgestimmt sein, aber die Vielfalt an unterschiedlichstem Champagner ist sehr groß. Da findet sich immer ein passender Champagner. Welche Champagner zum Essen passen, hier habe ich Dir eine Hilfestellung rausgesucht.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo,

ich mag sowohl Weiß- als auch Rotweine, beide grundsätzlich trocken. Hier einen Favoriten zu präsentieren ist schwer.

Deswegen kann ich bei Deiner Abstimmung nichts ankreuzen.

Für mich ist es eine Frage der Situation und des Anlasses. Darüber hinaus trinke ich aber durchaus auch Roséweine. Die Fruchtigkeit eines Roséwein, der schließlich gekühlt genossen wird, ist im Sommer nicht zu verachten. Allerdings gehe ich im Sommer dann auch gern eine Stufe weiter und ziehe einen Champagner vor.

Was Wein nämlich nicht vorweisen kann ist der Touch an Frische, der sich durch die Kohlensäure einstellt. Worauf man beim Switchen vom Wein zum Schaumwein allerdings achten muss ist die passende Geschmacksrichtung. Die ist zwar sowohl bei Wein als auch Schaumwein in der EU geregelt, aber weder aufeinander abgestimmt, noch entspricht sie realen Empfindungen. Es würde mich nicht wundern wenn es ein Biertrinker gewesen ist, der diese Einstufungen vorgenommen hat.

Warum man bei Wein ausgehend, bei der Geschmacksrichtung 'Trocken', beim Wechsel zu Schaumweinen damit plötzlich bei etwas süßlichem landet, dafür fehlt es mir wahrscheinlich an Phantasie. Um das Phänomen nicht nur anzusprechen, sondern aufzuklären, oben der Link, wo sich alles detailliert nachlesen lässt.

Generell lässt sich sicherlich als Leitlinie darstellen, dass schwere Rotweine in erster Linie in der kälteren Jahreszeit auf den Tisch kommen.

Alles Gute Dir und à votre santé...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo,

die Gleichungen hoher Preis = leckerer Wein und niedriger Preis = minderwertiger Wein, lassen sich nicht bestätigen. Eine Verallgemeinerung greift hier nicht. Grundsätzlich ist immer der Wein gut, der schmeckt. Das ist völlig unabhängig vom Preis.

Es gibt Weine im niedrigen Preissegment die lecker sind und es gibt hochpreisige Weine die ihr Geld nicht Wert sind.

Es sollte jedem klar sein, dass billigste Weine, mit einem Flaschenpreis von 2 Euro, qualitativ nicht hochwertig sein können. Flaschen ab 5, 6 oder 8 Euro hingegen können auch qualitativ völlig einwandfrei sein.

Es gibt herausragende Weine, die dann auch entsprechend viel kosten. Das schmeckt man dann auch und solche Weine kann man auch in Blindverkostungen herausschmecken.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo Peter,

bei den meisten Menschen schmeckt der erste Wein so gut wie der erste Kaffee, nämlich überhaupt nicht. Das liegt daran, dass sich der Gaumen erst an die ungewohnten Aromen gewöhnen muss. Der beste Wein oder Kaffee würde nichts positives bewirken, da man es nicht genießen kann.

Die Eingewöhnung benötigt Zeit.

Dein lieblicher Rheinhessen kann sehr süßlich schmecken, aber auch säurelastig sein. Wie dieser Wein wirklich schmeckt weiß man erst wenn man ihn probiert hat. Dabei nutzt es jedoch wenig, wenn Du ihn nicht probiert hast, da Empfindungen immer individuell sind. Zu dem ist Dein Gaumen noch nicht an Wein gewöhnt. Deswegen würdest Du viele Weine als sauer empfinden, die für andere ausgewogen schmecken.

Ein weiteres Problem ist die Einstufung der Geschmacksrichtungen. In der EU sind die Geschmacksrichtungen von Wein & Schaumwein per Verordnung geregelt. Leider sind sie getrennt eingestuft, nicht aufeinander abgestimmt und spiegeln nicht die realen Empfindungen wider. Das bedeutet, dass ein Wein oder Schaumwein nicht immer so schmeckt, wie es das Label vorgibt.

Auf der Seite auf die Dich der Link führt kannst Du erkennen welche Diskrepanz zwischen den Einstufungen liegt und Anhand der Grafiken die passende Geschmacksrichtung finden. Dort wird erklärt warum was, wie funktioniert und auch nicht. Die Geschmacksrichtung 'lieblich' deckt ein extrem weites Spektrum ab, ein viel zu weites. Deswegen kann man bei lieblich nicht wirklich von lieblich ausgehen.

Letztendlich musst Du Deinen Gaumen schulen. Dafür musst Du Dich durchtesten. Du könntest mit südlicheren Weingebieten starten. Trauben südlicherer Weingebiete verfügen in der Regel über weniger Säure und sind deswegen ausgewogener. Auch hier gibt es Ausnahmen, aber Du wirst auf Anhieb so oder so nicht Deinen Lieblingswein finden, da Du ihn NOCH nicht erkennst.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo Rita,

in den Geschmacksrichtungen lieblich und süß werden sowohl liebliche, als auch süße Weiß-, Rot- und Roséweine, als auch Schaumweine angeboten. Selbst Champagner wird in süßlichen bis süßen Varianten produziert, wenn auch selten.

Die Geschmacksrichtungen von Wein und Schaumwein sind in der EU offiziell festgelegt. Leider gibt es getrennte Einstufungen, die weder aufeinander abgestimmt, noch etwas mit der realen Empfindung, beim Genuss, zu tun haben.

Das führt oft zu Missverständnissen. Wer denkt schon, dass ein Schaumwein in der Kategorie 'Halbtrocken' nicht trocken, sondern süßlich schmeckt. Das nur um ein Beispiel zu nennen. In dem oben aufgeführten Link wird es verständlich erklärt.

Mit Kopfschmerzen ist es wie mit vielem anderen auch, Menschen reagieren individuell. Manche Menschen bekommen bei dem Genuss von Alkohol Kopfschmerzen, andere nicht. Eine Tendenz weißt eher auf Rotweine hin und auf eine Anhäufung von Kopfschmerzen bei Rotwein Genuss für Frauen.

Hugo nennt sich ein Cocktail hergestellt, in erster Linie aus Prosecco, Zitronenmelisse und/oder Holunderblütensirup, frischer Minze und Mineralwasser. Der Alkoholgehalt kann je nach genutzten Zutaten und dem Mischungsverhältnis stark schwanken. Fertig gekaufte Hugo Getränke verfügen über einen Alkoholgehalt von etwa 7%.

Nach einer ganzen Flasche Hugo (0,75L), in kurzer Zeit getrunken, kann man danach angetrunken sein.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo Mike,

für einen Topp Wein, aus einem Topp Jahrgang, sind 40 Jahre ein Wimpernschlag.

ABER... auch nur für genau diese.

Selbst ein Topp Wein aus einem mittelmäßigen Jahrgang bekommt bereits vorher Probleme und ist in einem Alter von 40 Jahren schon lange hinüber.

Die Aussage "Wein wird um so besser je älter..." ist eine pauschale Aussage, die man natürlich so nicht übernehmen sollte. Zu der oben bereits angesprochenen Problematik kommt die Lagerung hinzu. Wenn alles stimmt, dann können Weine Jahrhunderte überstehen und auch noch einen Genuss darstellen. Dafür muss eine solche Flasche über die komplette Zeitspanne sachgerecht gelagert worden sein. Sachgerechte Lagerung bedeutet...

  • Konstante Temperatur
  • Ca. 12°C
  • Absolute Dunkelheit
  • Erschütterungsfrei
  • Gut belüfteter Raum
  • Luftfeuchtigkeit 65-70%
  • Aufbewahrung liegend

Für Flaschen mit Schraubverschlüssen (kein Qualitätsmerkmal) spielt die Luftfeuchtigkeit keine Rolle.

Der allgemeine Zustand der Flasche muss gut sein. Das sollte überwacht werden. Wenn ein Korken (Naturkorken) nachlassen sollte, muss ggf. neu verkorkt werden.

Bei vielleicht 90% aller Weine weltweit muss man sich keine solche Gedanken machen, weil sie nicht für eine längere Lagerung eignen. Einfache Weine verfügen über eine Lebenserwartung von 2-3, max. 5 Jahren und werden in dieser Zeit auch nicht besser.

Zurück zu Deiner Flasche. Mir ist Deine Intention nicht bekannt, ob Du überlegst die Flasche zu trinken oder zu verkaufen. Solltest Du die Flasche trinken wollen, überlege Dir wann und wo und bereite alles vor. Ein reifer Wein benötigt keinen zusätzlichen Sauerstoff zum atmen. Es kann eine wundervolle Erfahrung sein, einen solche Wein zu genießen.

Ich habe schon viele Weine getrunken, die in einem Alter von 40, 50 oder 60 Jahren waren. Aus Erfahrung kann ich Dir erzählen, es gibt ältere Weine die durchaus noch lecker sind, die aber nur noch einmal tief Luft holen, um sich dann sehr schnell zu verabschieden. In dem Moment wo eine alte Flasche Wein geöffnet wird, tickt die Uhr für diesen Wein und die Uhr tickt sehr schnell. Dieser Wein kann noch für Stunden ein Genuss sein, aber sich auch schon nach weniger als einer Stunde verabschiedet haben. Das ist sehr abhängig von seinem Status Quo beim Öffnen.

Was den medizinischen Aspekt betrifft, Alkohol desinfiziert, so dass es niemals problematisch ist einen Wein, egal wie alt, zu probieren.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo Perez,

um was für Weine handelt es sich? Oft sind solche Flaschen von einfacher Qualität. Wenn diese dann bereits diverse Jahre alt sind, ist es wahrscheinlich dass sie möglichst bald getrunken werden sollten, bzw. manche längst ungenießbar sind.

Nur sehr wenige Weine und selbst von großen Gewächse auch nur die aus Topp Jahrgängen, sind lange lagerfähig.

Mit der Plattform eBay liegst Du schon richtig. Dort kannst Du Deine Flaschen anbieten. Internationale Auktionshäuser wie Christie's und Sotheby's lohnen wahrscheinlich nicht. Bei den Auktionshäusern müsstest Du als Verkäufer zudem ein hohes Aufgeld von über 20%, für eine Versteigerung, bezahlen.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo Birgit,

2012 war für nahezu alle Weinanbaugebiete in Deutschland ein ausgezeichnetes Jahr. Wenn es sich bei Deiner Flasche um einen hochwertigen Wein handelt, den Du sachgerecht gelagert hast, dann kann dieser Wein noch sehr gut genießbar sein.

Letztendlich muss man die Flasche öffnen und den Wein probieren, um ein endgültiges Urteil fällen zu können. Alles andere ist Kaffeesatz Leserei...

Ein Schraubverschluss ist kein Kriterium für guten oder minderwertigen Wein.

Viele Winzer nutzen seit Jahren Schraubverschlüsse für ihre Weine.

Wenn Du Dich auf der sicheren Seite wiegen möchtest, dann kauf eine 2. Flasche, aber bei guter Lagerung kann auch Deine vorhandene Flasche noch lecker sein.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo,

zu Deiner Frage wo sollte man einen Champagner kaufen, bzw. wo findest Du Deinen Dom Perignon...

Im Internet bist Du schon richtig unterwegs.

Das große Problem der Einzelhändler, egal wie groß sie sind oder wie sie heißen, die Ware (Flaschen) stehen ungeschützt, der Wärme, evtl. schwankenden Temperaturen und dem Licht ausgesetzt, in Verkaufsregalen. Champagner ist sehr empfindlich. Um den Genuss zu erhalten, ist es unerlässlich ihn sachgerecht zu lagern. Wenn eine Flasche einen Tag in einem Verkaufsregal steht, sollte dies kein Problem sein. Das ist jedoch nicht die Regel. Es verhält sich in erster Linie so, dass Flaschen Wochen oder Monate in den Regalen verbringen. Das führt zu einer Reduzierung der Qualität, letztlich des Geschmacks.

Ich halte es für das Beste Champagner immer bei einem Online Händler und zwar bei einem reinen Online Händler zu kaufen. Hier muss keine Flasche in einem Verkaufsregal stehen. Wenn Du dann noch schaust ob der Online Händler vielleicht sogar selbst importiert, dann kann man davon ausgehen, dass die Ware bis zum Verkauf sachgerecht gelagert wird und Du sparst sogar Geld, da die Ware nicht durch viele Hände ging.

Du findest im Netz viele Händler die auch Dom Perignon anbieten.

Dom Perignon ist ein außerordentlich guter Champagner. Wenn dann noch der richtige Jahrgang gewählt wird, so steht dem Genuss nichts mehr im Weg.

ABER ich halte einen Dom Perignon für überteuert. Natürlich ist auch ein Dom Perignon, wie alles vom Mutterkonzern Moet & Chandon, Massenware, trotzdem stimmt hier die Qualität. Lediglich das Preisleistungsverhältnis hinkt.

Eine gleiche oder bessere Qualität bekommst Du wenn Du statt einer bekannten Marke zu weniger bekannten Winzerchampagner greifst. Ein vergleichbarer Winzerchampagner kostet einen Bruchteil des Preises einer Flasche Dom Perignon.

Einerseits zahlt man beim Dom Perignon den Namen und Bekanntheitsgrad. Andererseits muss Moet um Champagner herzustellen ca. 90% der Trauben erst einmal einkaufen. Deswegen sind Champagner von den großen Champagnerhäusern immer deutlich teurer. Wer jedes Jahr aufs neue erst die Trauben einkaufen muss, kann keine Preise machen wie man sie von Winzern kennt.

Auch wenn 2/3 des Champagner Umsatzes durch die Global Player der Branche getätigt werden, so liegen ca. 90% aller Weinberge in der Champagne in der Hand der Winzer.

Nun weiß ich nicht wie wichtig Dir ein bekanntes Label ist. Für mich ist lediglich Qualität und Geschmack ausschlaggebend. Ich würde Dir empfehlen einen Topp Winzerchampagner zu kaufen, statt einer Flasche Dom Perignon. Wenn Du trotzdem unbedingt diese Summe an Geld in einer Flasche Champagner investieren möchtest, dann würde ich Dir eher einen 1995er Doyard Champagner empfehlen, als zu einem Dom Perignon von 2008. Mit dem 1995er Doyard verschenkst Du etwas ganz besonderes. Ein Dom Perignon ist trotz seines Preises eigentlich Massenware.

Der Link den ich Dir herausgesucht habe führt zu einem Deutschen Importeur der sich auf Winzerchampagner spezialisiert hat. Dort findest Du auch viele andere erstklassige Champagner, aber keine Moet Champagner, da sich das Unternehmen auf die qualitativ hochwertigsten Champagner, nämlich die Winzerchampagner spezialisiert hat und keine Massenware anbietet. Ein andere, sehr exklusiver Champagner wäre ein Cuvée Arbane. Das ist kein Jahrgangschampagner, aber von diesem werden jährlich maximal 600 Flaschen hergestellt.

Das soll nur ein gut gemeinter Tipp sein. Mit einer Flasche Dom Perignon liegst Du bei einem Champagner Liebhaber natürlich auch immer richtig.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo Flo,

wie der Zustand dieser Flasche Sekt ist, lässt sich so nicht seriös beantworten.

Entscheidend ist wie er gelagert wurde. Die Kohlensäure wird wahrscheinlich noch enthalten sein. Ob es noch ein Genuss ist ihn zu trinken, musst Du testen. Wenn er kühl gelagert wurde, bei gleichbleibenden Temperaturen, möglichst in absoluter Dunkelheit, dann sollte er auch noch schmecken.

Die Haltbarkeit normaler Sektsorten liegt bei 2-3 Jahren. Hier wird jedoch immer eine sachgerechte Lagerung vorausgesetzt.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo,

warum sammelt man alte Weinflaschen...

Als die Flaschen erworben wurden waren sie wahrscheinlich nicht alt. Bei solchen Flaschen gehe ich davon aus, dass sie für den Verzehr, also zum Trinken gekauft wurden und man es schön empfand immer ein paar Flaschen im Keller zu haben. Dabei wurden über die Jahre immer mehr gekauft, als getrunken wurden und es sammelte sich an.

Leider machen sich viele Menschen keine Gedanken über Haltbarkeit und Lagerung von Wein.

Einfache Weine, darunter fallen etwa 90% aller Weine, haben eine Lebenserwartung von 2-3, max. 5 Jahren. Nur große Gewächse und von denen auch nur die sehr guten bis Topp Jahrgänge können über Jahrzehnte gelagert werden.

Wenn ich von Lagerung und von einer Lebenserwartung schreibe, dann setze ich voraus, dass die Weine halbwegs korrekt gelagert werden. Weißweine sind dabei noch empfindlicher als Rotweine.

Eine sachgerechte Lagerung bedeutet eine nahezu gleichbleibende Temperatur von ca. 12°C, absolute Dunkelheit, erschütterungsfrei und liegend.

Wenn nicht sachgerecht gelagert wird, kann es mit dem Genuss auch nach einigen Monaten oder früher vorbei sein.

Wenn Du selbst gerne Wein trinkst, würde ich Dir empfehlen alle diese Weine in der nächsten Zeit zu trinken, bzw. zu probieren und bei Gefallen zu trinken.

Wenn die Weine in einem sehr kalten Keller gelagert wurden, können manche Flaschen noch einen Genuss darstellen. Auslese Weine aus einem sehr guten Jahr könnten für eine Überraschung sorgen. Viele der Weine sind allerdings wahrscheinlich hinüber.

Aus medizinischer Sicht ist es immer unbedenklich Weine zu probieren. Deswegen muss man Weine nicht einfach entsorgen, nur weil evtl. Bedenken bestehen ob sie noch gut sind. Öffnen, probieren und dann entscheiden ist immer möglich...

Wenn ein Korken seine Elastizität verliert wird er undicht. Das ist der Zahn der Zeit. Dann muss ein solcher Wein entweder schnellstens neu verkorkt werden, was sich bei den Weinen sicherlich nicht lohnt oder er sollte baldigst getrunken werden.

Sobald ein merklicher Schwund in der Flasche entsteht und der Wein dadurch mehr Luft bekommt, oxidiert er überproportional schneller.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo,

einfache Weine, darunter fallen etwa 90% aller Weine, haben eine Lebenserwartung von 2-3, max. 5 Jahren. Nur große Gewächse und von denen auch nur die sehr guten bis Topp Jahrgänge können über Jahrzehnte gelagert werden.

Wenn ich von Lagerung und von einer Lebenserwartung schreibe, dann setze ich voraus, dass die Weine halbwegs korrekt gelagert werden. Weißweine sind dabei noch empfindlicher als Rotweine.

Eine sachgerechte Lagerung bedeutet eine nahezu gleichbleibende Temperatur von ca. 12°C, absolute Dunkelheit, erschütterungsfrei und liegend.

Wenn nicht sachgerecht gelagert wird, kann es mit dem Genuss auch nach einigen Monaten oder früher vorbei sein.

Ich würde Dir empfehlen alle diese Weine in der nächsten Zeit zu trinken. Auch wenn ein paar dabei sind die ein wenig länger gelagert werden können, so sind sie aber auch schon etwas älter.

Alles Gute Dir... und frohe Weihnachten.

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo,

natürlich ist es legitim im Alter von 16 Champagner zu trinken.

In Deutschland ist es ab 16 offiziell vom Gesetzgeber erlaubt Wein, Schaumwein und Bier zu trinken. Darunter fällt auch Champagner, da Champagner, wie auch jeder Sekt, Schaumweine sind.

Deinem User-Namen entnehme ich, dass Du in Österreich lebst. Wenn dem so ist, bei Euch ist der Jugendschutz in Bezug auf Alkohol nicht einheitlich und etwas komplizierter. Je nach Bundesland in Österreich gelten leicht unterschiedliche Gesetze.

Solange aus dem Champagner trinken kein Alkoholmissbrauch wird, darunter verstehe ich am Abend mehrere Flaschen Champagner, sollte es völlig ok sein. Meine Aussage kann jedoch mit dem für Dich geltenden Jugendschutz Gesetz in Österreich kollidieren. Hier kommt es auf Deinen Wohnsitz, bzw. die Location der Party an.

Solltet Ihr Euch für Silvester, für eine Party, mit genügend Champagner versorgen wollen, würde ich Dir empfehlen den Champagner online zu kaufen. Das eilt dann allerdings mittlerweile. Guter Champagner muss nicht teuer sein. Wenn Ihr statt auf die weltweit bekannten Marken, lieber auf Qualität und Genuss setzt, so seit Ihr bereits bei Winzerchampagner. Hier schont man nebenbei sogar das Budget, denn Winzerchampagner haben ein deutlich besseres Preisleistungsverhältnis. Ein guter Importeur für Winzerchampagner ist ChampagnerWorld. Dort findest Du auch ein sehr umfassendes Champagner Wiki, falls Du Dich in die Materie einlesen möchtest.

Alles Gute Dir und viel Spaß zu Silvester.

Gruß, RayAnderson  😏

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Champagner

Hallo,

schade, mehrfach Klicks sind leider nicht möglich. Anderenfalls hätte ich auch Wein, Cocktails und Whisky angekreuzt. Ich trinke Alkohol ausschließlich als Genussmittel.

Bier und Schnaps stellen für mich keinen Genuss dar.

Wenn Schaumwein, dann statt Sekt lieber gleich Champagner. Da Alkohol für mich nicht auf der Tagesordnung steht, spielt der Preis eigentlich keine Rolle. Ein guter Champagner muss nicht teuer sein, wenn man nicht zu den Etiketten Trinkern gehört. Vernünftige Winzerchampagner fangen etwa bei etwas über 20 Euro an. Das kann sich jeder leisten.

Alles Gute Dir und eine schöne Weihnachtszeit...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo,

was sich in dem Glas befindet, lässt sich anhand des Fotos nicht seriös beurteilen.

Zu Deiner zweiten Frage, Weingläser werden niemals randvoll geschüttet. Selbst ein zur Hälfte gefülltes Glas ist in der Regel bereits zu voll. Optimal sind die Füllhöhen auf dem beigefügten Foto, zu ca. einem Drittel gefüllte Gläser.

Der Hintergrund warum Weingläser niemals wie ein Wasser- oder Saftglas gefüllt werden ist, dass der Wein oder Schaumwein Platz benötigt um sein Bukett zu entfalten. Durch die sich nach oben verjüngende Form wird das Bukett im Glas gehalten. Abgesehen davon können große Rotweingläser auch ein Füllvolumen erreichen in das problemlos der Inhalt einer ganzen Flasche passt.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo,

es gibt sooo viele wunderbare Weißweine. Die angegebene Budget Grenze ist wichtig und schon Mal ein guter Richtwert. Fast noch wichtiger ist jedoch die Frage der Geschmacksrichtung. Was ist Deine Intention? Möchtest Du ihn zu einem Essen trinken, wenn ja zu was oder soll es ein leckerer Tropfen für zwischendurch sein, trocken oder süß?

Das Thema Weißwein ist riesig. Theoretisch wären für ein paar wenige Euro mehr auch BdB Champagner möglich, sortenrein aus Trauben von Weißweinreben, Chardonnay, Arbane oder z.B. Pinot Blanc.

Ohne weitere Angaben lässt sich nichts seriös empfehlen.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo,

Alkohol ist Alkohol und wirkt deswegen theoretisch immer gleich. Trotzdem gibt es Unterschiede.

Die Unterschiede liegen an den verschiedenen Voraussetzungen. Wein ist Wein und Bier ist Bier. Hier hast Du einen anderen Alkoholgehalt, Restzuckergehalt und zudem beim Glühwein noch ein Getränk das warm genossen wird. All das führt zu einer unterschiedlichen Wahrnehmung.

Vergleichen wir die Wirkung in Bezug auf verschiedene Menschen, stellt sich heraus, dass es auch hier Unterschiede gibt. Diese sind so individuell wie die Menschen selbst. Manche Menschen reagieren auf Alkoholgenuss mit Aggressionen, manche werden lustig, manche ruhig, etc...

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo Nico,

den besten Barolo oder Barbaresco Wein gibt es so nicht.

Warum nicht? Weil es immer auch auf den persönlichen Geschmack ankommt.

Wenn Du hochwertige Barolo und Barbaresco suchst, dann zählen in erster Linie 3 Faktoren, Jahrgang, Jahrgang und der Jahrgang. Erst danach ist der Winzer maßgeblich. Die Wahl eines Topp Jahrgangs ist wichtiger als nach den best bewerteten Winzern zu schauen.

Hier findest Du eine Jahrgangsbewertung italienischer Weine. Barolo und Barbaresco Weine laufen unter dem Weinanbaugebiet Piemont (Nord bis Nordwest Italien).

Alles Gute Dir und viel Erfolg bei Deiner Suche.

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo,

ein Champagner ist immer ein schönes Geschenk. Ein vernünftiger Champagner muss aber nicht so teuer sein. Bei Champagner sollte nicht eine Marke oder ein Bekanntheitsgrad ausschlaggebend sein, sondern Qualität und Genuss.

Wenn Du statt einer Flasche Champagner von einem Global Player dieser Branche, auf eine Flasche Winzerchampagner zurückgreifst, dann bekommst Du ein deutlich individuelleres Geschenk. Winzerchampagner sind zwar in Deutschland eher unbekannt, dass liegt allerdings daran dass es keine Massenware ist, sondern höchste Qualität, in kleiner Stückzahl hergestellt.

Winzerchampagner sind im Vergleich nicht nur hochwertiger und individueller, sondern Du schonst damit auch Deinen Geldbeutel, denn ein vergleichbarer Champagner kostet dann immer deutlich weniger. Die Hintergründe dafür würden hier zu weit führen. Wenn Du Dich näher mit dem Thema Champagner beschäftigen möchtest empfehle ich Dir das Champagner Wiki des Importeurs ChampagnerWorld. Es ist das umfangreichste, deutschsprachige Champagner Wiki. Das Unternehmen hat sich auf Winzerchampagner spezialisiert.

Einen guten Winzerchampagner bekommst Du bereits ab etwas über 20 Euro. Möchtest Du etwas mehr Geld anlegen, dann findest Du bereits klassifizierte Champagner (ab ca. 30€/Flasche), die Premier Cru und Grand Cru Champagner. Klassifizierte Champagner sind fast ausschließlich unter Winzerchampagner zu finden.

Wenn Du weitere Fragen hast, kann ich Dir gerne weiterhelfen.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo Nicki,

für eine Antwort auf Deine Frage muss man das Thema differenziert betrachten. Problematisch ist, dass manches nicht endgültig geklärt ist.

Wenn Du eine kurze Antwort bevorzugst: Ein Glas Rotwein hin und wieder getrunken oder auch mehrmals in der Woche, ist zumindest nicht schädlich. Das ist ein Fakt, der sich von nichts und niemandem widerlegen lässt. Kurze Antwort Ende.

Die Problemstellung ist der Alkohol im Wein. Allgemein wird jedes Getränk, dass Alkohol enthält, von manchen Menschen für schädlich erachtet. Die Begründung dafür, Alkohol schadet der Leber. Hinzu kommt die Gefahr einer Abhängigkeit. Wer täglich Alkohol trinkt gilt offiziell als Alkoholiker.

Deswegen wäre eine einfache und schnelle Antwort auf Deine Frage: Der tägliche Genuss von Wein könnte Schäden hervorrufen und in eine Abhängigkeit führen. Deswegen ist davon abzuraten.

Ganz so ist es jedoch nicht.

Auch alkoholfreier Wein hat zwar einen gewissen Restanteil an Alkohol, aber nur minimal. Selbst Traubensaft verfügt über einen gewissen Alkoholgehalt, auch wenn das nicht auf der Flasche steht.

Wer also behauptet, weil im Wein Alkohol ist, wäre ein Glas Wein grundsätzlich schädlich, der muss sich auch von normalen Säften fernhalten. Schließlich findet sich auch dort Alkohol. Säfte gelten allgemein allerdings als gesund.

Ab wann der Alkoholgehalt angegeben werden muss, darüber gibt es eine EU Verordnung und in Deutschland natürlich Gesetze.

Die EU Verordnung besagt, dass ab 1,2% Alkoholgehalt eine Kennzeichnungspflicht besteht.

In Deutschland dürfen als alkoholfrei bezeichnete Getränke allgemein maximal 0,5% Alkohol enthalten. Bei Traubensaft, von dem man meint, dass er keinen Alkohol enthält, liegt die Grenze bei 1%.

Über diese Alkoholwerte regt sich erstaunlicherweise niemand auf. Laut der pauschalen Aussage, dass Alkohol grundsätzlich schädigend wirken würde, müsste man hier dann eigentlich einschreiten.

Worüber sich die Fachwelt seit Jahrzehnten streitet ist das französische Paradoxon. Obwohl Franzosen nicht für ihre gesunde Ernährung bekannt sind, da in Frankreich deutlich mehr Alkohol getrunken wird und auch gern fettreich gegessen wird, ist die Lebenserwartung der Franzosen deutlich höher als beispielsweise die der Deutschen.

Dieses Phänomen ist bislang nicht geklärt. Erklärungsansätze werden mit dem regelmäßigen Konsum von Rotwein in Verbindung gebracht. Rotwein verfügt über Resveratrol und Polyphenole. Diese wirken sich positiv auf das Herz- Kreislaufsystem aus, ebenso auf Autoimmunkrankheiten, Herzkrankheiten, Arteriosklerose, Alzheimer oder Arthritis.

Es ist deswegen durchaus denkbar und man kann davon ausgehen, dass mäßige Alkoholmengen von der Leber schadlos abgebaut werden können. Zurück bleiben die sich auf den Organismus positiv auswirkenden Effekte.

Daraus ließe sich schlussfolgern, dass ein regelmäßiger Genuss von einem Glas Rotwein durchaus gesund sein kann. Es gibt gewisse Studien, aber wie bereits geschrieben, eine abschließende konkrete Aussage lässt sich darüber nicht treffen.

Was bleibt ist das Risiko einer Abhängigkeit.

Wie Du siehst... es gibt keine einfache Antwort auf Deine Frage.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

PS.: Was grundsätzlich schädlich ist und wovon immer abzuraten ist, ist ein Alkoholmissbrauch, also ein übermäßiger Genuss von Alkohol.

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Hallo,

ein Löffel hilft nicht. Das ist ein Mythos. Das einzige was hilft, aber auch nur bedingt, ist ein Sekt Verschluss. Der hält die Kohlensäure etwas länger im Sekt, aber auch nur über kurze Zeit. Der Überdruck fehlt in der Flasche. Die Kohlensäure bleibt zwar in der Flasche, aber löst sich langsam aus dem Sekt, so dass die Kohlensäure zu einem großen Teil beim nächsten Öffnen der Flasche entflieht.

Um über eine noch längere Zeit die Kohlensäure im Sekt zu halten, müsstest Du die Flasche wieder unter Druck setzen.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo,

kurze Antwort: NEIN

Du verwechselst 2 wesentliche Unterschiede. Entsprechend variiert Deine Frage.

Letztlich bezieht sich Deine Frage, auch wenn so nicht gestellt, generell auf alkoholische Getränke.

Folgendes musst Du unterscheiden:

  • Genussreife, Genießbarkeit, trinkbar...
  • Haltbarkeit, MHD (Mindesthaltbarkeitsdatum), verdorbenes Produkt

Deine Annahme, Weine wären ca. 6 Jahre genießbar, ist falsch.

Die meisten Weine und Schaumweine (in erster Linie Sekt) sind nicht lange lagerungsfähig und sollten nach 2, spätestens 3 Jahren getrunken sein. Innerhalb dieser Zeit sind sie genießbar, sachgerechte Lagerung vorausgesetzt. Hier gibt es bereits das erste Problem. Die meisten Flaschen werden nicht sachgerecht gelagert. Das reduziert die Zeit, wie lange ein Produkt genießbar ist, ganz extrem. Dadurch kann sich die Genussfähigkeit theoretisch auf wenige Wochen oder Monate reduzieren, Beispiel extreme Temperaturunterschiede und/oder direkte Sonneneinstrahlung, offen, stehende Lagerung in Verkaufsregalen.

Nur die absoluten Hochkaräter unter den Weinen und Schaumweinen und davon auch nur die aus den Topp Jahrgängen, bzw. mit entsprechendem Frucht/Säuregehalt sind lange lagerfähig und können sich sogar positiv weiterentwickeln. In diesem Fall kann sich die Genussfähigkeit auf Jahrzehnte erstrecken. Auch hier gilt, sachgerechte Lagerung vorausgesetzt.

Was jedoch die Haltbarkeit betrifft, worauf sich immer ein MHD bezieht, dass ist bei allen alkoholischen Getränken anders als bei anderen, herkömmlichen Lebensmitteln. Alkohol wirkt desinfizierend. Vorausgesetzt es gibt keine Verunreinigungen, verderben, bzw. verschimmeln keine alkoholischen Getränke.

Das bedeutet, egal wie alt die Flasche und ob sie noch genießbar ist oder nicht, diese Getränke lassen sich aus medizinischer Sicht immer bedenkenlos testen.

Aus den oben genannten Gründen macht, bei alkoholischen Getränken, ein MHD keinen Sinn.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo,

wenn es ein vernünftiger süßer Wein sein soll, dann würden sich z.B. Auslesen, Beerenauslesen oder Trockenbeerenauslesen anbieten. Hier handelt es sich um Weißweine mit einem hohen Restzuckergehalt.

Leider hast Du nichts darüber geschrieben was es kosten darf. Sowohl Beerenauslesen, als auch Trockenbeerenauslesen kosten schon etwas mehr. Derartige Weine findest Du problemlos online, aber auch bei jedem gut sortierten Weinhändler.

Eine Variante wäre ein süßer oder süßlicher Champagner. Ich kann mir vorstellen, dass die Dame davon beeindruckt wäre. Was die Kosten betrifft, liegst Du hier auch nicht höher. Champagner, wenn es nicht 0/8/15 Massenware sein soll, kauft man am Besten online. Hier 2 gute Varianten für Dich. Empfehlenswert ist z.B. ein Cuvée Demi Sec Reserve Premier Cru, von Francois Vallois oder der Cuvée Demi Sec Champagner von Noel Leblond-Lenoir.

Bei beiden Flaschen Champagner handelt es sich um gute Winzerchampagner die von ihrem Restzuckergehalt vergleichbar süßlich schmecken wie oben empfohlene Weine. Die Geschmacksrichtung Demi Sec (halbtrocken) ist etwas irreführend. Das liegt daran, dass die offizielle Skala Geschmacksrichtungen sich nach dem Restzuckergehalt richtet, aber eine große Diskrepanz zwischen Wein und Schaumwein aufweist. Jeder Demi Sec Champagner ist wesentlich süßlicher als ein Demi Sec Wein und lässt sich eher mit einem lieblichen oder süßen Wein vergleichen.

Hier kannst Du die Unterschiede der Restzuckergehalt Mengen zwischen Wein und Schaumwein, was auch Champagner mit einschließt, vergleichen.

Alles Gute Dir und viel Spaß mit Deinem Date.

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo Hernandes,

im Netz findest Du einige Seiten über die Bewertungen der Jahrgänge von Wein und Schaumwein.

In Bezug auf Champagner würde ich Dir das ChampagnerWorld Wiki empfehlen. Es ist das umfangreichste deutschsprachige Champagner Kompendium. Auch die Bewertungen der Champagner Jahrgänge sind dort sehr detailliert. Die Jahrgänge umfassen die aktuellen Jahrgänge bis ca. 200 Jahre rückwirkend.

Dort wirst Du Deine Champagner Jahrgänge finden.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo,

Alkohol desinfiziert. Deswegen lässt sich ein Wein immer bedenkenlos probieren. Wenn er nicht mehr schmeckt, dann weg damit, anderenfalls ab in den Kühlschrank und danach trinken...

Ein Wein kann innerhalb einer Woche, manche Weine sogar innerhalb von wenigen Stunden, ungenießbar werden. Ein Verderben, wie man es von anderen Lebensmitteln kennt, Beispiel schimmliges Brot, findet bei alkoholischen Getränken nicht statt.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo,

einen Barons de Rothschild findest Du wahrscheinlich in jedem Kaufland. Es handelt sich um einen recht einfachen Rotwein. Die Haltbarkeit liegt bei wenigen Jahren, je nach Jahrgang und Lagerung. Das ist der Grund warum Du den Jahrgang 2010 nicht mehr im Handel findest. Eventuell findest Du noch Flaschen aus den Jahrgängen 2015 und 2016, für einen Flaschenpreis zwischen 10 und 13 Euro.

Dieser Wein sollte nicht mit einem Château Mouton-Rothschild oder Château Lafite-Rothschild verwechselt werden. Diese beiden Güter genießen als Premier Grand Cru Classé, den höchsten Status in Bordeaux. Dessen Flaschen sind erst ab einige Hundert Euro und aufwärts zu finden.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo Christian,

auf Deine Frage kann ich Dir ein klares NEIN geben.

Champagner ist kein Sekt, Folge dessen auch kein Winzersekt.

Der Oberbegriff ist Schaumwein.

Für Sekt gibt es klare gesetzliche Bestimmungen, die sich deutlich von Champagner unterscheiden.

Eine paar Beispiele:

  • Sekt, auch Winzersekt, darf alkoholfrei sein. Champagner hat immer eine Mindestalkoholmenge von 12%.
  • Flaschengärung mit der Sekt gerne beworben wird, ist oft ein Transvasierverfahren. Das ist etwas völlig anderes als das der klassischen Champagnerherstellung.
  • Die Mindestreifezeiten sind bei Sekt wesentlich kürzer als bei Champagner.
  • Für die Herstellung von Sekt kann jede Rebsorte verwendet werden, für Champagner sind die Rebsorten vorgeschrieben.

Die Unterschiede sind gravierend und das schmeckt man auch.

Wenn Du tiefer in die Materie einsteigen möchtest, hier der Link zu dem umfangreichsten deutschsprachigen Champagner Wiki.

Die Richtlinien der Sektherstellung lassen es zu auch Sekt theoretisch exakt wie ein Champagner herzustellen. Dann dürfte er sich trotzdem nicht Champagner nennen und eine solche Sektflasche würde erheblich teurer werden.

Alles Gute Dir und à votre santé...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo,

es handelt sich auf dem Foto um einen Champagner des Hause Veuve Clicquot Ponsardin. An der Farbe und dem Design des Etiketts ist die Variante zu erkennen. Es handelt sich um die Standard Cuvée des Hauses, der Yellow Label in der Geschmacksrichtung Brut.

Die Assemblage besteht aus den 3 vorrangigen Rebsorten. Die Cuvée variiert von Jahr zu Jahr und schwankt zwischen:

  • 50 bis 55 % Pinot Noir
  • 15 bis 20 % Meunier
  • 28 bis 33 % Chardonnay

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo,

theoretisch lassen sich alle Flüssigkeiten sprudeln, bzw. mit Kohlensäure versetzen.

Das Problem liegt in der Reinigung. Sirup verklebt die Innenseiten des Rohres. Es würde sehr schnell zu einer Brutstätte für Keime werden.

Wasser, dass mit Kohlensäure versetzt wurde, sollte man nicht rühren. Wie Du bereits selbst erkannt hast, die Kohlensäure ist flüchtig. Das Verteilen des Sirups kannst Du erreichen, in dem Du die Flasche verschließt und drehst und/oder schüttelst. Danach musst Du die Flasche einige Zeit (möglichst gekühlt) ruhen lassen. Auf diese Weise hält sich die Kohlensäure im Getränk.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo Sonja,

am besten lernt man Wein dort kennen wo er hergestellt wird. Das bedeutet vor Ort direkt beim Winzer. Auch in Deutschland gibt es diverse gute Weingebiete und leckere Weine, auch wenn es sich bzgl. deutscher Weine in erster Linie auf Weißweine bezieht. Das ist natürlich Geschmacksache.

Wenn Du also irgendwann in einer Weinregion unterwegs bist und Wein magst, dann lohnt durchaus ein Besuch bei einem Winzer. Falls das bei Dir eher ausfällt bleiben nur Weinhändler oder Lebensmittelmärkte. Online zu bestellen ist mittlerweile auch eine gute Variante.

Um Wein wirklich kennen und schätzen zu lernen muss man sich eintrinken. Der Gaumen muss sich an die Geschmacksrichtungen und die vielfältigsten Nuancen von Aromen gewöhnen.

Von kleinen Flaschen, also 0,375 l Flaschen, würde ich Dir abraten. Auch wenn Dir eine normale Flasche (0,75 l) zu groß ist, es ist immer noch die beste Größe. Wein in kleinen Flaschen kann qualitativ und geschmacklich völlig anders sein, da er sich darin schneller entwickelt und dann, bei schlechter Lagerung, an Frucht vermissen lässt.

Der Geschmack von Rotwein kann sehr variabel sein. Ob jung oder alt, welche Rebsorte, im Eichenfass ausgebaut oder nicht.... und.. der Jahrgang.

Die genannten Faktoren erwirken, dass es sehr große Geschmacksunterschiede gibt.

Deutsche Rotweine schmecken (mein persönliches Empfinden) dünn, verwässert, eindimensional und langweilig. Geschmäcker sind individuell und es ist sicherlich wichtig auch Mal einen deutschen Rotwein getrunken zu haben, aber das war es dann auch. Bei Weißwein sieht es mit den deutschen Weinen (wie zuvor geschrieben) anders aus.

Ein Wein der adstringierend schmeckt, so dass sich alle Mundwinkel zusammenziehen, dem fehlt es nicht an Zucker. Es ist schlicht ein schlechter Wein, säurelastig und unausgewogen.

Auch sehr trockene Weine können ausgewogen, rund und samtig weich sein. Das werden sie mit zunehmender Reife. Dafür verlieren sie dann allerdings an Frucht. Was man lieber mag muss man testen und entwickelt sich mit der Zeit. Vielleicht wäre erst einmal ein relativ junger Wein besser für den Einstieg.

Natürlich kann man auch bei der nachfolgend aufgestellten Auswahl von Weinen/Weinregionen völlig danebengreifen, speziell bei roten Weinen aus Burgund, aber es soll auch lediglich einen ersten Einblick geben.

Interessant für einen ersten Eindruck wie Rotwein schmecken kann bekommst Du mit z.B. folgendem Paket:

  • Rioja (Spanien)
  • Barolo oder Barbaresco (Italien)
  • Chianti (Italien)
  • Bordeaux, einen Cru Bourgeois (Frankreich)
  • Burgund, Côte d’Or (Frankreich)
  • Burgund, Beaujolais (Frankreich)
  • Côtes du Rhone, Châteauneuf du Pape oder ähnliches (Frankreich)
  • Shiraz (Australien)

In diese Richtung könnte Dein Weg gehen.

Die spanischen Weine bekommst Du etwa ab 4-7€, Barolo oder Barbaresco ab 12-20€, Cru Bourgeois aus Bordeaux etwa ab 15-20€, einen Burgunder, aus dem Côte d’Or ab 15-20€, Beaujolais (wird gekühlt getrunken) ab 5€ und einen Côtes du Rhone ab 8-15€. Das sind Richtwerte von Preisen die Du für die Weine jeweils mindestens investieren solltest um etwas halbwegs Vernünftiges zu bekommen.

Um Rotwein wirklich zu verstehen benötigt es Jahre. Der Gaumen muss sich auch erst an die Geschmacksnuancen gewöhnen. Hier heißt es... genießen will gelernt sein.

Ein ordentliches Angebot (offline) findest Du z.B. in der Metro oder bei Kaufland. Sollte ein Weinhändler in erreichbarer Nähe sein, lohnt manchmal auch ein Blick dort.

Wenn Dich die Materie wirklich stärker interessieren sollte, dann wären Weinbücher ratsam.

Alles Gute Dir... und viel Spaß beim Verkosten der Weine.

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo,

der Wein kostet etwa 13€.

Das Du den Jahrgang 2014 kaum findest hat den Hintergrund, dass es Folgejahrgänge gibt und der 2014er kaum mehr gehandelt wird. In Dänemark wird er noch für 99 DKK (dänische Kronen) angeboten. Das entspricht ungefähr 13€. Das ist dann auch der Wert pro Flasche.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson 😏

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Hallo,

ein volles Glas Rotwein pro Tag ist definitiv zu viel, wenn man von vernünftigen Rotweingläsern ausgeht.

In ein gutes Rotweinglas passt fast eine komplette 0,7 l Flasche Rotwein hinein.

Abgesehen davon, dass Wein Genuss darstellen sollte und nicht um Massen an Alkohol zu trinken, sollte ein Rotweinglas grundsätzlich maximal zur Hälfte gefüllt werden. Anderenfalls kann sich das Bukett weder vernünftig entfalten, noch halten.

Deswegen muss man bei einer Mengenangabe eine standardisierte Maßeinheit zu Grunde legen. Das wäre Liter oder Milliliter.

Völliger Unsinn ist die Aussage, das geringe Mengen an Alkohol grundsätzlich schädlich wären. Das ist Quatsch. Anderenfalls dürfte man keine Säfte mehr trinken und müsste vor dessen Verzehr warnen. Selbst jeder Saft (Fruchtsaft, Apfel, Orange...) enthält einen kleinen Anteil an Alkohol.

Bei der Frage des Wein Trinkens in Zusammenhang mit der Gesundheit, dreht es sich primär um den regelmäßigen Genuss von kleinen Mengen Rotwein.

Ob Rotwein in Maßen gesund ist, darüber streitet sich die Fachwelt seit vielen Jahren.

Einerseits steht die Aussage, dass Alkohol niemals gesund sei, also auch in kleinsten Mengen ungesund. Das ist erwiesener Weise völliger Unsinn.

Andererseits gibt es das so genannte französische Paradoxon. Dieses untermauert, dass Franzosen trotz erhöhtem Alkoholkonsum und sehr fettreicher Nahrung, länger leben und seltener einen Herzinfarkt erleiden, als beispielsweise Deutsche oder US Amerikaner. Das belegen Statistiken.

Der Erklärungsansatz wird auf Rotwein zurückgeführt, der bei geringem aber regelmäßigem Konsum sich auf Herz-Kreislauf Erkrankungen positiv auswirkt, trotz der schädigenden Wirkung des Alkohols.

Es wird vermutet dass es mit den Polyphenolen und mit Resveratrol zusammenhängt. Deren Konzentration ist in Rotwein deutlich erhöht. Es kann aber auch durch das Zusammenwirken verschiedener Lebensmittel entstehen.

Eines ist allerdings Fakt, die Dosis ist in der Regel maßgeblich verantwortlich, ob sich etwas gesund, neutral oder schädigend verhält.

Die Dosis kann aus gesunden Stoffen schädliche machen und aus Giften Medikamente.

Es handelt sich dabei um keine eindeutigen Beweise. Es sind Thesen, die zwar vom Ansatz nicht zu leugnen und teilweise schlüssig sind, aber nach wie vor von vielen bestritten wird.

Falls es zutrifft, geht man von ca. einem Glas (0,2L) pro Tag aus, keinesfalls wesentlich mehr. Grundsätzlich zählt die Regelmäßigkeit über lange Zeiträume, von (vielen) Jahren.

Allerdings sollte nie außeracht gelassen werden, dass regelmäßiger Alkoholkonsum Sucht gefährdend ist und bei längerer regelmäßiger Einnahme zur Abhängigkeit führen kann.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson 😏

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Hallo,

Sec steht für das französische Wort Sèche und bedeutet trocken. Demi Sec steht für halbtrocken.

Dry ist der englische Begriff für die Geschmacksrichtung trocken.

Eine Tabelle für die Dosage von Schaumwein, bzw. Champagner, die die Geschmacksrichtung bestimmt, findest Du im Link.

Das Problem und wahrscheinlich auch Deines ist, dass man unterscheiden sollte zwischen der offiziellen Geschmacksrichtung und dem Geschmacksempfinden. Außerdem kommen die meisten Menschen über den Wein zum Champagner.

Ein trockener Wein ist wirklich auch vom Empfinden her trocken. Ein trockener Champagner (Sec) ist nicht wirklich mehr trocken, sondern tendiert bereits in die süßliche Richtung. Warum das so ist, erklärt die Diskrepanz zwischen dem offiziellen Restzuckergehalt eines Weines und Champagners, mit jeweils identischer Deklarierung der Geschmacksrichtung.

Ein Faktor für das Geschmacksempfinden ist die Kohlensäure. Getränke mit Kohlensäure werden bei gleichem Zuckergehalt weniger süß empfunden. Ein weiterer Faktor für das Geschmacksempfinden ist der Säuregehalt, der den eigentlichen Unterschied ausmacht.

Wenn Du die Daten des 2. Links vergleichst, wirst Du feststellen, dass als Beispiel, ein trockener Champagner bereits über einen Restzuckergehalt von bis zu 32 g/l verfügen darf. Bei einem trockenen Wein schwankt der erlaubte Wert zwischen 4 und 9 g/l.

Nimmt man diese 4 bis 9 g/l Restzuckergehalt eines Weines und schaut in die Tabelle von Schaumweinen oder Champagner, landet man bei der Geschmacksrichtung Brut (0-6 g/l) bis Extra Brut (0-6 g/l).

Das es ausschließlich trockene Champagner geben soll, ist natürlich Unsinn, auch wenn Champagner aktuell in erster Linie in der Geschmacksrichtung Brut hergestellt werden. Es gibt durchaus auch süße Champagner (doux) und selbst ein Demi Sec Champagner ist schon ziemlich süß.

Viele machen den Fehler und führen ein bitteres oder adstringierendes Geschmacksempfinden auf zu wenig Zucker zurück und suchen zukünftig nach Weinen mit höherem Restzuckergehalt. Es ist jedoch vielmehr Ausdruck eines schlechten (minderwertigen), säurelastigen Weines. Hier stimmt der Säuregehalt bzw. das Zusammenspiel von Säure, Frucht und Zucker nicht.

Selbst der trockenste Wein kann süßlich schmecken, auf Grund seiner Reife und eines niedrigen Säuregehaltes.

Die unterschiedliche Einteilung der Geschmacksrichtungen (Wein und Schaumwein) in Bezug auf den Restzuckergehalt ist etwas irreführend. Hier wurde versucht dem unterschiedlichen Geschmacksempfinden zwischen mit und ohne Kohlensäure Rechnung zu tragen.

Ich hoffe, ich konnte mit meiner Ausführung etwas Licht ins Dunkel bringen.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo Birdy,

Weine, bei entsprechender Lagerung, können Jahrhunderte überdauern.

Jetzt kommt das ABER...

Das gilt für die Topp Weine und auch unter denen nur aus herausragenden Jahrgängen. Dabei spielt es keine Rolle ob Rot- oder Weißwein. Weißweine sind deutlich empfindlicher als Rotweine, aber bei korrekter Lagerung haben sie eine vergleichbare Lebenserwartung.

Ein Beispiel für einen Rotwein: Ein Château Montrose (2. Grand Cru Classé, Bordeaux) Jahrgang 1959 oder 1961, mit gutem Erhaltungsgrad, lässt sich sicherlich auch in 2019 noch wunderbar trinken. Der gleiche Wein, aber Jahrgang 1978, war sehr lecker, aber sollte vor der Jahrtausendwende getrunken worden sein. Nur sehr wenige Jahrgänge sind lange lagerfähig.

Dein Wein ist qualitativ nicht mehr als ein Tafelwein (unterste Qualitätsstufe). Ein solcher Wein sollte jung, nach 2-3 Jahren getrunken worden sein. Solche Weine werden durch Lagerung niemals besser. Zudem wurde er nicht sachgerecht gelagert.

Das Dein Wein dunkler geworden ist, ist ein typisches Zeichen der Alterung. Das bedeutet deswegen nicht automatisch, dass er nicht mehr trinkbar wäre.

Man muss bei Wein unterscheiden zwischen noch trinkbar und genießbar.

Wenn Du Glück hast, ist die Flasche noch trinkbar. Er wird jedoch definitiv anders schmecken als in jungen Jahren. Wahrscheinlich wirst Du geschmacklich deutliche Alterungsspuren feststellen. Er wird wenig fruchtig schmecken, dafür aber sehr wahrscheinlich stark säurelastig.

Eine Garantie kann Dir niemand geben. Du wirst ihn öffnen und probieren müssen.

Probieren von älteren Weinen ist nie ein Problem. Auch wenn ein Wein nicht mehr trinkbar ist, er ist trotzdem nicht gesundheitsgefährdend.

Eine gute Trinktemperatur wären etwa 6-8°C.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo Ricco,

ein Roséwein unterscheidet sich von Rot- und Weißwein abgesehen von der Farbe, gegenüber Weißwein durch einen anderen Herstellungsprozess, bzw. gegenüber Rotwein durch den kürzeren Zeitraum des Kontaktes des gepressten Saftes mit den Schalen, bzw. der Maische.

Frisch gepresster Traubensaft ist immer klar, also nahezu farblos, egal aus welchen Trauben der Saft gepresst wurde. Das bedeutet, dass aus schwarzen Trauben problemlos ein Weißwein hergestellt werden kann.

Bei einem Rosé- oder Rotwein muss die Cuvée zwingend zumindest aus einem Teil schwarzer Trauben bestehen.

Die Färbung und der Grad der Färbung, entstehen erst durch einen längeren Kontakt des gepressten Saftes mit den Schalen. Je länger der Kontakt, desto intensiver die Farbe. Abgesehen von Farbstoffen, werden bei dem Kontakt auch viele weitere Extrakte in den Saft übernommen, die man so in Weißwein nicht findet.

Die Herstellung von Roséwein ist entsprechend vergleichbar mit der eines Rotweines.

Rosé- und Weißweine werden beide gekühlt getrunken, während Rotweine bei "Zimmertemperatur" (16-19°C) getrunken werden.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo Nisella,

es handelt sich bei der Flasche um einen Winzerchampagner, von der Winzerfamilie Chartogne-Taillet, aus dem Ort Merfy. Es ist ein Jahrgangschampagner aus dem Jahr 1995, als Jubiläumsausgabe zur Jahrtausendwende.

1995 ist ein herausragend guter Champagner Jahrgang. Leider ist Champagner sehr empfindlich, so dass, bei Mangel an entsprechender Lagerung, der Champagner wahrscheinlich keinen Genuss mehr darstellt.

Handelt es sich bei der Flasche um eine Magnum oder Doppel-Magnum, also 1,5 oder 3 Liter Flasche? Das ist auf den Fotos leider nicht ersichtlich.

Auch wenn die Flasche wahrscheinlich keinen Genuss mehr darstellt, könnte sie jedoch für Sammler interessant sein. Zusammen mit der Holz-Box stellt die Flasche ein nettes Deko Objekt dar.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Alle Weine

Hallo,

ich trinke gerne Wein oder Champagner.

Bier trinke ich nie. Mein letztes Bier habe ich lange vor Deiner Geburt getrunken. 😅

Ich trinke Alkohol ausschließlich aus Genuss Gründen und nicht um mich zu alkoholisieren. Das bedeutet... Mal ein bis zwei Gläser und nicht ein bis zwei Flaschen.

In Deutschland ist man damit immer eher die Ausnahme, egal welcher Altersgruppe man angehört. Allerdings ist der Bier Konsum seit Jahren rückläufig, während es bei Wein einen konträren Trend gibt.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo Miley,

Alkohol hat immer sehr viele Kalorien.

Je höher der Alkoholgehalt, desto mehr Kalorien hat ein Wein. Dazu kommt noch die Geschmacksrichtung, trocken bis süß. Je süßer desto mehr Kalorien kommen hinzu. Die Rebsorte ist bei dem Nährwert nicht maßgeblich.

Bei Wein schwankt der Wert für 1 Liter etwa zwischen 700 und 980 Kalorien (kcal).

Spirituosen wie Cognac bis Whisky kannst Du pro Liter bereits mit etwa 2100 bis 2400 Kalorien veranschlagen.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo,

Moet & Chandon und Veuve Clicquot sind keine Champagner, sondern Champagnerhäuser, die zum gleichen Konzern gehören.

Wahrscheinlich meinst Du die Standard Cuvée beider Häuser.

Wer meint, man würde keinen Unterschied herausschmecken, hat noch nie Champagner getrunken. Bei den beiden ist ein deutlicher Unterschied herauszuschmecken.

Solltest Du einen eher süßeren Champagner bevorzugen, dann wäre der Moet Imperial Brut zu bevorzugen. Gegenüber dem Veuve Clicquot Brut Yellow Label ist der Moet runder und süßer. Moet arbeitet bei der Standard Cuvée mit einer Dosage von 12-13 g/l. Damit liegt der Champagner an der Grenze zum Extra Sec, bzw. Extra Dry Champagner. Der Veuve Clicquot ist im Vergleich leicht säurebetont und kantiger.

Wie schmeckt Champagner...? Sowohl Sekt, als auch Champagner werden aus Weintrauben hergestellt. Das ist dann allerdings auch fast die einzige Gemeinsamkeit. Bei der Herstellung liegen Welten dazwischen. Champagner schmeckt wie ein Topp Sekt, nur wesentlich besser, weil ausgewogener, mit einem deutlich großzügigerem und vielschichtigerem Bukett.

Welchen Champagner ich bevorzuge? Keinen von beiden Marken.

Für mich bedeutet Champagner Genuss. Dafür benötige ich kein Etikett das jeder kennt, sondern Qualität. Für die gleiche Qualität der oben genannten Champagner lassen sich Winzerchampagner finden, bei denen man dann 10-15€/Flasche spart. Für den gleichen Preis, der oben genannten Champagner, bekommt man Winzerchampagner die eine weit bessere Qualität besitzen. Bei der Preislage findest Du unter Winzerchampagner bereits Jahrgangschampagner, aber auch Premier Cru und Grand Cru Champagner.

Als Hilfestellung hier ein Vorschlag, der die beiden oben genannten Champagner um Längen schlägt: Millesime 2006 Cuvée Prestige, vom Champagnerwinzer Francois Vallois. Dieser Jahrgangschampagner ist als Premier Cru Champagner klassifiziert. Der Preis dürfte vergleichbar sein.

Alles Gute Dir... und à votre santé.

Gruß, RayAnderson 😏

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Hallo Lasantha,

völlig ausschließen lässt es sich nicht, aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kann man Deine Frage mit einem NEIN beantworten.

Histamin ist weit verbreitet und begegnet uns bereits im menschlichen Körper als Hormon. Das gilt auch für die meisten Säugetiere. Viele Pflanzen beinhalten Histamin.

Rotwein verfügt über erhöhte Histamin Werte, aber das ist auch schon alles. Bei zu viel Rotwein sollte man sich über andere Probleme Gedanken machen, die Schädlichkeit von zu viel Alkohol und die Gefahr der Alkohol Abhängigkeit. Histamin steht dabei sehr weit unten auf der Liste.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson 😏

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Hallo,

unglaublich was hier (Mal wieder) über Wein geäußert wird, scheinbar ohne jegliche Grundkenntnisse.

Hintergrund Infos über die Winzerfamilie und deren Weine findest Du über deren Webseite. Es handelt sich um die Familie Gonnet. Hier kannst Du einiges zum Verständnis über die Historie und die Weinproduktion der Familie nachlesen.

1980 und 1981 waren beides keine sonderlich guten Jahrgänge für die Rhone Weine, aber auch keine schlechten.

  • 1980 ⭐⭐ - ⭐⭐⭐
  • 1981 ⭐⭐

Das Problem bei Weißwein ist, dass er deutlich empfindlicher ist, als Rotwein.

Die Weine, Domaine Font de Michelle Chateauneuf du Pape sind keine einfachen Tafelweine. Entsprechend sind sie auch langlebiger und können durchaus reifen, eine vernünftige Lagerung immer vorausgesetzt. Problematisch sind die mittlerweile 38-39 Jahre im Zusammenhang mit dem Jahrgang.

Deine Beschreibung, dass der Wein trinkbar ist, hilft nicht viel weiter. 😉

Ich gehe bei der Optik des Weines und dem Geschmack von deutlichen Alterungsspuren aus. Wie sieht es mit der Füllhöhe der Flaschen aus? Fotos wären hilfreich.

Was den Wert betrifft, viel höher als 20€/Flasche wird er nicht sein. Wenn der Zustand der Flaschen und die Füllhöhen gut sind, wirst Du wahrscheinlich zwischen 15 und 30€ pro Flasche realisieren können.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo,

Geschmack für Rotwein entwickeln...

Speziell der Geschmack von Rotwein kann sehr variabel sein. Ob jung oder alt, Rebsorte, im Eichenfass ausgebaut oder nicht....

Die genannten Faktoren erwirken, dass es sehr große Geschmacksunterschiede gibt.

Eine Tour durch deutsche Weingebiete ist sicherlich empfehlenswert. Wir haben in Deutschland viele hochkarätige Weine.

Jetzt kommt das ABER... das gilt für Weißwein.

Deutsche Rotweine schmecken dünn, verwässert, eindimensional und für mein Empfinden langweilig.

Geschmäcker sind individuell und es ist sicherlich wichtig auch Mal einen deutschen Rotwein getrunken zu haben, aber das war es dann auch.

Natürlich kann man auch bei der nachfolgend aufgestellten Auswahl von Weinen/Weinregionen völlig danebengreifen, speziell bei roten Weinen aus Burgund, aber es soll auch lediglich einen ersten Einblick geben.

Interessant für einen ersten Eindruck wie Rotwein schmecken kann bekommst Du mit z.B. folgendem Paket:

  • Rioja (Spanien)
  • Rioja oder Terra Alta - Gran Reserva (Spanien)
  • Chianti, möglichst Reserva oder Reserva Classico (Italien)
  • Barolo oder Barbaresco (Italien)
  • Shiraz (Australien)
  • Bordeaux, einen Cru Bourgeois (Frankreich)
  • Burgund, Côte d’Or (Frankreich)
  • Burgund, Beaujolais (Frankreich)
  • Côtes du Rhone, Châteauneuf du Pape oder ähnliches (Frankreich)

Mit der Auswahl bekommst Du einen kleinen Einblick wie Rotweine schmecken können. Ich habe bewusst nicht bestimmte Weine innerhalb der Anbaugebiete empfohlen, sondern es relativ pauschal gehalten. Es soll Dir lediglich einen ersten Eindruck vermitteln wie Rotwein schmecken kann.

Die spanischen Weine bekommst Du etwa ab 4-7€, einen vernünftigen Chianti etwa ab 5-8€, Barolo oder Barbaresco ab 12-20€, Shiraz ab 5€, Cru Bourgeois aus Bordeaux etwa ab 15-20€, einen Burgunder, aus dem Côte d’Or ab 15-20€, Beaujolais (wird gekühlt getrunken) ab 5€ und einen Côtes du Rhone ab 8-15€. Das sind Richtwerte von Preisen die Du für die Weine jeweils mindestens investieren solltest um etwas halbwegs vernünftiges zu bekommen.

Um Rotwein wirklich zu verstehen benötigt es Jahre. Der Gaumen muss sich auch erst an die Geschmacksnuancen gewöhnen. Hier heißt es... genießen will gelernt sein.

Ein ordentliches Angebot (offline) findest Du z.B. in der Metro oder bei Kaufland. Sollte ein Weinhändler in erreichbarer Nähe sein, lohnt manchmal auch ein Blick dort.

Wenn Dich die Materie wirklich stärker interessieren sollte, dann wären Weinbücher ratsam.

Alles Gute Dir... und viel Spaß beim Verkosten der Weine.

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo,

der Wein taugt nicht als Anlage.

Für eine Anlage die irgendwann auch Gewinn einfährt benötigst Du bessere Weine und Weine, die gefragt sind. Mag sein, dass der Wein von Mallorca ganz nett ist, aber das war es dann auch.

Du solltest Dir über verschiedene Faktoren bewusst sein.

  • günstiger Einkauf
  • perfekte Lagerung über viele Jahre
  • Möglichkeit der Vermarktung

Sinnvoll sind ausschließlich Topp Jahrgänge. Um in Fakto Wein nicht draufzuzahlen, musst Du Dich in der Materie auskennen.

Wenn Du selbst Weintrinker bist, hast Du wenigstens einen gewissen Gegenwert in Form von Genuss, aber dass soll es allem Anschein nach nicht sein.

Das A und O, um in der Branche mit Spekulationen Gewinn zu erwirtschaften, ist Hintergrundwissen. Es nutzt nichts wenn Wein XY von irgend jemandem gut bewertet wurde. Es muss der richtige Kritiker sein.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo,

eine unerwünschte Wechselwirkung sollte man bei Einnahme von Lovenox und Alkohol ausschließen können. Der Wirkstoff in Lovenox ist Enoxaparin-Natrium. Er gehört zu der Gruppe der niedermolekularen Heparine.

Mit den Spritzen soll die Entstehung von Blutgerinseln verhindert werden.

Einen ähnlichen Effekt wird auch durch Alkohol erzielt. Alkohol verdünnt das Blut.

Trotzdem sollte man bei der Einnahme von jeglichen Medikamenten einen Alkoholkonsum weitestgehend einschränken.

Ein Glas Sekt oder Wein sollte hier kein Problem darstellen.

Von einem Alkoholmissbrauch ist selbstredend immer abzuraten.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo Kiwi,

bei Deiner Frage nehme ich an, dass es Deine Intention ist, den Wein für ein Picknick oder ähnliches, für ein paar Stunden gekühlt zu halten.

Grundsätzlich: Im Wein ist keine Kohlensäure.

Kohlensäure würde sich bei einem 2. Gärprozess entwickeln. Für einen solchen Gärprozess bedarf es Wärme. Für einen zeitlich begrenzten Raum von wenigen Stunden ist das kein Problem.

Danach sollten Reste aus der Thermoskanne entfernt werden und sie ausgespült werden.

Wein der über einen längeren Zeitraum Wärme ausgesetzt wird, so, dass sich der Wein in der Thermoskanne erhitzt, könnte theoretisch ein 2. Mal gären. Das sollte verhindert werden.

Solange der Wein in der Thermoskanne noch halbwegs kühl ist, besteht keine Gefahr.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo Trismegisto,

kurze Antwort: Der Wert Deiner beiden Flaschen bewegt sich Richtung 0 Euro.

Dein "Champagner" ist kein Champagner, sondern hierbei handelt es sich um eine Flasche von französischem Sekt, aus dem Süden Frankreichs, aus der Region Limoux. Limoux liegt etwa 100 km südöstlich von Toulouse. Mit Champagner und der Champagne hat das nichts gemeinsam.

Dein Wein ist ein einfacher Qualitätswein, nicht einmal ein Prädikatswein. Qualitativ handelt es sich um einen Wein der kaum besser als ein einfacher Tafelwein ist. Die Füllhöhe (Füllniveau) beträgt nur noch lediglich Mid Shoulder. Das ist zwar für einen 40 Jahre alten Wein (Jahrgang 1979) nicht ungewöhnlich, aber gut ist etwas anderes. Das Abfüllniveau eines Weines liegt etwa 1 cm unterhalb des Korkens. Durch den großen Schwund wurde der Wein über viele Jahre einer nicht unbedeutenden Menge an Sauerstoff ausgesetzt, die den Wein überproportional altern ließ.

Herkömmliche Weine haben eine Lebenserwartung von kaum mehr als 2-3 Jahren, etwas bessere von 5 Jahren.

Danach müssen diese Weine nicht völlig ungenießbar sein, aber sie sind im Niedergang, die Fruchtigkeit baut sich ab und die Säure tritt mehr und mehr in den Vordergrund.

Jeder durchschnittliche Wein sollte jung getrunken werden. Diese Weine sind für keine längere Lagerung bestimmt und würden sich durch eine Lagerung auch nicht mehr verbessern. Sie halten lediglich ihren Status Quo für einige Zeit, bevor sie anfangen abzubauen.

Man sollte bei Wein immer unterscheiden zwischen einem Genuss und gerade noch trinkbar...

Weißweine sind bei einer Lagerung deutlich empfindlicher als Rotweine. Das gilt auch für Sekt.

Du kannst Dir den Spaß machen beide Flaschen zu öffnen und zu probieren. Mit etwas Glück lassen sie sich noch trinken. Du kannst aber davon ausgehen, dass es alles andere als ein Genuss sein wird.

Diese Flaschen zu verkaufen wird nichts. Der franz. Sekt ist uninteressant für einen Sammler und bei der Flasche Wein ist es kaum besser.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo Bjarne,

das Feiern mit alkoholischen Getränken ist traditionell verankert.

Deutschland gehört mit zu den großen Herstellungsländern alkoholischer Getränke. Das umschließt sowohl Wein, Schaumwein und Bier, wie auch Brände.

Trotzdem ist Alkoholkonsum kein deutsches Phänomen. Alkohol wird weltweit verkonsumiert. Betrachtet man den Alkoholkonsum weltweit pro Kopf und nach der Menge an Alkohol, so findet sich der Konsum in Deutschland nicht unter den ersten 20.

Seit vielen Jahren ist der Alkoholkonsum in Deutschland rückläufig. Der Trend zu weniger Alkohol und mehr zum eigentlichen Sinn von Alkohol, es als Genussmittel anzusehen und zu nutzen, ist ungebrochen.

Alkoholkonsum ist nicht grundsätzlich problematisch. Probleme treten dann auf, wenn es sich zu einem Alkoholmissbrauch entwickelt. Erst übermäßiger Alkoholgenuss verursacht langfristige, gesundheitliche Schäden.

Deswegen sollte man niemanden verteufeln, nur weil er ein Glas Wein oder Sekt trinkt.

Jeder sollte sich über die Wirkung von Alkohol und etwaige Folgen bewusst sein und danach handeln. Dann ist ein Genuss von ein oder zwei Gläsern, ab und an, völlig unproblematisch.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo Grifra,

auch ein Retsina folgt dem seit mittlerweile vielen Jahren andauernden Trend, hin zu besserer Qualität.

Das qualitative Niveau von Weinen hat sich im Laufe der letzten 10-20 Jahre deutlich nach oben verschoben. Dazu gehören nicht nur chilenische Weine, sondern natürlich auch griechische.

Um einen Retsina geschmacklich auf ein anderes Level zu heben, muss man weg von einem extrem harzigen Geschmack. Anderenfalls würden feine Geschmacksnuancen im Keim erstickt werden.

Deswegen wirst Du wahrscheinlich richtig liegen, mit Deinem Eindruck eines veränderten Geschmacksbildes. Ein aktueller Resina schmeckt nicht dünner, aber weniger harzig, als noch Anno irgendwann im 20. Jahrhundert.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo Gomze,

Sekt oder Champagner kurzfristig zu lagern sollte kein Problem sein. Wie ich lese, dreht es sich um einen Monat.

Dafür müssen die Lagerungsbedingungen nicht ideal sein. Trotzdem würde ich versuchen die Flasche so gut es geht vernünftig zu lagern.

Leider weiß man bei Flaschen die im Einzelhandel erworben wurden nicht, wie hoch die Schädigung der Flaschen bereits ist. Jede Flasche die in Verkaufsräumen steht wird dem Licht ausgesetzt. Manche Flasche steht dort so über Monate.

Damit Deine Flasche möglichst gut gelagert wird, ist die oberste Priorität eine absolute Dunkelheit. Das lässt sich bereits durch einen Karton erreichen. Der 2. Punkt ist die gleichbleibende Temperatur, noch vor der eigentlichen Temperatur. Das bedeutet, große Temperatur Schwankungen sind schlimmer, als etwas wärmere Temperatur. Deswegen ist eine Lagerung drinnen vorzuziehen.

Evtl. gibt es die Möglichkeit die Flasche im Keller zu lagern, sonst evtl. in einem nicht oder wenig beheizten Schlafzimmer, in einem Kleiderschrank. Die Flasche in ein Handtuch gewickelt und in einen Karton gepackt würde helfen.

Wie ich lese soll Moet selbst eher eine stehende Lagerung vorschlagen. Die ideale Position ist bei Champagner immer liegend. Nur ist es nicht ganz so tragisch wie bei Wein, wenn die Flasche Mal gestellt wird. Der Hintergrund hierfür ist die Kohlensäure.

Ich kenne leider Deine Möglichkeiten nicht. Das macht es etwas schwer die für Dich beste Variante zu finden.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo,

pauschal betrachtet darf ein Minderjähriger, mit 16 Jahren, auch Alkohol verkaufen.

Dabei darf ein Minderjähriger auch Alkohol verkaufen, den er selbst nicht konsumieren oder kaufen darf. Das umfasst alle Branntweine und Branntwein ähnliche Getränke. Mit 16 ist es beispielsweise durchaus erlaubt in Gaststätten zu arbeiten, aber es gibt Einschränkungen.

Du wirst keine Gesetze finden die konkrete Fälle bedienen. Gesetze sind relativ pauschal gehalten. Hier kommt es auf die Interpretation an. Eine Deutungshoheit über Gesetze obliegt einzig dem Gesetzgeber, bzw. Richter.

Ob etwas noch erlaubt oder bereits verboten ist, wird von Fall zu Fall entschieden.

Eine (sehr allgemeine) Regel findest Du im § 22, Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG), Absatz 1, Satz 1:

Jugendliche dürfen nicht beschäftigt werden, mit Arbeiten, die ihre physische oder psychische Leistungsfähigkeit übersteigen.

Das kann z.B. in einer Gaststätte der Fall sein, in dem es die Norm ist, dass Gäste völlig betrunken sind.

Bei einer Tätigkeit, im Zuge einer Ausbildung, bei der auch Mal eine Flasche Vodka über das Kassenband läuft, spielt keine Rolle und ist unbedenklich.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo,

kurze Antwort: Wahrscheinlich stellt der Inhalt Deiner Flasche keinen Genuss mehr dar!

Die Haltbarkeit von Sekt oder Schaumwein, ist vergleichbar derer mit Wein.

Herkömmliche Schaumweine oder "Tafelweine" haben eine Lebenserwartung von kaum mehr als 2-3 Jahren, etwas bessere von 5 Jahren.

Sekt verfügt normalerweise über keine MHD. Bei Alkoholika ab 10% ist das nicht nötig. Wesentlich für die Haltbarkeit ist jedoch eine korrekte Lagerung.

Anders verhält es sich bei alkoholfreiem Sekt. Hier finden wir ein MHD. MHD steht für ein Mindesthaltbarkeitsdatum. Das bedeutet, bis zu dem aufgedruckten Datum garantiert der Hersteller die Haltbarkeit. Alkoholfreier Sekt dürfte sich wahrscheinlich weniger lang halten als vergleichbarer Sekt mit Alkohol. 3 Jahre über das MHD sind da eine sehr, sehr lange Zeit.

Wirklich wissen wirst Du es nur wenn Du die Flasche öffnest und probierst. Ich gehe allerdings davon aus, dass der Inhalt mittlerweile keinen Genuss mehr darstellt.

Wenn lagern, dann möglichst mit ständig gleichbleibender Temperatur (ca. 12°C), erschütterungsfrei, bei absoluter Dunkelheit und einer relativen Luftfeuchtigkeit um 60%. Das ist die Grundvoraussetzung, die Basis, wenn man Weine oder Schaumweine erfolgreich über einen längeren Zeitraum lagern möchte.

Wenn der Sekt Licht oder gar direkter Sonne ausgesetzt gewesen ist oder stark schwankenden Temperaturen, dann kannst Du davon ausgehen, dass die Flaschen nicht mehr genießbar sind. Im Extremfall kann das bereits nach wenigen Monaten der Fall sein.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo Chrissi,

das Thema ist etwas komplexer, als es auf den ersten Blick scheint.

Vielen Menschen ist nicht klar, dass für unser Empfinden ob ein Wein, Perlwein oder Schaumwein süßlich schmeckt, viel mehr als lediglich der Restzuckergehalt verantwortlich ist.

Oft wurde ein billiger, schlechter Wein probiert, mit herausstechender Säure und aus dem Grund wird dann zukünftig nach Weinen mit hohem Restzuckergehalt gesucht.

Natürlich muss sich der menschliche Gaumen erst einmal an die Sensorik gewöhnen, aber es ist der falsche Weg.

Für ein besseres Verständnis, nachfolgend die offiziellen Werte, nach denen die Geschmacksrichtungen festgelegt sind, ob trocken, halbtrocken, lieblich, etc..

Die Angaben auf den Etiketten, bei Wein, richten sich nach folgenden Werten:

  • trocken (sec, dry) = Restzuckergehalt nicht über 4 g je Liter oder 9 g je Liter, sofern der in g je Liter Weinsäure ausgedrückte Gesamtsäuregehalt höchstens um 2 g je Liter niedriger ist als der Restzuckergehalt.
  • halbtrocken (demi sec, medium dry) = Restzuckergehalt zwischen folgenden Werten, 12 g je Liter oder 18 g je Liter, sofern der in g je Liter Weinsäure ausgedrückte Gesamtsäuregehalt höchstens um 10 g je Liter niedriger ist als der Restzuckergehalt.
  • lieblich (moelleux, medium sweet) = Restzuckergehalt oberhalb der Werte der Geschmacksrichtung halbtrocken, aber nicht mehr als 45 g je Liter.
  • süß (doux, sweet) = Restzuckergehalt mindestens 45 g je Liter.

Bei Schaumwein, Sekt und Champagner werden andere Restzuckerwerte zugrunde gelegt:

  • naturherb (brut nature/brut zero, brut natur) = Restzuckergehalt unter 3 g je Liter.
  • extra herb (extra brut) = Restzuckergehalt 0-6 g je Liter.
  • herb (brut) = Restzuckergehalt 5-12 g je Liter.
  • extra trocken (extra sec, extra dry) = Restzuckergehalt 12-17 g je Liter.
  • trocken (sec, dry) = Restzuckergehalt 17-32 g je Liter.
  • halbtrocken (demi sec, medium sweet) = Restzuckergehalt 32-50 g je Liter.
  • mild/süß (doux, sweet) = Restzuckergehalt über 50 g je Liter.

Wie Du siehst gibt es große Unterschiede im Restzuckergehalt im Vergleich zwischen Wein und Schaumwein. Das hängt mit der Diskrepanz der Empfindung zusammen. Durch die Kohlensäure wird der Restzuckergehalt weniger süß empfunden.

Viele Menschen denken, je höher der Restzuckergehalt, desto lieblicher (süßer) der Wein oder Schaumwein.

Diese Annahme ist falsch.

Das Geschmacksempfinden ist abhängig von verschiedenen Faktoren, darunter in erster Linie der Säuregehalt, bzw. das Zusammenspiel von Zucker und Säure. Es sollte ein Gleichgewicht erreicht werden.

Ein Wein mit einem hohen Restzuckergehalt kann trotzdem "trocken" schmecken, wenn sein Säuregehalt ebenfalls hoch ist und ein Wein kann bereits lieblich schmecken, obwohl kein hoher Restzuckergehalt vorhanden ist, allein auf Grund eines niedrigen Säuregehaltes.

Ein guter trockener Wein, kann auf Grund seiner Reife und Ausgewogenheit, fast süßlich schmecken, wenn die Säure niedrig und gut in der Fruchtigkeit eingebunden ist.

Wie Du selbst schreibst, suchst Du eigentlich keine wirklich süßen Weine, da Dir diese selbst bereits zu süß sind.

Wahrscheinlich würde Dir ein guter trockener Wein bereits schmecken. Es muss nur ein guter Wein sein. Billige Weine sind oft adstringierend, mit herausstechender Säure, bei der sich alle Mundwinkel zusammenziehen.

Ob Rot- oder Weißwein spielt keinen wesentlichen Unterschied.

Für einen vernünftigen Start in die Welt der Weine, würde ich Dir von französischen Weinen abraten. Speziell Weine aus Burgund können sehr säurelastig sein.

Weine mit einem in erster Linie niedrigen Säuregehalt sind beispielsweise spanische Weine. Ein spanischer Gran Reserva könnte für Dich bereits passend sein. Hier kommen zwar weitere Geschmackskomponenten auf Grund von Reifung in Eichefässern hinzu, aber darauf möchte ich hier nicht näher eingehen, ist für Dich auch erstmal sekundär. Ein Gran Reserva muss nicht teuer sein. Solche Weine gibt es bei Lidl oder Aldi ab 3€.

Abraten würde ich Dir von allen Weinen aus der Rebsorte Shiraz (Syrah). Die Rebsorte ist bei australischen Weinen stark vertreten. Geschmacklich sind sie für Dich unpassend, weil sehr kernig, pfeffrig.

Von jedem Chianti (vornehmlich aus der Sangiovese Traube) würde ich Dir abraten, weil geschmacklich zu markant.

Merlot Weine verfügen allgemein über wenig Säure. Minderwertige Merlot Weine können zwar gerne eindimensional schmecken, aber es wäre eine Option.

Deutsche Rotweine würde ich Dir auch nicht empfehlen. Für meinen Geschmack sind sie in erster Linie wässrig, flach und eindimensional. Anders sieht es bei deutschen Weißweinen aus, aber hier zählt vornehmlich der Jahrgang. Deutsche Weißweine können in guten Jahrgängen sehr lecker sein. Auch hier muss es dann keine Auslese, Beerenauslese oder Trockenbeerenauslese sein.

Um so nördlicher das Weingebiet (in der nördlichen Hemisphäre), desto wichtiger ein guter Jahrgang. Nur wenn die Trauben gut gereift sind, bringen sie ausgeglichene Weine mit einer relativ niedrigen Säure hervor.

Wie Du siehst, Weine sind eine Welt für sich. Ein paar Grundkenntnisse sind von Vorteil und dann sollte man probieren. Jeder Gaumen ist individuell. Es gibt unzählige, mögliche Geschmackskomponenten.

Was Dir letztlich schmeckt kannst nur Du selber herausfinden.

Eines noch... hochpreisig ist bei Wein nicht gleichzusetzen mit gut und lecker.

Wenn Du Dich für Weine interessierst, würde ich Dir empfehlen Dich etwas in die Materie einzulesen.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo,

deutsche Weine zeichnen sich durch Vielseitigkeit, guten Geschmack, Qualität und Sortenreinheit aus. Das gilt (in meinen Augen) allerdings nur für die deutschen Weißweine. Für deutsche Rotweine fallen mir keine Verkaufsargumente ein, da nach meinem Geschmacksempfinden geschmacklich zu verwässert.

Unter den deutschen Weißweinen finden sich jedoch wahre Schätze. Eine Einschränkung gibt es. Die wirklich guten Weine beschränken sich auf die sehr guten Jahrgänge.

Das hat den Hintergrund, dass für einen deutschen Winzer ein Wein immer nur aus einer Rebsorte, von einem Weinberg und aus einem Jahrgang stammen sollte. Dadurch sind die Qualitäten sehr schwankend. Ein Topp Wein in dem einen Jahr kann im nächsten Jahr 0/8/15 oder schlechter ausfallen.

Im Zeichen des Klimawandels verlagern sich allerdings die Weingebiete immer weiter Richtung Norden. Die vornehmlich südlich gelegenen Weingebiete in Deutschland können durch den Klimawandel immer öfters gute, wen auch keine Topp Jahrgänge produzieren.

Wie Du siehst, es gibt für alles ein für und wider...

Alles Gute Dir.

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo,

herkömmlicher Wein und Sekt, dazu gehört auch Deine Flasche, sollte nicht lange gelagert, sondern frisch getrunken werden. Bei derartigen Getränken führt eine (vernünftige) Lagerung zu keinem Mehrwert, sondern erhält lediglich den Status Quo für einige Zeit.

Bei vernünftiger Lagerung kann man von einer Haltbarkeit von 2-3 Jahren ausgehen. Bei unsachgemäßer Lagerung kann es sich mit dem Genuss nach wenigen Monaten erledigt haben.

Dabei sind Weißweine immer wesentlich empfindlicher als Rotweine.

Wichtig für eine Lagerung sind absolute Dunkelheit, erschütterungsfrei, kühle und gleichbleibende Temperaturen, idealerweise bei 12°C.

Wie lange letztlich ein Wein seine Genussreife erhält ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Aus den zuvor genannten Gründen lässt sich keine abschließende Antwort geben. Du kannst davon ausgehen, dass Deine Flasche, falls überhaupt noch genießbar, dann aber sehr wahrscheinlich bereits am Abbauen ist.

Deswegen kann eine Empfehlung nur heißen, probieren, wenn er noch schmeckt dann trinken, anderenfalls wegschütten.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo Marcward,

Weine aus dem Jahrgang 2002, demnach 16 Jahre alt... mit etwas Glück können sich unter den Flaschen noch ein paar genießbare befinden. Ohne weitere Infos und Fotos lässt sich kaum mehr darüber analysieren. Hier kommt es sehr auf die Lagerung an, absolute Dunkelheit, gleichbleibende Temperaturen, sehr kühl, liegend gelagert. Darüber hinaus müsste der Zustand der einzelnen Flaschen begutachtet werden, Füllhöhen, Ablagerungen, Zustand der Korken.

Es handelt sich um spanische Weine, aus der Region Katalonien. Talavera ist eine Gemeinde und ein Weinanbaugebiet, in der Provinz Lérida (Lleida), Kreis Segarra, im Nordosten Spaniens.

Ein Reserva ist kein einfacher Tafelwein, sondern steht im spanischen Qualitätssystem (Klassifikation) an der 2. höchsten Stufe, unter dem Grand Reserva.

Der Jahrgang 2002 war für diese Region ein guter bis sehr guter Jahrgang.

Es handelt sich um Weine die zusätzlich in Fässern (Eiche) ausgebaut werden. Die Kriterien, die ein Reserva erfüllen muss sind:

Bei Rotwein:

  • Wein mit mindestens einem Jahr Fasslagerung
  • und zwei Jahren Flaschenlagerung

Bei Weißwein:

  • Wein mit mindestens 6 Monaten Fasslagerung
  • und 1,5 Jahren Flaschenlagerung

Wenn der Keller nicht durchgehend sehr kühl ist, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass (zumindest die meisten) Weine mittlerweile ungenießbar sind.

Um sie zu verkaufen sind die Flaschen zu alt und der Wein nicht Sammler würdig genug. Wenn Du selbst Wein trinkst, dann aufmachen und probieren...

Wein der nicht mehr genießbar ist, ist aber keinesfalls gesundheitsschädlich. Deswegen ist probieren kein Problem.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo,

eine Histamin-Intoleranz ist äußerst unwahrscheinlich. Man sollte nicht immer gleich das Schlimmste vermuten.

Histamin ist weit verbreitet und befindet sich in vielen Nahrungsmitteln:

  • geräuchertes Fleisch, Salami, Schinken, Innereien, Schwein
  • viele Fischprodukte, insbesondere Fischkonserven
  • Meeresfrüchte
  • gereifte Käsesorten
  • Sauerkraut
  • Bier
  • Essig, essighaltige Produkte wie Senf sowie in Essig eingelegte Lebensmittel 
  • Schokolade enthält zwar kein Histamin, aber die anderen biogenen Amine Tyramin und Phenylethylamin. 
  • Tomaten
  • Erdbeeren
  • Avocado
  •  Spinat u. a.

Auch Wein kann Histamin enthalten. Hierbei sind es aber primär die reiferen Rotweine.

Wenn Du mit den oben aufgezählten Nahrungsmitteln keine Probleme bekommst, dann liegt auch keine Histamin-Intoleranz vor.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo,

es gibt keinen weißen Rotwein. Genauso wenig gibt es einen Weißwein, der wie Rotwein hergestellt wird.

Es gibt Weißwein, der aus roten Trauben hergestellt wird, aber er wird wie ein Weißwein hergestellt. In Frankreich nennt man einen Weißwein aus roten Trauben einen Blanc de Noirs.

Um Rotwein oder Roséwein herzustellen werden rote (schwarze) Trauben benötigt. Weißwein lässt sich sowohl aus weißen, als auch roten (schwarzen) Trauben herstellen.

Der Hintergrund: Der Saft von Weintrauben ist immer klar (farblos).

Es ist die Schale, die einen Wein in einen Rot- oder Roséwein verwandelt. Es gibt verschiedene Verfahren, um Roséwein oder auch Roséchampagner herzustellen.

Weiterführend kannst Du Dir folgende Abhandlungen anschauen:

  • Von Wikipedia: Rosewein
  • Aus dem Wiki von ChampagnerWorld: Rosechampagner

Die Franzosen haben verschiedene Bezeichnungen, die Aufschluss darüber geben aus welcher Art von Traube ein Champagner hergestellt wird, Blanc de Blancs und Blanc de Noirs. Übersetzt heißt es Weißer aus Weißen und Weißer aus Schwarzen.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo Mulano,

in Kurzform: Nein, Wasser hilft nicht. Wasser verdünnt lediglich den Wein. Die Säure bleibt. Helfen würde Zucker. Welche Form von Zucker dabei gewählt wird ist sekundär. Manche nutzen sogar Honig.

Das eigentliche Problem ist ein anderes. Du verwechselst etwas.

Ein guter Wein ist niemals zu trocken.

Geschmacksrichtungen, wie extra trocken, trocken, lieblich etc. werden ausgerichtet nach dem Restzuckergehaltes eines Weines, Sekts oder Champagner.

Die Empfindung ein Wein wäre zu trocken wird oft verwechselt mit einem adstringierenden Geschmack. Ein adstringierendes Empfinden ist immer dann gegeben wenn ein Wein unausgewogen und säurelastig ist. In diesen Fällen gibt es kein Gleichgewicht von Fruchtigkeit, Zucker und Säure. Die Folge ist, dass sich alle Mundwinkel beim Verzehr zusammenziehen. Das ist kein Zeichen für einen "zu trockenen Wein", sondern eines schlechten Weines.

Ein guter Wein und der muss nicht einmal teuer sein, ist immer ausgewogen und die Säure ist eingebunden. Dann ist die Geschmacksrichtung "trocken" kein Problem.

Wer sich bei Weinen nicht so gut auskennt und ein Problem mit säurelastigen Weinen besitzt, der sollte sich im Zweifel für ein südlicher gelegenes Weingebiet entscheiden, statt ein französischer Wein dann lieber ein spanischer Wein.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo Naomi,

pauschal betrachtet haben frische Weintrauben immer einen deutlich höheren Zuckergehalt, als Weine.

Vergleicht man alte und junge Weine, dann sollte man einen identischen Zuckergehalt feststellen. Der Zuckergehalt wird durch den Gärprozess reduziert, bei dem sich Zucker in Alkohol wandelt. Sobald der Gärprozess abgeschlossen ist, sollte der Zuckergehalt stabil bleiben. Das bedeutet, dass ein 3 Jahre alter Wein und ein 30 Jahre alter Wein den gleichen Zuckergehalt haben.

Einen Unterschied macht es, wenn wir von einem Wein sprechen, der eigentlich noch gar keiner ist, weil er sich noch innerhalb des Gärprozesses befindet. Solange der Gärprozess nicht abgeschlossen ist, reduziert sich der Zuckergehalt und steigt der Alkohol Anteil. Das hat Franz mit seinen Ausführungen und dem Beispiel "Federweißer" gemeint. Bei allen normalen Weinen, die man in Läden findet ist jedoch dieser Prozess längst beendet.

Leider kennt sich Dein Lehrer nicht mit der Materie aus. Wenn man solche Überlegungen anstellt, dann müsste man für einen Vergleich eine echte Weintraube nehmen und keine Tafeltraube, wie sie in Deutschland in Lebensmittelläden zu kaufen gibt. Weintrauben, aus denen Wein hergestellt wird, haben einen erheblich höheren Zuckergehalt als Tafeltrauben. Der Unterschied ist sehr groß. Außerdem ist Traube nicht gleich Traube. Man muss zwischen diversen Rebsorten, von Weinberg zu Weinberg und auch den Jahrgang beachten. Durch diese Faktoren lässt sich innerhalb von unterschiedlichsten frischen Trauben bereits ein großer Unterschied im Zuckergehalt feststellen.

Solltest Du irgendwann Mal die Möglichkeit haben, während der Zeit einer Weinlese, einen Winzer zu besuchen, solltest Du fragen ob Du, wenn der Pressvorgang läuft, von diesem Traubensaft probieren dürftest. Das ist eine Erfahrung die Du nicht mehr vergisst. Dieser Traubensaft ist so süß, dass es schon fast zwischen den Zähnen knirscht. 😎

Wenn Ihr einen Unterschied des Zuckergehaltes zwischen einem jungen und einem alten Wein festgestellt habt, dann lag es daran, dass Ihr unterschiedliche Weine verglichen habt. Um einen repräsentativen Vergleich zu haben, bräuchte man 2 identische Weine.

Selbst wenn man 2 Weine, gleicher Rebsorte, gleichen Weinberges und vom gleichen Winzer für einen Test heranziehen würde, den einen Jahrgang 2015, den anderen Jahrgang 1990, dann haben wir hier immer noch das Problem, dass die Trauben aus dem Jahrgang 1990 einen anderen Zuckergehalt hatten, als die aus dem Jahrgang 2015.

Euer Experiment würde nur dann repräsentativ sein, wenn Ihr folgendes unternehmen würdet: Ihr fahrt zu einem Winzer, zur Zeit der Lese, lasst Euch Trauben geben aus denen später ein Rebsorten reiner Wein hergestellt wird. Diese Trauben müsstet Ihr auf den Zuckergehalt untersuchen. Sobald der Wein aus dem Jahrgang dieser Trauben fertig bereitet ist, müsstet Ihr davon mehrere Flaschen kaufen. Die erste Flasche öffnet Ihr gleich und untersucht den Zuckergehalt. Die anderen Flaschen müsstet Ihr Wein gerecht lagern und diverse Jahre später, wenn Euch der Altersunterschied passt, dann Flasche für Flasche öffnen und von diesen Flaschen den Zuckergehalt untersuchen. Nur so lassen sich die Unterschiede des Zuckergehaltes vergleichen. Dabei würde dann ein Ergebnis herauskommen, dass der Zuckergehalt von jungen Weinen und alten Weinen identisch ist.

Wie Du siehst... es ist etwas komplizierter als es Euch Euer Lehrer zeigen wollte.

Bei dem Beispiel von Eurem Lehrer hättet Ihr auch gleich Äpfel und Birnen vergleichen können.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo,

bei dem Bollinger Champagner handelt es sich nicht um die Standard Cuvée, sondern um die Jahrgangsvariante, von denen der R.D..

R.D. steht bei Bollinger für eine sehr lange Reifezeit. Wie zu sehen, Jahrgang 1953, degorgiert im Jahr 1967, also 14 Jahre gereift, bevor er von der Hefe genommen wurde.

Leider ist der Champagner definitiv nicht mehr genießbar. Champagner sind deutlich empfindlicher als jeder Rotwein. Da die Füllhöhe (Füllstand/Füllniveau) gerade so Mid Shoulder ist, kannst Du von einem reinen Sammlerstück ausgehen. Die Flasche hat trotzdem seinen Wert.

Was Du bei Deinem Angebot vergessen hast, die Flaschengröße.

Handelt es sich um eine 0,75L oder um eine Magnum, also 1,5L Flasche. Das solltest Du ergänzen.

Wert des Bollinger, inkl. der edlen Holzkiste, für einen Sammler zwischen 90-150€.

Bei dem Bordeauxwein fehlen Fotos von der Flasche. Auch hier fehlt die Angabe der Größe. Ein Chateau Martinon ist kein so hochwertiger Wein. 1985 war ein guter Jahrgang, aber wahrscheinlich ist er auch nicht mehr genießbar, abhängig vom Zustand und der Lagerung. Das Chateau stellt sowohl Rotwein, als auch Weißwein her. Ohne Fotos von der Flasche des Weines lässt sich nicht mehr darüber aussagen.

Ich würde empfehlen die Flaschen auf eBay anzubieten, Versand weltweit.

Alles Gute Dir.. und viel Spaß bei der Versteigerung.

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo Pluton,

wenn Du keine roten Trauben verträgst ist das bei Champagner kein Beinbruch.

Es gibt viele Champagner die ausschließlich aus weißen Trauben hergestellt werden, wie Du es selbst bereits erwähnt hast, so genannte Blanc de Blancs, BdB (Weißer aus Weißen). Dabei wird fast ausschließlich Chardonnay als weiße Traube verwendet. Es gibt sie aber auch in der Kombination mit anderen weißen Trauben. Was viele nicht wissen, es sind nicht 3, sondern 7 Rebsorten in der Champagne erlaubt. Lediglich die Selektierung führte dazu, dass es lediglich 3 Rebsorten gibt, die fast ausschließlich genutzt werden. Es gibt jedoch nach wie vor Winzer, die historische Rebsorten weiterhin kultivieren.

Die Winzerfamilie Fleury hat sich zur Selbstverpflichtung auferlegt, weiterhin historische Rebsorten zu kultivieren und verwendet diese auch in ihrem Champagner. Fleury stellt ausschließlich Biochampagner her. Der Champagner Notes Blanches Brut Nature, von Fleury, ist ein reiner Pinot Blanc Champagner. Damit also ein BdB, nur eben nicht aus Chardonnay. Ein weiterer Champagner, mit einer Komposition aus Chardonnay und Pinot Blanc ist der Cepages Blancs Extra Brut, hier im Link Jahrgang 2009.

Was die Dosage betrifft, sie spiegelt den Zuckergehalt wider der zur Geschmacksrichtung Bestimmung, am Ende des langen Herstellungsprozesses eines Champagner, hinzugefügt wurde.

Was die Nutzung von Champagner zum Kochen oder Backen betrifft, würde ich Dir folgendes empfehlen.

Champagner findest Du in den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen, von süß "Doux" bis extrem trocken "Brut Nature oder Brut Zero". Zuletzt genannte Champagner kommen komplett ohne Dosage aus.

Ich würde Dir nicht empfehlen einen Demi Sec Champagner zu nutzen, sondern bei Deiner Torte, die sowieso bereits süß ist, auf einen süßen oder halb süßen Champagner zu verzichten. Den nötigen Zucker, um Deine Torte geschmacklich abzustimmen nutzt Du sowieso. Da wäre es vorteilhaft einen Champagner zu nutzen, der bzgl. Geschmack ein kleines Gegengewicht einbringt.

Deswegen ist meine Empfehlung für Deine Torte ein Brut oder Extra Brut Champagner. Ein Champagner in der Geschmacksrichtung Extra Brut ist niemals säurelastig, wie man es von billigen Wein- oder Sektsorten kennt, bei dem sich dann alle Mundwinkel verziehen. Ein vernünftiger Champagner ist immer ausgewogen, egal welche Dosage er besitzt.

Ein vernünftiger BdB Champagner für Deine Torte könnte z.B. ein BdB Premier Cru Brut von Francois Vallois sein. Den bekommst Du auch als BdB Brut Nature Variante, der ebenfalls eine Premier Cru Klassifizierung hat.

Du kannst natürlich auch auf einen Biochampagner wie die BdB von Fleury zurückgreifen, muss aber nicht sein und spart Geld.

Alles Gute Dir... und viel Spaß bei Deiner Torte.

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo,

die Pille und E-Zigaretten dampfen, ist überhaupt kein Problem.

Ob mit oder ohne Nikotin ist auch belanglos. Nikotin hat nicht die Horror Eigenschaften, die es viele gerne andichten. Auch bei herkömmlichen Zigaretten ist nicht das Nikotin der Bestandteil, der die Schäden hervorruft, sondern der durch den Verbrennungsprozess hervorgerufene Rauch.

Rauch gibt es bei E-Zigaretten nicht, da nichts verbrannt wird. Deswegen wird eine E-Zigarette auch nicht geraucht, sondern gedampft.

Wie Du es Dir selbst bereits gedacht hast, sind im Liquid von E-Zigaretten keine Schadstoffe enthalten und es entstehen auch keine.

Im Liquid sind lediglich 2 Lebensmittelzusatzstoffe vorhanden (E1520 PG und E422 VG). Dazu kommen Lebensmittelaromen, die im Unterschied zu denen, die man vom Backen kennt, weder Öle, Farbstoffe noch Zucker enthalten.

Diese 3 Inhaltsstoffe nimmst Du mit Deiner täglichen Nahrung sowieso fast täglich auf.

Schadstoffe im Liquid sind in Deutschland per Gesetz verboten.

Jeder Frauenarzt, wenn er sich mit E-Zigaretten auskennt und nicht von der Pharmaindustrie gesponsert wird, wird Dir beipflichten, dass keine Bedenken im Zusammenhang Pille und E-Zigarette bestehen.

Hingegen Pille und Zigarette ist kritisch, aber das war nicht Deine Frage.

Solltest Du aktuell Raucher sein und umsteigen wollen, würde ich Dir zu Liquid mit Nikotin raten. Dann fallen die Entzugserscheinungen beim Umstieg weg.

Mach Dir keine Sorgen, E-Zigarette & Pille, das passt.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo,

jedes als alkoholfrei deklarierte Getränk, wie etwa alkoholfreies Bier, aber auch Sekt oder Wein, verfügt immer über ein gewisses Maß an Restalkohol. Das ist nicht viel, für einen ehemaligen Alkoholiker aber kritisch.

In Deutschland dürfen als alkoholfrei bezeichnete Getränke allgemein maximal 0,5% Alkohol enthalten. Bei Traubensaft, von dem man meint, dass er keinen Alkohol enthält, liegt die Grenze bei 1%.

Der Alkoholgehalt von alkoholfreiem Bier schwankt zwischen 0,02 und 0,5%. Diese Größenordnung lässt sich, durch natürliche Gärprozesse, auch in Fruchtsäften finden.

Es gibt auch alkoholreduzierte Getränke. Hier liegt die Grenze bei 4%. Der Alkoholgehalt muss in dem Fall angegeben sein.

Die EU Verordnung besagt, dass ab 1,2% Alkoholgehalt eine Kennzeichnungspflicht besteht.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo Chris,

das Gegenteil ist der Fall.

Wer via kaltem Entzug mit dem Rauchen aufhört, kann depressive Schübe bekommen. Die Zusammenhänge sind komplex, aber es hängt in erster Linie mit dem Nikotin zusammen.

Nikotin wirkt sich positiv auf die Psyche aus. Das ist einer der diversen Wirkungsweisen von Nikotin.

Das ist einer von einigen Gründen, bei einem geplanten Rauchstopp, den Umweg über eine E-Zigarette zu wählen. Durch das Nikotin im Liquid bekommt der Körper weiterhin sein Nikotin, ohne die ganzen schädlichen Stoffe von Zigaretten.

E-Zigaretten sind nachweislich harmlos. Ein Ausstieg über den Umweg einer E-Zigarette kann ohne Entzugserscheinungen erfolgen. Wichtig dafür ist die passende Dosierung des Nikotins im Liquid.

Das E-Zigaretten nahezu unschädlich sind liegt im Wesentlichen an der Diskrepanz zwischen Rauch und Dampf. Es ist der Verbrennungsprozess, der Rauch entstehen lässt. Hierbei werden in erster Linie die meisten der schädlichen und krebserregenden Stoffe erzeugt.

E-Zigaretten werden nicht geraucht. Es gibt keinen Verbrennungsprozess. Das Liquid wird lediglich erhitzt, bis es verdampft.

Nikotin in Reinform verfügt über ein nur sehr geringes Suchtpotential. Das extreme Abhängigkeitspotential, wie es von Zigaretten bekannt ist, wird künstlich erzeugt. Es ist der Cocktail aus den Tausenden an Zusatzstoffen, mit diversen Suchtverstärkern, in Zigaretten, der Nikotin zu diesem extrem Sucht gefährdenden Stoff werden lässt.

Trotzdem mit Nikotin im Liquid gedampft wird, baut sich die Abhängigkeit beim Dampfen automatisch, sukzessive ab.

Wenn Du planst mit dem Rauchen aufzuhören, solltest Du darüber nachdenken.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

Ich empfehle Dir die Videos von Prof. Dr. Bernd Mayer. Prof. Mayer ist ein international anerkannter Toxikologe und Pharmakologe, an der Uni Graz, in Österreich. Prof. Mayer beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema. Hier ein Link zu den Videos über das Thema, Umstieg vom Rauchen auf das Dampfen mit E-Zigaretten, Wirkungsweise von Nikotin, Schädlichkeit, etc..

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Hallo Sabrina,

die Kunststoffdosen kannst Du weiter verwenden. Das hilft Dir und der Umwelt.

Wenn Dich der Tabakgeruch stört, dann einmal auswaschen und gründlich mit kaltem Wasser nachspülen. Kaltes Wasser neutralisiert Gerüche.

In den Dosen kannst Du alles aufbewahren.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo,

durch Nikotin Entzug kommt es nur dann zu Entzugserscheinungen wenn man abhängig ist. Ein Symptom von Entzugserscheinungen ist Aggressivität oder Gereiztheit. Die Liste möglicher Symptome ist aber recht lang.

Es ist ein Irrglaube, dass die Aufnahme von Nikotin zu einer Abhängigkeit führt.

Nikotin in Reinform verfügt lediglich über ein sehr geringes Abhängigkeitspotential. Das führt in der Regel zu keiner Abhängigkeit.

Hier wird leider Nikotin mit rauchen von Zigaretten gleichgesetzt.

Zigaretten besitzen ein extremes Abhängigkeitspotential. Zigaretten führen in der Regel zu einer sehr starken Abhängigkeit. Dabei handelt es sich sowohl um eine physische, als auch psychische Abhängigkeit. Die physische Abhängigkeit ist dabei deutlich schlimmer.

Das Nikotin ist zwar der eigentliche Suchtstoff, macht aber in Reinform nicht abhängig. Hier wird künstlich nachgeholfen. In jeder Zigarette befinden sich tausende unterschiedlichster Zusatzstoffe. Unter diesen Zusatzstoffen sind auch diverse Suchtverstärker vorhanden. Diese Suchtverstärker bewirken, dass Nikotin seine Wirkungsweise verändert und zu einem Suchtmonster wird.

Nikotin in Reinform ist bei herkömmlichen Dosierungen weder gefährlich, toxisch, krebserregend oder abhängig machend. Nikotin verfügt über deutlich mehr positive, als negative Aspekte.

Es gibt auch keine Nikotinabhängigkeit. Das wurde früher angenommen, mittlerweile aber längst zurückgenommen. Deswegen spricht man nicht mehr von einer Nikotin Abhängigkeit, sondern von einer Tabakabhängigkeit. Im Tabak ist die Ursache jeder Abhängigkeit eines Rauchers zu suchen.

Wer einmal eine Tabakabhängigkeit aufgebaut hat und nun mit dem Rauchen aufhört, bekommt Entzugserscheinungen, weil dem Körper das Nikotin fehlt.

Also die Ursache für die Abhängigkeit ist nicht das Nikotin, sondern es sind die Suchtverstärker. Wenn aber eine Abhängigkeit aufgebaut worden ist und es einen Rauchstopp gibt, dann ist es das Nikotin wonach der Körper verlangt.

Für alle die mit dem Rauchen aufhören möchten, aber abhängig sind gibt es eine Lösung für die Entzugserscheinungen. Das Problem lässt sich umgehen. Die Lösung heißt Umstieg auf E-Zigarette.

In einer E-Zigarette, die laut der aktuellen Studien als harmlos einzustufen ist, lässt sich Nikotin in Reinform dampfen. So stoppt man mit dem extrem schädlichen Rauchen, ohne Entzugserscheinungen zu bekommen. Natürlich muss die Dosierung des Nikotins korrekt angepasst werden.

Wer komplett auf das Dampfen von E-Zigaretten umsteigt, wird sehr bald feststellen, das sich mit zunehmender Zeit der letzten gerauchten Zigarette, trotz Nutzung von Nikotin, sich die Abhängigkeit weiter und weiter abbaut.

Das Nikotin nicht abhängig macht sieht man auch an den NET Produkten (Nikotinpflaster, Nikotin-Sprays, etc.). Dort ist auch Nikotin vorhanden, aber es gibt nicht einmal einen Warnhinweis bzgl. Nikotin und es ist in jeder Apotheke rezeptfrei ab 12 Jahren zu bekommen.

Hier eine Aufstellung der Wirkungsweise von Nikotin:

Positive Aspekte des Nikotins:

  • Steigerung der psychomotorischen Leistungsfähigkeit
  • Steigerung der Aufmerksamkeit (Konzentration)
  • Steigerung der Gedächtnisleistung
  • Verringerung des Appetits (fördert die Regulierung des Körpergewichtes)
  • Erhöhung des Stoffwechsels
  • Überlebensfähigkeit von Zellen wird erhöht
  • Erhöhung der Ausdauer (Sport)
  • Positive Wirkung auf Morbus Parkinson
  • Positive Wirkung bei Depressionen

Negative Aspekte des Nikotins:

  • Nikotin sollte bei einer Schwangerschaft vermieden werden, da es sich negativ auf das Embryo auswirken kann. (ist nicht erwiesen)
  • Nikotin ist nicht krebserregend, aber kann bei vorhandenen Karzinomen das Wachstum dieser begünstigen. (ist nicht erwiesen) Bei Verdacht auf Krebs sollte auf das Nikotin verzichtet werden.
  • verfügt über ein geringes Abhängigkeitspotential (in Reinform minimal)

Nikotin ist nicht das, für was es von der Mehrheit gehalten wird.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo Lukas,

E-Shisha's und E-Zigaretten sind 2 Begriffe für das gleiche Produkt. Es gibt keine sachliche Unterscheidung.

Der Begriff E-Shisha's ist gebräuchlicher für die einfacheren und einweg Geräte. Du kannst aber beide Begriffe, für alle Geräte nutzen.

Deswegen lautet die Antwort auf Deine Frage: Egal, es gibt keinen Unterschied.

Wenn Du in Österreich lebst ist das Mindestalter für E-Zigaretten 16, in Deutschland 18 Jahre. Das gilt für den Erwerb, wie auch den Konsum. Dabei ist es irrelevant ob mit oder ohne Nikotin.

Laut der aktuellen Studien ist dampfen mit E-Zigaretten als harmlos zu bezeichnen, da es zu keinen, bzw. keinen nennenswerten Schäden führt. Darüber ist sich die Fachwelt einig. Laut Studien sind E-Zigaretten zu mindestens 95% weniger schädlich. Die Realität liegt aber wahrscheinlich eher bei 99%.

Jeder Spaziergang an einer viel befahrenen Straße ist schädlicher, um Mal einen Vergleich zur Realität zu ziehen.

Eine vernünftige E-Zigarette fängt bei etwa 30€ an. Da wäre z.B. die Aspire K3, als Kit. Was Du bedenken solltest, Verdampferköpfe, die in jedem Verdampfer verschraubt sind und für die Verdampfung des Liquid sorgen, sind Verschleißteile und müssen regelmäßig ausgetauscht werden. Passende Verdampferköpfe für dieses Gerät findest Du hier. Ich empfehle die 1,8 Ohm Köpfe. Ein USB Kabel zum laden des Akkus ist dabei. Was Du dann noch benötigst ist Liquid.

Die eigentlichen Kosten für E-Zigaretten sind nicht die Geräte, sondern es sind die Folgekosten für Ersatzverdampferköpfe und Liquid. Deshalb empfiehlt sich ein Gerät für moderates dampfen, wie z.B. das oben genannte. Anderenfalls könnten Dir die Kosten über den Kopf wachsen.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo,

es ist die Abhängigkeit. Eine Sucht hast Du bereits selbst kennengelernt.

Eine Tabakabhängigkeit ist noch wesentlich schlimmer.

Es findet eine Verdrängung des Bewusstseins der Schädlichkeit statt.

Eines sollte man dabei niemals vergessen. Es ist statistisch erwiesen, das fast jeder 2. Raucher an den Folgen seines Rauchens stirbt und die Lebenserwartung etwa 10 Jahre unter der von Nichtrauchern liegt. Das macht niemand freiwillig.

Dazu kommt der eklige Gestank kalten Rauches und die hohen Kosten, die man für seine Schädigung ausgibt.

Dagegen wurden E-Zigaretten erfunden. E-Zigaretten sind nachweislich harmlos im Vergleich zu Zigaretten und können eine große Hilfestellung bei einem Rauchstopp sein. Leider wird es in Deutschland vom Gesetzgeber noch nicht honoriert. In GB sieht das Bewusstsein für diese Möglichkeit ganz anders aus.

Rauchen von herkömmlichen Tabakzigaretten führt bei fast allen Menschen zu einer extremen sowohl physischen, als auch psychischen Abhängigkeit. Theoretisch kann bereits der Rauch einer einzigen Zigarette ausreichen erste Symptome eines Suchtverhaltens hervorzurufen.

Die Folge ist bei den meisten Menschen eine oft über Jahrzehnte andauernde Abhängigkeit.

Warum mit dem Rauchen anfangen... weil es Freunde, Klassenkameraden etc. vorleben. Es ist der Reiz des Unbekannten, bei Minderjährigen auch des Verbotenen. Ein vermeintlicher Gruppenzwang trägt dazu bei. Viele glauben nur zu einer Gruppe dazuzugehören wenn sie alles mitmachen. Es ist Naivität, Selbstüberschätzung, aber auch die Ahnungslosigkeit der Folgen. Dadurch das Rauchen anzufangen ist jedoch die größte Dummheit die man begehen kann.

Millionen Menschen bereuen ihren Fehler, aber schaffen es nicht sich abzukehren.

Die meisten Raucherkarrieren beginnen im Kindes- und Jugendalter. Die Tabakindustrie lässt keine Möglichkeiten aus, den Einstieg so einfach wie möglich zu gestalten. Jede Zigarette enthält tausende an Zusatzstoffen. Das hat seinen Grund.

Der eigentliche Suchtstoff ist das Nikotin, aber Nikotin in Reinform ist lediglich sehr gering suchtgefährdend. Es würde selten zu einer Abhängigkeit führen. Siehe Nikotinpflaster... die werden für eine Raucher Entwöhnung eingesetzt. Erst der Cocktail aus den Zusatzstoffen erzeugt dieses extreme Abhängigkeitspotential.

Die Tabakindustrie war in den letzten Jahrzehnten sehr erfolgreich. Das Suchtpotential wurde maximiert und selbst Jugendliche und Kinder zählen zu potentiellen Neukunden.

Hier ein kleiner Auszug von Wikipedia:

"Menthol dämpft den Hustenreiz und betäubt die schmerzenden Atemwege. Zuckerstoffe und Kakao nehmen dem Rauch die Schärfe, wodurch es einfacher wird, den Rauch zu inhalieren. Mediziner-Organisationen sind der Auffassung, die Beimengung dieser Stoffe diene dazu, insbesondere Kindern und Jugendlichen den Einstieg in die Raucherkarriere zu erleichtern."

Ein Raucher ist in seinem Einfallsreichtum sehr erfinderisch um das Rauchen zu rechtfertigen. Dahinter steckt in der Regel lediglich die Befriedigung der Sucht.

Wer nie in die Falle einer Tabakabhängigkeit geraten ist, kann nicht einmal im Ansatz nachempfinden wie extrem das Abhängigkeitspotential ist.

Alles Gute Dir....

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo Leon,

auch wenn Du keinen Vortrag bzgl. E-Zigarette ab 18 lesen möchtest, Fakten bleiben Fakten und Gesetze sind Gesetze und dafür da befolgt zu werden.

Du bist 16.

In Österreich dürftest Du offiziell dampfen. In England wird es die E-Zigarette evtl. bald auf Rezept ohne Altersbeschränkung geben, also ohne Einschränkungen, wie NET Produkte (Nikotinpflaster, Nikotin-Sprays, etc.), ab 12.

In Deutschland haben wir nunmal momentan die Gesetzeslage, dass E-Zigaretten unter 18 verboten sind. Ein Jugendlicher der in Deutschland dampft, macht es illegal. Dir darf in Deutschland niemand eine E-Zigarette verkaufen und es darf Dir auch niemand das Dampfen erlauben. Das wird sich sehr wahrscheinlich zukünftig irgendwann ändern, aber aktuell ist das der Status Quo.

Diverse Links hat Dir Franky bereits geliefert. Wer sich die Videos von Prof. Dr. Bernd Mayer anschaut und über einen vernünftigen Menschenverstand verfügt, versteht sehr schnell, warum E-Zigaretten (gemäßigter Bereich) harmlos sind, sachgemäße Handhabung vorausgesetzt.

Selbst Nikotin ist in der Menge und Konzentration nicht gefährlich. Nikotin verfügt über deutlich mehr positive, als negative Wirksamkeiten. Nikotin in Reinform führt auch in der Regel zu keiner Abhängigkeit.

Der Sinn einer E-Zigarette ist in erster Linie Rauchern eine gesündere Alternative zu bieten. Diese Aufgabe erfüllen E-Zigaretten mit Bravour. Laut der aktuellen Studien und Meinungen international renommierter Toxikologen, sind von E-Zigaretten keine nennenswerten Schäden zu erwarten. Im Vergleich zu einer herkömmlichen Zigarette sind E-Zigaretten mindestens zu 95% weniger schädlich.

Die letzten 5% beziehen sich in erster Linie auf eine theoretische Suchtgefahr. Wie von allen NETs (Nikotinersatztherapie) bekannt, geht von Nikotin in Reinform keine Suchtgefahr aus. Anderenfalls dürften die Nikotinpflaster, -kaugummis und -sprays nicht ohne Warnhinweise verkauft werden.

Letztlich können Millionen von ehemaligen Rauchern, die über E-Zigaretten vom Rauchen ausgestiegen sind, bestätigen, dass sich nach einem Umstieg trotz des Dampfens mit Nikotin, die Abhängigkeit automatisch und sukzessive abbaut.

Damit lässt sich festhalten, dass die Schädlichkeit von E-Zigaretten gegen Null tendiert.

Unverträglichkeiten können es wie bei allen anderen Produkten auch geben, sind aber sehr selten.

Die Bestandteile von E-Liquid beschränken sich auf 3 Inhaltsstoffe, 2 Lebensmittelzusatzstoffe zzgl. Lebensmittelaromen:

  • PG (Propylenglykol, E1520 Lebensmittelzusatzstoff)
  • VG (pflanzliches Glycerin, E1422 Lebensmittelzusatzstoff)
  • Aromen (Lebensmittelaromen ohne Zucker, Öle, Farbstoffe)

Beide Lebensmittelzusatzstoffe werden seit Jahrzehnten verwendet und gelten sowohl in den USA als auch in der EU offiziell als unbedenklich, ohne Mengenbeschränkung. Darüber hinaus wurde PG über viele Jahre in Asthma-Sprays verwendet.

PG besitzt sehr geringe augenreizende Eigenschaften. Bereits ein Kind weiß, dass man sich außer Wasser nichts in die Augen schmiert.

Kein Inhaltsstoff verfügt über Atemweg reizende Eigenschaften.

Da keine Verbrennung stattfindet, sondern das Liquid lediglich erhitzt wird, können (bei sachgemäßer Anwendung) keine schädlichen Stoffe entstehen.

Mir sind Asthmatiker bekannt, deren Gesundheit sich nach einem Umstieg vom Rauchen auf das Dampfen, stark verbessert hat.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo,

Welche Zigaretten Sorte empfehlt ihr mir?

KEINE!

Was ist die schwächste (und somit "gesündeste") Sorte?

Es ist ein Irrglaube, dass schwächere (leichtere) Zigaretten gesünder seien.

Der Begriff gesund oder gesünder sollte im Zusammenhang mit dem Rauchen, so auch bei Zigaretten, nicht verwendet werden.

Rauchen, egal was, wie und womit, ist immer extrem schädlich und stark krebserregend. Beim Rauchen von Zigaretten kommen im Vergleich zum Rauchen von reinem Cannabis, noch das extreme Abhängigkeitspotential hinzu. Das wiederum liegt jedoch nicht am Nikotin, sondern an den diversen Suchtverstärkern, die als Zusatzstoffe jeder Zigarette beigefügt werden. Das Abhängigkeitspotential bei Zigaretten wird künstlich erzeugt, da Nikotin in Reinform zwar über ein geringes Abhängigkeitspotential verfügt, aber ohne Suchtverstärker nicht abhängig macht, siehe NET Produkte (Nikotinpflaster, Nikotin-Sprays, etc.).

Die sehr schädlichen Stoffe werden in erster Linie durch den Verbrennungsprozess erzeugt. Deswegen spielt es keine Rolle ob man eine starke oder leichte Zigarette raucht. Sie sind beide in gleicher Weise schädlich.

Wenn Du vom Cannabis runter möchtest, weil Du Dich um Deine Gesundheit sorgst, dann fange nicht mit dem Rauchen von Zigaretten an. Das wäre lediglich ein austauschen eines Übels mit einem anderen.

Meine Empfehlung für Dich: Steige auf eine E-Zigarette um.

E-Zigaretten zu dampfen ist laut der aktuellen Studien als harmlos einzustufen. E-Zigaretten werden nicht geraucht, sondern gedampft. Es gibt keine schädlichen Stoffe und es können auch keine entstehen.

Im für E-Zigaretten genutzten Liquid befinden sich lediglich 2 Lebensmittelzusatzstoffe (E1520 PG und E422 VG). Beide Inhaltsstoffe gelten, ohne Mengenbeschränkung, offiziell als unbedenklich.

Ob Du Liquid mit oder ohne Nikotin nutzt, musst Du austesten. Wenn bei Dir (noch) keine Tabakabhängigkeit vorliegt, sollte es ohne Nikotin funktionieren. Das ist jedoch sekundär, da Nikotin in der Menge und Konzentration über primär positive Eigenschaften verfügt, die letztlich die negativen Eigenschaften deutlich überwiegen.

Über die Wirkungsweise von Nikotin und zu E-Zigaretten, gibt es sehenswerte Videos von Prof. Dr. Bernd Mayer, Toxikologe und Pharmakologe an der Uni Graz, in Österreich.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo,

zu Deiner Frage: "Macht Nikotin vergesslich?"

Kurze Antwort: Nein, das Gegenteil ist der Fall.

Das jemand der E-Zigaretten dampft, plötzlich mit dem Rauchen anfängt ist sehr, sehr selten und sachlich auch nicht nachvollziehbar. E-Zigaretten sind eine wunderbare Hilfe um mit dem Rauchen aufzuhören. Nahezu niemand fängt dadurch irgendwann mit dem Rauchen an. Deine Erzählung ist schon ein wenig suspekt. Dampfen lässt sich anhand der aktuellen Studien als harmlos einstufen. Rauchen hingegen, ist immer, egal was, wie und womit geraucht wird, sehr schädlich und stark krebserregend. Meine Empfehlung: beschränke Dich auf das Dampfen.

Erläuterung zur Wirkungsweise von Nikotin:

Nikotin ist ein Alkaloid. Nikotin ist Mengen abhängig wechselwirksam. Bei niedriger Konzentration und Menge wirkt Nikotin als Stimulans. Es ist vergleichbar mit Koffein. In mittleren Dosierungen wirkt Nikotin beruhigend und entspannend. Erst bei sehr hohen Dosierungen wirkt Nikotin toxisch.

Bei einer Überdosis an Nikotin reagiert der Organismus in der Regel mit Kopfschmerzen und Übelkeit, bis hin zum Erbrechen. Ein vorübergehendes Schwindelgefühl kann auftreten.

Eine Nikotin Dosis, die zum Tode führen würde muss intravenös gespritzt werden. Wobei die ursprünglich proklamierte Meinung, dass 60 mg Nikotin bei oraler Einnahme tödlich sei, aus einem 1906 veröffentlichen Lehrbuch stammt, dass auf eine Studie von 1856 zurückführt, auf Selbstversuche eines österreichischen Arztes. Im Jahr 2014 wurde der Wert von Prof. Dr. Bernd Mayer (Toxikologe und Pharmakologe an der Uni Graz, Österreich) auf über 500 mg Nikotin korrigiert.

Beim Dampfen wird überhaupt nur 1/3 der Nikotin Menge von der Lunge aufgenommen. Beim Rauchen verhält es sich anders. Nähere Erläuterungen dazu finden sich in den Studien von Dr. Farsalinos.

Nikotin ist nicht krebserregend. Selbst die WHO führt Nikotin nicht auf ihrer Liste karzinogener Stoffe.

Das Suchtpotential von Nikotin in Reinform ist sehr gering. Die ursprünglich deklarierte Nikotinsucht gibt es nicht. Der Hintergrund ist einfach. Wie bereits geschildert verfügt Nikotin in Reinform über ein nur sehr geringes Suchtpotential. Die ganzen NET (Nikotin-Ersatz-Therapie) Produkte, wie Nikotinpflaster, -kaugummis, -sprays, etc., machen auch nicht abhängig.

Hierbei muss unterschieden werden zu den Abhängigkeiten die von Tabakzigaretten beim Rauchen hervorgerufen werden. Früher wurde die Abhängigkeit als Nikotinsucht proklamiert. Es handelt sich aber um eine Tabakabhängigkeit. Das extreme Abhängigkeitspotential von Tabakzigaretten wird künstlich, durch diverse Suchtverstärker erzeugt.

Nikotin ist allerdings der hauptsächliche Suchtstoff bei Tabakzigaretten. Das es zu der allgemein bekannten, extremen, sowohl physischen, als auch psychischen Abhängigkeit führt, daran sind die mehrere tausend Zusatzstoffe, wie unterschiedlichste Suchtverstärker, verantwortlich, die herkömmlichen Tabakzigaretten zugefügt werden. Erst der Cocktail aus diesen vielen Zusatzstoffen macht Nikotin zu diesem als sehr gefährlich bezeichneten Stoff. Laut DKFZ werden sogar Stoffe hinzugeführt, die den Tabakrauch für Kinder erträglich machen.

Für die große Schädlichkeit des Rauchens ist nicht das Nikotin, sondern sind die Zusatzstoffe und vorneweg der Rauch einer jeden Tabakzigarette federführend.

Das geringe Suchtpotential von Nikotin erfährt jeder Raucher der von Tabakzigaretten auf E-Zigaretten umsteigt. In dem für E-Zigaretten genutzten Liquid findet sich das Nikotin in Reinform wieder, ohne Suchtverstärker. Deswegen baut sich die Tabakabhängigkeit während des E-Zigaretten Dampfens trotz des weiteren Konsums an Nikotin, Schritt für Schritt immer weiter ab.

Darüber hinaus wird bei E-Zigaretten kein Rauch, sondern Dampf erzeugt. Hier wird nicht geraucht, sondern gedampft. Alle schädlichen Bestandteile, wie auch der schädliche Rauch fallen komplett weg. In Summe ergibt sich ein Unterschied in der Schädlichkeit von mindestens 95%. Dass E-Zigaretten zu mindestens 95% weniger schädlich sind, gegenüber herkömmlichen Zigaretten, wird mittlerweile in vielen wissenschaftlichen Studien nachgewiesen.

Nikotin verfügt über deutlich mehr positive Eigenschaften, als schädliche oder negative. Beim Rauchen fallen jedoch auf Grund der extremen Schädlichkeit des Rauchens, die positiven Aspekte von Nikotin nicht ins Gewicht.

Positive Aspekte des Nikotins:

  • Steigerung der psychomotorischen Leistungsfähigkeit
  • Steigerung der Aufmerksamkeit (Konzentration)
  • Steigerung der Gedächtnisleistung
  • Verringerung des Appetits (fördert die Regulierung des Körpergewichtes)
  • Erhöhung des Stoffwechsels
  • Überlebensfähigkeit von Zellen wird erhöht
  • Erhöhung der Ausdauer (Sport)
  • Positive Wirkung auf Morbus Parkinson
  • Positive Wirkung bei Depressionen

Negative Aspekte des Nikotins:

  • Nikotin sollte bei einer Schwangerschaft vermieden werden, da es sich negativ auf das Embryo auswirken kann. (ist nicht erwiesen)
  • Nikotin ist nicht krebserregend, aber kann bei vorhandenen Karzinomen das Wachstum dieser begünstigen. (ist nicht erwiesen) Bei Verdacht auf Krebs sollte auf das Nikotin verzichtet werden.
  • verfügt über ein Abhängigkeitspotential (in Reinform minimal)

All diese positiven Aspekte von Nikotin sollen nicht darüber hinweg täuschen, dass es im Zusammenhang mit Rauchen generell, egal was und wie geraucht wird, immer extrem schädlich und stark krebserregend ist. Dafür ist jedoch nicht das Nikotin, sondern sind die tausenden an Zusatzstoffe in Tabakzigaretten verantwortlich und der Verbrennungsprozess beim Rauchen.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Über die Wirkungsweise von Nikotin gibt es ein sehenswertes Video, mit einer Abhandlung von Prof. Dr. Bernd Mayer, Toxikologe und Pharmakologe an der Uni Graz, in Österreich.

https://www.youtube.com/watch?v=T_1cPFIZKHM

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