Nein.

Es gibt mehr als genug Kitten auf dieser Welt, und bei einer Schwangerschaft kann so schnell etwas schief gehen, dass du am Ende im Ernstfall mit nur noch einer Katze dastehst oder gar ein paar Babys mit der Flasche großziehen musst. Wenn du dich der Aufgabe, im Notfall alle 2 Stunden aufzustehen und kleine, hilflose Babys von Hand großzuziehen, nicht gewachsen fühlst, Finger weg.

Für jede "aus Spaß" geborene Katze wird eine aus einem Tierheim nicht adoptiert. Wenn du Kitten willst, informiere dich über von deinem Tierheim angebotenen Möglichkeiten, solche als Pflegestelle aufzunehmen.

Generell empfehle ich, BEIDE Katzen kastrieren zu lassen. Unkastrierte Katzen haben ein wesentlich höheres Krebsrisiko und neigen eher zu Unsauberkeit, Aggression usw.

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Sofern ihr die Möglichkeit habt, die beiden getrennt zu halten, während ihr nicht da seid, bin ich eher dafür, jetzt schon eine Zweitkatze zu holen.

Einerseits, da dann im Bestfall euer Kitten bald nicht mehr alleine sein muss, wenn ihr weg seid, und andererseits, damit das Thema jetzt schon geklärt ist - wer weiß was im Dezember kommt, wenigstens jetzt schon mal umgucken, ob es denn aktuell in der Nähe überhaupt passende Kitten gibt.

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Viele Marken bieten 100% getrocknetes bzw. gefriergetrocknetes Fleisch als Snack an! Ich kann persönlich Thrive in die Richtung sehr empfehlen. Muss man natürlich durchprobieren, wenn eine Katze lange dieses getreide- und zuckerverseuchte Zeug gekriegt hat, wird sie sich nicht unbedingt über das "gesunde" freuen.

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Die meisten Katzen können ihren Wasserbedarf über Nassfutter decken, wenn du dir Sorgen machst, dass es zu wenig ist, kannst du z.B. auch noch etwas Wasser an das Nassfutter machen und es durchmatschen!

Ansonsten einfach ein paar Wassernäpfe aufstellen und dem Kleinen eventuell zeigen, dass sich darin eben Wasser befindet, indem du den Finger reindippst und ihm hinhältst. Die meisten Katzen wissen instinktiv, wie sie trinken.

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Wenn du zufällig eh bald einen Tierarzt-Termin hast, würde ich das mal ansprechen, vielleicht liegt da ein Zahnproblem vor.

Sofern sie sonst normal isst und der Geruch nicht schlimmer wird, lohnt es sich das erst mal zu beobachten.

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Katzen

Persönliche Präferenz, da sie unabhängiger sind, ich sie "flauschiger" finde und den Geruch von Hunden nicht so mag. Außerdem finde ich die meisten kleineren Hunde auch wirklich nicht mehr hübsch, man muss schon noch erkennen, dass das mal ein Wolf war!

Ich finde es cool, dass man Hunde so extrem trainieren kann, aber die moderne Katze ist ja auch total lernfähig im Bezug auf Tricks und Leine, also bleibe ich bei den süßen Schnurrern.

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Die sind ja noch "Kleinkinder", da passiert das manchmal, wenn sie nicht schnell genug zum Klo kommen. Wie viele Klos habt ihr? Vielleicht könnt ihr eins ein bisschen näher an das Schlafzimmer rücken, wenn es doch noch öfter vorkommt.

Wichtig ist, dass das ganze angemessen gereinigt wird, vielleicht für die Zukunft einen Enzymreiniger holen, der den Geruch komplett entfernt, das lohnt sich bei Haustieren immer.

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Wie alle anderen hier schreiben, deine Katze wird auch nicht glücklicher, wenn sie in 3 Monaten von einem Auto getroffen wird.

Was du aber überlegen kannst, ist dir ein Geschirr und eine Leine zu holen und sie mit YouTube Tutorials daran zu gewöhnen! Dann kann sie vielleicht in Zukunft ein bisschen frische Luft schnappen, ohne das Risiko!

Und ich schließe mich auch im Punkt Zweitkatze an - wenn ihr das Geld und den Platz habt, sucht euch ein zweites Tier im ähnlichen Alter und ähnlichem Charakter. Katzen sind sehr soziale Tiere, und gerade Katzen unter einem Jahr gewöhnen sich sehr schnell an einen neuen Freund und haben dann jemanden, mit dem sie alle tollen Katzen-Dinge tun können!

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Wart ihr schon mal beim Tierarzt? Viele Katzen zeigen Unwohlsein oder Schmerzen gerade durch Unsauberkeit, selbst wenn sie nicht konstant ist. Schaden kann es nicht, ihn mal durchchecken zu lassen.

Gab es kurz vor dem ersten Mal eine Veränderung? Neuer Mitbewohner, ob jetzt menschlich oder tierisch, plötzliche Veränderung von Futter, Tagesplan, etc. etc?

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Einerseits sind Tierheime meist nur karg staatlich finanziert, müssen aber dennoch Futter, Tierarzt und Mitarbeiter bezahlen, andererseits soll dies sicherstellen, dass die Entscheidung auch wohlüberlegt ist. So werden Menschen abgeschreckt, die sich Tiere für sonst was für widerliche "Rituale" oder ähnliches holen wollen.

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Sofern sie sich nicht fetzen, kein Problem. Im Regelfall gewöhnen sie sich irgendwann aneinander, manche schneller, andere langsamer. Mit beiden zu spielen oder sie zusammen zu füttern kann den Prozess beschleunigen, da sie anfangen einander mit positiven Sachen zu verbinden.

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Wichtig ist, dass du mit einem guten Enzymreiniger die vollgepinkelten Stellen sauber machst, damit ihn der Geruch nicht dazu verleitet weiterzumachen.

Hast du einen Freund oder Nachbarn, der ihn für dich zum Tierarzt bringen könnte? Ansonsten lass dir wenigstens für nach der Quarantäne so schnell wie möglich einen Termin geben. Sofern keine plötzliche Veränderung in deiner Wohnsituation oder andere Stressfaktoren aufgetreten sind, ist es gut möglich, dass er eine Blasenentzündung oder ein ähnliches Problem hat, welches er damit signalisiert.

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Kastriere deine Katzen. Unabhängig vom Inzest, der bei Katzen übrigens oftmals mit allen möglichen neurologischen Krankheiten einhergeht, sollten Katzen nicht fröhlich vor sich hin werfen.
Das kann im Ernstfall sehr schnell schief gehen, wenn der Körper deiner Mutterkatze dem Druck nicht mehr stand halten kann und dann elendig mit den Kitten im Leib verendet. Es sterben täglich Tausende Katzen auf den Straßen und in Tierheimen, es muss jetzt wirklich nicht sein, diese Tiere zur eigenen Belustigung weiter zu vermehren.

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Ja, wenn du das nächste Mal im Supermarkt bist, kannst du ja direkt mal die Inhaltsstoffe vergleichen, der Unterschied ist absolut minimal.

(Und wenn du schon mal dabei bist, kannst du dir ja mal die 4% klar deklarierten Fleischinhaltsstoffe angucken und darüber nachdenken, ob du deine Katze nicht lieber artgerecht ernähren möchtest.)

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Du hast ja schon eine Menge hilfreicher Antworten bekommen, aber noch mal zum Thema Kastra: In Amerika und vielen anderen Ländern, die viel mit Streunern zu tun haben, wird oft ab der 8. Woche kastriert. Hierzulande trauen sich viele Tierärzte das schlicht einfach nicht zu, da das eben doch sehr akkurate Arbeit sein muss.

Habe auch schon genug gehört von Katern, die nach einer zu früh erfolgten Kastra später Harnprobleme bekommen haben... Wenn es sich um ein reines Wohnungstier handelt und niemand sonst da ist, den er schwängern könnte, sollte es keine Probleme geben, wenn noch bis zum 5. oder 6. Monat gewartet wird, beziehungsweise wenn er anfängt zu markieren, eben dann.

Planst du dem armen Kerl, nachdem er ja nun schon alles verloren hat, auf längere Sicht noch einen Kumpel zu besorgen? Dann kann er von dem wenigstens noch die Katzen-Basics lernen und langweilt sich nicht so doll!

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Wichtig ist, dass ihr die Orte gründlich reinigt, wo er hingemacht hat, möglichst mit einem Enzymreiniger (z.B. Biodor), der den Geruch tatsächlich zersetzt. Sonst kriegt er einfach das Gefühl, dass dies nun sein neuer Kloort ist.

Ich würde auch etwas weiter weg von der Toilette füttern, Katzen trennen das wie Menschen sehr gerne örtlich. Eventuell ist es auch hilfreich, die Toilette nicht sofort zu reinigen, damit er sich auch auf seine Nase verlassen kann, um einen angemessenen Ort zu finden. Auch zwei Klos sollten bei einer Katze definitiv vorhanden sein, dann kann zusätzlich auch etwas mit Streu experimentiert werden.

Falls alles nichts hilft, würde ich mal den Gang zum Tierarzt wagen. Wenn Katzen unsauber sind, ist das in der Regel ein Zeichen des Unwohlseins. Beim Kot würde ich mir zwar eigentlich nur Gedanken machen, wenn es sehr flüssig ist, sollte sich diese mittlere Konsistenz aber länger halten, sollte ein Profi vielleicht doch mal raufschauen.

Plant ihr, dem Kleinen noch einen Freund zu holen? Wenn er so jung sämtliche Familie verloren hat, lernt er ja jetzt gar nichts mehr über das Katzenleben, da kündigen sich weitere Verhaltensauffälligkeiten geradezu an, und wenn ihr schon bei drei Mal Unsauberkeit hadert...

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Hast du schon mal über ein Leinentraining nachgedacht? Wenn das so ein aufgeweckter und neugieriger Kater ist, wäre das auf jeden Fall eine Überlegung wert.

Vielleicht gehst du sogar so weit, dass du das Training an der Leine mit Klickertraining verbindest, damit ist das Tier nicht nur weniger gelangweilt und hat vielleicht gar nicht mehr so das Bedürfnis, auf Abenteuertour zu gehen, oftmals kann man verschiedene Probleme sogar "wegklickern", indem man eben immer belohnt, wenn sie das tun, was sie sollen.

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