Problem mit Hund von Arbeitskollegin?

Hallo,

seit Anfang Januar haben wir im Büro eine neue Kollegin, die einen ca. kniehohen Hund hat und diesen auch stets zur Arbeit mitbringt.

Das Problem ist, sobald man ihr Büro betritt, springt der Hund von seinem Platz auf, kommt dann auf einen zu, fängt an zu bellen und zu knurren und hat auch schon versucht, nach einem zu schnappen.

Ich muss leider öfters in dieses Büro als andere Kollegen, da die Dame mir zuarbeitet mit Rechnungen und Kassen, zudem stehen einige Ordner, die ich öfters brauche in diesem Büro. Und inzwischen hasse ich es förmlich in dieses Büro zugehen, um ehrlich zu sein habe ich auch ein bisschen Angst. So bald ich reingehe, steht er vor mir, knurrt und bellt mich an, bewege ich mich dann (ich achte schon darauf keine hektischen oder zu schnellen Bewegungen zu machen), weil ich an ihm vorbei will, zu den Ordnern, will er manchmal nach mir schnappen. Deswegen stehe ich inzwischen meist erst mal 10 Minuten ruhig da, bis die Halterin ihn endlich zu sich ruft bzw. ihn holt (er hört nicht immer, wenn sie ihn ruft). Ich habe schon versucht mit ihr darüber zu reden, sie meinte nur in ein paar Monaten, hätte er sich an einen gewöhnt und dann sei es nicht mehr so schlimm, so sei ihr Hund nun einmal und das müsste man hinnehmen.

Ich war nun am Überlegen, wenn ich das Büro betrete, dem Hund kleine Leckerlis zu geben, dass er vielleicht etwas Positives mit mir verbindet, aber würde ich damit nicht auch noch sein Verhalten verstärken und belohnen? Was könnten mir Hundehalter für Tipps geben?

Mit der Chefin darüber zu reden bringt nichts, sie sieht Hunde als kleine Kinder an, denen man recht viel Freiheit lassen sollte und manches einfach akzeptieren muss usw. Ihr eigener Hund ist ein Kinderersatz für sie.

Danke im Voraus für jeden Tipp.

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Moin,

bitte besteche den Hund nicht mit Leckerlies, damit belohnst du sein Verhalten.

Wenn ich es richtig gelesen habe, findet weder deine Kollegin noch deine Chefin nicht, dass etwas unternommen werden muss.

Meine Meinung: Such dir eine ander Stelle. Da hast du schlechte Karten. Ich würde mich bei der beschriebenen Situation absolut unwohl fühlen, vor allem, da niemand Rücksicht nimmt.

LG und trotz allem einen guten Start in die neue Woche

Nordlicht

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Moin,

gut, dass du fragst :)

Eine ehemalige Kollegin hat mit ihrem Hund Stöckchen apportieren gespielt. Das Stöckchen hat sich unglücklich im Boden verkeilt, ihr Hund ist voller Freude draufgesprungen und das Stöckchen hat sich durch den Unterkiefer gebohrt.

Diese Art von Verletzungen kommen wohl häufig vor.

http://www.tierwelt.ch/?rub=4485&id=39116

http://www.ruetters-dogs.de/standorte/detmold-herford/news/details/?tx_news_pi1[news]=1797&cHash=7373f526c23502dcaeacd415b4792da1

Nimm lieber eine Alternative wie z.B eine Dummy oder eine Kordel.

LG Nordlicht

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Moin,

lass deinen kleinen Mann auch im Haus eine Leine, zum Beispiel eine dünne Schleppleine, tragen. Wenn er dir entwischt, kannst du schnell nach der Leine greifen oder drauftreten (auf die Leine, nicht auf den Hund :) )

Er braucht bestimmt noch Zeit, um sich an die neue Umgebung zu gewöhnen und verhält sich deswegen so anders.

LG Nordlicht

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Moin,

ich gestehe, ich habe Vorurteile gegen kleine Hunde. Meiner Erfahrung nach sind die meisten kleinen Hunde etwas zu selbstbewusst. Mein Jagthund und ich wurden schon oft im vorübergehen von kleinen Pinschern und Chihuhuas angekläfft und auch schon von einer Meute umzingelt, während die Besitzer der Hunde dies belächelten.

Nein, ich habe nie zu einem Kleinhundebesitzer etwas abwertendes gesagt, aber will nicht ausschließen, dass ich nicht auch schonmal abfällig geschaut habe.

Ich wusste nicht, dass die Kleinen aufgrund des fehlenden Unterfells Hundekleidung tragen. Bin fälschlicherweise davon ausgegangen, dass sie die Kleidung tragen, um noch niedlicher zu wirken.

Mensch, da hab ich selber mit Kommentaren seitens anderer Menschen zu kämpfen und hab gar nicht gemerkt, dass ich teilweise genauso bin. Ich danke dir, dass du mich mit deiner Frage darauf aufmerksam gemacht hast und entschuldige mich.

LG Nordlicht

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Moin,

hab ich auch schon erlebt. Alleine kommst du nicht sehr weit. Polizei, Bahnhofsmission oder andere soziale Einrichtungen sind erstmal eine sehr gute Anlaufstelle.

Wünsche dir ganz viel Kraft und alle Gute für euch zwei.

LG Nordlicht

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Ich würde "Neurobiologisch" wählen, da dieser Aspekt neben der neuronal, also den Gehirnzellen und Nuclei betreffend, auch die physiologischen und hormonellen Aspekte beinhaltet.

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Moin,

du hörst dich richtig überfordert an :( Fühl dich mal geknuddelt.

Weißt du, manchmal schafft man es trotz guter Absicht nicht allein und braucht Hilfe. Das ist keine Schande. Ein Hundetrainer ist meiner Meinung nach der beste Ansprechpartner.

Wenn du ungeduldig wirst oder wütend, dann spürt es dein Hund genau. Das überträgt sch unheimlich schnell. Ein Trainer an deiner Seite wird dir zusätzliche Sicherheit geben :) Und vielleicht fallen ihm Dinge auf, die einer vertrauensvollen Bindung im Weg stehen. Das können Kleinigkeiten sein.

LG Nordlicht

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Was kann ich gegen extremes Ziehen an der Leine machen?

Hey Community, ich habe folgendes Problem. Mein Hund (9 monate alt und fast 38kg schwer) zieht immer noch PERMANENT an der Leine. Ich stelle diese Frage hier jetzt aber nicht, um den standart Tipp zu bekommen: Bleib stehen, richtungs wechsel etc. Seit ich ihn habe wird das, an der Leine gehen, ständig geübt und mit lob und leckerlies belohnt. Stehen bleiben und warten bis er ruhig ist nützt nichts, da er, sobald es weiter geht sofort wieder zieht und ich verstehe nicht mal, was dabei sein Ziel ist. Er zieht teilweise so stark, dass er selbst keine Luft mehr bekommt und ich Armkrämpfe bekomme. Selbst wenn er 2 Stunden gespielt hat, läuft er nicht einfach mal gelassen an der Leine, sie ist stets gespannt. Wenn wir die richtung wechseln, zieht er halt einfach direkt weiter. Ich hatte schon 3 Hundetrainer, die erste beharrte auf stehen bleiben was ich echt lange und konsequent durchgezogen habe, ohne erfolg. Die anderen beiden hatten ihn auch schon an der Leine (nachdem er ausgelastet war) und rieten nur noch zum Würger und sogar zum Stachelhalsband.. Würger hatte (hat) er, nützt rein gar nichts, selbst wenn man ihn weiter oben anbring. Wir hatten schon diverse erziehungs geschirre, er spürt das anscheint nicht einmal. Er hatte auch so eine Maulschlaufe (?) wo man eine zweite Leine unten anbringt. Es nervt ihn aber bringen tut es auch nichts. Es ist nicht so, dass ich keine Hundeerfahrung habe. Ich habe noch einen weiteren eigenen und in der Familie haben alle einen. Bin also auch mit hunden aufgewachsen und habe sowas noch nie erlebt. Das Raus gehen macht absolut keinen Spaß mehr und ich muss ehrlich zu geben, es bringt mich an meine Grenzen. Mir wurde dann auch noch zu einem Pet Corrector geraten, ich weiß aber nicht, wie effektiv die wirklich fürs an der leine ziehen sind.
Ich hoffe wirklich sehr auf hilfreiche Tipps, da ich mir wünschen würde, endlich mal gelassen mit meinem Hund rausgehen zu können. (ich bringe ihn oft auch ohne den alten raus) ganz liebe grüße

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Moin, bin zwar absolut kein Experte und hab selbst noch viel zu lernen, möchte dir aber dennoch meine Erfahrungen mitteilen:

Durch die ganzen Besserwisser und Wichtigtuer, welche mir beim Spaziergang mit unserem Kurzen begegneten, war ich total verunsichert. Mein Hund spürte die Unsicherheit und legte sich voll in die Leine, um mich zu führen. Kann ich ihm nicht verübeln, dass ist normales, hündisches Verhalten.

Dann kontaktierte ich unseren Hundetrainer, welcher mir sagte, dass ich alles richtig mache und unser Wirbelwind sich seinen Genen (Jagthund) und seinem Alter (Pubertät) entsprechend verhält. Nach dem Gespräch gewann ich total viel Sicherheit, welche auch mein Hund spürte. Es hat sich seit dem Gespräch total positiv verändert :)

Ich wünsche dir ganz viel Kraft.

Nordlicht

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