Exons sind der Teil vom Gen, der in der reifen Boten-RNA landet, die am Ribosom in Proteinketten umgeschrieben wird. Introns sind Stücke, die am Anfang, kurz nachdem das Gen von der Polymerase in eine RNA umgeschrieben worden ist, noch zwischen den Exons dazwischengelagert sind. Keinesfalls sind sie "sinnlos", sondern sehr oft, weiss man in der Zwischenzeit, dass sie für die Regulation sehr wichtig sein können. Introns werden in einem sehr komplexen Verfahren aus der anfänglichen RNA herausgeschnitten, somit bleiben nur die Exons in der reifen RNA übrig.

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Hallo KopiLuwak, das ist z. Zt eine der spannendsten Fragen und die zu beantworten laufen massenhaft Untersuchungen. Solch eine Pflanze braucht man nämlich, um optimal Biomasse für nachwachsende Rohstoffe zu haben. Kurz gesagt, die meisten Leute glauben, dass es Gräser sein werden. Ob das nun einjährige Gräser, wie der Mais sind, oder mehrjährige Präriegräser mit tiefreichenden Wurzeln, darüber wird wie gesagt noch geforscht und gestritten. Weiterhin wird das auf jeden Fall auch mit der geographischen Region und dem Wetter/Klima sich ändern, da es rasch wachsende Pflanzen gibt, die keine Kälte oder Trockenperiode oder so etwas vertragen. Die dann in unseren Regionen bzw. im Süden anzubauen, wäre doof. Wenn Du dazu eine ausführliche und exzellente Informationsquelle suchst, dann schau mal in das National Geographic Magazin, das hat im letzten Jahr dazu einen m. E. nach sehr guten Artikel herausgebracht. Hoffe das hilft Dir weiter...

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Die Rose von Jericho ist tot und wird nie blühen! Sie rollt ihre "Blätter" aus, wenn Du sie in eine feuchte Umgebung bringst (in eine flache Schale mit Wasser legst) und rollt sich wieder zusammen, wenn Du sie trocknest (dann vorsicht vor Druck, die tockenen Äste brechen leicht). Ist immer wieder ein guter Partygag oder etwas, das man der Familie vorführen kann, weil sich in wenigen Stunden viel tut. Viel Spass damit

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Die ist tot und wird auch nie blühen. Sie rollt sich auf, wenn Du sie in eine feuchte Umgebung bringst und rollt sich wieder ein, wenn Du sie wieder austrocknen lässt-Basta. Mehr macht sie nicht. Ist aber immer wieder ein guter Partygag oder etwas, das Du der Familie zeigen kannst. Viel Spass damit!

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Hier ist die Antwort des gesuchten Botanikers: Cola enthält, wie viele andere schon sagten, viel Zucker und Phosphor. Und das ist auch der Trick daran. Phosphor ist eines der drei Düngerbestandteile, die schon Herr Liebig vor 100 Jahren als Mangel für Pflanzen festgestellt hat. Klassisch ausgewogene Dünger liefern ja immer Stickstoff (als Nitrat oder Ammonium), Phosphor (als Phosphat) und Kalium. Auch Zucker wird von Pflanzen gerne aufgenommen (tun wir im Labor oft in unsere Pflanzenmedien) und spart ihnen, die eigenen Vorräte anzugreifen. Also, Cola liefert diese beiden Bestandteile, hat aber den auch schon erwähnten Nachteil, dass es eben sehr sauer ist (auch wenn abgestanden), daher sollte es nur in Massen eingesetzt werden und ersetzt sicher nicht einen ausgewogenen Dünger. Aber wenn eine Cola mal alt wurde, kann sie gerne an Pflanzen gegeben werden (je größer der Topf, umso weniger kann die Cola schaden- auch daran denken, nicht direkt aus dem Kühlschrank an die Wurzeln giessen, so eine rasche Abkühlung vertragen manche Pflanzen gar nicht!). Mit dem Kaffeepulver ist es ähnlich: auch hier finden sich jede Menge Mineralien drin, sind aber eben nicht ausgewogen. Daher nur mäßig und etwas in die Erde einarbeiten, damit es eben nicht schimmelt. Das noch vorhandene Koffein kann als Schutz vor Schädlingen wirken. Hoffe, das half...

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Die Pflanzen, von denen sich der Mensch ernährt, sind durch jahrtausende-lange Anpassung in der Zucht gegangen. Die meisten Pflanzen wehren sich gegen Frassfeinde (und dazu gehört ursprünglich auch der Mensch) durch Beigaben, die sie recht unverdaulich/bis hin zu giftig machen. In der Zucht hat der Mensch seine Nahrungspflanzen diese Abwehr verlieren lassen und dafür Schutz geboten.Deshalb sind sie nun leichter angreifbar (wohl auch deshalb mögen Schnecken lieber unsere Salat-Pflanzen, als die wilden Kräuter drum herum). Weiterhin gelten die anderen Antworten, dass Salat, Gras und Co kaum Nahrung in Form von Kalorien bieten und v.a. wegen der Vitamine, Ballaststoffe und Mineralien gegessen werden sollten.

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Die Pflanzen, von denen sich der Mensch ernährt, sind durch jahrtausende-lange Anpassung in der Zucht gegangen. Die meisten Pflanzen wehren sich gegen Frassfeinde (und dazu gehört ursprünglich auch der Mensch) durch Beigaben, die sie recht unverdaulich/bis hin zu giftig machen. In der Zucht hat der Mensch seine Nahrungspflanzen diese Abwehr verlieren lassen und dafür Schutz geboten.Deshalb sind sie nun leichter angreifbar (wohl auch deshalb mögen Schnecken lieber unsere Salat-Pflanzen, als die wilden Kräuter drum herum). Weiterhin gelten die anderen Antworten, dass Salat, Gras und Co kaum Nahrung in Form von Kalorien bieten und v.a. wegen der Vitamine, Ballaststoffe und Mineralien gegessen werden sollten.

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Wenn Du ein "natürliches" Mittel nehmen willst, das bei uns im Garten genial funktioniert, dann geh zu einer Verkaufsstelle von "Neem Prsskuchen" (z. B. Colimex; gibt's aber auch im Internet). Hast sicher schon vom Neem-Baum gehört. Samen dieses Baums werden geschrotet und dieses Schrot legst Du reichlich im Wurzelbereich der von Saug-Insekten (Läuse, Spinnmilben etc.) befallenen Pflanze aus. Mit dem Regen nimmt die Pflanze dann Neem-Wirkstoffe auf. Es dauert dann sicher noch ca. zwei Wochen, aber dann ist fast kein Insekt mehr da. Der Neembaum beinhaltet Substanzen, die den Appetit der Insekten lähmt. Sie sterben bzw. verschwinden dann. Funktioniert bei uns, wie gesagt, sehr zuverlässig. Alternativ dazu kannst Du jedes Imidacloprid-haltige Pflanzenschutzmittel (gibt's in jedem Baumarkt; pur oder in Kombi mit Dünger-heisst dann Lizetan) verwenden. Vorteil von Neem und Imidacloprid ist, dass sie systemisch, das heisst, in der ganzen Pflanze, wirken, ohne dass Du notwendigerweise die Insekten direkt treffen musst.

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Das können sie tatsäclich nicht, weil die Geschlechtsorgane nicht zu einander passen. Das ist nur ein Trick von Mutter Natur zu verhindern, dass Arten sich mischen( s. auch Antwort von kgunnther). Ob man Chimären aus Affen und Menschen in vitro herstellen kann, wird ja zur Zeit in England versucht...

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Franzi85's Antwort ist nicht viel wert. Indy72 hat bis zu einem gewissen Grad Recht, allerdings "sonst nix" stimmt nicht. Wintergetreide braucht die lange anhaltende Kälteeinwirkung auf die grünen Pflanzenteile, um blühen zu können (Vernalisierung genannt). Sommergetreide braucht das nicht, kann also im Frühjahr gesät werden und blüht noch im gleichen Jahr. Der Wachstumsvorsprung des gegen Kälte widerstandsfähigen Wintergetreides macht es zu einem attraktiven Mittel, früh an die Ernte von Getreide zu kommen. Sommergetreide wird erst später im Jahr geerntet (startet ja mit ein paar Monaten Verzögerung in die Saison). Die Regulation des Blühzeitpunkts ist ein total spannendes Thema in der Pflanzenbiologie und es wurden sehr grosse Fortschritte in den letzten Jahren erzielt. Man versteht das also nun auch auf molekularer Ebene schon recht genau.

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Ok, um die Frage mal etwas ernsthafter anzugehen: Alkohol ist für alle Lebewesen auf der Erde ein Zellgift. Also auch für Pflanzen. Nun kommt es, wie schon die anderen Experten gesagt haben, darauf an, "die Dosis macht dass all Ding ein Gift sein kann". Wenn Du massen von Hochprozentigem in kleine trockene Pflanzentöpfe kippst, ist das schädlich. Wenn Du Wein/Bier in grosse feuchte Töpfe kippst, ist das kein Problem. Es gibt auch Pflanzen, die können höhere Alkoholkonzentrationen ganz gut verkraften und andere, die können es weniger gut. Das liegt an ihren Lebensumständen: wenn Pflanzen überflutet werden (so wie jetzt in Iowa), dann haben die Wurzeln Sauerstoffmangel, bilden daher selbst Alkohol und wenn das zu lange geht, bringen sie sich selbst damit um. Pflanzen, die oft überflutet werden können, können also Alkohol besser verkraften, als welche, die das üblicherweise nie trifft.

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Aus der Strukturformel ist es v.a. bei größeren Molekülen sehr schwer, abzulesen, ob etwas in Wasser löslich ist oder nicht. Die Faustregel von Bevarian und Troll ist sicher nicht schlecht, aber bitte auch echte Ladungen berücksichtigen! Geladene Moleküle sind noch viel eher in Wasser löslich, als ungeladene. Eine (organische) Säure/Base wird in Wasser sofort in geladene Ionen dissoziieren (sich auflösen/zerlegen), die (sehr gut) wasserlöslich sein können. Für dieses (und viele andere) Problem(e) sind aber Nachschlagewerke wie der Beilstein da.

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Wenn Dein Entschluss feststeht und Du willst da gar nichts mehr wachsen haben, dann hilft ein Mittel, das Glufosinat beinhaltet. Du bekommst es bei den Raiffeisen-Verkaufsstellen unter dem Namen "Basta". Du verdünnst es 1000-fach, das heisst, Du gibst ein Milliliter (abmessbar mit Hustensaft-Messbecher) auf einen Liter Spritzbrühe), sprühst die Pflanzen damit von oben bis unten total nass. Das Mittel verdient seinen Namen, denn es bringt alles pflanzliche Leben zum erliegen. Damit bringen Landwirte am Anfang der Saison Wildkräuter auf ihren Feldern um. Übringens noch ein Tipp: warte nicht, bis die Kräuter gross und stark sind, sondern fange nächste Saison (falls sie wieder welche kommen-z. B. aus zugeflogenen Samen) früh an. Kleine Kräuter lassen sich viel leichter erledigen, als ausgewachsene.

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Wichtig ist eine langfristig-gleichmässige Behandlung! Yuccas können, wie die meisten Pflanzen, sich recht gut an einen gegebenen Standort (sei es nun Zimmer oder Terrasse) anpassen, hassen es aber, wenn sie umgezogen werden. Ist ja auch klar, wenn Du aus dem dunklen Keller rasch in den hellen Garten läufst, bist Du auch geblendet. Das passiert bei den Pflanzen in gleicher Art, nur dass "geblendete" Pflanzen ihre Blätter abwerfen (müssen). Wenn sie dann eine Zeit auf der Terrasse stehen, passen sie sich an, treiben neue Blätter, die dann von der Sonne auch nicht mehr so leicht verbrannt werden können. Nun sie reinholen ins Zimmer und das Malheur geht von neuem los, weil diese Blätter mit dem wenigen Licht im Zimmer verhungern. Also wenn Standortwechsel nötig ist, dann langsam und Übergangszustände (Temperatur und Licht) erlauben.

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