Hallo IchMagHometrail,

dieses Phänomen tritt oft bei Bögen auf, die besonders günstig waren, die Wurfarme haben dann keine besondere Qualität. Ein Holzmittelteil kann diesen Effekt nur noch verstärken. Leider hast du zu deinem Bogen keine weiteren Infos gegeben, gerade das wird hier leider sehr oft nicht getan. Ist es ein blanker Recurve? Oder sind Anbauteile dran, z.B. ein Visier. Sind diese Vibrationen tatsächlich Schwingungen der Sehne und keine Geräusche? Ist die Vorspannung der Wurfarme einstellbar oder sind diese in den WA-Taschen nur normal angeschraubt?

Viele Möglichkeiten wirst du nicht haben, aber als erstes solltest du die Standhöhe prüfen. Es kann sein, dass sie zu niedrig ist. Wenn ich mehr über deinen Bogen wüsste, könnte ich dir diese nennen.

Einen schwereren Pfeil zu nehmen wie hier geraten wurde ist wohl möglich, sollte aber nur die letzte Wahl sein. Immerhin wird man sich damit auch die Schussleistung deutlich verschlechtern. Und nicht immer ist gesagt, dass ein zum Bogen passender Alupfeil (Spinewert) so deutlich schwerer ist, dass die Schwingungen reduziert werden. Immerhin streben Hersteller immer an, einen Pfeil möglichst leicht zu gestalten.

Einen etwas ruhigeren Schuss lässt sich auch mit einer etwas dickeren Sehne erreichen, obwohl es dann evtl. auch etwas größere Nocken sein müssten. Aber wie gesagt, wenn es minderwertige Wurfarme sind, dann wird es eben schwierig. Vielleicht schreibst du noch mal was zu deinem Bogen, evtl. mit einem Link zum ansehen. LG Bogenfreund

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Hallo DarknYourSoul,

ein guter Hinweis kam in Form eines Links von Raceforce. Du solltest dir wirklich einen Verein suchen. Beim PSV Rostock konnte ich lesen, dass es da wohl z.Zt. einen Aufnahmestop gibt. Aber beim ESV Rostock kannst du es versuchen. Vereinbare ein paar Probetrainings, so kannst du den Sport und natürlich die Leute in Ruhe kennen lernen.

Na ja, ein sofortiger Kauf von einem Bogen ist sicher nicht die beste Idee für einen Anfänger, in einer anderen Antwort auf eine Frage von dir hatte ich das ja schon angedeutet. Obwohl ich den Wunsch gut verstehen kann, aber ein Leihprogramm hat einfach unschlagbare Vorteile, Aber gut, jeder entscheidet selbst.

Dann mache eben den eigentlich ersten Schritt jetzt als nächstes, die Vereinssuche. Du wirst bereits nach dem ersten Schnuppertraining eine Ahnung davon bekommen, was Bogenschießen tatsächlich sein kann. Das ist jedenfalls die Erkenntnis, die ich von meinen Neulingen wirklich immer nach den ersten Trainings höre. Wenn das Schießen in einem Jahr noch Spaß machen soll, braucht es Fortschritte. Und Lösungen für Probleme und Fragen, die ganz sicher auftauchen werden. Das kann ein Trainer vermitteln.

Beim ESV werden nach eigenen Angaben alle Bogenarten geschossen. Eine Offenheit und Toleranz, die man bei traditionell ausgerichteten Vereinen leider sehr oft vergeblich sucht. Bogensport ist vielfältig. Wer weiß, vielleicht schießt du in 2 Jahren einen ganz anderen Bogen als den, den du jetzt bekommst. Ich wünsche dir die richtige Entscheidung und einen guten Einstieg.

LG Bogenfreund

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Hallo Kusnoyo,

Bögen jeder Art sind nicht vom Waffengesetz erfasst und dürfen frei und ohne Einschränkungen gekauft und herum getragen werden. Sinnvoll ist es natürlich immer, den Bogen zu verpacken, auch einteilige Langbögen gehören in eine schmale Transporttasche. Niemandem ist gedient, irgendwelche Passanten nervös zu machen und Ärger zu riskieren.

Auch Pfeile unterliegen keinen Einschränkungen. Ich gehe davon aus, dass ganz normale Spitzen für Sportbögen montiert sind. Jagdpfeile sind in D Unsinn, da es keine Bogenjagd gibt. Wenn man damit erwischt wird, steht automatisch mindestens der Verdacht der Wilderei im Raum.

Was das Schießen angeht, ist es mit der schönen Freiheit allerdings vorbei.

Bogenschießen ist Schießsport und unterliegt damit ganz automatisch besonderen Sicherheitsbestimmungen. In der Öffentlichkeit herumzuballern sollte man unterlassen. Auf irgendwelchen Grundstücken braucht es die Genehmigung des Eigentümers, ein freies Schießen in Wäldern ist nicht erlaubt. Auch wenn es viele machen, wird sich das nicht ändern.

Man sollte sich an einen Verein wenden, hier gibt es ein zugelassenen Platz und ein entspanntes Schießen ist garantiert. Und so ganz nebenbei lernt man das Schießen, das ist was ganz anderes als Pfeile fliegen lassen.

LG Bogenfreund

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Hallo Elena12321,

bei deiner Größe ist ein 62er oder 64er Bogen zu empfehlen. Alles was kleiner ist hat für dich Nachteile. Entweder werden die Wurfarme sehr belastet, zumindest aber haben kleine Bögen einen sehr spitzen Sehnenwinkel, der die Zugfinger stark zusammen drückt. Uns sie reagieren sehr empfindlich auf Schießfehler, dass kann nun wirklich keiner gebrauchen.

Und 40 lbs sind für 13jährige auf jeden Fall zu viel. Mit 13 ist man absolut noch im Wachstum, niemand der halbwegs weiß was er tut macht so etwas. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass gerade in Sachen Zuggewicht kaum jemand auf gute Ratschläge hören will. Immer nach dem Motto: hohes Zuggewicht = besseres Schießen. Nur hat mir noch nie jemand erklären können, wie man zu dieser Annahme kommt.

Du bist kein Anfänger? Nun, ein fortgeschrittener Schütze aber sicher auch nicht. Dieser würde erstens nicht diese Frage stellen, und sich zweitens an einen Fachhändler wenden.

Aber gut, wenn du schon gekauft hast, ist es ja sowieso zu spät.

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Hallo evecon

das Lagern hat den Wurfarmen sicher nicht geschadet. Sie sollten am besten dunkel gelagert worden sein, aber wenn sie verpackt waren, wird das sicher so sein.

Grundsätzlich ist ein Kauf von WA von Unbekannten aber immer mit einem gewissen Risiko verbunden. Das Aufspannen des Bogens ohne Spannschnur oder sogar Leerschüsse ohne Pfeil wird ein Verkäufer kaum so ohne weiteres zugeben. Verdrehte WA lassen sich prüfen, aber feinste Risse von einem Leerschuss sind kaum oder gar nicht zu sehen.

Aber wie gesagt, die Lagerzeit dürfte die WA nicht verschlechtert haben.

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Hallo Googy,

da dürfte ein 68 Zoll-Bogen ausreichen bzw. optimal sein. Genau genommen geht man nach der Auszugslänge. Von 27 - 29,5 Zoll (68-75cm) ist diese Länge gut. Erst darüber sollte man 70 Zoll wählen. Auf die Körpergröße gesehen wäre ein 68er von ca. 1,70m bis ca. 1,80m Größe o.k. Wenn man seine Auszugslänge nicht kennt, ist die die Auswahl nach der Körpergröße eine gute Alternative, die oft passt.

Bögen haben einen bestimmten optimalen Arbeitsbereich, in diesem werfen Wurfarme am effizientesten. Deshalb sollte man sich an diese Empfehlungen halten.

Gruß Bogenfreund

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Hallo RuntyTiger,

mit dem Bogenschießen beginnen zu wollen, ist erst mal eine tolle Idee.

Aber auch ich kann nur raten, dass du dir einen Verein suchst. Oft wird Geld für eine Ausrüstung ausgegeben und nicht bedacht, dass Bogenschießen viel mehr ist, als nur Pfeile fliegen lassen. Vor alle wenn es einem Jahr noch Spaß machen soll, braucht es immer wieder Erfolgserlebnisse. Das der Spaß an der Sache anhält ist stark vom Gefühl abhängig, sich weiter zu entwickeln und nicht der ewige fortgeschrittene Anfänger zu bleiben.

Suchen kannst du auf bogenschießen.de oder natürlich auch in Google. Vereinbare am besten ein paar Probetrainings. Diese sollten nichts kosten, die Ausrüstung bekommst du gestellt. So kannst du den Sport erst mal in Ruhe kennen lernen. Auch ich habe immer wieder Neulinge, die nach den ersten 3 Schnuppertrainings merken, dass das Bogenschießen viel komplexer ist als gedacht und etwas mit regelmäßigem Training zu tun hat :-) Einige bleiben dann weg. Ist immer schade, aber so wurde wenigstens kein Geld verbrannt. Vor allen bekommst du auch ein Gelände zum Schießen. Das herumballern im eigenen Garten ist wegen der Sicherheitsauflagen in den wenigsten Gärten erlaubt.

Im Falle eines Eintritts solltest du nur das Zubehör kaufen, der Bogen sollte unbedingt eine Zeitlang gemietet werden, bei einem Fachhändler vor Ort. Auch wenn es einen gewissen Anfahrtsweg geben sollte. So können ohne Mehrkosten die anfangs schwächeren Wurfarme gegen immer etwas stärkere getauscht werden.

Aber das wirst du dann im Verein alles erfahren, da ist im allgemeinen auch ein fairer Händler bekannt. Ich wünsche dir einen guten Einstieg.

LG Bogenfreund

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Hallo Timo821,

Compoundbögen arbeiten nach dem Umlenkprinzip. Es wird also keine "Compoundwirkung" ohne Cams geben. Auch der Oneida arbeitet mit Cams. Nur das die Energie durch herkömmliche Wurfarme aufgebaut wird. Optisch interessant und außergewöhnlich. Ob das so sinnvoll ist, da bin ich mir nicht so sicher. Wer volle Präzision beim Wurf will, ist mit den extrem verwindungssteifen "normalen" Compoundwurfarmen wohl besser bedient.

Ist dein alter Bogen ein Compound und du hast Erfahrung? Sonst wird die Umstellung schwierig. Compoundbögen sind technisch sehr anspruchsvoll. Man sollte wissen was man tut, um die bauartbedingte Präzision auch zu erhalten.

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Hallo Jerry15,

ich habe mir alle bisherigen Antworten durchgelesen und muss sagen, dass ich an deiner Stelle immer noch genauso unsicher wäre wie vorher.

Mein dringender Rat ist, dass du dir erst mal gar keinen Bogen kaufst. Zwar die benötigte Ausrüstung, aber eben keinen Bogen. Der sollte bei einem Fachhändler geliehen werden. Bitte, auch wenn das nicht deine Vorstellung ist, lies doch erst mal weiter :-)

Der beste erste(!) Bogen ist ein 3-teiliger Leih-Recurve. Beginne mit wenig Zuggewicht, im Leihprogramm können im Abstand von ca. 8 Wochen (je nach Trainingshäufigkeit) immer neue Wurfarme beim Händler geordert werden. In Vereinen wird ein fachkundiger Trainer selbst bei Erwachsenen mit kaum mehr als 22 lbs beginnen. Es geht niemals darum, was man ziehen könnte. Aber das Erlernen der Technik ist viel einfacher mit weniger Zuggewicht.

Ein Fachhändler lebt von zufriedenen Kunden, in aller Regel wird dort kein Neuling über den Tisch gezogen. Auch ein gewisser Anfahrtsweg lohnt sich. Auch im Einsteigerbereich /Leihprogramm gibt es Markenhersteller mit soliden Bögen.

Als Trainer kann ich, so nebenbei, auch einen Verein empfehlen (bogenschießen.de oder google). Ich weiß, das war nicht deine Frage. Aber dort wirst du viele verschiedene Leute mit Erfahrung kennen lernen, und natürlich auch deren Bögen. Nach einiger Zeit wirst du wissen, was es für ein Bogen für dich selbst werden soll. Bogenschießen ist vielfältig. Und die ersten paar Probetrainings sollten nichts kosten. So kannst du den neuen Sport erst mal in Ruhe kennen lernen.

Ich finde hier eine bestimmte Marke zu nennen würde dir nicht im mindesten weiter helfen. Der Rat zu einem Fachhändler hingegen schon, dort kannst du Probeschießen. Natürlich nur wenn du magst, die letzte Entscheidung liegt bei dir . . . Ich wünsche dir einen guten Start.

Liebe Grüße Bogenfreund

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Hallo DarknYour Soul,

du hast den Recurve mit 68 Zoll genannt, daher ist es vermutlich wohl kein Jagdrecurve, die sind meist kürzer. Daher setze ich jetzt mal einen 3-teiligen voraus, ich hoffe, ich liege da richtig.

Also einen Sportrecurve, und da empfehlen sich grundsätzlich Carbonpfeile, sie sind günstig, sehr stabil, Evtl. auch noch Alu´s, die aber nur für das Scheibenschießen. Aber eben kein Holz. Das ist was für traditionell ausgerichtete Schützen, mit den gewissen Nachteilen, die das Naturmaterial nun mal so mit sich bringt. Und ganz bestimmt kein Fiberglas. Manchmal werden Sets zusammen gestellt, in denen ein unglaublicher Müll an Unwissende verscherbelt wird.

Ganz wichtig dabei: suche dir einen Fachhändler im Netz, auch wenn es einen gewissen Anfahrtsweg geben sollte. So vermeidest du schon mal Fehlkäufe. Das Internet ist später durchaus eine Möglichkeit, sobald du Ramsch von guten Artikeln unterscheiden kannst.

Grundsätzlich gilt es zu überlegen, ob du gleich einen kompletten Bogen kaufen solltest. Wenn du durch dein bisheriges Bogenschießen sicher bist das dies dein Sport ist, steht einem Kauf eines schönen Mittelteiles sicher nichts mehr im Wege. Aber die Wurfarme sollten noch eine Weile geliehen werden, um durch stetiges Training dein Endzuggewicht langsam zu erreichen. Erst dann ist es sinnvoll, sich eigene Wurfarme zu kaufen, dann auch gerne etwas mehr zu investieren.

Aber wie gesagt, wenn du, nach eigenen Worten, erst am Anfang stehst, mache nicht den ersten großen Fehler und kaufe dir irgendwelche "Sets" aus dem Netz. Vielleicht sind Fachhändler nicht die billigsten, wenn man auf jeden einzelnen Euro sieht. Aber auch hier kann man im Einsteigerbereich bewährte Marken preiswert bekommen. Eine Faustregel gilt überall: wer zu billig kauft, kauft doppelt. Praktisch jeder Fachhändler ist niemals darauf aus, Neulinge über den Tisch zu ziehen. Fachhändler leben in erster Linie von zufriedener Kundschaft, und Bogenschützen (zumindest in den Vereinen) stehen in engem Kontakt. Ich wünsche dir einen gelungenen Einstieg.

Liebe Grüße

Bogenfreund

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Hallo Valery03,

ich weiß ja nicht, ob meine Antwort dir noch helfen kann, ich versuche es aber trotzdem mal :-)

Im Sinne des Waffengesetzes gilt der Bogen nicht als Waffe, er wird als Sportgerät angesehen. Du kannst also ohne Einschränkung einen Bogen kaufen, wenn auch vermutlich die Eltern hier noch mitmachen müssen. Auch das transportieren ist überhaupt kein Problem, er muss nicht mal eingepackt sein. Allerdings sollte das natürlich immer gemacht werden, weshalb sollte man da unnötigen Ärger riskieren.

Beim Schießen ist es dann nicht ganz so freizügig. Bogenschießen ist ein Schießsport und damit gelten besondere Sicherheitsbestimmungen. Das oft gemachte Schießen im eigenen Garten z.B. ist grundsätzlich zwar erlaubt, wegen der Auflagen aber in fast allen Gärten nicht möglich. Auch wenn es viele machen, wenn ein nervöser Nachbar die Polizei ruft, kann großer Ärger entstehen, selbst wenn noch niemand verletzt wurde.

Am sinnvollsten ist es tatsächlich, wenn du dir einen Bogenverein suchst, auf bogenschießen.de oder natürlich in Google ist das möglich. Pfeile fliegen lassen und das Bogenschießen lernen sind ganz unterschiedliche Dinge. Gerade wenn es noch in 1 Jahr Spaß machen sollte, braucht es immer wieder Fortschritte, um den Spaß zu erhalten. Du kannst ja mal schreiben, wie sich die Sache bei dir entwickelt hat. Ich kann gerne noch mehr dazu schreiben, es wäre aber gut für mich zu wissen, ob du überhaupt noch ein Interesse daran hast.

LG Bogenfreund

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Hallo AnswerGirl02,

hier wurde einiges geschrieben, halte dich am besten an die Antworten von Roermike, Eraser13 und GunnarPetite. Diese Antworten beschreiben die Sicherheitsauflagen sehr gut.

Keinesfalls kann "überall" geschossen werden, nur weil der Bogen nicht unter das Waffengesetz fällt. Bogenschießen ist Schießsport und es gelten daher automatisch besondere Vorschriften.

Nach meinen persönlichen Erfahrungen sollte nicht geschossen werden, wenn es hinter deinem Ziel noch einen weiteren Garten, einen Fuß- oder Feldweg oder eine Straße etc. gibt. Bis zu einer Entfernung von ca. 20m sollten die schon erwähnten 15m (mindestens) Abstand zum seitlichen Nachbarn vorhanden sein. Gefährlicher als Abpraller sind die Streifschüsse an einer Zielscheibe. Dann können Pfeile mit fast ungebremster Geschwindigkeit seitlich weggehen. Auch in Winkeln, die man vorher nicht für möglich gehalten hat.

Hinter einer Zielscheibe sollten bei ca. 20m Entfernung und einer Bogenstärke von bis zu. 24 lbs wenigstens 40m freie Fläche sein. Ein versehentlich zu hoch gezielter Pfeil fliegt dann unglaublich weit. In weniger als 2 Sekunden ist so ein "Sicherheitsabstand" Geschichte. Natürlich sollte es einen Pfeilfang hinter deinem Ziel geben. Zu empfehlen ist da ein hochwertiges Sicherheitsnetz aus dem Fachgeschäft, diese können im Internet leicht gefunden werden.

Gerade bei Anfängern ist es keine Frage ob das passieren kann, sondern nur wann. Aber wie auch immer die Örtlichkeiten bei dir sind: wenn dein "Sicherheitsdenken" genauso stark ist wie dein Wunsch Bogen zu schießen, dann wirst du mit den guten Antworten hier schon den richtigen Weg finden. Vielleicht hast du ja auch einen Bogenverein in erreichbarer Nähe. So ganz nebenbei lernt man da das Schießen, und das ist ja auch ganz nett.

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Hallo Clara2050,

wurde deine Frage beantwortet?

Sorry, aber eine Reaktion deinerseits würde einen guten Eindruck machen, bzw. sie gehört doch irgendwie dazu, oder?

Zumal der Teil nach der ausreichenden oder nötigen Bogenleistung noch nicht beantwortet werden konnte, weil Infos zum deinen ausgesuchten Bogen fehlen.

LG Bogenfreund

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Hallo Clara2050,

weshalb sollte dir jemand grundsätzlich von einem Reiterbogen abraten? Leider hast du keinen Link oder ein Foto beigefügt. Wie soll jemand einschätzen, ob eine Leistung eines Bogens reichen könnte, wenn es keinen Hinweis auf diesen gibt? Du solltest dir zum "normalen" Schießen nur keinen Larpbogen aussuchen. Die sind aus Sicherheitsgründen in der Leistung eingeschränkt und, wie ich mal vermute, auch nicht sonderlich präzise schießend gefertigt. Im Larp ist das ja nicht besonders wichtig.

Grundsätzlich ist jeder Bogen für einen Parcours geeignet, wenn auch Compoundbögen manchmal ausgeschlossen sind. Aber gib erst mal ein paar Infos zu deinem Bogen, dann könnte ich vielleicht mehr sagen. Vermutlich hast du keine Möglichkeit, den Bogen probe zu schießen?

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Hallo CompoundHunter,

man kann sich viel im Netz kaufen, was man aber nicht benutzen darf. Was willst du mit Pfeilspitzen, die zum reinen Töten gedacht sind? Irgendwo im Wald rumballern? Wenn du das vor hast, überleg dir am besten was anderes. Förster und auch die Polizei verstehen da absolut keinen Spass mehr. Du wirst damit ganz automatisch der Wilderei verdächtigt, Ausreden wie "das wusste ich nicht" werden nicht zählen. Du musst damit rechnen, das jeder Spaziergänger die Polizei ruft.

Zumal diese Spitzen nicht dazu gedacht sind, Schüsse auf Holz lange zu überstehen. Und Zielscheiben werden schneller zerschnitten als man sie nachkaufen kann.

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Hallo BlutTinte,

ich hatte gerade eben eine ganz ähnliche Antwort gegeben, darum kann ich diese zum Teil für dich übernehmen:

" tatsächlich ist das Schießen auf irgendwelchen Flächen nur mit Genehmigung des Eigentümers erlaubt. Die wird man aber sicher nicht immer bekommen. Auch wenn der Schütze selbst immer voll für jeden einzelnen Schuss verantwortlich ist, kaum jemand wird da seine Zustimmung geben. Dabei dürfte die Bezahlung selbst mit Sicherheit gar keine Rolle spielen.

Selbst in eigenen Gärten ist das Schießen wegen der Sicherheitsauflagen fast immer nicht möglich. Der Pfeil darf das Grundstück, selbst bei einem Fehlschuss, also einen Abpraller oder Streifschuss, nicht verlassen können. Bei Streifschüssen können Pfeile unkontrolliert schräg zur Seite weggehen, mit hoher Geschwindigkeit noch viele Meter fliegen. Da kann einem klar werden, wie groß ein Grundstück sein müsste."

War etwas ausführlicher, aber ich habe es mal so gelassen. Wenn Passanten die Polizei rufen, ist ein eingezogener Bogen das Mindeste, was dir passieren kann.

Warum suchst du dir keinen Verein? Im Alleingang kann man Pfeile fliegen lassen, aber lernen wird man es so nicht können. Du könntest einige Probetrainings vereinbaren, die kosten nichts und du kannst dir die Leute erst mal in Ruhe ansehen. Gerade in Berlin wirst du fündig werden.

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Hallo dogilove,

tatsächlich ist das Schießen auf irgendwelchen Flächen nur mit Genehmigung des Eigentümers erlaubt. Die wird man aber sicher nicht immer bekommen. Auch wenn der Schütze selbst immer voll für jeden einzelnen Schuss verantwortlich ist, kaum jemand wird da seine Zustimmung geben. Dabei dürfte die Bezahlung selbst mit Sicherheit gar keine Rolle spielen.

Selbst in eigenen Gärten ist das Schießen wegen der Sicherheitsauflagen fast immer nicht möglich. Der Pfeil darf das Grundstück, selbst bei einem Fehlschuss, also einen Abpraller oder Streifschuss, nicht verlassen können. Bei Streifschüssen können Pfeile unkontrolliert schräg zur Seite weggehen, mit hoher Geschwindigkeit noch viele Meter fliegen. Da kann einem klar werden, wie groß ein Grundstück sein müsste.

Sehr oft wird einfach durch Wälder gegangen und geschossen. Auch dass ist nicht erlaubt, außer auf speziell angelegten und geprüften Parcours. Ich weiß, viele machen das. Aber dadurch wird es eben nicht legal, auch wenn dafür selbstverständlich immer die "besten Rechtfertigungen und Argumente" gefunden werden.

Suche im Netz nach Vereinen, zumindest im ländlichen Bereich haben viele einen Parcours, der gegen Entgeld auch von vereinsfremden benutzt werden kann. Natürlich gibt es auch kommerzielle Anbieter. Vielleicht ist es aber auch ein Fehler, einen Verein in diesem Fall ganz auszuschließen. Gerade das Bogenschießen ist sehr komplex, jedenfalls wenn man es richtig machen will. Im Alleingang kann man Pfeile fliegen lassen, aber lernen wird man es so nicht können. Ansonsten kann ich keine Nachteile gegen einen Verein finden, nicht mal finanzielle. Der Parcours steht einem dann ja immer zur Verfügung, ohne weitere Kosten. Und Geselligkeit und professionelle Hilfe von erfahrenen Mitschützen haben ja nun auch noch niemanden wirklich geschadet :-)

Du könntest einige Probetrainings vereinbaren, die kosten nichts, die Ausrüstung wird dir gestellt. Sieh dir die Leute erstmal in Ruhe an, probiere aus, ob das Bogenschießen dir auch nach 3 oder 4 Trainings noch Spaß macht. Wenn mir Neulinge wegbleiben, dann meist nach 3-4 Schnuppertrainings. Dann wird oft gemerkt, dass Bogenschießen etwas mit regelmäßigem Training zu tun hat und nicht wie in "Tribute von Panem" funktioniert :-) Du hättest dann immerhin noch kein Geld verbrannt.

LG Bogenfreund

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Hallo VanessaWild7,

ist denn google kaputt? :-) Ich habe diese gefunden:

http://www.saurier-park.de/bogenparcours.html

oder hier eine Sammelseite: https://www.outdoorsport.de/bogensport_1/

Du kannst auch hier suchen: Bogenschießen.de Das sind zwar erstmal Vereine, aber im ländlichen Bereich haben die auch oft einen Parcours, der gegen Entgelt vielleicht benutzt werden kann. Ob diese "schön" sind, kann ich natürlich nicht beurteilen. Zumindest kennen sie sich in ihrem Umfeld aus und können sicher helfen.

LG Bogenfreund

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Hallo Nachtsee,

was heißt denn bei dir "lange"? Aber es stimmt schon, ein Compound ist da nicht empfindlich. Zu beachten ist höchstens, dass du deinen guten Ansatz vom ersten Mal wiederholst und dir einen Verein suchst. Auf der Seite bogenschießen.de kannst du nach PLZ suchen, falls du umgezogen sein solltest. Oder natürlich auch in google.

Unbedingt zu empfehlen ist einer, in dem auch andere Compoundschützen sind. Einige Elemente sind zwar mit dem Schießen von Sportrecurve-Bögen vergleichbar, aber vieles ist auch ganz anders. Vor allem ist es ein sehr technischer Bogen. Um ihn verstehen zu lernen brauchst du einfach Hilfe von erfahrenen Schützen. Um allein zu beginnen, ist dies der denkbar ungünstigste Bogen. Viel Spaß beim Einstieg.

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Hallo JackZeRipper,

es kommt tatsächlich darauf an, was du mit der "Öffentlichkeit" meinst.

Bogenschießen auf einer Wiese im Park mit anderen Menschen (auch wenn es weitläufig ist), dass kommt natürlich nicht in Frage. Auf einem privaten Grundstück mit Erlaubnis des Besitzers ist das allerdings mitunter möglich. Es kommt darauf an, dass der Pfeil selbst bei einem Fehlschuss das Grundstück nicht verlassen kann.

Also dürfen auch Abpraller oder schräg weggehende Streifschüsse nicht über die Grundstücksgrenze hinaus fliegen können. Auch wenn Bögen nicht vom Waffengesetz erfasst werden: Bogenschießen ist ein Schießsport und unterliegt damit besonderen Sicherheitsbestimmungen. Auch ein Schießen im Wald ist nicht erlaubt, auch wenn das viele machen. Aber auch wenn es viele machen wird es eben nicht legal. Eine Ausnahme sind geprüfte und von der Gemeinde abgenommene Parcours.

Sinnvoll ist es tatsächlich, sich einen Verein zu suchen. Es gibt sicher auch kommerzielle Anbieter, aber als Trainer kann ich natürlich nur einen Verein empfehlen. So ganz nebenbei lernt man dort das Bogenschießen, dass ist ja auch nicht schlecht. Bogenschießen und "Pfeile fliegen lassen" sind ganz unterschiedliche Dinge. Du willst "nicht nach Olympia?" Prima, darüber reden wir hier auch nicht, es geht auch in den Vereinen erst mal nur um das freizeitliche Schießen. Bis jetzt war noch jeder meiner Neulinge überrascht, wie komplex das Bogenschießen schon ab der ersten Stunde ist.

Und eines kannst du mir wirklich glauben. Wenn beim Schießen im Alleingang ein Stillstand eintritt, mehr Probleme entstehen als du Lösungen findest, dann ist das fast immer der Anfang vom Ende des Bogenschießens.

Suchen kannst du bei bogenschießen.de oder natürlich in Google. Noch Fragen? Einfach noch mal melden.

Gruß Bogenfreund

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