Hallo AnswerGirl02,

hier wurde einiges geschrieben, halte dich am besten an die Antworten von Roermike, Eraser13 und GunnarPetite. Diese Antworten beschreiben die Sicherheitsauflagen sehr gut.

Keinesfalls kann "überall" geschossen werden, nur weil der Bogen nicht unter das Waffengesetz fällt. Bogenschießen ist Schießsport und es gelten daher automatisch besondere Vorschriften.

Nach meinen persönlichen Erfahrungen sollte nicht geschossen werden, wenn es hinter deinem Ziel noch einen weiteren Garten, einen Fuß- oder Feldweg oder eine Straße etc. gibt. Bis zu einer Entfernung von ca. 20m sollten die schon erwähnten 15m (mindestens) Abstand zum seitlichen Nachbarn vorhanden sein. Gefährlicher als Abpraller sind die Streifschüsse an einer Zielscheibe. Dann können Pfeile mit fast ungebremster Geschwindigkeit seitlich weggehen. Auch in Winkeln, die man vorher nicht für möglich gehalten hat.

Hinter einer Zielscheibe sollten bei ca. 20m Entfernung und einer Bogenstärke von bis zu. 24 lbs wenigstens 40m freie Fläche sein. Ein versehentlich zu hoch gezielter Pfeil fliegt dann unglaublich weit. In weniger als 2 Sekunden ist so ein "Sicherheitsabstand" Geschichte. Natürlich sollte es einen Pfeilfang hinter deinem Ziel geben. Zu empfehlen ist da ein hochwertiges Sicherheitsnetz aus dem Fachgeschäft, diese können im Internet leicht gefunden werden.

Gerade bei Anfängern ist es keine Frage ob das passieren kann, sondern nur wann. Aber wie auch immer die Örtlichkeiten bei dir sind: wenn dein "Sicherheitsdenken" genauso stark ist wie dein Wunsch Bogen zu schießen, dann wirst du mit den guten Antworten hier schon den richtigen Weg finden. Vielleicht hast du ja auch einen Bogenverein in erreichbarer Nähe. So ganz nebenbei lernt man da das Schießen, und das ist ja auch ganz nett.

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Hallo Clara2050,

wurde deine Frage beantwortet?

Sorry, aber eine Reaktion deinerseits würde einen guten Eindruck machen, bzw. sie gehört doch irgendwie dazu, oder?

Zumal der Teil nach der ausreichenden oder nötigen Bogenleistung noch nicht beantwortet werden konnte, weil Infos zum deinen ausgesuchten Bogen fehlen.

LG Bogenfreund

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Hallo Clara2050,

weshalb sollte dir jemand grundsätzlich von einem Reiterbogen abraten? Leider hast du keinen Link oder ein Foto beigefügt. Wie soll jemand einschätzen, ob eine Leistung eines Bogens reichen könnte, wenn es keinen Hinweis auf diesen gibt? Du solltest dir zum "normalen" Schießen nur keinen Larpbogen aussuchen. Die sind aus Sicherheitsgründen in der Leistung eingeschränkt und, wie ich mal vermute, auch nicht sonderlich präzise schießend gefertigt. Im Larp ist das ja nicht besonders wichtig.

Grundsätzlich ist jeder Bogen für einen Parcours geeignet, wenn auch Compoundbögen manchmal ausgeschlossen sind. Aber gib erst mal ein paar Infos zu deinem Bogen, dann könnte ich vielleicht mehr sagen. Vermutlich hast du keine Möglichkeit, den Bogen probe zu schießen?

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Hallo CompoundHunter,

man kann sich viel im Netz kaufen, was man aber nicht benutzen darf. Was willst du mit Pfeilspitzen, die zum reinen Töten gedacht sind? Irgendwo im Wald rumballern? Wenn du das vor hast, überleg dir am besten was anderes. Förster und auch die Polizei verstehen da absolut keinen Spass mehr. Du wirst damit ganz automatisch der Wilderei verdächtigt, Ausreden wie "das wusste ich nicht" werden nicht zählen. Du musst damit rechnen, das jeder Spaziergänger die Polizei ruft.

Zumal diese Spitzen nicht dazu gedacht sind, Schüsse auf Holz lange zu überstehen. Und Zielscheiben werden schneller zerschnitten als man sie nachkaufen kann.

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Hallo BlutTinte,

ich hatte gerade eben eine ganz ähnliche Antwort gegeben, darum kann ich diese zum Teil für dich übernehmen:

" tatsächlich ist das Schießen auf irgendwelchen Flächen nur mit Genehmigung des Eigentümers erlaubt. Die wird man aber sicher nicht immer bekommen. Auch wenn der Schütze selbst immer voll für jeden einzelnen Schuss verantwortlich ist, kaum jemand wird da seine Zustimmung geben. Dabei dürfte die Bezahlung selbst mit Sicherheit gar keine Rolle spielen.

Selbst in eigenen Gärten ist das Schießen wegen der Sicherheitsauflagen fast immer nicht möglich. Der Pfeil darf das Grundstück, selbst bei einem Fehlschuss, also einen Abpraller oder Streifschuss, nicht verlassen können. Bei Streifschüssen können Pfeile unkontrolliert schräg zur Seite weggehen, mit hoher Geschwindigkeit noch viele Meter fliegen. Da kann einem klar werden, wie groß ein Grundstück sein müsste."

War etwas ausführlicher, aber ich habe es mal so gelassen. Wenn Passanten die Polizei rufen, ist ein eingezogener Bogen das Mindeste, was dir passieren kann.

Warum suchst du dir keinen Verein? Im Alleingang kann man Pfeile fliegen lassen, aber lernen wird man es so nicht können. Du könntest einige Probetrainings vereinbaren, die kosten nichts und du kannst dir die Leute erst mal in Ruhe ansehen. Gerade in Berlin wirst du fündig werden.

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Hallo dogilove,

tatsächlich ist das Schießen auf irgendwelchen Flächen nur mit Genehmigung des Eigentümers erlaubt. Die wird man aber sicher nicht immer bekommen. Auch wenn der Schütze selbst immer voll für jeden einzelnen Schuss verantwortlich ist, kaum jemand wird da seine Zustimmung geben. Dabei dürfte die Bezahlung selbst mit Sicherheit gar keine Rolle spielen.

Selbst in eigenen Gärten ist das Schießen wegen der Sicherheitsauflagen fast immer nicht möglich. Der Pfeil darf das Grundstück, selbst bei einem Fehlschuss, also einen Abpraller oder Streifschuss, nicht verlassen können. Bei Streifschüssen können Pfeile unkontrolliert schräg zur Seite weggehen, mit hoher Geschwindigkeit noch viele Meter fliegen. Da kann einem klar werden, wie groß ein Grundstück sein müsste.

Sehr oft wird einfach durch Wälder gegangen und geschossen. Auch dass ist nicht erlaubt, außer auf speziell angelegten und geprüften Parcours. Ich weiß, viele machen das. Aber dadurch wird es eben nicht legal, auch wenn dafür selbstverständlich immer die "besten Rechtfertigungen und Argumente" gefunden werden.

Suche im Netz nach Vereinen, zumindest im ländlichen Bereich haben viele einen Parcours, der gegen Entgeld auch von vereinsfremden benutzt werden kann. Natürlich gibt es auch kommerzielle Anbieter. Vielleicht ist es aber auch ein Fehler, einen Verein in diesem Fall ganz auszuschließen. Gerade das Bogenschießen ist sehr komplex, jedenfalls wenn man es richtig machen will. Im Alleingang kann man Pfeile fliegen lassen, aber lernen wird man es so nicht können. Ansonsten kann ich keine Nachteile gegen einen Verein finden, nicht mal finanzielle. Der Parcours steht einem dann ja immer zur Verfügung, ohne weitere Kosten. Und Geselligkeit und professionelle Hilfe von erfahrenen Mitschützen haben ja nun auch noch niemanden wirklich geschadet :-)

Du könntest einige Probetrainings vereinbaren, die kosten nichts, die Ausrüstung wird dir gestellt. Sieh dir die Leute erstmal in Ruhe an, probiere aus, ob das Bogenschießen dir auch nach 3 oder 4 Trainings noch Spaß macht. Wenn mir Neulinge wegbleiben, dann meist nach 3-4 Schnuppertrainings. Dann wird oft gemerkt, dass Bogenschießen etwas mit regelmäßigem Training zu tun hat und nicht wie in "Tribute von Panem" funktioniert :-) Du hättest dann immerhin noch kein Geld verbrannt.

LG Bogenfreund

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Hallo VanessaWild7,

ist denn google kaputt? :-) Ich habe diese gefunden:

http://www.saurier-park.de/bogenparcours.html

oder hier eine Sammelseite: https://www.outdoorsport.de/bogensport_1/

Du kannst auch hier suchen: Bogenschießen.de Das sind zwar erstmal Vereine, aber im ländlichen Bereich haben die auch oft einen Parcours, der gegen Entgelt vielleicht benutzt werden kann. Ob diese "schön" sind, kann ich natürlich nicht beurteilen. Zumindest kennen sie sich in ihrem Umfeld aus und können sicher helfen.

LG Bogenfreund

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Hallo Nachtsee,

was heißt denn bei dir "lange"? Aber es stimmt schon, ein Compound ist da nicht empfindlich. Zu beachten ist höchstens, dass du deinen guten Ansatz vom ersten Mal wiederholst und dir einen Verein suchst. Auf der Seite bogenschießen.de kannst du nach PLZ suchen, falls du umgezogen sein solltest. Oder natürlich auch in google.

Unbedingt zu empfehlen ist einer, in dem auch andere Compoundschützen sind. Einige Elemente sind zwar mit dem Schießen von Sportrecurve-Bögen vergleichbar, aber vieles ist auch ganz anders. Vor allem ist es ein sehr technischer Bogen. Um ihn verstehen zu lernen brauchst du einfach Hilfe von erfahrenen Schützen. Um allein zu beginnen, ist dies der denkbar ungünstigste Bogen. Viel Spaß beim Einstieg.

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Hallo JackZeRipper,

es kommt tatsächlich darauf an, was du mit der "Öffentlichkeit" meinst.

Bogenschießen auf einer Wiese im Park mit anderen Menschen (auch wenn es weitläufig ist), dass kommt natürlich nicht in Frage. Auf einem privaten Grundstück mit Erlaubnis des Besitzers ist das allerdings mitunter möglich. Es kommt darauf an, dass der Pfeil selbst bei einem Fehlschuss das Grundstück nicht verlassen kann.

Also dürfen auch Abpraller oder schräg weggehende Streifschüsse nicht über die Grundstücksgrenze hinaus fliegen können. Auch wenn Bögen nicht vom Waffengesetz erfasst werden: Bogenschießen ist ein Schießsport und unterliegt damit besonderen Sicherheitsbestimmungen. Auch ein Schießen im Wald ist nicht erlaubt, auch wenn das viele machen. Aber auch wenn es viele machen wird es eben nicht legal. Eine Ausnahme sind geprüfte und von der Gemeinde abgenommene Parcours.

Sinnvoll ist es tatsächlich, sich einen Verein zu suchen. Es gibt sicher auch kommerzielle Anbieter, aber als Trainer kann ich natürlich nur einen Verein empfehlen. So ganz nebenbei lernt man dort das Bogenschießen, dass ist ja auch nicht schlecht. Bogenschießen und "Pfeile fliegen lassen" sind ganz unterschiedliche Dinge. Du willst "nicht nach Olympia?" Prima, darüber reden wir hier auch nicht, es geht auch in den Vereinen erst mal nur um das freizeitliche Schießen. Bis jetzt war noch jeder meiner Neulinge überrascht, wie komplex das Bogenschießen schon ab der ersten Stunde ist.

Und eines kannst du mir wirklich glauben. Wenn beim Schießen im Alleingang ein Stillstand eintritt, mehr Probleme entstehen als du Lösungen findest, dann ist das fast immer der Anfang vom Ende des Bogenschießens.

Suchen kannst du bei bogenschießen.de oder natürlich in Google. Noch Fragen? Einfach noch mal melden.

Gruß Bogenfreund

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Hallo DieEmila,

das bei einer normalen Benutzung Spuren am Bogen entstehen können ist normal und das Risiko des Händlers. Es ist nur entscheidend, was es für "Benutzspuren" das sind. Normalerweise passiert damit eigentlich nicht viel. Für mutwillige Beschädigungen oder auch gedankenlose wie Leerschüsse (ohne Pfeil) oder das fallen lassen des Bogens (mit einem abgebrochenen Visier) wirst du natürlich geradestehen müssen.

Unter diesem Link habe ich Mietbögen gefunden und weiter unten den Hinweis, dass Ausrüstungsgegenstände nicht gemietet sondern gekauft werden müssen. Bitte prüfe deinen Vertrag. https://www.bogensportwelt.de/MIETARTIKEL-SET-RAGIM-Wildcat-68-Zoll-Take-Down-Recurvebogen . Das ist natürlich immer Händlerabhängig, aber ich habe noch nie gehört, dass die restliche Ausrüstung gemietet wird. Vor allem, weil Pfeile absolute Verschleißartikel sind, bei Armschutz und Fingertab bzw. Schießhandschuh gibt es rein hygienische Gründe, weshalb da eigentlich nichts geliehen wird. Das Mietprogramm bezieht sich immer nur auf den reinen Bogen mit Sehne und, bei Sportrecurves, mit einem einfachen Visier.

Bei uns im Verein haben wir die Erfahrung gemacht, dass auch Visiere getauscht werden, wenn sie nicht mehr brauchbar sind, z.B. ständig verrutschen. Es kommt halt immer darauf an, dass nichts mutwillig oder fahrlässig zerstört wurde.

Wie auch immer, sieh in deinen Vertrag und spreche mit dem Händler. Es ist unsinnig, sich vorher andere Gedanken zu machen.

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Hallo Andi84084939,

ob dieser Bogen was taugt ist natürlich schwierig zu sagen. Ich hätte aber ein paar grundsätzliche Überlegungen für dich, bevor du kaufst.

Mit was für einen Bogen hattest du denn bisher geschossen? Ein Compound ist ein sehr technischer Bogen, der Umstieg von z.B. einem traditionellen Bogen wird schwer fallen. Gut, wer den Bogen einfach nur nimmt und drauflos ballert wird kaum verstehen was ich meine. Ich stehe aber auf dem (vielleicht veralteten Standpunkt?), dass der Schütze seinen Bogen verstehen sollte. Und da geht es dann auch gleich los.

Das Einstellen eines Compounds auf den Schützen dauert selbst bei einem Fachhändler kaum unter einer Stunde, inkl. der immer wieder nötigen Probeschüsse.

Das für den Schützen angenehme Zuggewicht finden mag ja noch gehen, die passende Auszugslänge einstellen (ja, die passende, nicht irgendeine!) wird einen Anfänger überfordern. Da der Bogen ein Dual-Cam-System hat, steht die Synchronisierung der Cams an, dann das Timing derselben. Und da ein Loop verbaut ist, du brauchst ein Release. Davon gibt es 2 Basisvarianten und jeweils mehrere Versionen. Brauchbare Releases kosten wenigstens 50€ aufwärts.

Und dann immer die toll zu lesenden Einstellmöglichkeiten. . . Aber es ist nie jede Armlänge mit jedem Zuggewicht kombinierbar. Wird oft "vergessen" zu erwähnen. Auch das LetOff im Endauszug ist nicht immer 80%, sondern abhängig von der Auszugslänge.

Bei langen Armen wird man immer im oberen Zuggewichtsbereich landen. Und 55-70 lbs am Anfang ziehen, dass ist wirklich kein Spass für einen Ungeübten... Die Zuggewichtsreduktion wirkt erst ab ca. 50-60 % des Auszugs.

Bitte verstehe mich richtig, ein Compound ist ein toller Bogen. Aber ohne einen erfahrenen Mitschützen (Compound) kannst du das Potential dieser Bogenart nicht ausschöpfen. Ansonsten solltest du noch vorher klären, ob bei diesem "China-Internetbogen" auch Erstzteile, vor allem die Kabel und die Sehne, zu bekommen sind und was diese kosten. Auch der Wechsel und die erneuten Grundeinstellungen werden von einem Fachmann gemacht werden müssen, was später wieder mit Kosten verbunden sein wird. Bitte das nur bedenken und dann über den Kauf entscheiden.

Ich selbst schieße zwar einen olympischen Recurve, bei uns im Verein gibt es aber mehrere Compoundschützen mit jahrelanger Erfahrung, so bekomme ich einiges mit.

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Hallo Sigpi,

du hast nicht geschrieben wie du die Sehne ziehst und löst. Ich vermute aber, dass du das mit der Hand machst und nicht mit einem Release. Wenn kein Peep vorhanden ist, gibt es vermutlich auch kein Loop für das Release.

Im Falle des normalen Handauszugs muss das Zielen jetzt genauso vonstatten gehen wie mit einem Visier-Recurve. also mit einem mediterranen Anker. D.h. die Zughand unter den Kiefer dicht an den Hals, die Sehne vor das Kinn und die Nasenspitze. Wähle einen Fingertab und keinen Handschuh, damit du wenigstens das volle Griff-/ Kontaktgefühl beim Ankern bekommst.

Natürlich kann man einen Compound auch so schießen, ohne Peep und mit der Hand, klar geht das. Aber ganz ehrlich, Sinn macht das nun wirklich nicht. Man baut auch keinen Kleinwagenmotor in einen Porsche. Obwohl dein Compound sicher kein Porsche ist, ohne Peepsight, eher das genaue Gegenteil. Aber gut, jeder wie er mag . . .

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Hallo ImmelmitP,

vor ein paar Tagen hatte ich dir einen empfehlenswerten Weg geschrieben, wie man gut anfangen kann. Leider hast du dir ja doch sofort einen Bogen gekauft, und natürlich auch viel zu stark. Bei einem Mietbogen hättest du die Wurfarme kostenfrei tauschen können, aber das weißt du ja eigentlich schon.

Der Sehnenschlag am Handgelenk kommt von einer zu niedrigen Standhöhe. Das ist der Abstand der Sehne vom tiefsten Punkt des Griffstücks bis zur Sehne. Vereinzelt kann auch ein extrem leichter Pfeil die Ursache sein. Das Mindestpfeilgewicht gibt der Hersteller vor und sollte nicht unterschritten sein. Der Schuss ist für den Bogen dann fast wie ein Leerschuss, die Sehne wird nicht oder nur kaum gebremst. Aber meist ist es die Standhöhe. Leider hast du nicht geschrieben, welchen Bogen du dir gekauft hast, je nach Bauart sind die Standhöhen unterschiedlich. Wenn du mir das noch schreibst, kann ich dir die Standhöhe nennen.

Gravierender dürfte eher der Sehnenschlag im oberen Armbereich sein, hier fängt der Kontakt bereits an. Weiter oben verschleißt die Sehne oder besser die Mittenwicklung richtig. Das ist mit einer korrigierten Standhöhe aber nicht zu beseitigen. Da hilft nur Training, und zwar mit jemanden, der weiß was er tut.

Aber immerhin scheinst du den Verein noch nicht aufgegeben zu haben, das finde ich wiederum gut.

LG Bogenfreund

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Hallo ImmelmitP,

Anfänger sind sich verständlicherweise oft nicht ganz sicher, was aus dem anfänglichen Interesse wird. Aus diesem Grund solltest du dir tatsächlich keinen Bogen sofort kaufen.

Bögen um 100€ taugen nicht besonders viel, wer so etwas kauft, hat sowieso nicht große Auswahl. Wende dich wenigstens an einen Fachhändler, dann wird dir geholfen.

Ich möchte dir aber noch einen anderen Weg aufzeigen, das Bogenschießen kennen zu lernen. Als erstes könntest du dir einen Verein suchen, das geht mit bogenschießen.de oder natürlich in google. Vereinbare ein paar Probetrainings, die sollten erst mal nichts kosten. Sämtliche Ausrüstung wird dir gestellt. Wenn du nach 3-4 Mal eintreten willst, wird ein 3-teiliger Recurve-Bogen gemietet. So können die anfangs schwächeren Wurfarme nach Bedarf kostenfrei getauscht werden. Nach einigen Monaten wirst du viel besser Bescheid wissen, dann kannst du viel gezielter deinen Bogen aussuchen.

Ich hoffe, du winkst nicht gleich ab, weil ich einen Verein erwähnt habe. Pfeile fliegen lassen klappt erst mal auch allein, keine Frage. Aber lernen wirst du das Bogenschießen allein nicht. Anfangserfolge werden weniger werden, Fragen und Probleme dagegen zunehmen. Es braucht einen Trainer oder erfahrene Mitschützen, um Probleme zu lösen Wenn eine positive Entwicklung ausbleibt, wird die Motivation weniger. Und nein, das hat mit "ich will ja nicht zu Olympia" nichts zu tun.

Außerdem bekommst du ein zugelassenes Gelände und im Winter bei den meisten Vereinen eine Halle, was ja auch nicht schlecht ist.

Noch Fragen? Bitte gerne melden.

LG Bogenfreund

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Hallo Watayawi,

ich habe diese hier gefunden:

http://www.bsc-frankfurt.de/

http://www.bogenschuetzen-frankfurt.de/impressum/

Mit bogenschießen.de kannst du mit deiner PLZ suchen.

Diese Vereine sind breit aufgestellt, es gibt keine Einschränkungen hinsichtlich der Bogenart, so wie es viele traditionelle Vereine leider machen. So kannst du in Ruhe probieren, der Bogensport ist vielfältig.

In der Umgebung gibt es auch noch kommerzielle Veranstalter. Hier must du selbst suchen, da ich deinen Wohnort nicht kenne und die Entfernung immer eine Rolle spielt.

Grundsätzlich kann ich nur einen Verein empfehlen. Dort gibt es Gleichgesinnte, viel Wissen, vor allem aber einen Trainer und eine Bogenanlage zum Schießen. Auch preislich wird sich ein Verein rechnen. Und einen "Zwang" zum Training habe ich nun wirklich noch nie erlebt, jeder entscheidet selbst, wann und wieviel er trainiert. Und ich kenne ein paar Vereine und deren Trainer.

Aber wenn das Bogenschießen auf Dauer Spaß machen soll, gehört ein stetiger Lernfortschritt dazu. Und mit "ich will ja nicht zu Olympia" hat das sicher nichts zu tun. Allzuschnell wird das Interesse verloren, wenn man nach Monaten merkt, dass die Probleme und Fragen die Erfolgserlebnisse übersteigen.

Ich wünsche dir Glück bei der Suche. LG Bogenfreund

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Hallo Googy,

diese Angaben geben Auskunft zum Zuggewicht. Oben beträgt dieses 32lbs bei einer Bogenlänge von 68 Zoll. Bei einer Länge von 66 Zoll sind es 34lbs.

Abhängig ist die Bogenlänge von der Größe des Mittelteils. Bei einem kürzeren Mittelteil werden die gleichen Wurfarme stärker gebogen, daher der höhere Wert.

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Hallo LuckyKitten,

mit einem Bogen unter Wasser zu schießen wird nicht gut funktionieren. Ich bin ganz sicher, dass mit dem Bogen über Wasser geschossen wird. Natürlich kann ein Bogen mit Pfeil unter Wasser gespannt werden. Und natürlich wird er beim Schuss den Pfeil beschleunigen. Durch den ernormen Wasserwiderstand werden Wurfarme und Sehne aber stark gebremst, es wird keine nennenswerte Pfeilbeschleunigung dabei herauskommen. Das kann jeder leicht selbst probieren. Den eigenen ausgestreckten Arm unter Wasser so schnell es geht waagerecht durch das Wasser drücken. Man wird merken, dass es ab einer gewissen Geschwindigkeit einfach nicht mehr schneller geht, trotz gesteigerter Kraft. Das Wasser "verhärtet" sich sozusagen.

Der hier schon genannte Vergleich mit der Harpune ist nicht realistisch. Der Antrieb für den Harpunenpfeil arbeitet ganz anders als ein "sperriger" Bogen.

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Hallo Peacebringer,

ich nehme mal an, dass du Metallmittelteile meinst? Günstige Mittelteile bis ca. 150,-€ sind meist aus Gussmetallen, die Farbe ist meist lackiert. Darüber sind sie oft aus einem Stück CNC-gefräst. Auch die Lackierung ist dann oft pulverbeschichtet, was haltbarer ist. Das"gut in der Hand liegen" ist meist kein akutes Thema. Durch die richtige Positionierung der Griffschale in der Bogenhand sollte der Griff für die meisten Schütze absolut passen.

Ab ca 100,- ist recht oft bereits eine seitliche Wurfarmverstellung dabei. Ohne diese ist eine Vermessung des Bogens nicht vollständig möglich. Gut, wenn man von dem Vermessen im allgemeinen wenig Ahnung hat, ist das natürlich zu vernachlässigen.

Metallmittelteile haben grundsätzlich eine deutlich höhere Festigkeit als welche aus Holz, das ist klar. Die Energie der Wurfarme wird daher direkter an die Sehne und damit auf den Pfeil übertragen. Hochwertigere Metallmittelteile steigern das noch mal etwas. Grundsätzlich werden aber die allermeisten Schützen mit Mittelteilen der Preisklasse von 250-300€ mehr als gut bedient sein. Die Qualität reicht für Jahre.

Wenn jemand mehr Geld investieren möchte, lohnt es sich dann eher, 300€ oder auch mehr in Wurfarme zu investieren. Hier werden die Vorteile noch deutlicher zu spüren sein.

Eines möchte ich aber noch erwähnen. Wer meint, zu Hause im "Selbststudium" mit Hilfe von YouTube das Bogenschießen lernen zu können, braucht kein teures Material. 150-200€ für einen kompletten Bogen reicht dafür allemal, dieser wird für (sehr) lange Zeit mehr können als der Schütze... :-)

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