Lohnt es sich noch eine Kamera zu kaufen oder machet mein IPhone 12pro auch gute Fotos?

11 Antworten

Hallo,

Es kommt darauf an was du willst.

Smartphones sind in Landschaftsaufnahmen und "Normalbrennweite" schon recht gut. Sobald du aber zoomen willst, ab zur Digitalkamera. Auch bei Nachtfotografie und schlechtem Licht kannst du ein Smartphone vergessen. Auch Portraits sind schlecht zu machen, da die meisten Smartphonelinsen Weitwinkellinsen sind und kein Bokeh erzeugen können.

An und für sich, würde ich dir schon zu einer Digitalkamera raten. Aber das ist meine persönliche Meinung und meine Abneigung gegen Smartphonekameras :D

Es muss ja nicht mal eine Systemkamera sein, also eine, wo du das Objektiv wechseln kannst. Auch Kompaktkameras sind recht gut, sie richten sich an Hobbyfotografen, die gute Fotos und Kompaktheit vereinen wollen. Sie sind schon deutlich besser als Handys und Systemkameras sind dann was für Profis und jene die das Hobby der Fotografie lieben.

Smartphones haben nicht die Möglichkeit mit reiner Bildqualität zu arbeiten, sie nutzen auch sehr viel Software und KI, die die Bilder nachschärft, eine kleine Blende simuliert, etc, etc. Des weiteren habe sie sehr kleine Sensoren, das kann man viel weniger rausholen, als wenn der Sensor größer ist.

Bei Kompaktkameras bist du Preislich bei ca 200-400€, bei Systemkameras startest du bei 500€ für ein gutes Bundle.

Probier dich mal durch, vielleicht kommst du mit dem Smartphone ganz gut zurecht, vielleicht auch weniger.

Hier und hier ein gutes Video dazu.

Grüße,

Felix

Woher ich das weiß:Hobby – Seit Jahren leidenschaftlicher Foto- und Videograf

Ich nehme an, Autos in naher Entfernung (nicht Rennautos etc.). Da reicht das Handy völlig aus, wenn du mal etwas in weiter Entfernung fotografieren willst kannst du z. B. über eine Kompakt- (z. B. Sony RX100) oder Bridgekamera (RX10) nachdenken.

Woher ich das weiß:Hobby – Ich fotografiere und filme gerne.
Foto Thema ist bei mir Autos und Menschen z.b mit der Familie (Familienfotos)

Solange es dabei bleibt und du auch keine Intentionen hast, damit Poster in Fußballfeldformat zu erstellen ;-) , solange rate ich dir davon ab. Unabhängig davon solltest du dich dennoch mit der manuellen oder halbautomatischen Einstellung deines Phones beschäftigen und die Komfortzone der Vollautomatik verlassen, ebenso mit dem Thema Bildkomposition. Es gibt für schmales Geld auch Apps, die das können, so es deines nicht kann.

Aus https://www.pixolum.com/blog/fotografie/bildkomposition

Bildkomposition bedeutet, ein Bild so harmonisch und ansprechend zu gestalten wie nur möglich. Dafür werden verschiedene Techniken eingesetzt, die eigentlich schon als fotografische Regeln gelten. Letztendlich ist aber keine Regel in der Fotografie unumstößlich. Wer mag schließlich Regeln, einmal abgesehen von deinem Schuldirektor von damals oder den Chefs der Personalabteilung? Es gibt allerdings einige Richtlinien, die du nutzen kannst, um die Gestaltung deiner Fotos massiv zu verbessern.

Da kannst du noch echt viel heraus holen und würdest mit einer Kamera keineswegs besser bedient sein.

Wenn du dann evtl. Lust auf andere Motive und Bereiche der Fotografie bekommen hast, bei denen Bewegung eine Rolle spielt oder Entfernung (MTB Fahrer in Action, Vögel im Flug etc..., Hunde in Action), dann wäre eine Kamera mit einem richigen Sucher, einem passenden Objektiv und einem akzeptablen Autofokus eindeutig die bessere Wahl. Das sind die Gebiete der Fotografie, bei denen ein Phone nicht mithalten kann.

Für Fotos von Familienfeiern, einige Urlaubserinnerungen und "Guck Mal hier, mein Auto" reicht das Smartphone vollkommen.

Wenn du kreativ mit den Möglichkeiten von Licht, Umfeld, Beleuchtung und den Möglichkeiten von dedizierten Kameras arbeiten möchtest, also dich intensiv mit ISO, Blende und Verschlusszeit auseinandersetzen möchtest, dann ist das Smartphone nur zweitklassig.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Seit 1980 mit Spiegelreflex unterwegs, seit 2001 DSLR

Solange du mit der Entfernung und Belichtung im gewöhnlichen Bereich bleibst, reicht das Smartphone wohl.

Ich finde gerade Nahaufnahmen von Blüten und Insekten und Fernaufnahmen von Tieren interessant, und da würde mir das nicht reichen. Eine Smartphonekamera muss immer Kompromisse eingehen mit der Größe des Objektivs und des Sensors.

Meine Kameras sind digitale Kompaktkameras, die man auch im Urlaub immer dabei haben kann. Eine Ricoh CX5 und seit kurzem eine Panasonic TZ-61. Die Panasonic habe ich wegen GPS und etwas größerem Zoom besorgt, ansonsten macht die Ricoh eigentlich schönere Bilder.

Eine Ricoh CX5 und seit kurzem eine Panasonic TZ-61. Die Panasonic habe ich wegen GPS und etwas größerem Zoom besorgt, ansonsten macht die Ricoh eigentlich schönere Bilder.

Ich hatte eine Ricoh CX1 genutzt bis ich sie mit einer Fuji F660EXR ersetzt habe, u.A. weil mir die Ricoh zuviel gerauscht hat und der HDR-Modus nicht so gut funktioniert hat.

Was ist Deine Erfahrung mit der CX5 bzgl. Rauschen und HDR-Modus?

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@fb1701

Ich bin leider kein Experte für Rauschen und HDR. Bei normaler Belichtung ist mir noch kein Rauschen aufgefallen. Bei sehr schlechtem Licht ist die Qualität natürlich nicht so gut, aber man kann auch ohne Blitz noch erkennbare Fotos machen, wenn das Auge nichts mehr sieht. Excellent sind auch die Makroaufnahmen, die manchmal fast ein Mikroskop ersetzen.

Hier ein Link zu einem Testbericht:
https://www.digitalkamera.de/Testbericht/Testbericht_Ricoh_CX5/7097.aspx

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