Zylinder bei Autos Erklärung?

6 Antworten

Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.

Der Takt gibt an, nach welchem Prinzip jeder einzelne Zylinder arbeitet.

Dieses Prinzip kann dann auf beliebig viele Zylinder angewendet werden.

So gibt es 4-Taktmotoren mit 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 10, 12 oder 16 Zylindern.

Diese Zylinder können nun auch noch verschieden angeordnet sein, z.B. in Reihe, in V-Form, gegenüberliegend (Boxermotor) oder kreisförmig (Sternmotor).

Also des eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Jeder aktuelle Motor arbeitet nach dem 4-Taktprinzip. Ansaugen-Verdichten-Arbeiten-Ausstoßen. je zwei Takte dreht die sich Kurbelwelle um 360 grad. Bei allen 4 Takten läuft die Kurbelwelle 720 grad von Anfang des Ersten bis zum Ende des letzten Takts. Grundlegend brauchst du nur zu wissen, was der Unterschied zwischen 4,6,8 und 12 Zylindern sind. Grob kannst du sagen, je mehr Zylinder destomehr Hubraum (Brennraum), mehr Leistung (unaufgeladen) und mehr Drehmoment, höherer Verbrauch im Teil und Vollastbereich, höhere Laufruhe, besserer Klang (Zündfolge, Hubraum, Motorenkonzept) und im groben langlebiger, teurer( sowohl in Herstellung, Wartung und Unterhalt) und natürlich gibt es auch Unterschiede zwischen V und Reihenmotoren mit der selben Zylinderzahl. Reihenmotoren sind laufruhiger haben den besseren Klang, bessere Wärmeabführung und sind günstiger als V Motoren. 

Die vier (oder auch zwei) Takte macht jeder Kolben. Theoretisch ist die Zylinderzahl also davon unabhängig. Praktisch haben sich allerdings bestimmte Zylinderanordnungen durchgesetzt, weil damit der Motor runter läuft. Ein Viertakter mit nur zwei Zylindern läuft z.B. recht unruhig, weil beide Zylinder gleichzeitig oben oder unten sind, wenn auch in unterschiedlichen Takten.

Was möchtest Du wissen?