Zerstörungswut labrador wie dagegen steuern?

13 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Was bringt dem Hund frei auf dem Hof herum laufen? Absolut nichts.

Wie viel seit ihr mit dem Hund unterwegs und wie beschäftigt ihr ihn seiner Natur und eigentlichen Aufgabe entsprechend? Am Fahrrad laufen ist zudem in dem Alter noch schädlich und lastet einen Labrador nicht aus. Das ist ein Jagd und Apportier Hund.

1. Das ist nicht mein Hund 

2 habe ich einen Hund und kenne sowas nicht in der Form 

3. Deswegen meine frage zu anderen alternativen die ich dem Besitzer sagen kann .  

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Zerstörungswut labrador wie dagegen steuern?

Der Hund fühlt sich nicht ausgelastet und versucht, auf diesem Weg seine Energie abzubauen.

Damit hast du auch gleich die Lösung: Dein Schwager sollte den Hund auslasten. Körperlich. Aber auch geistig. 

Er kann frei auf den Hof Rum laufen

Da gibt's Rum? Für den Hund? Nein, im Ernst: "Freies Rumlaufen auf dem Hof" ist für einen Hund sterbenslangweilig. Das Revier ist klein, es passiert praktisch gar nix Neues, ... 

... kurz gesagt: Es ist so, als würdest du jeden Tag die gleiche Zeitung immer und immer wieder lesen sollen. Spätestens ab dem dritten Tag würdest du vor lauter Langeweile anfangen, daraus Papierflieger zu falten...

Und dem Hund geht's nicht viel anders...

jedem abend läuft er mehrere Kilometer am Fahrrad 

Wie etliche hier schon gesagt haben: Der Hund ist noch nicht wirklich "reif" fürs Radfahren. Anders als die meisten anderen sehe ich es aber nicht so kategorisch: Wenn die Belastung (Strecke & Geschwindigkeit) sich in Grenzen hält, ist es eine mögliche Option. 

Abgesehen davon: Abends. Ja. Und den Rest des Tages? Soll der Hund die Zeit bis zum nächsten Abend im Koma verbringen; oder was ist der Sinn dieser Aussage?

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Was kann man noch machen ?

Auslastung. Sinnvolle Beschäftigung. Körperlich. Und geistig. 

Es ist schwierig, hier einen konkreten Zeitplan aufzustellen, aber ein paar fundamentale Dinge kann man erwähnen:

  • Spaziergänge. Morgens UND Abends. (Und idealerweise mittendrin auch noch mal.) Jeweils etwa 1 Stunde. Gern auch jeweils 2 - 3 Stunden, wann immer es sich eintakten lässt. (etwa am Wochenende) Das "Wandern" ist den Hunden genetisch eingebaut. Sie brauchen es. Es entspannt sie.
  • Arbeit fürs Futter. Wenn der Hund frei auf dem Hof laufen kann, dann ist es sicherlich interessant, das Futter nicht in einer Schüssel zu servieren, sondern es auf dem ganzen Hof "zu verstecken", so dass er sich eine Weile daran aufhält, sein Futter zusammensuchen zu müssen. Anfangs keinesfalls unkontrolliert, denn das kann verschiedenes Fehlverhalten entwickeln, das dann wieder mühsam korrigiert werden muss. Aber mit Geduld kann das zu einem anregenden Spiel ausgebaut werden, das seine Nase eine ganze Weile beschäftigt, so dass er nach dem Frühstück das erste Mal müde wird und sich ganz freiwillig entspannt, ohne Flausen im Kopf zu bekommen.
  • Geistige Auslastung. Labradore sind Arbeitstiere. Sie lieben das Apportieren. Und sie lieben das Wasser. Vor allem aber wurden sie gezüchtet, um dem Menschen bei der Jagd hilfreich zur Hand zu gehen. Sie brauchen also diese Beschäftigung - quasi die "Ersatz-Jagd" - durch den Menschen. Hier gibt es unzählige Dinge, die man mit dem Hund anstellen kann. Beispielhaft sei das "Hütchen-Spiel" genannt: Zwei, drei Becher umgekehrt aufstellen. Aber nur unter einem wird Leckerlie "versteckt". Erst offen, so dass der Hund sieht, unter welchem es ist; später verdeckt. Der Hund darf dann raten, unter welchem Becher sich das Leckerlie befindet; indem er die Pfote auf den passenden Becher legt oder den Becher selbst umstoßen darf, um an das Leckerlie zu kommen. (Das klappt nicht sofort und braucht ein bisschen Übung; aber wenn er die Spielregeln erst mal rausbekommen hat, dann macht er das sicherlich leidenschaftlich mit.) Sowas fordert den Hund geistig enorm und setzt ihm in kurzer Zeit mehr zu, als ein langweiliger Spaziergang im Schritttempo.
  • Enge Rudelbindung. Labradore sind durch die Zuchtkriterien besonders stark "anlehnungs- und führungsbedürftig". Das heißt: Sie wollen "Beschäftigung mit Ansage" und sind nicht imstande, sich dauerhaft selbst zu beschäftigen. Sie wollen ultimative Bindung", also am liebsten 24 Stunden am Tag engen Kontakt zum Rudel. Jede Minute, die davon abgeht, ist aus der Sicht des Hundes eine verlorene Minute, die den Frust verstärkt.

Dein Schwager sollte sich also einen "Schlachtplan" zurecht legen, in dem jede Minute seiner Freizeit auf den Hund ausgerichtet wird. Er sollte mindestens "dabei sein" dürfen. Mindestens genauso wichtig ist es aber, dass dein Schwager sich ausgiebig mit ihm beschäftigt und ihm "Alternativ-Verhalten" anbietet; ihn also so sehr beschäftigt, dass der Hund gar nicht mehr auf die Idee kommt, irgendwas zerstören zu wollen, weil er schon genug ausgelastet ist...

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Geheim-Rezept: ausreichend körperliche Belastung + viel geistige Herausforderung = ausgeglichener, ruhiger Hund

Tolle Antwort......

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@SusanneV

Gestatte mir, dir auf deine Einlassung an anderer Stelle hier zu antworten:

... allerdings bezweifle ich, dass jemand, der nicht soviel Erfahrung hat, das über einen längeren Zeitraum durchziehen wird.

Diese Zweifel sind nicht unbegründet. Doch wer es nicht allein durchzieht, der zieht es auch nicht durch, wenn er - gelegentlich (denn mehr machen diese Leute nicht) - mal einen Trainer oder eine Hundeschule "ranlässt".

Erfahrungsgemäß kommt der Appetit eher beim "Selbst-Essen", sehr viel seltener beim Vorkauen. Deshalb halte ich vom stereotypen "Bringe ihn in die Hundeschule!" überhaupt nichts, weil es sogar noch FEHL-VERHALTEN DES HALTERS verstärkt: (Ja, das geht nicht nur bei Hunden, sondern noch sehr viel leichter am anderen Ende der Leine!) 

Anstatt zu erkennen, dass Probleme nur durch Eigen-Initiative nachhaltig zu lösen sind und demzufolge logischerweise Eigen-Initiative zu stimulieren, wird das Bild erzeugt, eine Hundeschule funktioniere wie eine Kfz-Werkstatt: "Hund kaputt? - Bringe ihn in die Reparatur!"

Ja, Trainer und Hundeschulen KÖNNEN helfen. Doch sie nehmen auch das "Nachdenken über den Hund und seine Bedürfnisse" ab. Und das bedeutet: Selbst kleinere Probleme müssen sich erst zu handfesten Sorgen auswachsen, bevor sie gelöst werden.

Und das wiederum bedeutet: Es ist ein doppelt schlechter Rat, der ALLEN PARTEIEN SCHADET: Dem Hund UND der Ballschleuder.

(Und nein: Das gilt nicht in jedem Fall. Es gibt sehr wohl Situationen, bei denen der Leinenhalter zweifellos überfordert sein dürfte und wirklich der Hilfe bedarf, weil es kritisch oder sogar gefährlich ist bzw. sein könnte. Doch die meisten Fälle hier - und dazu gehört auch dieser - sind super-einfach zu lösen, wenn man erst mal anfängt, das eigene Köpfchen anzustrengen und selbständig Lösungen zu suchen.)

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Erziehung - sowohl vom Hund als auch vom Herrchen.
Der Labrador ist ein schnell lernender Hund, vor allem wenn man mit Leckerchen arbeitet (muss aber jeder selbst wissen).

Ein Labby ist eine Fress- und Knabbermaschine, da muss man rigoros unterbinden, das er irgendwo rein beißt.   
Ein Bekannter hat seinem Labby sofort einen Schuh zum Spielen gegeben und der Hund zerlegt noch heute jeden Schuh seines Besitzers, den er zu fassen bekommt.
Unserem Labrador interessieren Schuhe überhaupt nicht, weil wir direkt darauf reagiert haben.  Er liegt maximal darauf, aber das war es schon.
Ist natürlich gerade bei so einer Rasse eine riesige Aufgabe, aber es lohnt sich.

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Hat jemand vielleicht eine Ahnung woher dieses Verhalten plötzlich kommen kann? Er hat sowas vorher nie gemacht. Und vielleicht weiß jemand einen Rat was wir tun können

Dank schon einmal :)

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