Wurde die Bibel verändert?

35 Antworten

Die das sagen, denen fällt halt nichts anderes ein, wie sie schlecht über die Kirche reden können.

Wenn sie das sagen, müssen sie es erst mal beweisen, nicht umgekehrt. Alle Funde deuten darauf hin, dass die Bibel das am besten tradierte Schriftstück ist, das die Welt je gesehen hat.

... ... 2.

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- Könnte sich der Vorwurf Muhammads an die Juden und Christen auch an einige Muslime richten: "Sie vergaßen einen Teil von dem, womit sie ermahnt worden waren" (Al-Ma'ida): 14 ?

  • Kann es sein, dass viele unter uns etwas ablehnen, was sie selbst nie untersucht haben? Über die Vorurteile und die Bequemlichkeit hinauszuschauen erfordert Mut. Aber gerade das ist die Voraussetzung zum Glück: Wenn wir die Heilige Taurat und Injil lesen, werden wir selber feststellen, dass diese Bücher heute noch lebenswichtig sind. Wie der erhabene Qur'an sagt:

    3 (Al-`Imran): 4 "Und Er hat Taurat und Injil als Richtschnur für die Menschheit herabgesandt, damit sie das Gute vom Bösen unterscheiden. Diejenigen, welche die Zeichen Allahs leugnen, erhalten große Strafe."

    4 (Al-Nissa'): 137 "O Gläubige, glaubt an Allah und seinen Gesandten, und an das Buch, das Er seinem Gesandten gab, und an die Schrift, welche Er früher schon offenbart hat. Wer Allah verleugnet und Seine Engel, Seine Bücher, Seine Gesandten und den Jüngsten Tag, der ist einem großem Irrtum verfallen."

Der Glaube an die Zuverlässigkeit aller heiligen Bücher gehört zu dem Glaubensbekenntnis des Islams. Wie kann aber jemand bekennen, er glaube an alle Bücher:

  • und zugleich behaupten, der Text sei verfälscht worden ?
  • und zugleich den Text nicht lesen, geschweige von Studieren?
  • Und dessen Inhalt nicht befolgen?


    Außerdem dürfen wir nicht vergessen, was der erhabene Qur'an sagt:

10 (Yunus): 94 "Wenn Du noch im Zweifel darüber bist, dann frage die, die das Buch schon gelesen haben".

                                       Unsere Ausgangsfrage war:
                                  Was wurde also im Injil verfälscht ?
                                       Und die Antwort lautet:
                                               Gar nichts!

Wir laden jeden Muslim ein, die heilige Bibel in die Hand zu nehmen und sich selbst ein Urteil zu bilden. Wer sich die Mühe gibt, das Wort Allahs sorgfältigzu studieren, wird einen großen Schatz für sein Leben finden. Ich habe diese Broschüre geschrieben, weil ich Taurat und Injil gelesen habe. Und ich kann bestätigen, dass diese Bücher wiklich von Allah sind. In der Überzeugung, dass der erhabene Qur'an und die islamische Tradition auf unserer Seite stehen: - Lasst uns nicht auf die Ungläubigen schauen, die die heiligen Bücher kritisieren, - auch nicht auf die, die sich zwar "Gläubige" nennen, aber die heiligen Texte nicht befolgen. - Sondern lasst uns Allah vertrauen. Er hat gesprochen: "Wer meinen Willen wirklich tun will, wird erkennen, ob diese Lehre von mir kommt oder nicht" (Johannes 7, 17) "

bei Fragen steht der Autor Süleyman Romain ( Süleyman@lycos.co.uk ) und natürlich auch ich "superjanchen" gerne zur Verfügung.
Ich hoffe, du stellst bei gutefrage.net nicht mehr so viele Fragen, sondern nutzt die Angebote, daß zum Beispiel die Stimme der Hoffnung (stimmer-der-hoffnung.de) ein Internationales Bibelstudieninstitut hat, wo du an verschiedenen Bibelfernkursen natürlich KOSTENLOS teilnehmen kannst. bibelstudien-institut.de/ Seit neuestem gibt es auch einen neuen Kurs und zwar speziell für Muslime, der auf der Seite aber noch nicht eingetragen ist, den ich dir aber echt empfehle. Einfach eine E-Mail an info@stimme-der-hoffnung.de schicken und schreiben, das du gerne (kostenlos) die Bibelsudienbriefe für Muslime bestellen möchtest und deine Andresse angeben, wo das hingeschickt werden soll.

(dies ist der dritte Teil): Ismai’ils Mutter fuhr fort, Isma’il zu stillen, und von dem Wasser zu trinken. Als das Wasser in dem Wasserschlauch ganz aufgebraucht war, wurde sie durstig, und auch ihr Kind wurde durstig. Sie begann ihn zu betrachten, wie er sich in Qual hin- und herwälzte; da sie es (irgendwann) nicht (mehr) ertragen konnte, ihn so zu sehen, ließ sie ihn, bis sie den Berg(hügel) Safa fand – der ihr näheste Berg(hügel) in dieser Landschaft. Sie stand auf ihm, und begann aufmerksam das Tal zu beobachten, ob sich nicht irgend jemanden entdecken könnte. Aber sie konnte niemanden sehen;so stieg sie von Safa herab; und als sie die Talsohle erreichte, raffte sie ihr Gewand und rannte ins Tal (hinein), wie jemand in Not und Sorge, bis sie das Tal durchquert hatte, underreichte Marwa. Dort stand sie wieder oben und beobachtete – in der Hoffnung, jemanden zu sehen. Doch konnte sie niemanden sehen. Sie wiederholte dies (den Lauf zwischen Safa und Marwa) siebenmal (jede Strecke zählt als 1mal).‘ Der Prophet fügte hinzu:‚Daher kommt der (Hadj-)Ritus des Sa’y der Leute zwischen ihnen (Safa und Marwa)! Als sie (also als letzten Lauf) Marwa erreichte, hörte sie eine Stimme, und ermahnte sich selbst, ruhig zu sein und aufmerksam zu lauschen. Sie hörte wieder die Stimme, und sagte: 'Oh wer du auch bist – du hast mich deine Stimme hören lassen; hast du etwas, um mir zu helfen?' Und siehe, Sie sah einen Engel am Ort des Zamzamder mit seiner Ferse (oder seinem Flügel grub, dort Wasser hervorströmte. Sie formte etwa wie einen Beckenrand darum, und sie benutzte ihre Hände so und füllte mit ihren Händen Wasser in den Lederschlauch. Der Prorophet (Friede und Ssegen auf ihm) fügte hinzu: Friede sei auf der Mutter von Ibrahim! Hätt sie Zamzam (so) gelassen (d.h.: ohne einen Beckenrand zu formen), dannwäre es ein Wasserstrom geworden, eer über die Erde fließt'. Der Prophet fügte hinzu: Dann trank sie Wasser, und stillte ihr Kind. Der Engel sagte zu ihr: 'Fürchte nicht, vernachlässigt zu werden, denn dies ist das bait-u-LLAH (Haus ALLAHs), das von diesem Junge und seinem Vater (wieder) aufgebaut werden wird. Und ALLAH vernachlässigt niemals sein Volk!‘ (d.h.: die an den Worten seiner wahrhaften Propheten festhalten). Das Haus war damals auf einem hohen Platz, einem Hügel ähnlich, und wenn Regenströme niederkamen, flossen sie zu seinen Rechten und Linken ab. So lebten sie, bis einige Leute vom Stamm der Djurhuum (die früher einmal in den Jemen geflohen waren) bei ihr und ihrem Kind vorbeikamen, als sie vom Weg von Kadaa-a herkamen. Sie kamen im tieferen Teil von Mekka anwo sie einen Vogel sahen, der die Eigenschaft hat, um Wasser herum zu fliegen, und (immer) dort (in der Nähe) zu bleiben.Sie sagten: ‚Dieser Vogel muss um Wasser herumfliegen – doch wir wissen, dass in diesem Tal kein Wasser ist!‘; sie sandten ein oder zwei Botschafter, die den Wasserquell entdeckten, und zurückkehrten um sie (die anderen von ihrem Stamm) über das Wasser zu informieren.So kamen (sie) alle‘; der Prophet (salla-LLAHu alaihi wa sallam) fuegte hinzu: Isma’ils (a.s.) Mutter saß nahe dem Wasser. Sie fragten sie: ‚Erlaubst du uns, mit dir zu bleiben?; sie antwortete: Ja, aber ihr werdet kein Recht auf den Besitz des Wassers haben!; sie waren damit einverstanden. Der Prophet (salla-LLAHualaihi wa sallam) sagte weiter: ‚Isma’ils (a.s.) Mutter war mit der ganze Situation zufrieden – denn sie liebte die Gesellschaft von Menschen. So siedelten sie dort, und ließen später ihre Familien nachholen, die mit ihnen siedelten, so dass einige Familien dauerhafte Anwohner wurden. Das Kind (Isma’il) wuchs auf und lernte von ihnen Arbisch; und sie liebten und bewunderten ihn als er aufwuchs (aufgrund seiner Tugenden). Als er seine Geschlechtsreife erreichte verheirateten sie ihn mit einer Frau von ihnen … „ (Sahih Buchari, arabische Version Nr. 4/ 3364). Die Geschichte vom späteren Wiederaufbau der Ka'ba ist auch sehr schön, wird aber hier zu lang und gehört ja auch nicht zur Frage.

es sollte heißen "Ismails Mutter saß neben dem Wasser". Manchmal, wenn man Texte mit Buchstaben wie "ä" etc. hineinkopiert wird der Text so verzogen, tut mir leid. Ich hoffe man kann es trotzdem lesen. Zum Neuen Testament muss verschieben, das wird für heute zuviel)

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Die Bibelwissenschaft hat doch schon längst beweiskräftig nachgewiesen, dass die Taura (Thora) und Indschil (Indjil; Evangelium) nicht mehr im Originalzustand erhalten sind, bwz. der Bevölkerung nicht mehr zugänglich gemacht werden. Auch mit der Lokalität der Orte wurde leider gespielt. Da könnte man jetzt tief in die Entstehungsgeschichte der Bibel eintauchen. Man könnte auch tief eintauchen darin, dass die exakten historischen Umstände und Lebensdaten der biblischen Propheten durchweg umstritten sind. Ein paar hier sehr wichtige Punkte zum Alten Testament:

  • es ist in Konsonantenschrift erhalten, wie das in den semitischen Schriften (Arabisch, Aramäisch, Hebräisch) eben ist. Die Vokale kann man als kleine Strichlein über den Buchstaben angeben, aber das macht man meist nur bei Grundschülern oder bei Worten die mehrere Bedeutungen haben können, je nachdem welche Vokale man einschiebt. Die Textpassagen und Textfragmente des Alten Testaments sind ohne Vokale überliefert. Die Worte können also recht unterschiedliche Bedeutung haben. Welche Bedeutung stimmt weiß heute keiner mehr. So sagt Kamel Salibi in seinem Buch "die Bibel kam aus dem Lande Asir" dass es statt "es wackelte in der Tiefe" (Tiefe von hebräisch "tehöm") übersetzt werden müsste: "Ein Lied im höhern Chor. Aus der Tihama rufe ich, HERR, zu dir" (Psalm 130,1. Die Tihama ist die Küstenwüste bei Asir in Saudi-Arabien). Das Althebräisch (identisch oder ein Dialekt von Arabisch? Von den im Koran erwähnten Propheten Hud und Salih, Frieden auf ihnen, sprachen Arabisch) von damals starb aus, wurde durch Aramäisch ersetzt, zur Zeit des Babylonsischen Exils, und noch später durch Arabisch. Erst 1948 erfand man das Iwrith (Neu-Hebräisch), als als Sprache für den Staat Israel, es wurde aus alten Bibeltexten und mittalalterlichen Texten zusammengestellt, und durch Juden aus arabischen Ländern, die arabisch sprachen, angereichert.

  • Eindeutig nachgewiesen ist, dass hier 2 alte Erzählstränge, damit die Geschichte flüssiger wird, miteinander verflochten wurden. Die Bibelwissenschaft spricht hier von "Elohist", weil dort GOTT durchgehend als "ELOHA" (aramäisch: ALAHA) genannt wird, und "Jahwist", weil GOTT dort durchgehend als "Jahwe" bezeichnet wird. Was bedeuten diese Namen? Im Arabischen "al-ilah" heißt "Der GOTT" (Der Eine und Einzige), außer Dem es keinen GOTT gibt und der allein angebetet wird. Unvokalisiert geschrieben ("w" gibt es im semistischen nicht. Es ist die Umschrift für "ua", also "u", so wird das offiziell auch bis heute im Arabischen gehandhabt) bleibt von "Jahwe" (auch "j" und "y" gibt es nicht, nur "i") nur "h". Nach dem häufigen Vorkommen des Wortes "Leben" im Zusammenhang mit GOTT in den alten Bibelmanuskripten (wie "Brunnen des Lebendigen" kann man ziemlich sicher davon ausgehen dass der Name eine Anrufung als "ya hayy" (oh Lebendiger) ist. Im Islam ist einer der 99 Namen ALLAHs "al-hayy", also "Der Lebendige", meist ruft man aber "ya-ALLAH" (Oh ALLAH) oder "ya RABB" (Oh HERR). Oder es ist tatsächlich die Anrufung "yah-HUA" (oh ER), um echten Namen zu verstecken, was die Juden ja bis heute tun. So lesen sie "Adonai" (arabisch "daiian" wird gebraucht für ALLAH als Richter) "oder "ha-Shem" (Der Name) statt dem was tatsächlich dort steht.

  • http://www.bible4islam.com/ (muslim-christian dialogue) gibt viele Einzelpunkte, die ich hier unmöglich alle aufzählen kann. Besonders aussagekräftig (und von mir noch etwas erweitert:

  • "Von den Korachiten. Ein Psalm. Ein Lied. Was ER gegründet auf heiligen Bergen (oder: heiligem Berg. Beide Versionen sind möglich, da nur verschiedene Vokale im semitischen hier zwischen Einzahl und Mehrzahl den Ausschlag geben. Arab. "djebal" heißt "Berg" und "djibaal" heißt "Berge") liebt Der HERR. ER liebt die Tore Sions (Zions) mehr als alle Wohnstätten Jakobs. Herrliches spricht man von dir, GOTTesstadt“ (Psalm 87,1-3; zitiert nach der katholischen Pattloch-Bibel 1963. Auf S.689 dazu der Kommentar zum Vers 2: „Sion ist die Mutter aller Völker“ (das heißt, von dort stammen alle Völker). Man siehe „Umm-ul-qura“ ("Mutter der Städte“ in der Koransure 6:92. Dies ist einer der Beinamen Mekkas). Die Korachiten sind der Stamm der Quraish, der edle Unterstamm der Kinana (Kanaan), der über viele Generationen in und um Mekka siedelte (aus diesem Stamm stammte der Prophet Muhammad, Friede und Segen auf ihm. Sein Großvater 'Abdulmutallib war einst Anführer der Quraish). Die evangelische Lutherbibel (aus den 40er-Jahren) übersetzt dieselbe Stelle so: „Ein Psalmlied der Kinder Korah. Sie ist fest gegründet auf den heiligen Bergen (oder: dem heiligen Berg). Der HERR liebt die Tore Zions (arab.: zainar Schmuck/ Schönheit) über alle Wohnungen Jakobs. Herrliche Dinge werden in dir gepredigt, du Stadt GOTTes (Sela)“.(Sela: in den Anmerkungen ganz am Ende dieser Bibelausgabe steht als Erklärung für die Einfügung des Wortes „Sela“ in den Text: „ein Wort, welches die den Psalmengesang begleitenden Musiker anging, so dass es beim Lesen übergangen werden muss“. Das Hinzufügen von Worten in den eigentlichen Bibeltext wird aber an anderer Stelle derselben Bibel strengstens untersagt:„ ‚Wenn jemand zu diesen Dingen hinzufügt, so wird GOTT ihm die Plagen hinzufügen, die in diesem Buch geschrieben sind; und wenn jemand von den Worten des Buches dieser Weissagung wegnimmt, so wird GOTT seinen Teil wegnehmen von dem Baum des Lebens und aus der heiligen Stadt, von denen in diesem Buch geschrieben ist‘ ". (Offenbarung 22,18-19) “Sie, die durch das Baka-Tal wandern, das man zu einem Quell-Ort machte; ja, mit Segen bedeckt es der Frühregen“ (Psalm 84,6 oder 7, je nach Bibel) (engl. Übersetzung des oben genannten links: „ .. the rain also filleth ist pools“). Nach Lutherbibel: "die durch das Jammertal gehen und machen daselbst Brunnen; und die Lehrer werden mit viel Segen geschmückt" (Psalm 84,7; hier wurde das arabische Verb "baka", also "weinen", "klagen", nach seiner Wortbedeutung übersetzt!); "Sie erhalten einen Sieg nach dem anderen, dass man sehen muss: der rechte GOTT sei zu Zion" (Psalm 84,7). "Denn ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser denn sonst 1000. Ich will lieber der Tür hüten in Meines GOTTes Hause (hebräisch: beth-EL. Arabisch: bait-u-LLAH, so wird die Ka'ba in Mekka genannt), denn wohnen in der gottlosen Hütten" (Psalm 83,11. Auch Psalm 122,1. Man beachte auch Psalm 135,5 " ... Unser GOTT ist größer als alle Götter"). (das war der erste Teil)

Naja, ob bewusst verfälscht is fraglich, Einerseits wurde die ja mehrfach übersetzt, also von Aramäisch nach Altgriechisch nach Lateinisch, dann ins Deutsch des 16. Jhd. das sich ja wieder von unserer Sprache heute unterscheidet. diese 2000 Jahre, bei Alten Testament noch viel mehr, sind sicher eine Fehlerquelle.... Und andererseits wurde die Bibel, insbesondere das neue Testament ja erst lange nach jesu Tod "geschrieben" beziehungsweise wurden gewisse überlieferte Geschichten zusammengefasst und andere weggelassen.

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