Wozu braucht der Alltagsmensch einen 18 oder 21 Gangschaltung?

3 Antworten

Wenn Du Dir mal die Übersetzungsverhältnisse ausrechnest, wirst Du feststellen, dass da ein paar ziemlich gleiche dabei sind. Normalerweise nutzt man auch die Gänge nicht, oder nur selten, bei denen die Kette extrem schräg läuft. Dann kommt man bei einer 21 Gang, also 3*7 schon nur noch auf 3*5.

Dann kommt es natürlich auch drauf an, wo Du fährst. ist es eben oder steil, Straße oder Waldwurzelweg. Auf der Straße hab ich auch noch nie das kleine Kettenblatt gebraucht. Das kannst Du dann quasi auch  weglassen, dann sinds nur noch 2*5. So reduzieren sich dann die 21 schon auf 10 Gänge.

Schlussendlich hätte man dann auch mit einem guten Alten Herrenrad mit Torpedo 3-Gang ausgesorgt, wenn es nur flach und asphaltiert ist.

Wie in dem einen Beitrag erwähnt bietet sich die Möglichkeit der Nabenschaltung an. 8, 9, 11 und 14 Gänge. Nachteil ist hier die höhere Verlustleistung (5%-8%), einzige Ausnahme ist die im Ölbad laufende Rohloff-Nabe (höllenteuer). Wichtig ist hier die Spreizung der Gänge, mehr als 10% in den schnellen Gängen tritt kaum einer durch und am Berg sind die angebotenen Gangsprünge von 17%- über 20% zu groß. D.h. bei Gegenwind oder starker Steigung steht der optimale Gang nicht zur Verfügung und man muß den langsameren Gang nehmen. Bei Kettenschaltungen ist bei guter Abstimmung die Spreizung der Gänge geringer und so der gefahrene Gang näher am optimalen Gang.

ja die gibts nennen sich rohloff nabe von profis verwendet sogut wie verschleißfrei da abgeschlossenes system aber auch sauteuer 800 euro nur die nabe

Naja Profis sind eher weniger mit der Rohloff unterwegs ;-)

Die Rohloff ist die beste Nabenschaltung am Markt aber es ist eben nur eine Nabenschaltung

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