Woran kann es liegen, wenn eine Sicherung nicht wieder "eingeschaltet" werden kann?

4 Antworten

Ist es ein Leitungsschutzschalter - kurz Sicherung, die wie ein Schalter aussieht und sich wieder einschalten, bzw. bei einigen älteren Ausführungen wieder bei herausgesprungenem Knopf reindrücken läßt oder eine Schmelzsicherung? Beim Betätigen des "Schalters" der herausgesprungenen "Sicherung" muß es bei einem satten Kurzschluß innen einen Lichbogen geben, den man sehen kann evtl. einen kleinen Knall, den man auch deutlich hört. Ist das nicht der Fall, ist der Automat mechanisch defekt. Das passiert öfters, als man denkt. Und zwar meistens dann, wenn man versucht, den Schaltknebel festzuhalten, während die Sicherung gerade auslöst, bzw. beim Hereindrücken direkt wieder auslöst. Der Fachmann spricht von einer "Freiauslösung", die gerade verhindern soll, daß man die Sicherung durch Festhalten des Schaltknebels überlistet. In dem Falle muß der Elekrtiker nochmals ran, und einen neuen Automaten einbauen.

Das kann natürlich auch sein, aber warum hat der Elektriker nichts dazu gesagt oder gemacht, normal ist es jedenfalls nicht. LG

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@Albert

Bin an der Lösung des "Problems" interessiert. Also, woran ich mich "aufhänge", ist die Formulierung: "...nach längerem Stromausfall...". Kam der Kurzschluß dann direkt nach dem Wiedereintritt der Netzspannung oder erst etwas später? Bei uns war es der Batterielader für den Stapler, der immer nach ca. 5 Minuten den Leitungsschutzschalter killte. Deswegen holte ich sogar einmal den Betriebselektriker, der diese Anlage errichtet hatte. Er hatte da auch keine Erklärung dafür. Normalerweise schaltet die "Automatik" des Batterieladers "soft" ein, um den Induktionsstoß des Trafos (1 Kilowatt) abzufedern. Die Anlage ist auch für den Blindstromanteil ausgelegt. Einen LS mit höherer Amperezahl oder geänderter Charakteristik durfte er nicht einbauen. Also, heißt es, immer wieder Sicherung reindrücken. Ziemlich lästig.

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Könnte sein, dass die Sicherung in dem vorgenannten Fall nicht ausreichend ist und bei Überlast reagiert, also den Stromfluss unterbricht. Evtl. eine andere Sicherung mit höherer Amperezahl verwenden z. B. anstatt 16 A eine mit 25 A. Normalerweise müsste das ein Elektriker feststellen können, ob die Sicherung die richtige ist.

Vielleicht ist da ein Gerät dabei, das sehr viel Strom zieht..und das nicht nur wenn es an ist...bei uns war das auch..da hat es schon gereicht, dass ich den Stecker vom Staubsauger reingesteckt habe..und er war noch nicht mal an.Oder ein Gerät hat ein defekt.Ziehen sie doch mal ein paar Stecker und versuchen dann die Sicherung einmal reinzumachen...dann ein Stecker nach dem anderen wieder rein...vielleicht finden sie so den Fehler.Wenn der Fachmann nichts gefunden hat...dann ist das schon merkwürdig.Würde ihn aber gleich am Montag anrufen und ihm sagen,dass das Problem noch immer nicht behoben ist...da muss doch etwas sein...!

Normalerweise sind das Leitungsschutzschalter (LS) die selektiv nach der Vorsicherung geschaltet sind, wenn der LS mit 16 A angegeben ist muß die Vorsicherung (Neozed gelb) mindestens 2 stufen höher sein also 25 A haben, ich nehme an das hier eine falsche Sicherung drin ist mit ebenfalls 16 A (grau) zu erkennen am Paßeinsatz das ist ein kleiner Ring wenn Du die Schraubkappe abmachst und die Sicherung raus nimmst siehst Du es, aber Vorsicht ist geboten, erst die Hauptsicherung oder FI ausschalten, mir ist es ein Rätsel das es der Elektriker nicht bemerkt hat. (Wenn ich da mal richtig liege...)

Wenn noch Fragen sind dann schau in mein Profil, wegen email.

Gruß Albert

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