woran erkennt man dass der hund blind ist

6 Antworten

Das siehst du an den Augen. Die werden trüb, ja richtig grau.

Außerdem wird er Anfangs überall gegenlaufen. Daher ist es wichtig, dass ihr nichts mehr im Hause umstellt, damit er sich daran gewöhnen kann.

Er wird die erste Zeit öfter an Gegenstände stoßen. Und er wird auf Sichtzeichen nicht mehr reagieren. Da Dein Hund aber nicht hauptsächlich auf seine Augen angewiesen ist, sondern vielmehr auf seine Nase, kann er gut damit leben. Ich kenne einige alte und blinde Hunde, die ein sehr schönes Leben führen.

Ob die Augen trüb oder gar weiss werden ist abhängig von der Erkrankung welche den Hund erblinden lässt.

Es gibt auch Erkrankungen der Netzhaut auf welcher dann die Sehzäpfchen verschwinden. In diesem Fall bleibt das Auge im Aussehen normal.

Dass der Hund blind ist wirst du erkennen wenn er gegen Gegenstände läuft und auch die Treppe nicht mehr ohne deine Hilfe meistern kann. Er wird eventuell Menschen die ihn streicheln wollen erst bemerken wenn deren Hand direkt dicht bei ihm ist und vielleicht auch erschrecken.

Du musst also lernen solche Schreckmomente von ihm fern zu halten. Du kannst ihm ein Hörzeichen dafür beibringen. Du musst aber auch lernen zu anderen Menschen einmal Halt zu sagen und das - zum Schutz deines Hundes - auch durchzusetzen.

Man kann auch einen blinden Hund gut beschäftigen. Geistig & koerperliche Auslastung erfährt er bei der Nasen- und Sucharbeit. Diese Arbeit zusammen mit seinem Menschen wird sein Selbstbewusstsein gut unterstützen.

Wir haben einen blinden alten Hund, dessen eines Auge milchig-trüb und das andere orange-trüb ist (siehe Foto) Im Jahr 2007 kam er mit uns nach Deutschland und er lebte sich binnen weniger Tage bei uns so unauffällig ein, bewegte sich einerseits bedächtig und vorsichtig, nur bei ihm unbekannten Treppenstufen rannte er ein- oder zweimal einfach geradeaus, danach nicht mehr.Jeder, der ihn in der Bewegung sah, war im Grunde völlig sicher, dass er zumindest noch Schatten oder Bewegungen wahrnehmen kann, denn er saß oft am Rand der großen Wiese vor dem Haus, während unsere anderen Hunde auf der Wiese hin und her rannten und schaute ihnen mit eindeutigen Kopfbewegungen hinterher. Dann vermuteten wir, dass er vielleicht doch völlig blind ist, weil ja seine Augen so eindeutig untauglich aussehen und wir stellten ihn einer Tierärztin in Köln vor, die als Koryphäe in Sachen Augen-OP gilt. Unter anderem auch, weil wir wissen wollten, ob man die Augen - oder wenigstens eines davon operieren kann und was es ggf. kosten wird.Dort bekamen wir bestätigt, dass er mit hoher Sicherheit blind ist und dass, wenn er unseren Hunden hinterher schaut und -rennt, sie mit den Ohren und ggf. der Nase ortet, aber nicht mit den Augen.Sie sagte, man kann es operieren, muss das aber nicht, denn der Hund würde in seiner gewohnten Umgebung sicher ohne Probleme die Orientierung haben.

So ist es auch. Deshalb haben wir beschlossen, ihn nicht operieren zu lassen, da alle Tierärzte aufgrund seiner Herzerkrankung große Bedenken hinsichtlich der Narkose haben.

Inzwischen hat er uns auch mehrfach bestätigt, dass er tatsächlich blind ist, denn wenn hier in der Wohnung mal ein Möbelstück oder draußen vor dem Haus ein parkendes Auto steht, wo er keines gewohnt ist, rennt er, da er gelernt hat, sich hier flott und trittsicher zu flitzen, meist mit Schmackes dagegen, - es sei denn, wir haben das Hindernis vor ihm gesehen und warnen ihn mit den Worten : "ACHTUNG, Ulli!"

Du wirst es also vermutlich nicht sofort mitkriegen, wenn dein Hund eines Tages gar nichts mehr sehen kann, solange er in seiner gewohnten Umgebung läuft und ihr keine Möbel verstellt.Denn Hunde können einen wesentlichen Teil ihrer Sehfähigkeit durch eine enorm verstärkte Hörfähigkeit kompensieren.

Unser Ulli hatte, als er neu bei uns war, nur eine Schwierigkeit zu lernen: Wo auch immer er vorher gelebt hat, es muss ein Haus gewesen sein, dessen Wohnbereich von der Haustür aus gesehen rechts lag.Unser Wohnbereich liegt ebenerdig links, wenn wir an der Haustür reinkommen, während es rechts die Treppe herauf zur Wohnung unseres Mieters geht und gleich dahinter die Treppe herunter in den Keller.Ulli ist leider anfangs ein paar Mal "falsch abgebogen" und entweder vor die Treppenstufe nach oben gerannt oder ... zweimal auch die ersten 5 Stufen zum Keller runter geplumpst, eh' wir es verhindern konnten.Das Wichtige, das ein blinder Hund lernen muss, ist ein Kommando, auf das er in kritischen Situationen absolut sicher hört, damit er nicht in unbekanntem Revier die Treppe oder eine Mauer herunter oder auf die Straße rennt.Für Ulli ist das zum Beispiel "ACHTUNG!"

Ulrik von Liechtenstein, geboren 1999 in Székesféhervár, Ungarn - (Hund, blind)

die augen werden meist sehr trüb, der hund eckt an oder reagiert nicht mehr wenn du vor seinen augen wedelst. gott sei dank haben hunde einen guten geruchssinn und finden sich in der wohnung oder im umzäunten garten gut zurecht, nur auf dem feld oder der straße mußt du ihn anleinen

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