Woher kommt das Sprichwort "Stille Wasser sind tief"?

5 Antworten

Stille Wasser sind tiefDie Auslotung gradientenfreier Gewässer bereitet meßtechnisch gesehen Schwierigkeiten.
Der Ausspruch bezieht sich eigentlich auf introvertierte Menschen, die in ihrer Zurückgezogenheit viele Geheimnisse bewahren und sich nur selten öffnen - man vergleicht ihren Charakter mit einem dunklen, geheimnisvollen See, an dessen Grund Gefahren lauern.
Fließende Gewässer transportieren immer eine Menge Schlamm mit sich und versanden daher (abhängig von der Bodenbeschaffenheit) eher, als daß sie sich in den Boden eingraben. Ein still(stehend)es Gewässer, das vielleicht von einer Quelle gespeist wird, kann sich währenddessen in aller Ruhe immer tiefer in den Boden hineinspülen.
Doch auch der Schauspieler Friedrich Ludwig Schröder (1744-1816) könnte das Sprichwort in Umlauf gebracht haben, als er 1786 eine englische Ehekomödie bearbeitete und unter dem Titel »Stille Wasser sind tief« auf die Bühne brachte.

http://etymologie.tantalosz.de/s.php

Stille Wasser sind tief.

Ruhige, introvertierte Menschen haben viele Geheimnisse; Zurückhaltende Menschen besitzen ein kompliziertes seelisches Innenleben

Sprichwort; sagt man, wenn jemand etwas getan hat, was man von ihm nicht erwartet hatte

Ist ein koreanisches Sprichwort und bedeutet ungefähr das Gleiche wie Reden ist Silber und Schweigen ist Gold.

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