Warum sind stille Wasser tief?

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4 Antworten

Wenn man das Gegenteil hernimmt, also bewegliche Wasser wie Flüsse und Bäche, sind die stillen Wasser im Schnitt immer tiefer, als die beweglichen Wasser.

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Wahrscheinlich sind daran zwei Dinge beteiligt:

1. Tiefe Seen haben in der Regel steile Uferböschungen oder Berge drumherum. So kommt der Wind nicht in voller Stärke an die Wasseroberfläche heran.

2. Bei flachen Seen werden die Wellen vom Grund reflektiert, so dass sich ein sehr unregelmäßiges Wellenmuster bildet, das wieder dem Wind mehr Angriffsfläche bietet.

Übrigens ist der Baikalsee als tiefster See der Erde durchaus nicht still, man kann die Wellen vom Flugzeug aus sehen.

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Ich kann dir zwar keine 100%-ig richtige Antwort geben, allerdings kann ich mir vorstellen, dass es an der Masse des Gewässers liegt. 
Je tiefer das Gewässer, desto mehr Masse muss bewegt werden bzw. desto mehr Kraft muss angewandt werden, um diese Masse in Bewegung zu versetzen. 
Anders als bei flachen Gewässern. Diese haben eine relativ geringe Wassermasse, die in Bewegung gebracht werden muss, um solche Wellen zu erzeugen. 

Ich hoffe, das macht etwas Sinn und konnte einen Lösungsansatz bieten. (:

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hoermirzu 14.11.2015, 11:12

Genau so hätte ich das auch hergeleitet.

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Bei fließenden Gewässern stößt die Bewegung an den Grund und gibt die Energie bist zur Oberfläche weiter. Ist genügend Tiefe vorhanden, wird die Energie auf dem Weg zur Oberfläche verbraten.

Es hängt aber von der Fliessgeschwindigkeit und der Tiefe ab.

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