Wofür sollte man als Kind seinen Eltern dankbar sein?

16 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Tja, das muss so ein Gedanke von Müttern sein, die sich total aufgeben - obwohl das keiner verlangt- und dann auch noch Dankbarkeit einfordern... Ich habe deshalb auch gerade ein großes Problem mit meiner Mutter, sie verlangt das auch von mir und allein das Verlangen macht mich wütend und widerspenstig, zumal im gleichen Zuge die Meinung im Raum schwebt (oder auch schon mal ausgesprochen wird), dass man ohne die Eltern ja nichts wäre, es nicht so weit gebracht hätte...Das schlimme für mich ist, man kann reden und disskutieren, es führt kein Weg aus dieser Situation, also kläre das besser jetzt mit Dir und ihr, später sind die einfach zu alt. Ich sehe meine Kinder auch eher als Geschenk und manchmal bin ich auch froh, meine Ruhe zu haben, wir machen und sorgen für sie und sie müssen mir nicht dankbar sein. Immerhin haben wir uns entschieden, Kinder in die Welt zu setzen. Mir ist es lieber, wir lieben uns und kommen gut miteinander zurecht.

Alles Gute für Dein Kind und Dich!

aber wäre es nicht trotzdem schön ein "mama du bist die beste, danke" zu hören?!

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@Nina2407

Hallo Katzewanda, ich verstehe deine Antwort sehr gut, ich verstehe auch die anderen Sichtweisen. Aber bei mir ist es wie bei dir, es hängt immer nur in der Luft, ich müsse ihnen dankbar sein, aber ich habe mir alles selber erarbeitet und wurde in meiner Kindheit leider oft im Stich gelassen. Danke für die Antwort.

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@Nina2407

Nein, das spürt man doch, das muss nicht immer extra ausgesprochen werden. Ein "Mamma ich hab dich soo lieb" ist mir da viel lieber.

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Ich finde schon, daß man dankbar sein sollte. Aber eher im Sinne von "Respekt bezeugen" und irgendwie einigermaßen harmonisch miteinander auszukommen. Klar kann man auch von den Eltern abgenervt sein, klar kann man sich auch mit ihnen streiten - aber wenn ich (hier und im wirklichken Leben) teilweise sehe, wie Eltern und Kinder miteinander umgehen, dann bin ich echt entsetzt! (Gegenseitiges Verklagen ist da noch das Geringste.)

Ja, Kinder sollten dankbar sein - aber Eltern müssen sich auch so verhalten, daß sie den Kindern ausreichend Grund dafür bieten können!

So in etwas sehe ich das auch.

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ich finde diese aussage nicht sehr gut von deiner mama.klar ist man seinen eltern für alles dankbar was sie für einen tun,aber umgekeht muss es genauso sein.ich habe 2 kleine kinder und ich freu mich über jedes lächeln was sie mir schenken und freu mich,wenn sie ständig neue dinge lernen,dafür sollte man seinen kindern auch dankbar sein.ein familienleben beruht auf geben und nehmen.und ausserdem etscheidet man sich ja wohl freiwillig für ein kind und dann ist es ja wohl selbstverständlich für sie zu sorgen und für sie da zu sein.lass dir nicht zu viel rein reden.jeder hat eine andere einstellung.und die deiner mama finde ich sehr fragwürdig

Kann ich Mutter zu ihr sagen? Hat sie es verdient?

Hallo ihr,

erst mal vor ab, ich bin 18 Jahre alt und lebe schon seit ich denken kann bei meinen Adoptiveltern.

Meine „Mutter“ habe ich nie kennen gelernt, meine Eltern haben sie gesucht und versucht Kontakt mit ihr auf zu nehmen, konnten aber nie etwas finden was ihnen weiter geholfen hätte. Meine Eltern waren immer für mich da und sind es auch jetzt noch, ich kann mir keine besseren Eltern vorstellen, klar sie haben ihre Macken aber die habe ich doch auch. Sie waren es die mich großgezogen haben, sie haben mich geliebt wie ihr eigenes Kind, sie haben mich schon von klein auf darüber aufgeklärt, dass ich adoptiert bin und haben immer mit mir viel darüber gesprochen. Jetzt bin ich durch Zufall, auf einen Frau gestoßen, die mit großer Wahrscheinlichkeit meine Leibliche Mutter ist. Wir wollen uns Sonntag treffen. Natürlich ist man neugierig, man möchte ja wissen wer einen auf die Welt gebracht hat, ich habe mir ja auch immer gewünscht einmal meine Leiblichen Eltern kennen zu lernen, aber jetzt weiß ich nicht ob das so gut ist. Ich weiß gar nicht ob ich sie Siezen oder Duzen soll, ob ich sie überhaupt Mutter nennen soll. Auch wenn sie rein biologisch betrachtet meine Mutter ist, für mich ist sie eine fremde Frau. Meine Mutter, konnte nachts nicht schlafen, als ich von einem Auto angefahren wurde und ins Krankenhaus kam. Meine Mutter hat sich genauso wie mein Vater, sorgen um mich gemacht. Wir haben uns gestritten und wieder vertagen, als diese Dinge konnten ich mit dieser Frau nicht erleben. Wenn ich sie frage wer mein Vater ist und sie mir sagt, ich bin das Ergebnis einer Vergewaltigung, wie soll ich da reagieren?! Meine Eltern haben gesagt, egal wofür ich mich entscheide, ob ich die Frau Mutter nenne, ob ich versuche die 18 Jahre nachzuholen, es sei meine Entscheidung, sie wollen nur das ich Glücklich bin, aber ich möchte sie auch nicht verletzten, egal was biologisch passt oder nicht, es sind meine Eltern und ich bin ihnen dankbar über alles was sie mir ermöglicht haben. Also zurück zu meiner Frage, hat diese Frau es verdient dass ich sie Mutter nennen? Hat sie es überhaupt verdient mich zu sehen und das wir uns treffen? Ich weiß einfach nicht was richtig ist.

Danke fürs durchlesen und sry, für den langen Text

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Ich liebe meine Eltern nicht. Ich möchte selbst Mutter werden, aber habe Angst, dass mein Kind genauso empfindet. Was kann ich tun?

Meine Mutter und ich hatten nie eine besonders gute Beziehung. Ich wusste schon von klein auf, dass etwas nicht stimmt. Ich schwärmte immer von den Mutter-Kind Beziehungen von Anderen. Ich träumte immer von einer fürsorglichen Mutter, die ich über alles liebe, aber mehr als Dankbarkeit hält mich nicht bei ihr. Sie ist emotional sehr verschlossen und zu Fremden netter als zu mir, meinen Schwestern oder zu meinem Vater, was auch schon seit Jahren für Eheprobleme sorgt. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass sie sehr früh geheiratet haben...

Während meine Mutter sehr kalt ist, ist mein Vater ihr komplettes Gegenteil: emotional aufgeladen und sehr launisch. Wenn er glücklich ist, dann ist alles gut, aber sobald sein Tag schlecht ist, dann ist es die Hölle. Beide neigen zu Aggressivität. Sie haben mich nie geschlagen, aber mein Leben lang angeschrien. Ich hab das immer klein geredet, dabei hat es mich sehr verletzt. Dadurch habe ich so gut wie kein Selbstvertrauen.

Das, was mich am meisten fertig macht, ist dass sie das Selbe mit meinen jüngeren Geschwistern machen. Z.B. Wenn ich mehrere Fehler bei den Hausaufgaben gemacht habe, hat mich meine Mutter angeschrien und meine Hausaufgaben zerissen, damit ich sie von vorne mache. Das macht sie jz auch bei meiner Schwester.

Das aller Schlimmste an der ganzen Sache ist, dass ich leider ein Paar Verhaltensmuster von meinen Eltern übernommen habe. Ich hasse mich so sehr dafür. Ich schreie ebenfalls meine Geschwister an und sage verletzende Worte. Ich bereue es immer und entschuldige mich (im Gegensatz zu meinen Eltern) fast immer. Ich habe deswegen immer Schuldgefühle, aber ich kann nichts gegen diese Ausraster tun.

Ich wünsche mir nichts mehr im Leben, als selbst Kinder zu haben. Ich habe aber so sehr Angst, dass ich wie meine Mutter emotional verschlossen bin und dem Kind keine gute Mutter sein kann.

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