Wodurch entsteht die scheinbare Bewegung der Sterne am Nachthimmel?

2 Antworten

Hallo jakoebchen,

ja, ganz richtig: Es ist die Bewegung der Erde um die Sonne, die zu einer jährlichen Verschiebung der Auf- und Untergangszeiten der Sternbilder führt. Deswegen sehen wir abends im Frühling andere Sternbilder am Himmel als im Sommer, im Herbst und im Winter.

Der Große Wagen ist bei uns zirkumpolar - das heißt, er steht immer über dem Horizont, ist aber "gedreht" im Vergleich zu den anderen Jahreszeiten.

Schau mal hier, da ist das im Bild dargestellt:

https://astrokramkiste.de/images/sternbilder/grosser-baer-drehung.jpg

Grüße

P.S.:

dass sich das Sternbild zwischen den Uhrzeiten an beiden Tagen scheinbar nach Osten bewegt hat.

?? Sicher?? Eigentlich bewegen sich die Sterne wegen der Drehung der Erde um ihre Achse nach Westen. Wie die Sonne am Taghimmel halt auch. Der Eindruck der Ostrichtung kann halt wieder daher kommen, dass das Ding zirkumpolar ist... ;-)

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Diplom in Physik, Schwerpunkt Geo-/Astrophysik, FAU

Danke!

Du hast des Weiteren natürlich vollkommen Recht, dass die Sterne sich im Jahresverlauf nach Westen bewegen. Da habe ich aus Versehen was übergangen und was Falsches geschrieben.

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@jakoebchen

Der große Wagen bewegt sich mit fortschreitender Nacht nach Osten, solang das Sternbild zwischen Polarstern und Nordhorizont ist.

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wenn du die hintere kante des "großen wagens" (2 sterne) 5 mal verlängerst, findest du den einzigen stern, der sich am himmel so gut wie nicht bewegt; den polarstern.

um ihn dreht sich scheinbar unser himmel, aber eben nur scheinbar, weil sich die erde um ihre eigene achse dreht und wir die bewegung nicht, bzw. nur damit wahrnehmen. und die verlängerung dieser drehachse zielt z.zt. genau auf diesen stern, mit dem man sich am nachthimmel relativ einfach nach norden (und damit in alle anderen himmelsrichtungen) orientieren kann.

Woher ich das weiß:Hobby

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