Wiso wollen Frauen immer gerettet werden?

13 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Unsere Instinkte stammen aus der Steinzeit - und da war das Überleben der Frauen oft davon abhängig, ob ein starker Krieger sie gegen große Raubtiere verteidigen konnte.

Heutzutage gibt es eh meist nur noch Schlaffis, die selbst davonlaufen, wenn Gefahr droht. Grundsätzlich würde ich sagen, dass Menschen - egal ob Männlein oder Weiblein - ihren Mitmenschen beistehen sollten, soweit es in ihrer Macht steht. Manche haben mehr Körperkräfte, andre mehr Geisteskräfte. Wenn wir alle füreinander da wären, ginge es allen besser. Leider halten das viele heutzutage nichtmal im Rahmen der Familie für nötig. Jeder will nur vom andern profitieren und keiner was tun oder geben...

Anstatt uns in Verhaltens-Klischees zu verrennen, sollten wir besser unsere Motivationen hinterfragen, unsere Wertvorstellungen überprüfen und unterscheiden lernen zwischen Hilfsbereitschaft und Ausbeutung, Hochmut und Selbstachtung...

Zum Glück wollen nicht alle Frauen gerettet werden. :)

Diese Sehnsucht nach dem Märchenprinzen stammt aus den romantischen Lieberomanen des 18. Jahrhunderts. Damals muss man sich das Leben der Bürgerstöchter als unendlich eintönig vorstellen. Die Bildung fiel dürftig aus, die Frauen waren hübsche Dekoartikel, die in der Ecke saßen, stickten und ansonsten den Mund halten sollten. Ehen wurden von den Eltern arrangiert, meist mit deutlich älteren Männern, für Liebe war kein Platz. Zur Kompensation lasen die Frauen Kirschromane. Schon damals entstand eine regelrechte Industrie. In diesen Romanen wurde die Idee der romantischen Liebe konstruiert. Ein Partner, der alle Bedürfnisse erfüllt und das ein Leben lang. Für gewöhnlich endeten diese Romane mit der Eheschließung, aber das Versprechen der immer währenden Liebe schwebte über das Wörtchen ENDE hinaus in die Realität. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Das führt leider dazu, dass viele Mädchen tatsächlich auch heute noch auf die eine große Liebe hoffen und deshalb mit viel zu hohen Erwartungen an mögliche Partner herangehen. Also Männer, immer Vorsicht bei Mädchen, bei denen alles prinzessinnenhaft kischig ist. Denen kann man(n) es selten recht machen.

Das gibt es deshalb so häufig weil die Mädels so erzogen werden - all die Prinzen, die die Dornröschens und Aschenputtels erlösen. Das Klischee aus den Büchern und Filmen erhält natürlich das Patriachat.

Wenn die Mädels dann älter werden, sehen sie das Männlein meist ziehmich dumm agiert oder nur auf seinen Vorteil aus ist. Durch die Urinstinkte wird es nicht bestimmt. Als wir Menschen noch halb nackt durch die Wälder zogen, sorgten die Frauen für die Erhaltung der Art. Sie wählten den Besamer aus und organisierten das Leben. Die Männer wurden nur zur Jagd gebraucht.

Männer wollen auch mal gerettet werden - gell. Aber wieviel typen gibt es, die auf dicke Hose und Macker machen, aber ihr Leben nicht vernünftig auf die Reihe kriegen und beim Fussbal weinen.

Was möchtest Du wissen?