Ich lese und schreibe

Ich habe in meiner Jugend viel gelesen, jetzt schreibe ich mehr, als ich lese - vor allem weil mich Romane mit breitgetretenen Einzelheiten, die für den Verlauf einer Geschichte völlig unwichtig sind, nerven. Andre Geschichten wiederum fange ich im Kopf an zu lektorieren, weil die Formulierungen schlecht sind. Da frage ich mich, wie jemand so einen Mist veröffentlichen kann...

Wirklich gute und spannende Bücher lese ich sehr gerne.

Schreiben tu ich, weil ich nicht gut malen kann und es mit einer Karriere als Filmregisseurin nicht geklappt hat. Neben Belletristik auch Sachbücher über Dinge, die mich wurmen und die ich gerne loswerden möchte...

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Ja, ich benutze das Wort in dieser Bedeutung.

Man kann von allen Zeitströmungen, die vorbei sind, eine Renaissance erleben.

Das Zeitalter der Renaissance (nach dem Mittelalter) wurde als Wiedergeburt der Antike verstanden.

Wenn bei uns plötzlich wieder Operetten beliebt wären, hätten wir eine Renaissance der Operette. Und wenn auf einmal wieder Schlaghosen und Blümchenkleider in Mode kämen, hätten wir eine Renaissance der 70er.

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Gesellschaft: Woran liegt es, dass Deutsche und Ausländer beide der Meinung sind, dass ich kein Deutscher wäre oder D Heimat (habe ich auch nie behauptet)?

Auf der Facebook-Seite "Türkische Fußball News" gibt es einen Eintrag mit einer Aussage des in Mannheim geborenen Fußballprofis und türkischen Nationalspielers Hakan Calhanoglu (Inter Mailand, früher unter anderem HSV und Bayer 04 Leverkusen). Ich habe mich da mal in eine Diskussion über andere türkischstämmige Spieler, die sich für Deutschland entschieden haben, eingeschaltet und sagte, dass ich mich selbst wahlweise als Nordlicht oder Norddeutschen bezeichne, da ich in Zeven, welches zwischen Bremen und Hamburg liegt, geboren und aufgewachsen bin. Ich habe zu ihm (er hat laut eigenen Aussagen einen deutsches Elternteil) auch gesagt, dass weder meine noch seine Meinung allgemeingültig sei. Er meinte aber, dass ich für ihn kein Deutscher sei. Das Gefühl kenne ich aber auch von vielen Deutschen, die meinen, dass Deutschland nicht meine Heimat sei.

Woher kommt das?

Ethnisch kein Deutscher, aber dass ich das wäre, habe ich nie behauptet. Und Heimat ist ja keine Frage der Ethnie. Für mich ist Nordlicht oder Norddeutscher zu sein, Lebensgefühl. Ich esse tatsächlich keinen Fisch oder ähnliches, aber jemand aus Bremen, Bremerhaven, Hamburg, Lübeck oder Kiel ist mir näher als einer aus dem Ruhrgebiet, dem Rheinland, Sachsen oder Schwaben.

Zu meiner Person: Ich bin in Zeven (Landkreis Rotenburg/Wümme), einem Ort mit etwa 13.000 Einwohnern zwischen Bremen und Hamburg, geboren und aufgewachsen. Meine (tamilische) Familie kommt aus Sri Lanka. Ich besitze sowohl die deutsche als auch die sri-lankische Staatsbürgerschaft. Früher habe ich mich als Deutschen bezeichnet, aber ich wurde von vielen nie so angesehen. Heute bin ich stolz auf meine Wurzeln, aber ich bezeichne mich als Norddeutschen oder Nordlicht. Bin auch logischerweise Fan eines norddeutschen Fußball-Zweitligisten.

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Nun ja, Du siehst aufgrund Deiner Abstammung eben nicht wie ein Deutscher aus.

Wenn Du in Zevern groß geworden bist und das dortige Lebensgefühl angenommen hast, bist Du kulturell betrachtet ein Norddeutscher - aber Dein tamilischer Ursprung lässt sich eben nicht verleugnen.

Europäer (von Südeuropäern mal abgesehen) entstammen im großen und ganzen demselben Völkergemisch - da verschwimmen die Unterschiede schnell.

Asiaten und Afrikaner hingegen sind auch optisch sehr verschieden.

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Wie zeige ich ihr, dass es mir langsam zu viel wird?

Meine Schwester ist früh ausgezogen und hatte seit 15 Jahren keinen Kontakt zu mir. Plötzlich schreibt sie mich vor einem Jahr an und will mich unbedingt kennenlernen. Ich habe mich natürlich gefreut endlich mal meine Schwester kennenzulernen. Ich habe also gleich mein Herz geöffnet und habe versucht Kontakt mit ihr aufzubauen. Dies ging auch die 1 Woche recht gut voran. Wir wollten uns dann treffen. Kurz vorher sagt sie aber das Treffen durch „Krankheit“ ab und meldet sich kaum noch bei mir. Als ich frage wann wir einen neuen Termin finden wollen geht sie für mehrere Monate in Reha. Sie meint sie braucht Abstand. Ich verstehe das wieder natürlich. Dann sehe ich aber wie sie sich mit anderen trifft und sogar Party macht? Darauf schreibe ich sie wieder an und sie meint sie ist momentan sehr auf sich gepolt. Ich schreibe ihr dann, dass ich das Gefühl habe, dass sie mich doch nicht kennenlernen mag. Sie meinte darauf wieder, dass sie mich sooo gerne kennenlernen mag. Schreibt mir wieder ein paar ausführliche Nachrichten über ihr Leben, worauf ich Antworte -> Sie ignoriert es wieder… Und so geht das immer weiter… Es verletzt mich und ich traue mich auch nicht zu schreiben, dass es mir reicht und, dass ich mich verarscht fühle… Vielleicht übertreibe ich auch? Ich weiß es nicht

Bitte um Rat was ich machen soll und vielleicht ein paar aufbauende Antworten

Ich hab einfach das Gefühl alles falsch zu machen, immer an 2. Stelle zu stehen und niemanden genug zu sein :(

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Nein, das liegt sicherlich nicht an Dir! Lass Dich vom seltsamen Verhalten Deiner Schwester nicht runterziehen!

Ob Deine Schwester Angst davor hat, dass bei einem Treffen unangenehme Dinge in ihr hochkommen, die vermutlich geschehen sind, als sie früh auszog - oder ob sie Dich tatsächlich verarscht (da fragt es sich warum?), kann kein Außenstehender wissen. Da hilft nur eins: Frage sie!

Schreib ihr, dass Du Dich langsam an der Nase herumgeführt fühlst und sie Dir bitte erklären möchte, was das ständige hin und her soll. Entweder sie pflegt den Kontakt zu Dir kontinuierlich, oder sie soll es bleiben lassen.

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Ob die Horrorgeschichte gelogen ist, weißt Du nicht.

Offenbar hat der Junge Probleme mit sich selbst - da braucht er eine verständnisvolle reife Seele und keine Freundin, die umworben werden will.

Sag ihm doch einfach: "Tut mir leid, ich kann Dir nicht helfen, ich bin nicht fähig, Dir das zu geben, was Du jetzt brauchst. Ich wünsche mir einen Freund, der nicht nur über sich selbst nachbrütet, sondern auch was für mich übrig hat."

Ich denke, das sollte er verstehen.

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Weil die Menschen auch länger leben und der Alterungsprozess später beginnt.
Entsprechend reifen junge Leute später, wohl weil sie zu lasch erzogen werden.

35-40 finde ich trotzdem zu alt, zumindest fürs erste Kind. Das sollte man zwischen 25 und 30 bekommen...

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Hast Du sie gegossen?
Normalerweise reagieren Pflanzen so, wenn die Wurzeln einmal ausgetrocknet sind.
Aber übertreibe nicht, wenn die Erde zu nass ist, können die Wurzeln auch verfaulen.

Du kannst sie, wenn Du keinen Garten hast, in ein größeres Gefäß umtopfen, dabei abgestorbene Wurzeln abschneiden, die Zweige zurückschneiden, an einen guten Standort stellen, mäßig aber regelmäßig gießen und gut zureden. Wenn sie sich erholt hat, wird sie wieder austreiben - das kann 2-5 Monate dauern...

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Eine kiritsche Stellungnahme zu Streiks, die den Bahn- und Flugverkehr lahmlegen.
Leidtragende sind ja vor allem die Menschen, die auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind...

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Nein, wenn jemand voller Hoffnung ist, dann ist das eine Reaktion auf eine Ungewissheit.

Wenn jemand fest daran glaubt, dass seine Hoffnungen erfüllt werden, nennt man das Optimismus - und das ist eine Charaktereigenschaft.

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Wenn Du sagst: Ich fahre mit dem Rad, dann betonst Du, dass Du jetzt gleich weder zu Fuß gehst, noch mit dem Auto, sondern mit dem Rad fährst. Du kannst auch sagen: Ich nehme das Rad.

Wenn Du sagst, ich fahre Rad, dann erzählst Du, dass Du allgemein Radfahrer bist oder Rad fahren kannst.

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Es sollte beides in den Schulen gelernt werden

Im Alltag muss man sich immer Notizen machen. Man sollte auch in der Lage sein, einen persönlichen Brief zu schreiben - und was ist, wenn durch eine Katastrophe elektronische Geräte ausfallen?

Abgesehen davon müsste es heißen: ... in den Schulen gelehrt werden!

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Im ersten Satz würde ich - als i-Tüpfelchen - in Gedankenstriche setzen.

Die anderen beiden sind grammatikalisch korrekt, am besten klingt die dritte Version, weil das die Situation betont.

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Niemals Perfekt für dieses Verb!

Das Wort abstammen benutzt man nur in der Gegenwart, im Imperfekt, im Futur 1 oder Möglichkeitsform 1.

Im Perfekt oder Plusquamperfekt wird es nicht benutzt, insofern braucht es auch kein Hilfsverb! Wenn überhaupt, würde ich es mit sein umschreiben - es geht ja ums Sein! Haben klingt in diesem Zusammenhang grauenvoll und ist auch völlig abartig.

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Schreib Deinen Eltern einen Brief, dass es Dir seit Jahren weh tut, wenn bei Euch an Weihnachten immer gestritten wird. Sie haben die Ursache geschaffen, warum Du lieber mit der Familie Deines Freundes feiern möchtest. Vielleicht sollten sie mal in sich gehen und sich an die eigene Nase fassen, anstatt das nun mit Erpressung in einen Machtkampf ausarten zu lassen. Damit ekeln sie Dich nämlich erst recht aus dem Haus. Wenn sie willens und fähig sind, den Weihnachtsfrieden zu wahren, könnt ihr ja mit ihnen am 1. oder 2. Feiertag Weihnachten feiern. Anruf oder SMS genügt...

Dann verbringe einen schönen Heilig Abend in der Familie Deines Freundes - und wenn sich Deine Eltern besinnen und Euch für einen der Feiertage einladen, dann geht hin und versucht es mit versöhnlicher Freundlichkeit.

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Hast Du schonmal mit deinen Eltern darüber geredet?
Die haben die Pflicht, ihre Kinder zu erziehen - in diesem Fall Deiner Schwester Manieren beizubringen! Tun sie das nicht, beschwere Dich beim Jugendamt.

Du kannst Deine Schwester auch mal an den Schultern packen und ihr klarmachen, dass Du solche Beleidigungen nicht mehr hören willst, oder sie wird was erleben...
Frech sind manche Menschen nur solange, als man sich das gefallen lässt. Wenn Worte nichts nützen, muss man sich drastischer wehren.

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