Wieviel Geld würde man verdienen, wenn...

11 Antworten

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Im Vertrag wird ein Buchverkaufspreis festgelegt und wieviel Du davon je Buch erhältst. Der Verlag muss ja seine Kosten zunächst einmal wieder herausholen und auch noch etwas daran verdienen. Wenn es wirklich ein Bestseller wird, verdienst Du ja über die Masse. Und bei jeder neuen Auflage gibt es auch eine neue Verhandlungsbasis. Aber wieviel das jeweils ist, kann Dir niemand pauschal sagen, weil es ja eine individuelle Sache ist.

achso... danke. Hast mir sehr geholfen

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Achtung: das Honorar gilt nur je verkauftem Buch; da kann es durchaus sein, dass z.B. gezahlte Vorschüsse wieder teilweise zurückbezahlt werden müssen; was nach zwei max. drei Monaten nicht verkauft ist wird rigoros eingestampft, weil neue Autoren nachdrängen; oftmals wird sogar ein Vorschuss zu den Druckkosten in Höhe von mehreren tausend Euro gefordert;

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@Guppy194

Anders siehts aus, wenn du bereits Bestsellerautor bist und dein Folgebuch auf den Markt wirfst. Schätzing verdient an seinem aktuellen Roman "Limit", fünf Euro pro Ausgabe. Bei einer Startauflage von 400.000 Stück, kommt da gut was zusammen.

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Verhandlungssache. Der Verlag macht Werbung, den Verkauf und übernimmt die finanzielle Verantwortung, dafür kriegst du je nach dem 50cts bis 2 Euro pro verkauftem Buch. Das kann sich schon rechnen, es gibt viele deutsche Leser! Zudem wird das Buch vielleicht mehr als ein Jahr im Regal stehen. Wenn du dann noch Vorlesungen machst oder in regionalen Zeitungen ein kleines Portrait von dir abgibst und das Buch vorstellst, steigen die Verkaufszahlen auch. Soll es an Weihnachten rauskommen, solltest du das Skript sicher schon im Januar einem Verlag bringen. Wenn du damit abgewiesen wirst, schmeiss die Flinte nicht ins Korn!! Es gibt unzählige Verlage und schlimmsten Falls darfst du das Buch auch im "Eigenverlag" rausgeben und produzieren lassen. In Polen haben sie gute Drucker, zu sehr guten Preisen ... leiste dir aber einen deutschen Lektor!!!! Viel Spass, Mut & Stolz *

Die Honorarzahlung für Autoren wird in Deutschland heute nach dem Urhebervertragsrecht § 32 UrhG in der Fassung vom März 2002 geregelt, wobei die endgültige Fassung aktuell noch in der Diskussion ist und sowohl seitens der Interessenvertreter der Autoren als auch seitens der Verlage Nachbesserung gefordert werden. Eine Vereinbarung zwischen dem Verband deutscher Schriftsteller und einer Reihe von Verlagen im Bereich der Belletristik sieht dabei im wesentlichen fünf Punkte für die verbindliche Honorarregelung vor:

  1. Eine Beteiligung an den verkauften Hardcoverausgaben in Höhe von acht bis zehn Prozent vom Nettoladenpreis sowie zusätzlich ein gestaffeltes Honorar bei besonderen Verkaufserfolgen.
  2. Eine gestaffelte Beteiligung beim Verkauf von Taschenbuchausgaben abhängig von der Verkaufszahl: fünf Prozent bei einer verkauften Auflage von bis zu 20.000 Exemplaren, 6 Prozent bei bis 40.000, sieben Prozent bei bis 100.000 und acht Prozent bei über 100.000 Exemplaren. Hinzu kommt eine Beteiligung von vier bis sechs Prozent bei einer Sonderausgabe, deren Preis mindestens ein Drittel unter dem Preis der Originalausgabe liegen muss.
  3. Bei der Verwertung von Nebenrechten wie der Nutzung in buchfremden Medien oder bei der Umsetzung zu Drehbüchern erhält der Autor 50 bis 60% der Lizenzgebühren.
  4. Im Normalfall erhält der Autor einen Vorschuss durch den Verlag.
  5. Auf Wunsch des Verlages überträgt der Autor die Nutzungsrechte an den Verlag.

Neben diesen Vereinbarungen existieren allerdings auch weiterhin verschiedene Modelle der Honorierung bei Kinderbüchern, wissenschaftlichen Werken, Sachbüchern, Ratgebern und anderen Buch- und Medienformen oder auch bei Übersetzungen. Bei Lizenzen aus dem Ausland wird grundsätzlich kein gestaffeltes Honorar sondern ein Garantiehonorar bezahlt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Autorenhonorar

Schwierig zu beantworten, denn dann müsste man erst mal "Bestseller" definieren. Als Bestseller gilt etwas streng genommen schon dann, wenn es eine Woche auf der Bestenliste z.B. des Spiegel gestanden hat. Auch, wenn das Platz 43 war. Und die Bestsellerliste muss man sich als eine Art Klassenspiegel vorstellen: Wo man soch auf der Liste befindet, hat damit zu tun, wie viel man in Relation zu den anderen Titeln verkauft hat. Die hier angegebenen Circa-Tantiemen und Honorare stimmen nach meiner Erfahrung, aber dass Herr Schätzing fünf Euro pro Buch erhält, erscheint mir unwahrscheinlich. Bei Limit zu je 24,99 hätte er dann über zwanzig Prozent an jeder Ausgabe verdient, was weit außerhalb der üblichen Honorare liegt. Aber vielleicht hat er ja auch super verhandelt ;-)

kommt auf die leseranzahl an, wenn du es in englisch verfasst kannst du reich werden, in deutsch eher weniger...

man kann es sich doch übersetzen lassen oder? das machen doch heute alle

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