Wieso wurde Salz im Mittelalter mit Gold aufgewogen?

7 Antworten

Da es damals noch keine Tiefkühlgeräte und Dosen gab, musste man auf andere Weise die Lebensmittel konservieren, um Vorräte zu haben. Das funktionierte durch Salzen. Insbesondere Heringe wurden eingesalzen. Da das Meersalz nicht qualitativ so gut war, hatte man lange Handelswege aus den Wüsten Nordafrikas zum Beispiel, und der Transport war eine sehr teure Sache. Das machte das Salz dann vor allen Dingen so kostbar.

ich glaube das auch unterschiede im meer und steinsalz gemacht wurden

damals gab es keinen kühlschrank und keine konservierungsmittel. das salz machte fleisch und fisch länger haltbar. ohne salz war ein handel und eine längere aufbewahrung nicht möglich. und fleisch/fisch gab es damals nicht aus der massenzucht, dass heißt man wollte es auch schätzen und völlig aufessen können, ohne dass es sich allein wieder zersetzt und krank macht.

Richtig, in jedem Liter Meerwaser sind drei Gramm Salz. Du brauchtst also für 100g Salz 33 Liter Meerwasser. Mit hundert Gramm Salz kommt man allrdings nicht lange aus. Für eine Tonne Sallz brauchst du schon 300000 Liter. Dann kanst du Tausend Leute mit einem Kilogramm Salz versorgen. Das ist immer noch nicht viel.

Man muss also in großem Stil Salz gewinnen, und das erfordert Zeit und Ressourcn. Dazu kommt noch der Transport.

Hinzu kommt dass ja nicht alle Menschen am Meer leben. Im Binnenland kann man auf diese Art von Salzgewinnung also nicht zurückgreifen. Und Reisen war damals nicht nur beschwerlich sondern auch gefährlich.

Ganz so einfach ist die Sache mit der Salzgewinnung also nicht.

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