Wieso raten so viele von Zoologie ab?

13 Antworten

Zoologie umfasst viele verschiedene Bereiche. Je nachdem, was genau du machen willst, hast du unterschiedlich gute Zukunftsaussichten. "Wald- und Wiedenbiologen" werden heutzutage eigentlich nicht mehr gesucht, aber du kannst ja z.B. auch Zoologe mit Schwerpunkt Physiologie werden, etc. etc. .... :-)

Es werden nicht sehr viele Leute in diesem Zweig der Biologie benötigt und wenn muss man damit rechnen immer nur Aufträge und keine wirkliche Fixanstellung zu bekommen. Das Gehalt ist dabei auch nicht berauschend. Ich habe auch Zoologie studiert (weil es mich sehr interessiert), habe mich dann allerdings auf Physiologie -> Neurobiologie beim Menschen spezialisiert, da in diese Gebiet sehr viel geforscht wird und auch Geld vorhanden ist, weil z.B. Pharmafirmen an den Ergebnissen interessiert sind.

weil die forschung sich heute mehr auf den menschen stürzt, also menschliche erkranungen, deren Heilung, Medikamente und was die ursachen sind. fächer wie Genetik, Molekularbiologie oder Mikrobiologie sind hier eben gefagter. die Forschung in diese Richtung wird einfach mehr gefördert und finanziert zum beispiel durch die Pharmaindusrtie die natürlich ein interesse daran hat medikamente zu entwickeln und damit die wirtschaft anzukurbeln. Zoologie ist nicht ungedibt etwas was die Wirtschaft fördert und daher gibt es da weniger Jobs. deswegen raten viele davon ab. wenn du wirklich was mit tieren machen willst musst du das entweder in kauf nehmen, das du als Zoologe schwerer einen job findest oder aber du studiert Tiermedizin.

Wahrscheinlich raten alle davon ab, weil es in diesem Bereich nur sehr wenige Stellen gibt. Ob du da nach dem Studium einen Arbeitsplatz finden wirst, ist sehr fraglich.

Das Stichwort heißt gewinnorientiert. Alles, was nicht genügend Gewinn abwirft, wird verdrängt. Eine fatale (Fehl-)Entwicklung.

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