Wieso machen Spieleentwickler nicht das, was die Spieler sich wünschen?

8 Antworten

Weil die Entwickler absolut nichts dazu können.

Denen wird gesagt, was sie zu tun und lassen haben und sie testen auch nicht das Spiel, sondern die Tester. Dort flutschen dann Bugs durch.

Ich finde es traurig, dass man immer den Entwicklern alles vorwirft. Es ist das Management, welches die Sachen vermurkst.

Die wenigsten Entwickler freuen sich darüber, wenn sie sich ihr eigenes Projekt mit sowas verschandeln sollen.

Woher ich das weiß:Hobby – 🎮 Spiele- und Modentwickler

Weil die Spieleentwickler meistens nicht ihr eigener Herr sind, sondern vorgegeben bekommen, was gemacht werden soll.

Und wenn der CEO Sagt, ich will dass du mehr micropayment rein bringst, dann wird das gemacht.

Wenn der Teamleiter sagt, ich will, dass ihr dafür sorgt, dass mehr Geld in die Kassen kommt, dann müssen die Entwickler sich was ausdenken und nicht auf das Geheule und Gejammere der Community achten.

Oh, daran hab ich gar nicht gedacht, danke. Aber hier kann man wieder sagen, das Der Teamleiter oder wer auch immer ebenso im klaren sein müsste, was für folgen es haben wird wenn sie nur Dinge machen die für sie rentabel und es für die Spieler absolut keinen Spielspass mehr hat. Klar ist es auch wichtig das die Firma auf Ihre Kosten kommt, aber langläufig geht das ja nur wenn die Spieler das Spiel spielen...

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@kaile45

Der Teamleiter ist auch nur ein Rädchen im Getriebe.

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  1. Weil viele Wünsche der Fans in manchen Spielen unrealistisch sind (bspw. In Pokemon alle regionen in einem spiel).
  2. Weil es nicht gesagt ist, dass alle Fans die Wünsche von einigen Fans als gut empfinden würden.
  3. Weil die Programmierer die Vorgaben vom Management umsetzen. Sie haben keine Möglichkeit, etwas anderes zu machen. Und das Management will ein günstiges Spiel.

Das liegt nicht an den Entwicklern selbst sondern an der Firmenleitung. Die Entwickler werden einfach nur unter Druck gesetzt. Softwareentwicklung ist immer eine Art Drahtseilakt. Auf der einen Seite wollen die Kunden die Software lieber gestern haben als morgen, auf der anderen Seite soll es aber fehlerfrei sein. Beides geht nur sehr schwer zusammen.

Wenn die Software fehlerfrei sein soll, ist der CEO noch ziemlich jung und idealistisch. Üblich ist, dass es darum geht, dass Fehler erst auffallen, nachdem der Kunde bezahlt hat.

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@PWolff

Das ist der Unterschied zwischen Kundenwunsch und Realität. Wobei es eine fehlerfreie Software überhaupt nicht gibt.

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@HarryXXX

Es gibt sehr wohl fehlerfreie Software - auch weit über "Hello-World"-Programme hinaus. Die herzustellen ist nur fünfmal so teuer wie bei "üblicher" Software. Nun ja, Geiz ist bekanntlich geil, und Bugfixes stehen nicht im Original-Budget ...

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@PWolff

Welche fehlerfreie Software sollte das bitte sein? Mir würde da jetzt nichts in den Sinn kommen.

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@HarryXXX

Heutzutage hauptsächlich in der theoretischen Informatik, zugegeben. Nicht mal beim Militär 100%ig.

Aber disassemblier mal einen Handheld-Computer mit 8-Bit-Prozessor, da hast du regelmäßig ein Dutzend KiByte fehlerfreien Maschinencode.

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@PWolff

Das mag natürlich sein, aber Software wie zum Beispiel ein herkömmliches Betriebssystem, eine professionelle Software Suite, Datenbanken und dergleichen enthalten normalerweise Bugs in vierstelliger bis fünfstelliger Anzahl. Funktionieren tut die Software natürlich trotzdem da man im allgemeinen nur auf wenige Bugs davon aufläuft.

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@HarryXXX

Ja, de facto und leider.

("Herkömmliches Betriebssystem" - ich bin noch alt genug, mich an CP/M zu erinnern. Ob das bugfrei war, weiß ich gerade nicht, aber möglich - das war noch nicht so umfangreich, dass ein einzelner Mensch es nicht komplett verstehen konnte. Heute hätte man eine Chance, wenn man die Maxime "eine einzige Funktion, die dafür richtig" soweit wie möglich beherzigen würde.)

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@PWolff

An CP/M hab ich nicht gedacht, eher an Solaris, Linux, Oracle, HP OpenView und was es sonst noch so gibt.

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Ich finde man merkt das sie jetzt viel mehr Geld machen wollen wenn man sich den Shop und die neuen Preise anschaut. Wenn sie einfach auf die Spieler hören, was die sich wünschen aber trotzdem ausgeglichene Preise im Shop erstellen wäre das Spiel doch ein voller Erfolg.

Das ist nunmal die Folge eines F2P-Modells. Deshalb kostet das Spiel jetzt halt auch nichts mehr.

Woher ich das weiß:Hobby – Gaming - Zocke seit 25+ Jahren plattformübergreifend.

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