Wieso finden Typen meisten Mädchen die Jungfrauen sind "besser"?

18 Antworten

Nicht alle Männer finden Jungfrauen "besser"!

Jungfräulichkeit wird oft völlig überbewertet. In ferner Vergangenheit war eine jungfräuliche Braut die Gewähr dafür, dass der frischgebackene Ehemann nicht versehentlich die Nachkommen eines Konkurrenten großzieht oder eine unverheiratete Mutter ohne Versorger zurückbleibt.

Dank Geburtenkontrolle, Safer Sex und Vaterschaftstest sind die eigentlichen Beweggründe für die Forderung nach Jungfräulichkeit längst obsolet. Männer haben trotzdem unbewusst immer noch die Angst die Partnerin könnte von einem Vorgänger schwanger sein - das ist bei einer Jungfrau dann eher unwahrscheinlich (und wenn doch kann man immer noch eine Religion draus machen ;-) ).

Eine weitere Angst der Männer dreht sich um die Möglichkeit des Vergleichs ein "Mein Ex war aber besser im Bett" oder "Mein Ex hatte einen Größeren..." sind von einer Jungfrau nicht zu erwarten. Daher gibt es ganze Kulturen,  welche die Ehe der ganzen Familie an der "Unberührtheit der Tochter" festmachen - während sich die männlichen Familienmitglieder mit unverbindlichem Sex mit Jeder, die sich darauf einlässt und in den Bordellen "die Hörner abstossen".

Menschen mit gesundem Selbstbewusstsein begrüßen es, wenn die Frau/der Mann auch noch andere Erfahrungen hatte, denn sonst fragen sich viele erst später, wie es denn mit einem anderen Partner wäre und gehen irgendwann fremd... . Da Sex auch ein wichtiger Faktor in einer Beziehung ist (auch wenn einige Moralapostel dies immer wieder bestreiten), sollte man sich auch im Bett verstehen. Hier den Partner erst zu heiraten und dann herauszufinden, ob man die gleichen Vorstellungen von gutem Sex hat, ist als würde man an der Schiessbude versuchen einen Treffer zu landen - blind und mit nur einem Schuss. Viel Glück dabei... .

Die Vorstellungen einer romantischen Hochzeitsnacht zweier Jungfrauen ist in der Praxis dann auch weit weniger romantisch als verkrampft, bemüht und peinlich - dann lieber eine(n) Partner(in) mit Erfahrung.

Seid nett aufeinander!

R. Fahren

Sorry, aber "die" Typen finden das nicht. Bestimmt aber nicht "die meisten".

Es gibt welche (wie auch Frauen), die sind halt so erzogen durch eine "traditionelle" religiöse Erziehung. Und die Tradition hält sich mitunter auch, wenn die Religion schon längst weg ist (weil es halt schon immer so war und weitergeben wird). Denn Religion ist hierzulande mittlerweile in der Minderheit - und da sind die "Traditions"- oder "Gelegenheits"-Gläubigen sogar noch mit einberechnet. Hat ja einen Grund, warum die Kirchen leer sind, und reihenweise schließen, es kaum mehr Ordensnachwuchs gibt, und selbst viele gläubige, praktizierende Katholiken der Meinung sind, die Sexualmoral der katholischen Kirche wäre arg veraltet.

Kann es sein, dass Du überdurchschnittlich viel Kontakt zu "religiösen" Menschen hast? Seien es konservative Katholiken, Evangelikale oder Jungs mit muslimischen Migrationshintergrund?

Jetzt mal von der dem Thema innewohnenden Frauenfeindlichkeit abgesehen, weil diese Typen i.d.R. mit zweierlei Maß messen.

Weil sie Angst haben!

Am Liebsten wollen sie f.cken was ihnen vor das Rohr kommt, aber Heiraten am Besten nur eine Jungfrau, die kann nicht vergleichen und erkennen das man nichts Drauf hat.

Aber das sind nur schwache Männer und welche richtige Frau braucht einen schwachen Mann?

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