Wieso finde ich die Traurigkeit schön?

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7 Antworten

Hey, ganz ehrlich? Ich fast genauso, halt nur mit dem unterschied das die Melancholie mein Leben ausmacht ;)

Aber leider gibt es viele Menschen die das falsch sehen und besonders gleich denken das man Depressionen hat... naja aber ich kann auch aus deinem schreibst herauslesen das du wirklich melancholisch veranlagt bist in guter Hinsicht also der inoffiziellen weise :)

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Ist vollkommen normal. Wenn du dauerhaft glücklich wärst könntest du irgendwann nicht mehr glücklich sein weil es "normal"wäre. Der Körper geht auf Entzug von glückshormonen, damit er sie wieder wahrnehmen kann.

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Ehrlich gesagt, bin ich da ganz ähnlich. Gut, ich bin zwar von Natur aus melancholisch, sehr sensibel und empathisch, aber ich kann lachen und ich liebe das Lachen. Aber wenn die Trauer nicht wäre, gäbs auch keine Freude.

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Traurig sein und Melancholie geben uns das Gefühl am Leben zu sein, da es intensive Gefühle hervorbringt. Außerdem wirkt etwas melancholisches auf viele Menschen authentischer als glückliche Sachen, weil wir in unserer Gesellschaft sehr viele Menschen (trotz Schwierigkeiten) eine glückliche Person spielen, die keine eigenen Probleme hat.

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Kommentar von ThermalChunk
25.05.2016, 22:45

Außerdem wollen alle Menschen sich mit bestimmten Dingen identifizieren und wenn eine Person, die traurige Filme mag sich beispielsweise mit einer Person in einem Film mitfühlt fühlt sie sich mit dieser Person verbundener.

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Bekommst du so vielleicht die Aufmerksamkeit die du dir erhoffst?

Rein biologisch/psychologisch gesehen willst du als Mensch immer im Gewinner-Team sind. Viele Menschen denken, sie bekommen Aufmerksamkeit wenn sie Schwäche zeigen oder Krank sind. In wirklichkeit aber wird man so nur auf die Ersatzbank geschoben.

Du musst also für dich entscheiden - Ersatzbank oder echtes Leben - was ist dir wichtiger?

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Kommentar von LumboBrain
25.05.2016, 22:10

Nein ganz und gar nicht, ich möchte der Aufmerksamkeit eher entfliehen und das schaffe ich durch Einsamkeit und Melancholie. Es ist auch nicht der Fall, dass ich wem davon Berichte. Ich bin auch nicht scharf aufs Gewinnen, ich würde es sogar lieber meiden, da als Gewinner dazustehen, neue Lasten bedeutet. Als Verlierer zu verlieren ist nicht unüblich, als Gewinner jedoch in vielen Gesellschaften unangenehm. Ich hoffe du kannst mir folgen

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Ich finde es zwar auch komisch das war aber eine zeitlang bei mir auch so ähnlich...Vielleicht nicht aus den selben Gründen aber ich hatte auch so eine Phase... Ich war gerne alleine dann konnte ich über Dinge nachdenken. Ich schätze wenn sonst alles bei dir ok ist wird sie vergehen... Ich hatte mich einfach mal irgendwie ausgesprochen und seit dem ist alles wieder normal... Ich wollte wieder glücklich sein nicht nur in der Gesellschaft sondern auch mit mir :)

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Du besitzt eine introvertierte Persönlichkeit, du brauchst einen Ausgleich von sozialen Umfeld. Das kenn ich gut, geht mir auch so. So lange die Melancholie nicht in die Depression verfällt ist das auch gar kein Problem, außer es stört dich natürlich, aber da hatte ich jetzt nicht den Eindruck.
Melancholie kann so schön sein :)

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