Wie werden wir am Tag des Jüngsten Gerichts Rechenschaft ablegen können?

8 Antworten

Hallo KenKaneki9213,

ich erachte dieses "Jüngste Gericht" als reinen Glaubensinhalt, der sich nur in den heiligen Schriften findet. Er kann einer menschlichen Wunschvorstellung entsprungen sein, dass Menschen, die man für etwas nicht bestrafen kann, in einer solchen letzten Instanz bestraft würden. Das mag abgeschreckt haben - oder auch nicht.

Mir plausibler ist ein Ansatz, dass wir Menschen uns schon zu Lebzeiten die Weichen in unserer Lebenseinstellung stellen. So lässt sich glaubensfrei ein "Sein" modellieren, das sich auf eine menschliche Seele abbilden lässt. Seine Eigenschaften ergeben sich aus einer Raumzeitlosigkeit: nur etwas, was von dem Sein ausgehen kann; etwas, das das Sein auch erreichen darf; die Einheit aller Seins.

Lässt eine Lebenseinstellung das Sein in der Weise wirken, können wir es als "eröffnet" erachten. Es verbleibt nach einem Lebensende wegen der Zeitlosigkeit als eröffnet: ist damit eins mit allen anderen solchen Seins.

Lässt eine Lebenseinstellung das Sein nicht wirken, dürfen wir es als "verschlossen" erachten. Es verbleibt nach einem Lebensende auch wieder so: dann ohne diese Einheit quasi einsam und alleine.

Das ist nur ein Modell: es beschreibt etwas, was so sein könnte, aber nicht notwendigerweise sein muss. Es ergibt sich daraus weder ein Wahrheitsanspruch noch eine Religion oder ein Glaubensinhalt, sondern nur eine frei wählbare Lebenseinstellung mit möglicher Folge nach dem Leben.

Mit vielen lieben Grüßen
EarthCitizen

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – früherer Glaube - heutige Plausibilität vieler Dinge

Jesus redete hier auch zu gottlosen Menschen. Menschen, die zwar viel predigten, Gottes Wort dabei aber auch reichlich verdrehten und die den Heiligen Geist kurz zuvor als Teufel beschimpft hatten.

Alle Nicht-Christen werden für jedes Wort Rechenschaft ablegen müssen. Wir Christen werden nicht für unsere Sünden bestraft werden, auch nicht wenn es sich dabei um Worte handelt. Alle unsere Sünden werden vergeben werden.

Allerdings werden auch unsere Worte und Taten beurteilt werden. So wird z.B ein Christ, der ein Gebot Gottes für ungültig erklärt hat, zu den Geringsten und Ärmsten im Himmel gehören und jemand der Gottes Gebote und das Evangelium aber weitergesagt und sich auch selbst daran gehalten hat, zu den Reichsten und Größten dort gehören. Auch wir Christen sollen also gut auf unsere Worte achten.

Viele Flucher und Lästerer werden sich am Gerichtstag wünschen, sie hätten sich ihre Zunge abgeschnitten, denn ohne sie wäre der Weg zu Gott einfacher gewesen und sie hätten sich vielleicht retten lassen.

Es gibt Religionen, welche den Menschen angst machen vor dem jüngsten Gericht. Das schüchtert die Menschen ein und macht sie gefügig für die Religion.

Dabei sollten sie die Vergebung predigen, um die Menschen wieder Lebensmut zu zurück zu geben. Es wird uns heute schon vergeben, wenn wir darum bitten.

Tue ab jetzt das Gute, das ist das Beste, was man machen kann.

Bemühe Dich jetzt, den Willen Gottes zu tun. Und bitte ihn aufrichtig um Vergebung.

Gott ist liebevoll und zum Vergeben bereit:

“er kennt unsere Beschaffenheit nur zu gut, er denkt daran, dass wir Staub sind.“ (Psalm 103:14)

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