Wie weit kann man bei Ahnenforschung zurück gehen?

11 Antworten

Bei meiner Familie (Väterlicherseits) kann man den Stambaum nur bis ins spätere 18 Jahrhundert zurückverfolgen, da eben das Dorf abgebrannnt ist. Oft wurden früher die Dokumente bei den Gemeindehäuser und in den Kirchen aufbewahrt. Brannte ein Dorf komplett aus, dann wars das mit den Dokumenten.

Das heisst du kommst soweit mit der Forschung der Ahnen, bis ein Dorfbrand war. Auf der Wohngemeinde kann man teilweise zurückschauen in den Büchern. Dafür braucht man ein Termin beim Gemeinderat.

Bei meiner Familie Mütterlicherseits ging der Stambaum etwas weiter ca ende 17 Jahrhundert. Einer ihren Verwanten hat den Stambaum erforscht soweit wie er gekommen war. Ende auch hier wider ein Brand des Gemeindehauses und der Kirche, alle Unterlagen wider weg. Das Buch durfte nur noch mit Handschuhen angefasst werden wegen dem Alter.

Ich will dich nicht entmutigen, aber denke das es in Deutschland schwiriger sein muss um Ahnenforschung zu betreiben. Den im 2 Weltkrieg wurden sicher einige Bücher wo Informationen drinnen waren vernichtet. Vermutlich durch Feuer infolge der Bombenangriffe je nach Wohnort. Wünsche dir viel Glück beim Forschen.

glaube Turnau,wo die alle lebten wurde 1645 von Schwedischen Söldnern niedergebrannt,denkst du ab da hört es auf,esseiden man findet davor etwas was darauf hinweißt das die verschiedenen Familien woanders herkommen ? Die Deutsche Seite interessiert mich weniger,bin eben gerade dabei die Seite zuerforschen die aus dem Raum Tschechien stammt

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@lochstopfer2002

Ich denke dann wird vermutlich dort Ende sein mit der Forschung. Bei einem Brand war Früher immer alles weg, den diese Bücher gab es nur 1 mal. Das komplizierte an den Bücher ist eben, das man sie nicht drucken konnte wie heute. Dann kommt noch der 2te Weltkrieg dazwischen. Da brannten viele Sachen weg usw

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@Admirablea

2.WK mache ich mir keine sorgen groß,aber eben durch die schweden,aber nja mal gucken,vlt finde ich ja was zu den Polnischen Namensträger ob er wirklich Polnische wurzeln hatte

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Sehr weit wenn man Glück hat und Vorfahren eine Funktion oder Titel hatten und für einen Adeligen/Kirche tätig waren. Wenn nicht so findet man sehr häufig in den Kirchenbüchern Informationen zu Vorfahren (Taufregister, Hochzeiten, Sterbefälle).

Bei den Kirchen nachfragen oder den zugehörigen Bistümern (dort oft auch digital vorhanden).

Bei Gemeinden oder aber bei Adelshäusern in den Archiven.

So konnte ich einen Vorfahren in den Archiven eines Adelshauses finden, der dort namentlich genannt wurde und den Titel eines Dorf Schulzen bekam (Schreiber), AD 1146. In den Kirchenbüchern und in den digitalen Nachschlagewerken unseres Bistums konnte ich meine Familie bis zu Beginn des 17.JH und teilweise bis 1550 zurückverfolgen. Ein Virfahre war z.B. ein Schiffseigentümer gewesen und so konnte ich anhand der Schiffsregister feststellen das er in einem Sturm im Jahre 1724 in der Nordsee mit seinem Schiff untergegangen war.

viel spass beim suchen

Amtlich gar nicht.
Fündig könntest Du noch über die Kirchenbücher werden (Taufregister).

Unbenommen dessen, ist es nicht ungewöhnlich, dass Vorfahren aus osteuropäischen bis russischen Gegenden entstammen.
Progrome gegen Juden gab es schon 2 Jahrhunderte vor Hitler. Was seit je mit Wanderungsbewegungen einhehrging.
Heißt jedoch auch, dass Dokumente vor 1800 eher schwer auffindbar sind, da die staatliche Organisation her neuzeitlich ist.
Feudalgesellschaften waren gewöhnlich nicht zentral organisiert.

Respektive ist Ahneologie ein rein privates Vergnügen.

nja bei der Hauptfamilie Mohelsky bin ich gerade im Jahr 1736 angekommen.Aber 1645 soll Turnau von schweden abgebrannt wurden sein (Mohelsky stammen ja von nen "Vorort").Kann ich über die Kirchbücher herausfinden woher die Familien kamen die sich mit "meiner Mohelsky" erlobt haben ?

Und über was geht man wenn die Personen Juden waren ? Eine Mutter zB lässt sich im Kirchenbuch nicht finden,und ihr Kind war dann jüdisch,das Kind war dann die erste Jüdische Mohelsky

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@lochstopfer2002

Kirchenbücherwurden immer örtlich geführt, über Gemeindemitglieder.
Eventuell, was unwahrscheinlich ist, gibt es jüdische Archive.
Davon dürften osteuropäisch keine die Zeit überstanden haben.

Mithin müsstet Du das Pferd umgekehrt aufzäumen und einen heute lebenden jüdischen Nachfahren finden. Die führten u.U. ein Familienbuch.
Die sind nicht  amtlich, können aber weitere Hinweise liefern.

Wie gesagt, ein rein privates Vergnügen.

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@soisses

Also um die mit dem Polnischen Namen zufinden einfach die Kirchen durchforsten wo die jenige geboren wurde und dann selbes verfahren wie bei Mohelsky ?

Wie meinst du "Davon dürften osteuropäisch keine die Zeit überstanden haben" ? Nja der letzte Jude ist mein Opa,aber er will von der Zeit nichts mehr wissen und darüber nicht reden.Weitere Juden gibt es nicht soweit ich weiß (vlt weiß meine Mum mehr ob es noch einen gibt)

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@lochstopfer2002

bezieht sich das auf die jüdischen archive ? denke eben kaum das das jüdische von Mohelsky und den anderen osteuropäischen Namen kam.Gab aber auch väterlicherseits meiner Uroma jmd der Isaak/Isaac hieß,du gucke ich mal ob aus der linie vlt was jüdisches kam.Mich interessiert im moment aber eben mehr das osteuropäische/slawische,das jüdische mache ich dann mit meiner Mum parallel

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Herkunft des Namens Hastedt?

Moin, ich interessiere mich in letzter Zeit immer für die Geschichte der Familie. Ahnenforschung oder ähnliches betreibe ich nicht, ich hab nur einfach mal gegoogelt. Während man bei vielen Namen Herkunft, Bedeutung, Geschichte und Namensträger mit Wohnort findet, finde ich bei Hastedt leider so gut wie nichts. Eine Bedeutung ist überhaupt nicht rauszufinden, ein Bezug auf einen Beruf besteht (wohl) nicht. Es gibt nur den Bremer Stadtteil Hastedt, der auf Heeresstätte zurückzuführen ist. Die meisten Hastedter kommen auch aus der Region. Auf einer Seite hatte ich gelesen, Hastedt sei ein alter Ritter Name, was ja im Grunde auch zu Heeresstätte passen würde. Ich Zweifel aber dranne.

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Als Interessierter frustriert es mich etwas, über die eigene Familie nichts rausfinden zu können.

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Leute anrufen zwecks AHnenforschung,aber wie?

Hallo

Ich bin bei der Ahnenforschung bei einer Linie an meine grnezen gestoßen (Verbrannte Kirchenbücher) Das einzige was ich nun weiß aus erzählungen:

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Wenn ich sage "Guten Tag mein name ist x,und ich erstelle einen Stammbaum"

oder "Guten Tag,mein Name ist X und ich würde gerne mit ihnen über ihre Familie reden"

klingt das doch gleich wie betrug. Wie drücke ich mich am besten aus?

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