Wie weit geht die Schweigepflicht eines Psychologen und Jugendamt und soll der Junge zu einem Psychologen gehen oder wäre das Jugendamt in diesem fall ratsamer?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Er muss zu einem Psychiater und da würde ihn das Jugendamt auch hinschicken, wenn er dort vorsprechen würde. Letzteres kann und wird ihm nicht helfen.

Mit 20 Jahren ist es sowieso sehr schwierig noch Hilfe vom Jugendamt zu erhalten, da die "Hilfe für junge Volljährige" bis max. 21 Jahre gewährt wird.
Eine eigene Wohnung würde ohnehin nicht vom JA finanziert werden, sondern , bei entsprechendem Anspruch, vom Jobcenter. Die Hilfe vom Jugendamt wäre dann eine ambulante Betreuung in dieser eigenen Wohnung.

Diese Hilfe wird auf dieser Grundlage nicht eingerichtet werden, da das Jugendamt dann die Verantwortung auf sich nehmen würde, zu sagen: Ja, da hat Jemand extreme psychische Probleme, aber wir lassen ihn mal in ne eigene Wohnung und schicken zweimal pro Woche jemanden vorbei - obwohl wir wissen, dass das ziemlich riskant ist bzw. nicht reicht. Dann heißt es bald: Junger Mann ersticht seine Eltern, wurde vom Jugendamt betreut, welches von psychischer Erkrankung wusste, hat diesbezüglich jedoch nichts getan.

Ein Psychiater oder ein Psychotherapeut hat natürlich Schweigepflicht. Wenn er fachlich einschätzt, dass ein Klient akut selbst- oder fremdgefährdend ist, wird er versuchen seinen "Zugang" zu nutzen, ihn zu einer freiwilligen Einweisung zu überreden. Sollte dies nicht möglich sein, wird er bestimmt die Polizei für eine Zwangseinweisung einschalten dürfen, trotz Schweigepflicht, denke ich, bin jedoch nicht absolut sicher. Jedoch braucht es schon einiges, bis eine Fremd- oder Eigengefährdung wirklich als "akut" gilt.

Wenn ich, als Psychologin und Psychotherapeutin, es mit diesem Jugendlichen zu tun hätte, würde ich ihn zu einem Psychiater schicken, um abklären zu lassen, inwiefern eine Psychose, möglicherweise eine paranoide Schizophrenie, vorliegt. Wenn das der Fall wäre, wäre nämlich meine psychotherap Aufgabe erst einmal beendet. Ich würde dann nur noch begleitend arbeiten.

Wenn der junge Mann das nicht will, muss der therapeut abwägen, ob das Gevahrenpotential für andere so groß ist, dass er die Schweigepflicht brechen muss. Aber das wird er immer mit dem Patienten offen besprechen, es also nie hinter seinem Rücken tun.

Danke das wollte ich hören. Das nächste mal wenn ich in Celle bin gehe ich zu einem Psychologen 

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ich denke da kann das jugendamt nicht viel helfen.

da sollte man zum facharzt gehen. und der weis dann was zu tun ist denke ich

wenn er in total not ist kann er jederzeit die telefonseelsorge anrufen.

aber ich denke ein facharzt ist der richtige..

spreche einfach alle gleich wegen Schweigepflicht an.

die haben alle schweigepficht.

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