Wie viel verdient man bei der Deutschen Bahn zb. als Lokführer?

3 Antworten

Abend,

Ich mache gerade eine Ausbildung zum Lokführer in Neuss und im ersten Lehrjahr bekommt man im Güterverkehr bei uns 700 Euro Netto.

Hallo,

Weichenwärter gibt es schon lange nicht mehr als Laufbahn :-)

Der Lokführer nennt sich schon lange Triebfahrzeugführer und auch den Wagenmeister gibt es in dieser Form nicht mehr.

Doch, Weichenwärter gibt es, sind auch immer mal wieder extern für Quereinsteiger ausgeschrieben.

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@ecki2000

Die gibt es nicht mehr, weil es dafür gar keinen Bedarf mehr gibt :-)

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@OlafausNRW

Es gibt noch reichlich Bedarf an Weichenwärtern! Auf den großen Güterbahnhöfen z.B. sind die noch reichlich vorhanden. Da ja in den letzten 20 Jahren nur noch direkt auf Fdl ausgebildet wurde, erreichen die „Alten“ nun auch alle das Rentenalter, bzw. die Posten sind mit überqualifiziertem (=teuren) Personal besetzt. Deshalb bildet die Bahn auch wieder reine WW aus.

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@ecki2000

welche großen Güterbahnhöfe ?? lach

Hamm (W) Rbf ist bald Geschichte, da fahren nämlich jetzt die Bagger auf zum Plattmachen des halben Rbf (einstmals der größte der DB).Und bei den meisten anderen sieht es auch nicht besser aus,ist ja auch kein Wunder,was wird denn noch transportiert, das Rangiert werden müsste ?? nix mehr Stückgut gibbet nciht mehr.....Einzelwagen der Gleisanschließer gibt es so gut wie überhaupt nicht mehr.

Lediglich die Chemiebuden im Raume Köln haben da ncoh ein geringes Aufkommen, weil kein Straßenspediteur das Giftzeug fahren will wegen der hohgen Kosten.

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@OlafausNRW

Ja klar, bleiben wir doch in Köln, dort gibt es alleine 3 große Güterbahnhöfe, jeweils mit mehreren WW-Stellwerken. Die werden so schnell auf nicht verschwinden. Weiterhin Abstellbf. Köln-Deutzerfeld, ist längst ESTW, sitzen aber auch nur WW. Der Bbf wird nach Umstellung vom Hbf auf ESTW auch zum WW degradiert. Ist schon mal ein gutes Dutzend Stellwerke alleine auf Kölner Gebiet, die uns auch länger noch erhalten bleiben.

Mag sein, dass die irgendwann auch mal Geschichte sind, aber die Frage war, was ein WW verdient. Es gibt sie in einigen Regionen noch reichlich, auch auf ESTW, es werden nach wie vor Leute ausgebildet (Tipp: google Suche nach entsprechenden Stellen). Jetzt darfst du so viel hahaha schreiben wie du willst, ändert nix

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Was ist das für ein Quatsch? Wagenmeister gibts ned mehr?

Schau dich mal in Maschen, Langenfelde usw um. Da sind überall noch Wagenmeister.

Weichenwärter-Fdl laufbahn gibt es nicht mehr das stimmt, du wirst direkt Fahrdienstleiter.

Und Lokführer heißt immernoch Lokführer....wer mich als "Triebfahrzeugführer" bezeichnet bekommt erstmal ne Standpauke von mir :D

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@GerPM

Die klassische Wagenmeister-Laufbahn gibt es nicht mehr.

Und du bist kein Triebfahrzeugführer ?? soso was steht denn da in deinem Arbeitsvertrag ? lool

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@OlafausNRW

In meinem Arbeitsvertrag steht zwar Triebfahrzeugführer, aber ich bin und bleibe trotzdem LOKFÜHRER und nichts anderes ;)

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@GerPM

Du kannst dich auch für den Kaiser von China halten......lach.....Trotzdem bist du Tf :-)

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Achja und weichenwärter gibt es auch noch, siehe Abstellung Kiel, sind sogar gleich 2 stück und ein Fdl

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@GerPM

Aha 1 Stellwerk steht für ganz Deutschland oder was ?? lool

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@OlafausNRW

Eines? Es gibt in vielen Abstellungen noch Weichenwärter....

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@GerPM

Wieviele mechanische Stellwerke gibt es denn noch ?? looll

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@OlafausNRW

Was hat ein Weichenwärter denn mit einem Mechanischen Stellwerk zutun? Auf einem Mechanischen Stellwerk kann auch ein Fdl sitzen. Siehe Blankenese.

Mechanische Stellwerke müsste es noch einige geben, ich kann dir keine Zahl nennen da ich sie selber auch nicht weiß :)

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@GerPM

Das ist ganz einfach, bei der Eisenbahn wurde schon immer geknausert, wenn es um die Bezahlung der MA ging.

Da mechanische Stellwerke abhängig von der Größe oft mehr als eine Bedienungsperson brauchten, kann man auf die Idee, das für das reine Umstellen von Weichen ja nicht soviel "Grips" erforderlich ist, wie für das Leiten von Zugfahrten und ordnete daher auf solchen Stellwerken EINEN gut bezahlten Fahrdienstleiter zu und einen oder mehrere Weichenwärter, die in den meisten Fällen 2 oder 3 Besoldungsstufen unter diesem lagen.

Dieses Prinzip fand sich sogar noch au den ersten wirklich großen elektrischen Spurplanstellwerken in Frankfurt am Main und München Hbf wieder.Dort taten Weichenwärter an den eigentlichen Stelltischen Dienst und ihnen (im wahrsten Sinne des Wortes) waren Fahrdienstleiter "über geordnet" (das heisst ,sie saßen an Stellpulten höher über den Weichenwärtern) und gaben von dort "nur" Befehle" an die Weichenwärter per Tastendruck.

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@OlafausNRW

ja das war einmal so, mitlerweile aber nicht mehr, WW bekommen zwar immernoch nen euro weniger als Fdl´er aber die bauart des stellwerks spielt dabei keine rolle mehr

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@GerPM

Entschuldige, aber welchen Sinn soll ein Ww auf einem elektrischen Stellwerk machen ?? :-)

Er muss das Stellwerk vollständig bedienen können,denn bei SpDr und bei EstW-Anlagen bedient er ja immer auch Zugfahrstraßen.Bei elektrischen Stellwerken hat man schon zu Bundesbahnzeiten den "Fahrdienstleiter-Helfer" eingeführt, dessen Dienstposten nur noch "1" Besoldungsstufe unter der des Fahrdienstleiters lag, der aber die komplette Ausbildung hatte und somit im Krankheitsfall oder bei Urlaub als Fdl einsetzbar.Aber auch die gibt es kaum noch, weil man ja auch bei den großen Dr-Stellwerken entweder EstW hingebaut hat oder aber soweit das Personal reduziert, das nur noch 2 Fdl Dienst schieben.Nur noch wneige große Knotenbahnhöfe wie Münster (W) Hbf oder Köln Hbf und noch ein paar haben zur Ziet noch mehr Personal,aber deren Ende ist absehbar, da die Bauarbeiten für die Elektronik laufen.

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