Wie viel darf ich für eine Website verlangen?

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5 Antworten

Es gibt im Grunde drei Modelle, mit denen man abrechnet, abrechnen kann und/oder sollte. Die wären Festpreis, Stunden/Tagessatz sowie über Service/Wartungsverträge. Welches Preismodell in Frage kommt, ist vom Projekt und Arbeitsaufwand und den benötigten Arbeitsmitteln (Rohmaterial wie Bilder und Videos, Software wie CMS samt Plugins usw.) abhängig.

Habe HTML und CSS weitesgehend drauf und [...]

Allein mit HTML samt CSS kommst du heute nicht mehr weit. Zumal im Zeitalter der mobilen Devices wie Tablet und Smartphone responsive Webdesign und dessen Techniken eine immer größer werdende Rolle spielen. Ebenso ist die Usability für Besucher und Betreiber eine´wichtiger Punkt.

Selbst wenn du auf fertige Scripte, Bibliotheken (jQuery) und Frameworks wie z.B. Bootstrap zurückgreifst, du um die Client (JavaScript) und Server-seitige (PHP + MySQL) Programmierung kaum noch herum kommst. Denn aus Sicht eines Kunden sollte es nicht nur "gut aussehen" sondern auch leicht zu pflegen sein (Stichwort: Content-Management System).

Um jetzt auf deine eigentlich Frage zurück zu kommen, solltest du wissen was dir selbst deine Arbeit wert ist. Sprich, würdest du für diese oder jene Tätigkeit (Dienstleistung) Summe X zahlen. Gemäßen an den eigenen Qualifikationen. Sprich, was kannst du liefern, was ist es dir wert und kannst du mit dieser Preisvorstellung Kunden für dich gewinnen?

Es gibt auch keine Tabelle die einem Summe X oder Y für diese oder jene Dienstleistung vorschreibt. Ebenso wenig kann man hier einen Summe nennen. Da wir dein Können anhand von Referenzen nicht beurteilen können. Daher auch die Frage "Was ist es dir selber wert".

Es gibt viele Mitbewerber. Seien es selbsternannte "Webdesigner" oder Leute von Fach. Sprich gelernte Mediengestalter mit entsprechendem Now-How. Hier auch gerne "Schuster bleib bei deinen Leisten" erwähne. Damit will ich eigentlich nur sagen, das du nur dieses oder jene Dienstleistung anbieten solltest, von der du Ahnung hast und sie abliefern kannst.

Bleib also auf dem Teppich. Soll heißen, sag wer du bist, was du wirklich kannst und was du Personen X anbieten möchtest. Also nicht irgendwelches Halbwissen durch an den Haaren herbeigezogene Worte ausschmücken. Spiel mit offenen Karten, deine Kunden werden es dir danken.

Wenn die Heizung kaputt ist, ich einen Monteur bestelle, wird dessen Stundenlohn auch nicht daran festgemacht, ob ich diesen als Privatmann oder Unternehmer aufsuche. De Facto ist eine Trennung ob Privat oder Geschäftskunde erst einmal Käse. Jedoch in Letzterer derjenige, der mehr hinlegen kann und/oder wird.

Die Gewerbeanmeldung nach der Kleinunternehmerregelung (UStG §19) darf auch nicht fehlen. Ebenso kann in dem Bereich die Beantragung einer USt-Identifikationsnummer (Ust-IdNr.) sinnvoll sein. Primär für Kunden aus dem Ausland. Letzteres jedoch nicht zwingend. Zumal man als Gewerbetreibender nach dem UStG §19 keine USt zahlt geschweige in einer Rechnung aufführen darf.

Mehr Infos: Kleinunternehmer Portal

LG medmonk

medmonk 12.12.2014, 23:36

Haben sich doch ein paar Schreib und Satzfehler eingeschlichen. Ich bitte dies zu entschuldigen. Ist dem schnellen Tippen geschuldet. ;-)

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Dory1 15.12.2014, 23:55

Top Antwort!

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Ich würde den Preis nach Aufwand und Zeit berechnen.

Ich würde es an den Stunden abrechnen die du brauchst um die Seite zu erstellen xD LG

Dubsepp 12.12.2014, 22:57

Naja in Stunden abrechnen erscheint mir nicht gerade sinnvoll. Dann würde ich als Anfänger, der für eine Website ca 15 Std braucht, mehr verdienen, als ein professioneller Webentwickler, der das gleiche in ca 5 Std schafft!

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medmonk 12.12.2014, 23:41
@Dubsepp
Dann würde ich als Anfänger, der für eine Website ca 15 Std braucht, mehr verdienen, als ein professioneller Webentwickler, der das gleiche in ca 5 Std schafft!

Nicht wirklich. Dein Stunden/Tagessatz sollte ja nicht den eines professionellen Gestalters entsprechen. Wenn es kleinere Arbeiten sind, würde ich mit einem Stundensatz abbrechen. Bei größeren (überschaubaren!) Projekten einen Festpreis anbieten.

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Dubsepp 13.12.2014, 11:40
@medmonk

Ich hab mich hierbei vielleicht etwas ungünstig ausgedrückt. Wie gesagt erscheint mir das Stunden-Abrechnungsprinzip weniger sinnvoll, als das Festpreis-Prinzip, da man sich ja immer mit kleineren Sachen aufhalten kann, was sich anschließend in der Stundenanzahl und somit auch im Preis niederschlägt. Festpreis erscheint mir sinnvoller, da der Kunde dann weiß, was er zu welchem Preis bekommt und der Aufwand der Website wäre anschließend mein Problem. Ganz egal, ob ich's in 1 Std oder in 10 Std schaffe. Würde ich als Kunde jedenfalls bevorzugen.

Aber vorerst mal an Dankeschön an die hilfreichen Antworten medmonk. LG

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*Taschengeld

Und eher Privatpersonen bzw. kleinerer Einzelhandel.

Wäre toll, wenn ihr mir einen konkreten Preis nennen könntet.

Grüße

gonoomi 12.12.2014, 21:58

Ich würde einfach einen Stundenlohn festlegen und dann schauen wie viel Zeit du so für eine Website investierst.

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gonoomi 12.12.2014, 22:04
@Dubsepp

Sagen wir dir ist eine Stunde Arbeitszeit 10€ wert, und du benötigst für eine Website 4 Stunden. Dann wäre die Summe 40€.

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Dubsepp 12.12.2014, 22:06
@gonoomi

Mir ist klar, was du meinst! Ich will nur wissen, wie viel ich verlangen kann bzw. sollte, um mich nicht unter Wert zu verkaufen.

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gonoomi 12.12.2014, 22:07
@Dubsepp

Bzw. wie lange benötigst du denn für eine Website konkret?

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gonoomi 12.12.2014, 22:08
@Dubsepp

Nun ja ich habe nicht so viel Erfahrung mit Websitenerstellung. Aber wenn ich für jemanden etwas programmiere, verlange ich meistens 50€ als Basislohn und wenn ich mehr als 4 std Arbeit investiere dann pro halbe Stunde noch mal 10€. Ich hoffe ich konnte dir helfen.

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Dubsepp 12.12.2014, 22:08
@gonoomi

Puh, schwer zu sagen, arbeite immer neben der Uni her ne Zeit lang. Sagen wir mal reine Arbeitszeit ca. 12 - 15 Std. für was Grundlegendes.

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gonoomi 12.12.2014, 22:10
@Dubsepp

Nun da würde ich mehr als 100€ verlangen.

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Dubsepp 12.12.2014, 22:13
@gonoomi

Nunja: Hab mir halt einfach n paar Artikel durchgelesen, wo eben stand, dass man als Neuling schon ca. 200-500 Euro pro Auftrag verlangen könnte. Mir erscheinen 100€ relativ wenig.

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Kommt drauf an für wen dus machst große Firmen --> viel Geld private Website --> weniger

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