Wie kann man am besten Uhrenhändler kontaktieren?

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5 Antworten

Das ist nicht so einfach, wie Du Dir das vorstellst.

Die werden sich garantiert nicht darauf einlassen, dass ihre Uhren über einen Online-Shop verscherbelt werden.

Die Ansprüche an den Einzelhändler sind sehr hoch. Sowohl was die Lage des Geschäfts, als auch was die Ladenausstattung, Erfahrung und Liquidität des Geschäftspartners angeht. Auch sind im Vertrag eine Erstabnahme die sich gewaschen hat und eine jährlich Mindestabnahme festgelegt.

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Das wird so kaum möglich sein. Die Uhren von Herstellern wie Rolex u. ä. werden über Konzessionäre vertrieben, die jede Menge bieten müssen. Vom Ladengeschäft über geschultes Personal bis zum Service, von der Werkstattausstattung über die Sicherheitseinrichtung bis zur Sauberkeit wie in einem Reinsaal. Dazu noch hohe Abnahmemengen.

Im Internet finden sich lediglich Plattformen für gebrauchte Uhren, davon gibt es eine Reihe von renommierten Namen, der Kuchen ist aufgeteilt. Da reinzustoßen mit einer neuen Online-Plattform wird fast unmöglich. Auch gibt es wenige Online-Plattformen für neue Luxusuhren, das sind aber meist Zusammenschlüsse mehrerer offizieller Konzessionäre. Die verkaufen dort mit Genehmigung des Herstellers Exemplare, die sonst im Ladengeschäft liegenblieben, womit sie freies Kapital binden.

Einen Online-Uhrenhandel - sofern gut präsentiert - wird mit preiswerten Uhren aufgebaut, und wenn die Referenzen passen, allmählich mit besseren Marken und Namen aufgewertet. Aber für die weniger bekannten Hersteller lohnt das aufgrund der geringen Stückzahlen und Verbreitung kaum, da werden die Uhren bewusst direkt vertrieben.

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Also die großen Namen in der Uhrenwelt haben auch hohe Ansprüche. Du kannst nicht einfach bei Rolex oder Omega anrufen und sagen das du ihre Uhren online verticken willst .
Konzessionäre haben es schon schwer genug , weil die Herren auf einem ganz hohen Ross sitzen . Du musst eine gewisse Lage vorweisen , andere Nobelmarken sollten ebenso vertreten sein wie ein Shop in Shop - System des jeweiligen Herstellers . Ferner bekommst du eine klare Ansage wieviel du jährlich umzusetzen hast .
Dann würde mich interessieren welchen Service du anzubieten hast . Die Hersteller haben auch gewisse Ansprüche den Service betreffend . Mein AG hat vor 2 Jahren 40000€ in seine Werkstatt investiert , damit er Omega reparieren " darf " . Er darf immer noch , nur verkaufen darf er sie nicht mehr . Weil Omega sich nicht ausreichend repräsentiert fühlt .
Und du willst Online verkaufen und das war's ? Funktioniert nicht !
Die in der ersten Antwort erwähnten Kontakte zu Konzis mögen am sinnvollsten sein . Aber dieses Vertrauen von außen aufzubauen , dürfte schwer sein. Zumal der Konzi nicht gerade glücklich ist über die Dumping - Preise im Net . Zum Schluss erlaube mir die Frage , warum du eine solche Frage überhaupt stellen musst ?
Wir reden hier schließlich nicht über Kleingeld . Deshalb wäre die richtige Reihenfolge erst Kontakt aufzunehmen , sich eingehend zu informieren, bevor man eine Seite aufbaut . Das wird eine Totgeburt wenn du nicht aufpasst .

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Kommentar von darkhouse
07.01.2016, 23:50

So, wie er sich das so vorstellt, geht es jedenfalls nicht. Egal, wie viel Geld er hat.

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Das ist sehr schwer da reinzukommen.

Der Händler bei dem ich seit Jahren kaufe hat nicht direkt einen Laden sondern verkauft alle Marken wie Breitling,Omega,Rolex,PP etc. nur über seinen Onlineshop  (er bietet auch sehr viel auf Chrono24.de an und ist bei den Preisen meist der günstigste).

Er macht es folgendermaßen:

Er hat viele Kontakte zu offiziellen Konzessionären die auch ein Juweliergeschäft in z.b. Städten haben.Da diese ja einen bestimmten Umsatz bei jedem Hersteller vorweisen müssen damit sie ihre Konzession zum Vertrieb der jeweiligen Marke behalten dürfen (die Räumlichkeiten etc. sind ja vorausgesetzt) , kauft mein Händler wenn jemand eine bestimmte Uhr haben möchte diese bei einem befreundeten Konzessionär (der die Garantiekarte dann auch abstempelt damit alles seine Richtigkeit hat) und verkauft diese dann an den Kunden weiter.

Vorteil für den Konzi: 

er bekommt seine Umsätze für z.b. Rolex schneller hin weil er so ja indirekt mehr Vertriebswege hat (wenn auch etwas weniger Gewinn da er die Uhr dem Händler ja günstiger gibt als er sie im Laden verkauft da der "Zwischenhändler" ja auch noch Gewinn machen will und der Endpreis natürlich etwas günstiger sein muss als im Laden damit die Leute überhaupt bei so einem Händler kaufen).

Vorteil für den Händler: 

auch ohne direktes Ladengeschäft und Konzession kann er sich so sein Geschäft aufbauen mit Luxusuhren. Nachteil: Kunden können die Uhr zwar in seinen Geschäftsräumen abholen, vorher anschauen ist aber immer mit einem gewissen Risiko verbunden das er erstmal auf den Kosten für die Uhr sitzen bleibt wenn dem Kunden die Uhr dann doch nicht zusagt (totes Kapital da die Uhr/der Preis der Uhr zwar nicht verschwindet, die Uhr muss aber erstmal verkauft werden).

Vorteil für den Kunden:

Die Preise sind natürlich deutlich günstiger bei diesem Händler als beim Konzi. Für meine Omega Seamaster Planet Ocean (Listenpreis 4800 Euro) habe ich Ende 2014 bei diesem Händler ~ 1300 Euro weniger bezahlt für eine nagelneue Uhr im Full Set. Letzten Monat habe ich mir bei diesem Händler eine Omega Seamaster Aqua Terra >15.000 Gauss gekauft (Listenpreis 5500 Euro) für 1240 Euro weniger.Natürlich auch nagelneu/verklebt als Full Set.

Diese Preise bekommt man normalerweise selbst als Stammkunde bei einem Konzi nicht hin, aber es ist ja die selbe Uhr,sogar von einem Konzi aus der Gegend bei dem man die Uhr vielleicht sogar vorher angesehen und teurer angeboten bekommen hat

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Kommentar von Juyanbe
07.01.2016, 17:53

Ich frage mich wer da am Ende eigentlich noch dran verdient ?
Wenn man bedenkt das die Hersteller schon vom Konzessionär heftige EK - Preise verlangen , die Marge also schon weit über der Hälfte des eigentlichen VK- Preises liegt . Nun gibt der Konzi die Uhr an den Online- Händler weiter , der sie günstiger an den Kunden verkauft , als dieser sie beim Konzi bekommen würde ??? Hmm.....also irgendwer macht da doch ne lange Nase !
Mag zwar sein das der Konzi dadurch seinen Umsatz beim Hersteller schönt , aber für die Butter auf's Brot bleibt da nix .

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wenn du erst am anfang deiner k"arriere" stehst, dann werden dir renommierte firmen sicher nicht gleich als erstes eine kooperation anbieten. dazu muss man sich bewähren und sich einen guten namen  in einer toplage erarbeiten.  uhrenkataloge gibts beim fachhändler.. aber nur zum eigengebrauch..

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Kommentar von Corni0212
07.01.2016, 10:50

Einen Namen kann ich mir aber ohne Uhren ja schlecht machen :-P.

Kann ohne probleme eine GmbH anmelden, finanzielle Grundlagen sind vorhanden.

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