Man kann nicht viel erkennen, aber das, was ich sehe, ließe mich genug zweifeln, dass ich das an deiner Stelle nie annehmen würde. Die Kanten der Lünette bzw. die Facettierung sehen mir nicht echt aus, zu schmal, zu unkonturiert. Die Schriftzüge sind in der Höhe nicht beim Original zu finden. Die Abstände und Höhen sind dort anders. Auch ist bei allen Uhren, die unten AUTOMATIC stehen haben, die Datumsscheibe weiß. Nur auf den Modellen ohne den Schriftzug ist sie schwarz.

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Ich versuche mal, eine fachlich begründete Antwort zu geben.

Du hast da offenbar den Visaton MR 130 zweimal verbaut. Dazu einen SpeaKa-Hochtöner. Chassis-Preise zusammen etwa 40 € pro Seite.

Der MR 130 ist zwar ein geschlossener Korb, das bedeutet aber nicht automatisch, dass er ohne Gehäuse in offener Schallwand spielen kann, sondern dass man kein separates Mitteltongehäuse braucht. Auch spielt er erst ab 400 Hz, empfohlen ab 1.000 Hz. Somit brauchst du einen ergänzenden Tieftöner, nicht nur einen Subwoofer.

Dazu kommt, dass du offenbar eine fertige Passivweiche aus einem Car-HiFi-System verwendest, die unmöglich passen kann. Insgesamt kann ich mir nicht vorstellen, dass aus diesem Ding was auch nur ansatzweise akustisch Korrektes rauskommt.

Wird dir keiner abkaufen. Du solltest dich mit Lautsprecherbau erstmal ernsthaft beschäftigen. Schon viele, auch sehr gute Entwickler, scheiterten am Markt, als sie mit ihren Konstruktionen Geld verdienen wollten.

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Ich habe bisher schon viele Fälschungen gesehen, auch schwierige. Aber so eine miese Fälschung war bisher noch nicht dabei. Diese Uhr gibt es nicht mal annähernd von Breitling. Krasser Müll, beeindruckend.

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Wahrscheinlich gleich zwei Fakes in einem Bild...

Diese Uhr gibt es mit grauem Sonnenschliffzifferblatt und Brilli- Indexen von Rolex als Datejust Damenuhr. Aber hier deutet die sehr abgenutzte Lünette auf ein Fake hin. Beim Original sind das knackscharfe Kanten. Das Bild und der Blickwinkel sind auch eher ungünstig, daher lässt sich auch die Datumslupe schwierig beurteilen. Also, eindeutig isses nicht, meine Bildinterpretation deutet für mich aber auf Fälschung.

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Es ist weder noch. Echt ist sie nicht. Und Replica nur eine süß klingende Umschreibung von Fälschung. Und das ist diese Uhr offenbar. Von der Cartier Santos ronde. Die lange Blechschließe, die Vergoldungen sind abgenutzt, bei Cartier ist das Massivgold. Die Bandglieder sind völlig unsauber gepasst, der Deckel passt auch nicht, er ist achtfach mit der Lünette verschraubt und kein Schraubdeckel.

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Auch ich muss mich den meisten hier anschließen: Es deutet nichts auf eine Fälschung hin. Weder die Vorderseite, noch das Werk. 4R35 ist komplett in Edelstahl. Die einzigen goldfarbenen Teile sind die Befestigungsnieten der Unruhspirale und ein Pin im Werk. Der Rotor wird nur beim Lizenzwerk NH35 oft gegen gelabelte Rotoren ausgetauscht (gelb -> Invicta, schwarz -> Spinnaker...). Auch die parallel gebürsteten Werksbrücken sind ein Hinweis auf ein 4R35.

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Bin mir aufgrund der sehr schlechten Verarbeitung sicher, dass es sich nicht um eine Vintage, sondern um eine gefälschte Gucci handelt. Swiss Made fehlt augenscheinlich, der Deckel ist anders als beim Original, das Band furchtbar verarbeitet. Quarz-Aufdruck...

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Ich kann leider nur ein Modell der ML Calypso Lady (viereckig) finden, in Bicolor und nur vergoldet, mit Quarzwerk. Kostet so zwischen 300 und 600 €, je nach Zustand. Eine massiv goldene finde ich nicht. Will aber auch nicht gleich ins "Fake!"-Horn stoßen, dafür hat sie keine eindeutigen Merkmale. Dafür ein offenbar aufwendiges Perlmuttzifferblatt. Goldgehäuse sind gepunzt, nur wo? Wenn Band und Gehäuse massiv Gold (Abnutzungsspuren deuten evtl. darauf hin, dazu keine Vergoldungsabnutzung erkennbar), dann ist der Hauptwert aber das Gold. Rest Quarz von der Stange... Automatikwerk würde mich überraschen.

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Ich finde ein paar Details, die auf eine Fälschung hinweisen. Zum einen Schriftzug SEIKO und das "5"-Label. Sehr grob bzw. schlecht gemacht. Die Zeiger wirken sehr billig, das Zifferblatt im Presage-Stil wäre untypisch für 1980-1982, in der Zeit wurden offenbar tatsächlich Seiko 5 Quartz gebaut. (Werk Seiko 7123)

Der Brilli auf der 12 ist nicht Seiko-typisch, der kleine Schriftzug am unteren Rand des Zifferblatts mit Kaliber fehlt (fehlt nie!), dazu ist der Schriftzug "QUARTZ" abweichend und ohne das zusätzliche Schwingungssymbol.

Eigentlich steht Seiko 5 für Automatik, Wochentag/Datum, stoßsicher, wasserdicht und Gehäuse/Band strapazierfähig. Quarzwerke gab es nur in den King Quartz oder SQ-Uhren.

Ich sende dir mal ein Vergleichsbild:

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Sofern echt, muss eine Rolex grundsätzlich zum lizenzierten Uhrmacher. Selbst daran rumbasteln ist absolut nicht zu empfehlen. Muss nicht Wempe sein, in Leipzig macht das z. B. auch ein Herr Scarbata. Echt deshalb, weil ich die leichte M-Form in der Linie 9-linke Achse-Zentralachse-rechte Achse-3 erkenne, was typisch ist für alle Daytona-Werke außer den Zenith-Werken. Bei diesen und auch bei typischen Fälschungen ist diese Linie gerade.

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Möglicherweise ist das nicht mal vergoldet. Was genau die bei Invicta machen, ob nun hauchdünn Gold mit Ionen-Beschuss (IP) oder ganz ohne Gold mittels Titannitrid.

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Eine deutsche oder Schweizer Taucheruhr für deine Preisvorstellung dürfte nicht zu finden sein.

Auch sonst wird es sehr schwierig, vernünftige Qualität für unter 100 € zu finden.

Casio MDV-106 in verschiedenen Farbvarianten. Sehr günstig, nur Quarzwerk, aber sehr zuverlässig, optisch angelehnt an Taucheruhren-Klassikern.

Auch geeignet: Alle G-Shocks unter 100 €, da diese immer 20 bar wasserdicht sind.

Mit Automatikwerk (NH36A-SII aus dem Seiko-Konzern) kann man auch fündig werden, hier heißen die Uhren Invicta 8926.

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Das erkennt man sogar relativ leicht. Die kleinen Zifferblätter zeigen Wochentag (1-7), Datum (1-31) und 24-Stunden-Anzeige. Das gibt es so von Breitling gar nicht, ist aber für Fälschungen sehr typisch. Auch die beiden Chronographendrücker sind für die Kalenderverstellung da, nicht wie bei Breitling für die Stoppuhrbetätigung.

Außerdem ist das Band mit den Blechanstößen und gefalzten Blechgliedern bei Breitling komplett massiv. Dazu sind die Zeiger viel zu kurz. Zum dilettantisch ausgeführten Boden mit falschen Aufdrucken komme ich gar nicht erst.

Also Fälschung, wertlos.

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Hab mal im Spezial-Forum angefragt. Grundsätzlich geht aber die Stoppfunktion? Nur der Zeiger landet nicht mehr exakt?

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Ein Quarzwerk kann von billigster Sorte sein, Cent-Artikel, und Jahre laufen.

Es macht aber Sinn, sich ein solches von einer Markenfirma zu kaufen, da sollte nichts kaputt gehen. Citizen, Casio oder auch Seiko sind da vorn zu nennen. Im Defekt-Fall müssen oft die Werke komplett ausgetauscht werden, da eine Reparatur oft nicht möglich ist.

In noch besseren Uhren sind Quarzwerke verbaut, die größtenteils aus Metallkomponenten bestehen und die auch reparabel sind. Solche gibt es von Ronda, ETA oder auch die Grand-Seiko-Quarzer. Auch Bruno Söhnle verbaut solche Werke, sogar mit Glasboden. Echt schick, aber auch ab 500 € relativ teuer.

Vorteil: Uhren mit Quarzwerk, auch die billigen, sind genauer als fast alle Mechanikwerke.

Automatik bzw. Mechanik: empfindlicher, aber auch edler, schon was besonderes heute, teuer, ungenauer. Ab 150 € (Orient, Seiko) geht's los.

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