Wie soll man als Misanthrop...

7 Antworten

Misanthrop= Menschenfeind. ''Ich will einen Vertrauten, habe aber keinen''= kein Menschenfeind,-> einsam. Wenn du genereller Menschenfeind bist macht es bestimmt Spaß das als Zyniker auszukosten. Wenn du aber jemandem nah sein willst und einsam bist macht es das nicht besser. Oft hasst man die Welt weil man sich von ihre ausgestoßen fühlt und nicht das bekommt was man braucht. Und um das zu verklären greift man zu Begriffen wie Misanthropie. Stimmt schon, diese Menschen in dieser Gesellschaft in dieser Welt sind abgrundtief traurig. Aber warum die anderen Menschen dafür hassen? Die ja auch nur wie wir in diesem Netzt drinhängen und rumstrampeln und versuchen irgendwie ihre Sinnsysteme und Welterklärungen aufrecht zu erhalten. Es liegt nicht am Menschen. Dieses System aber in dem er organisiert wird- damit müsstest du dich befassen um dieses dumpfe Unwohlsein zu verstehen.

Es muss sehr viel in Deiner Entwicklung schief gelaufen sein, wenn Du weniger Freude am Leben und der Welt empfindest als ein Ghettobewohner in Bangladesh. Es lohnt sich, sich das einmal genauer anzusehen, oder? Das ist besser, als nicht nur seine Umgebung lebenslang lästig zu finden, sondern ihr mit Arroganz und Schlechtreden auch noch auf die Nerven zu gehen.

Manche schaffen sich eine feindliche Umwelt, um sich negativ an ihr abarbeiten zu können. Immerhin haben hier Leute Zeit auf Deine Frage verwendet. Willst Du Antworten erhalten - oder willst Du die Aufmerksamkeit anderer Leute auf Deine Frage missbrauchen, um Druck abzulassen, der sich sowieso wieder neu aufbauen wird, solange Du nichts aktiv änderst??

Sonderling ist eher pejorativ, also komme ich euch Nichtsnutzen, die ohnehin intendieren meine Ansichten zu korrigieren sogar noch entgegen mit diesem Begriff.

Du kommst hier "Nichtsnutzen" entgegen? Menno! :-) Du kommst nicht einmal Dir selbst entgegen! Leben will gelebt, nicht bekämpft werden. Um das Leben zu packen, musst Du Dich mit ihm verbünden, es muss "Deins" werden. Dazu brauchst Du die Fähigkeit, Dinge, Situationen, Ereignisse und Menschen getrennt zu betrachten und zu bewerten, immer wieder neu. Nichts ist da in der Welt, dem man nicht auch Gutes abgewinnen könnte und auch Menschen sind nie "nur" schlecht - ausserdem besitzen sie eine wunderbare Fähigkeit: Sie sind lernfähig und wandelbar. Ab sofort, heute, jetzt! Das gilt auch für Dich.

Du kannst die Welt und die Gesellschaft als einzelner Mensch nicht ändern und hast allein nicht die Möglichkeiten und Kräfte, hier die Probleme und Mißstände zu beseitigen. Wir haben hier ängstliche und hilflose Weggucker, wir haben Unwissende, wir haben Nutznießer der Mißstände - und wir haben Gleichgülitge.

Und dann sind da noch die anderen: Die haben verstanden, dass sie die Freiheit haben, ab diesem Moment, ab sofort, nur allein auf Basis ihrer eigenen Entscheidungsfreiheit, ihrer geistigen, psychischen und körperlichen Kräfte etwas zu verändern. Das fängt bei Dir selbst und im Kleinen, im Innern, in Deinem Alltag an und kann und wird sich erstaunlich ausweiten, wenn Du 1. überhaupt BEGINNST und 2. NICHT wieder AUFHÖRST.

Es gibt viele, die das tun, in ihren persönlichen Bereichen und nach ihren Möglichkeiten, in ihrer umittelbaren Lebensumgebung, bei der Erziehung ihrer Kinder, in der Art, wie sie mit Leistung, Werten und Liebe umgehen (auch die fängt grundsätzlich bei Dir selbst an), in der Art, wie sie ihre Möglichkeiten nutzen.. und täglich auch durch die Entscheidung, WOMIT sie ihren Geist füttern. Der kann sich nämlich besser oder schlechter ernähren - und Du hast die Freiheit, darüber zu entscheiden - und letztlich auch darüber, durch welche Brille Du die Welt wahrnimmst.

Ideologien sind vorsortierte und fertig beschriftete Schubladenkontainier - für Menschen, die nicht den Mut und die Orientierungsfähigkeit haben, die man bräuchte, um sich das ganze fette Leben einfach direkt um die Ohren zu schlagen - mit allem, was da ist und noch kommen könnte. Ideologien dienen den nach Macht Strebenden, aber immer schon auch den Ängstlichen und Schwachen.

Die Kunst zu leben (egal, in welcher Ära, in welchen Umständen) war schon immer die Fähigkeit, in dieser Welt in äussere und innere Bewegung zu kommen und in Bewegung zu bleiben. Das Leben bricht einem nur dann über dem Kopf zusammen, wenn man erstarrt. Beweglichkeit und die Freude daran - und Schweres "sportlich" zu nehmen - das ist sie schon: die Lebendigkeit und Lebensfreude.

Manchmal versteckt sich hinter dem Dauerfrust auf die Welt lediglich eine tiefe Angst, dass die Welt Dich ausstoßen würde, wenn Du Dich vertrauensvoll in sie hinein stürzen würdest. Du bist noch nicht "angekommen". Wie gesagt, da muss einiges passiert sein - und ich bin sicher, es wurde nicht gut verarbeitet.

Sorry für die späte Antwort. Ja das ist ne schwieriger Sache. Man kann nicht mit ihnen aber auch nicht wirklich ohne sie. Was ich dir raten kann, ist zu versuchen dich selbst als diesen einen Menschen zu sehen. Du bist der eine der dich versteht und mit dem du dich identifizieren kannst. Du selbst bist dir dein bester Freund.

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