wie sehr schadet 1 zigarette pro tag dem kind, ( bin in der 5 ssw)?

14 Antworten

Glücklicherweise hat sich mittlerweile herumgesprochen, dass Schwangere nicht rauchen sollten, denn damit gefährden sie ihre eigene Gesundheit und die des ungeborenen Kindes.

Nur in den ersten 3 - 4 Wochen gilt das „Alles-oder-Nichts-Prinzip“. Das Zusammenwirken vieler unterschiedlicher Faktoren entscheidet in dieser Zeit, ob es zu einer erfolgreichen Einnistung kommt oder ob der Körper vielleicht doch noch nicht bereit ist.

Wenn die Mutter nichts an ihrem Rauch-Verhalten ändert, obwohl es bereits zu einer erfolgreichen Befruchtung gekommen ist, dann kann dies einige, teils schwerwiegende Komplikationen, nach sich ziehen.

Durch den Tabakkonsum wird das Ungeborene schlechter mit Sauerstoff und den Nährstoffen versorgt, die es für eine gesunde Entwicklung bis zur Geburt benötigt.

Beim Rauchen in der Schwangerschaft ist das Risiko für eine Fehl-, Früh- und Todgeburt erhöht.

Nach der Geburt sind diese Kinder häufiger kleiner und haben ein geringeres Geburtsgewicht, sind zudem anfälliger für Infektionskrankheiten, Asthma oder allergische Reaktionen und die Gefahr des plötzlichen Kindstods ist höher als bei Neugeborenen von Nichtraucherinnen.

Eine Untersuchung der Universität Glasgow zeigt, dass seit der Einführung der Anti-Rauch-Gesetze die Zahl der Frühgeburten und die der Neugeborenen, die für ihr Alter viel zu klein sind, um 10% zurückgegangen ist. Ein Zusammenhang zeigte sich sowohl bei rauchenden als auch selbst nicht rauchenden Müttern - was zeigt, wie gefährlich auch das Passivrauchen ist.

Manche Schwangere befürchtet, dass ihr Embryo/Fötus Entzugserscheinungen bekommt, wenn sie plötzlich mit dem Rauchen aufhört. Diese Vorstellung wird leider sogar von manchen Ärzten geteilt.

Doch die meisten Fachleute sind der Meinung, dass das Ungeborene noch keine Entzugserscheinungen bekommt, vor allem wenn es noch sehr klein ist, also in den ersten Monaten der Schwangerschaft.

Entzugserscheinungen bekommt jedoch das Neugeborene, wenn die Mutter während der Schwangerschaft geraucht hat. Dann kann der Nikotinentzug zu ernsthaften Beschwerden des neuen Erdenbürgers führen.

Für das Baby ist es nicht nur lebenswichtig, dass die Mutter zu Beginn der Schwangerschaft mit dem Rauchen aufhört. Für das Kind ist es sogar besonders schonend, wenn die Mutter möglichst früh mit dem Rauchen aufhört und dabei zählt jede nichtgerauchte Zigarette - natürlich ist es noch viel besser, wenn die Mutter nie geraucht hat.

Google mal "Fetales Tabaksyndrom" oder schau z.B. mal hier

http://www.aerzteinitiative.at/FetTabSyn14.html

Genauso wie das aktive Rauchen sollte aber auch das Passivrauchen vermieden werden. Denn wenn eine werdende Mutter passiv raucht, kann auch die Gesundheit des ungeborenen Kindes im Leib der Mutter beeinträchtigt werden.

Das bedeutet, dass in den eigenen vier Wänden überhaupt nicht geraucht werden sollte. Mindestens eine geschlossene Balkon- oder Terrassentür sollte dich von dem Raucher trennen.

Wenn in der Wohnung geraucht wurde, solltet ihr vor der Geburt des Kindes eine Großputzaktion starten. Der Rauch schlägt sich auf Boden und Wänden, Spielzeug und Kleidung nieder und hält sich mit seinen Giftstoffen hartnäckig.

Alles Gute für dich und eine gesunde Schwangerschaft!

Woher ich das weiß:Beruf – Ich bin seit über 30 Jahren Hebamme

Was möchtest du hören? Ein bisschen, viel, sehr viel? Wo ist deine Grenze - wie viel Schaden möchtest du denn deinem Kind wissentlich zufügen? Wenn deine Antwort "möglichst keinen" ist, dann solltest auch auf die eine Zigarette verzichten.

Es gibt so schon genug Dinge, die du nicht beeinflussen kannst - da solltest du die, auf die du selbst Einfluss hast, tunlichst selbst in die Hand nehmen.

Das kann man nicht 100% beantworten. Es schadet dem Kind. Fertig.

Stell' Dir mal vor, Du rauchst jetzt 1 Zigarette am Tag und bei der Geburt wird festgestellt, daß irgendwas nicht in Ordnung ist. Du wirst Dir Dein ganzes Leben Vorwürfe machen, weil es vielleicht am Rauchen lag.

Bekannten von mir ist genau das passiert. Deren Kind ist mit einer extremen Schwerhörigkeit geboren worden. Es kann sein, daß es nicht am Rauchen lag - vielleicht aber doch. Man weiß es nicht.

Einer ehemaligen Freundin hat die Ärztin damals abgeraten in der Schwangerschaft mit dem rauchen aufzuhören wenn es ihr sehr schwer fällt, einfach weil der Stress schädlicher wäre als das rauchen.

Andererseits haben viele Frauen sobald sie von der Schwangerschaft erfahren, keinerlei Problem mehr, sofort aufzuhören..

Unverantwortlich . Stell Dir mal vor , Das in der 5 Schwangerschaftswoche alte Fötus wäre zum Beispiel in einem Raum so groß wie Dein Bauch ist . Alles verschlossen bis auf eine kleine Ecke und Du rauchst da eine Zigarette rein . Würdest Du da Dein Kind drinnen lassen , damit es das aushalten muss ?

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