Wie schafft man es an nichts zu denken?

18 Antworten

das geht garnicht. Kannst das Gehirn ja nicht einfach abschalten. Ok mit viel Meditation kannst du dich langsam ins Nirvana hocharbeiten. Aber ganz ohne denken, geht es nicht.

Ich spüre, dass "ihr" nicht beanstandet habt! .-))

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Es geht durch Meditation. Mein Yoga-Lehrer hat mal gesagt, man solle "die Gedanken nicht zum Tee einladen". Nach einer Weile Übung und kompetenter Anleitung schafft man es tatsächlich, das Endlosgeplapper im Kopf abzustellen.

Tschau Maienblume - ja es geht durch Meditation. Gedanken kann man nicht abstellen, das hat ja schon wieder mit Denken zu tun. Es geht nur durch Beobachtung. Die eigenen Gedanken beobachten und wie Wolken am Himmel ziehen lassen, ihnen keine Aufmerksamkeit schenken. So wird das innere Geplapper immer leiser und unwichtiger. Lieber Gruss - Noona

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Zu meinen, an nichts zu denken oder je an nichts gedacht zu haben, ist immer eine maßlose Untertreibung. Allenfalls kann es "gelingen", gar nicht zu denken, nämlich im Falle der Bewusstlosigkeit. Dagegen scheitert jeder Versuch, nichts zu denken, daran, dass man immer, wenn man denkt, an etwas denkt. Das hat Hegel als Dialektik von Sein und Nichts demonstriert, womit seine "Wissenschaft der Logik" ihren Anfang und ihren Lauf nimmt. Die damit zusammenhängende Endlichkeit der menschlichen Vernunft bedeutet allerdings, dass wir nicht anders als negierend denken können; denn jeder unserer positiv etwas bestimmenden Gedanken ist zugleich ein anderes ausschließender, also negativer. Insofern begleitet das Nichtsdenken, gewissermaßen heimtückisch, alles menschliche Denken. Wie das menschliche Dasein überhaupt zwischen "das Sein und das Nichts" (Sartre) geworfen ist.

Nur deshalb, weil du die Erfahrung der Stille nicht gemacht hast, bedeutet es nicht, dass es sie nicht gibt!

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@gottesanbeterin

Nur deshalb, weil ich die Stille nicht erwähnt habe, fehlt mir nicht diese Erfahrung. Ich schätze und genieße sie sehr. Aber sie ist mehr als nichts. Das gilt zum Beispiel auch für die Leere. Das Nichts ist zu "wenig", um es je erfahren zu können.

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