Wie rechtfertigten die Jakobiner ihre Gewalt in der französischen Revolution?

5 Antworten

Die Theoretiker der Revolution waren der Meinung, daß das Volk diesen Neuerungen freudigst zustimmen würden. 

In der Praxis funktionierte das leider überhaupt nicht.

 Der außergewöhnliche Straßenterror von den Sansculotten, diktieren am Anfang der Revolution die Handlungen der Nationalversammlung.

 Die Jakobiner ihrerseits nutzten die Gunst der Stunde und säuberten stetig die Nationalversammlung von liberalen  Deputierten, bis nur noch die Hardlinerfraktion das Sagen hatte.

Nicht zu vergessen die Zeitungen die tagtäglich hetzten, daß man wegen ein paar Tropfen Blut nicht so jammern braucht. 

Unter Robesbierre wurde Paris zu einem  großen Schlachthof, wo die Geköpften einfach in Massengräbern geworfen wurden. 

Sie sagten

1. Der König und die königstreuen Adligen wollen die Revolution abwürgen, also müssen wir uns mit Gewalt wehren. Unsere Gewalt ist nur Gegengewalt.

2. Das Ausland greift uns an, also müssen wir alle "Feinde der Revolution" als Verräter ausschalten, weil sie mit dem äußeren Feind, den Fürsten, zusammengehen.

3. Gewalt ist die "Gebärmutter" einer neuen, besseren Zeit.

Gar nicht. Wer die Revolution nicht unterstützte wurde umgebracht. -Schreckensherrschaft

Ja eben. Ihre Parole war ja "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit." Dann ist es ja irgendwie widersprüchlich dass sie jeden zweiten umgebracht haben. Deswegen fragte ich ja auch wie sie das RECHTFERTIGTEN. 

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@GunsNRosas

GAR NICHT. Sag ich doch. Wenn es jemand inFrage  gestellt hätte, hätten sie ihn wahrscheinlich auch umgebracht

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