Kulturelle Ursachen der französischen Revolution?

3 Antworten

Kulturelle Ursachen der Französischen Revolution (1789 – 1799) waren:

  • Verbreitung von Büchern und Flugschriften
  • Gedanken der Aufklärung
  • Entstehung einer gegenüber einem absolutistischen Königtum kritischen öffentlichen Meinung

Büchern und Flugschriften wurden zumindest von vielen aus Adel, Klerus und Bürgertum gelesen und Inhalte mündlich weiter verbreitet.

Es gab die Aufklärung als geistige Bewegung, die für kritisches Denken mündiger Menschen und die Vernunft als Maßstab eintrat. Das politische Denken der Aufklärung war nicht einheitlich, aber eine unbeschränkte Macht eines Einzelnen und ein Gottesgnadentum eines Herrschers wurden abgelehnt. Zu den Gedanken, die vorkamen, gehörten Allgemeinwohl, schriftliche Verfassung, Naturrecht, Gesellschaftsvertrag, Menschen- und Bürgerrechte, Gleichheit vor dem Gesetz, Gewaltenteilung, Volkssouveränität.

Es ist eine sich der Autorität des absolutistischen Königtums entziehende öffentliche Meinung entstanden. Die Legitimität (Berechtigung, Rechtmäßigkeit) der absolutistischen Herrschaft wurde in Frage gestellt.

https://www.br.de/alphalernen/faecher/geschichte/franzoesische-revolution-aufklaerung-100.html

„Aufklärung - Mitte des 18. Jahrhunderts bedeutet das: seinen Verstand einsetzen und alles kritisch hinterfragen anstatt - wie bis dahin üblich - alles als gottgegeben hinnehmen. Auslöser dieser Zeit der "Aufklärung" sind zahlreiche Schriftsteller und Philosophen in Frankreich und in ganz Europa (wie hier im Bild Voltaire). Sie üben Kritik am politischen System und der alleinigen Macht des Königs, entwickeln neue Ideen der Staatsführung. Das Volk verinnerlicht die Gedanken der "Aufklärer", verändert sein Bewusstsein, ist nicht mehr obrigkeitshörig und will die Ungerechtigkeiten nicht mehr länger akzeptieren. Dieser Geist der Aufklärung - auch er trägt wesentlich zum Ausbruch der Französischen Revolution bei.“

https://studyflix.de/geschichte/ursachen-der-franzoesischen-revolution-4043

„4. Der Geist der Aufklärung

Damals glaubten die Menschen übrigens noch an viele veraltete Vorstellungen aus dem Mittelalter . Beispielsweise waren sie davon überzeugt, dass die Macht der Kirche und des Staates von Gott gewollt war. Das rechtfertigte die Unterdrückung der einfachen Menschen. Doch das änderte sich mit der Aufklärung.  

Zahlreiche Schriftsteller und Philosophen in ganz Europa begannen damit, das System zu kritisieren. Sie ermutigten ihre Leser und Zuhörer dazu, die Lehren der Kirche und des Adels kritisch zu hinterfragen. Alle Menschen seien von Geburt an frei und gleich. Kein König oder Staat sollte ihnen erst das Recht dazu geben müssen. 

Die Aufklärer diskutierten außerdem neue Ideen der Staatsführung, zum Beispiel eine Demokratie. Damit könnte das Volk endlich über sein eigenes Schicksal entscheiden.

Dabei erlangte das Volk schließlich großes Selbstbewusstsein und den Mut, sich von alten Traditionen zu lösen.“

„4. Die sich verbreitenden Ideen der Aufklärung gaben dem dritten Stand Mut, sich eigenständig von der Unterdrückung zu lösen.“

kulturell ? Ludwig IV. hat Schulden gemacht die seine Nachfolger nicht mehr bedienen konnten.

Als dann die Steuern zu hoch wurden und der Brotpreis stieg, hat der Plebs alles kaputt gehauen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Aus eigener Erfahrung kennst du die Antwort sicher nicht. 1798 hast du noch nicht gelebt.

1

Kulturell in dem Sinn keine. Das Volk hat gehungert und die Eskapaden vom Königshof satt gehabt. Der weltbekannte Satz von Marie Antoinett " Wenn das Volk kein Brot hat, soll es doch Kuchen essen" war der Ausschlag.

Nein. Erstens hat das Marie Antoinette nie gesagt, wenn überhaupt, war das die Prinzessin von Lamballe. Und der Ausschlag der Rev. war was ganz anderes,

0

Was möchtest Du wissen?