Wie oft sollte man sich bei seinen Eltern melden?

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20 Antworten

Ich denke, das kommt auch auf euer Verhältnis vor deinem Auszug an. Wenn du auch als du noch bei deinen Eltern gewohnt hast schon viel sozusagen ohne Eltern gelebt hast, dann wird weniger Kontakt normaler sein, als wenn du vorher immer mit zum Einkaufen warst, bei Urlauben und Ausflügen dabei warst usw.

Meine Mutter wohnt 2 Häuser weiter und ich bin nur etwa 2-3x im Monat bei ihr, dafür schreiben wir fast täglich über whattsapp und telefonieren alle 2-3 Tage kurz. Allerdings nur das Nötigste und nicht einfach nur, um "gezwungen" den Kontakt zu halten. Mein Vater lebt auch nur 1km entfernt und bei ihm bin ich 1x pro Woche zum Essen. Wenn ich aber mal keine Zeit oder Lust habe, dann ist es für ihn auch ok und man sieht sich dann eben auch mal nur alle 2-3 Wochen.

Als ich ganz frisch ausgezogen bin - und dann auch gleich fast 400km weit weg - haben meine Eltern beide nahezu jeden Abend angerufen. Aber wenn ich dann gesagt habe, dass ich keine Zeit habe, dann war das für sie auch in Ordnung.

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Ich würde jetzt am Anfang eine längere Pause mit den Meldungen bei den Eltern einlegen, so einmal die Woche. Es ist wie du es geschrieben hast, du möchtest unabhängig sein und es genießen. Das ist richtig und gut, aber für Eltern echt schwer.

Deine Eltern vermissen dich und würden am liebsten eine Videoüberwachung installieren, nicht zur Kontrolle sondern zum Schutz. Du musst deinen Eltern eine Chance geben alleine zu leben oder "kinderlos" zu werden. 

Wir haben vor ein paar Tagen mit der Pflegetochter (18) gesprochen und ihr erklärt, dass es für uns überhaupt kein Problem ist, wenn sie länger bei uns bleibt, im Gegenteil wir würden uns freuen, wenn Sie mit 26 auszieht, dann will Sie fertige Steuerberaterin sein. Sie hat etwas ungläubig geschaut und gemeint, eher früher auszuziehen.

Melde dich bei deinen Eltern, wenn du Lust dazu hast. Auf jeden Fall, wenn du irgendwelche Schwierigkeiten hast, sonst würden es die Eltern gar nicht verstehen.

Viel Erfolg und viel Spaß in der Unabhängigkeit.

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ein "sollte" gibt es da nicht. Das ist für jeden anders. Ich finde es gut, dass du dich nun endgültig abnabeln willst. Auch Eltern müssen lernen, loszulassen.

Das solltest du deinen Eltern so erklären, dass es nicht gegen sie gerichtet ist, wenn du dich nicht meldest. Ich kenne eine Frau, die mittlerweile 50 ist und wirklich jeden Tag zu Hause anruft. Wenn sie mal nicht dazu kommt, dann reißen ihre Eltern vor Panik die Bundesrepublik auseinander. Denn "dem Kind" muss ja was passiert sein.

Wenn sie sich stets unregelmäßig gemeldet hätte, würden die Eltern nicht so eine Panik schieben, wenn sie mal ein paar Tage nichts von sich hören lässt.
An deiner Stelle würde ich es den Eltern erklären, dass du dich einmal in der Woche meldest. Aber unregelmäßig an verschiedenen Tagen! Denn wenn du es jeden Montag machen würdest und dann zufällig mal nicht dazu kommst, ist die Angst doppelt groß.

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2x in der Woche anrufen und jeden zweiten Sonntag mal vorbei schauen ist auf jeden Fall gut! Das ist für dich bestimmt auch machbar oder? Du kannst natürlich auch deine Eltern zu dir einladen :) Mal so spontan unter der Woche zum Kaffee und Kuchen

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Schnee510 18.01.2016, 13:39

Ja klar, für mich wäre das eine optimale Lösung, hoffe, dass sich das mit der Zeit einpendelt. Danke :)

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Ich bin auch ausgezogen, aber meine Situation ist eine bisschen andere, weil ich 600 km weit weg gezogen bin. 

Ich schreibe fast täglich über Whatsapp mit meiner Familie und ungefähr einmal die Woche skypen wir. Besuchen tu ich sie so alle 3 Monate. Dann aber auch länger, so 2 Wochen ungefähr.

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Das hängt von Deinem Verhältnis zu Deinen Eltern ab.

Es gibt Kinder, die ausziehen und dann alle 5 Minuten wegen jeder Kleinigkeit zuhause bei Mutti anrufen. So einen "Fall" kenne ich persönlich. Und dann gibt es welche, die nur zum Geburtstag und zu Weihnachten anrufen... 

Ich kann Deinen Wunsch nach Unabhängigkeit verstehen. Du solltest aber mal versuchen  die Sache auch aus der Sicht Deiner Eltern zu sehen. Für die ist das nämlich eine schwierige Situation wenn das Kind plötzlich aus dem Haus ist. Viele Eltern fühlen sich dann alleine, überflüssig und vergessen.

Ich finde es dabei gar nicht so wichtig in einem festen Rhythmus, z. B. jeden Montag anzurufen, sondern einfach mal zwischendurch. 

Täglich ist dabei sicherlich zu oft - sogar am Anfang. 1 -2 mal die Woche fände ich ok, wobei das Gespräch dann auch nicht endlos dauern muss. Nach einer Weile kann man dann auch seltener anrufen. Übrigens: Auch die Eltern können ja mal anrufen! Oft hört man von den Eltern: "Du meldest Dich ja nie". Aber diese haben ja auch die Möglichkeit von sich aus anzurufen.

Was Besuche angeht... da muss ebenfalls jeder "seinen" Weg finden. Manche Familien essen Sonntags immer zusammen - andere nicht. Ich danke 1 Besuch pro Monat ist ok und zumutbar... Du wohnst ja jetzt auch nicht sooo weit weg.

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Meine Schwester telefoniert jeden Tag mit meiner Mutter, schon sehr alt, mein Bruder mehrmals und ich maximal 1mal in der Woche. Das hat einerseits mit der Bindung zur Mutter zu tun und andererseits ich die Haltung habe, die anderen kümmern sich schon ausreichend und ich habe nicht so viel zum Reden.
Ich war schon immer diejenige, die weniger Kontakt, sowohl telefonisch als auch face to face, hatte, weil ich nicht so ein starkes Bedürfnis hatte.
Der Ablöseprozess ist nicht so leicht für Eltern, manchmal für die Kinder. D.h. schrittweise reduzieren.
Außerdem auch deine Eltern können dich anrufen oder besuchen.

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Deine Eltern erleben , vielleicht sogar das erste Mal, loslassen zu müssen.
Diesen Prozess wollen sie durch den Wunsch nach täglichen Telefonaten hinauszögern.

Dann fragen sie sich ob sie Dich auch gut auf die Welt da draußen vorbereitet haben.
Jedenfalls genug Rüstzeug für den Anfang, da Du ja eigentlich Dein Leben lang immer noch dazu lernst.

Das tägliche Telefonat würde ich vermeiden, da es auch schnell zu einem Störfaktor in eurer Beziehung werden könnte.
In der Anfangsphase reichen 1-2 Anrufe pro Woche.

Am besten noch mit einer Frage in Sachen Einrichtung der Wohnung, Kochtipps usw. verbunden.
Da vermittelt ihnen das gute Gefühl doch noch ein wenig gebraucht zu werden.

Zum Wochenende hin sollte dann ein ausführlicheres Telefonat erfolgen.
Vielleicht ladet ihr die Eltern zeitnah zu euch ein, damit sie sich ein Bild von Deiner neuen Umgebung machen können.

Später ladet ihr euch bei den Eltern ein. Regelmäßig ! :-)
Verbunden mit dem Wunsch nach Deinem Lieblingsgericht.
Die anfängliche Trauer über Deinen Wegzug ist dann ziemlich schnell überwunden.

Irgendwann haben sich die Eltern ein Leben ohne Deine tägliche Anwesenheit eingerichtet und gelernt damit umzugehen.
Dann kehrt auch wieder Normalität in den Alltag ein und ihr findet eine für jede Partei zufriedenstellende Lösung.

Alles Gute.

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melde dich nur wenn dir danach ist. am anfang wird das eher weniger der fall sein aber mit der zeit zu nehmen. die beziehung zw. dir und deinen eltern wird durch den abstand wesentlich besser als vorher.

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So oft du möchtest. Bei mir kann es schonmal vorkommen, dass ich wochenlang keinen Kontakt habe, wenn nichts ansteht. Meine Verwandschaft hat doch auch ihr eigenes Leben.

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ganz ehrlich, du wirst selbst merken, das dir deine eltern fehlen und von selbst dort anrufen

wie fot man sich bei den eltern meldet, muss jeder selbst entscheiden bzw. ergibt sich das, einfahc durch den alltag, den man hat

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Wenn du die ersten Tage täglich, dann jeden zweiten Tag und später einmal pro Woche anrufst, können sie sich langsam dran gewöhnen. Wenn sie was besprechen wollen, können sie dich ja anrufen und ansonsten wollen Eltern einfach nur wissen, dass es ihren Kindern gut geht.

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Wo du doch gerade ausgezogen bist, würde ich mich einmal die Woche melden. Und vielleicht 1 bis 2 Mal im Monat hingehen.

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Einmal die Woche reicht erst einmal. Macht einfach einen bestimmten Tag in der Woche aus. Und eine Uhrzeit wo man dann auch mal ein paar Worte reden kann. 

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Dahika 18.01.2016, 13:40

genau das würde ich nicht tun. Wenn man dann nämlich mal an dem Tag und der Uhrzeit nicht kann, phantasieren sich die Eltern gleich das Schlimmste zusammen.

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Alsterstern 18.01.2016, 13:49
@NSchuder

Was ist denn daran unpersönlich?! Man muss ja nicht sagen: um 20Uhr musst Du mich anrufen. Außerdem ist es heutzutage im Zeitalter des Handys  ja eher unwahrscheinlich, dass einer mal 'nicht kann'. Anrufen und sagen ich melde mich in zwei Stunden oder ähnlich...man kann aus der Mücke auch einen Elefanten machen.

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larry2010 18.01.2016, 15:04

sehe ich nicht so. zudem man ja den tagesablauf der eltern kennt und sie die arbeitszeiten, die man hat.

und auch weiss, das man nicht immer genau zu der zeit auch lust hat.

so geht es mir noch so, das es manche sachen gitb, wo ich weiss, das meine eltern nachfragen werden, ob ich einen anruf bei der versicherung gemacht habe, ich aber noch keinen erreicht habe ode rnoch etwas  dazu klären will.

udn dann rufen die eltern an und wollen ein ergebnis hören, weil man sich nicht gemeldet hat.

leider haben meine eltern gelernt, sie schreiben emails, anstatt anzurufen und man hört beim lesen, wie darüber zuhause diskutiert wird.

von daher bloss abnabeln

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kommt auf das Verhältnis an.

Entscheidung liegt bei DIR und deiner Zeit...

Gewöhne dich an deine neue Situation und deine Eltern werden es auch machen...!!

Jeder hat sein Leben.

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Meiner Erfahrung nach gar nicht. Es passiert schon oft genug, daß die sich bei einem melden.

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Da gibts keine regel für. Musst du/müsst ihr wissen.

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Also ich schreib jeden tag  mit meiner Mutter SMS, haben einfach ein gutes Verhätlnis (sowas wie wie gehts / wie wars in der Arbeit/Uni, wann kommst du mal wieder vorbei, etc).

Meine Mutter wohnt auch ca 20 Kilometer entfernt, 1-2 Mal die Woche fahr ich zum Essen hin. Jenachdem wie ich eben gerade Zeit habe.

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Man kann es ja schon etwas übertreiben.

Ich würde z.B. 3x pro Woche anrufen und 2x pro Woche vorbei schauen.

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So wie du möchtest. Aber ich finde es vernünftigr sich jede Woche zu melden.

Ich rufe meine Mama oft an obwohl ivh mein eigenes Leben habe den ich liebe sie über alles.

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