wie oft gönnt ihr euch süßigkeiten und wenn wie viel?

16 Antworten

Ich zähle es nicht, es ist auch längst nicht immer gleich.


Gerne mal eine Tüte Chips, die kann 5 Tage halten oder einen Abend. Etwa 1x die Woche (früher fast täglich eine)
Kekse können wenn ich gebacken habe in erstaunichen Mnegen verschwinden, bei gekauften hält eine kleine Packung auch mal den ganzen Monat.

Hochwertige Schokolade, Marzipan und Nugat, Pralinen usw. mag ich zwar zum Teil sehr gerne, grade deshalb hab ich aber fast nie was im Haus. Manchmal bekomme ich aber was Feines geschenkt was dann mit Genuss vertilgt wird <3

Bonbons liegen immer auf dem Schreibtisch rum, hab ich Fenchel / Anis gefunden nur einige Stunden, alles andere auch mal nen Monat und länger^^

Nie ;) Bzw. höchstens 1-2x im ganzen Jahr und dann ist es höchstens 1 Bonbon oder 1 kleines Stück Kuchen (ja Kuchen/Kekse zähle ich dazu) o.ä. 

Liegt einfach daran das mir das ganze gar nicht mehr schmeckt und ich seit 4 Jahren von dem Zeug (genauso wie von Fast Food, Fertiggerichten, Softdrinks und dingen mit viel Fett/Zucker) die Finger lasse und es mir ohne den ganzen Kram deutlich besser geht. 

So oft wie ich mir auch andere Drogen gönne: Gar nicht. Ok, das muss ich genauer erklären: Süßigkeiten, die aus Fabrikzucker hergestellt sind - also praktisch fast alle, die man fertig kaufen kann - tragen im Lauf der Zeit massiv zur Entstehung ernährungbedingter Zivilisationskrankheiten bei (das sind rund 80% der heutigen Krankheiten) und da ist Karies noch das harmloseste.

Deshalb "gönne" ich mir so etwas überhaupt nicht mehr. Da Fabrikzucker zur Freisetzung körpereigener Endorphine führt, macht er auch körperlich abhängig, was man recht schnell bemerkt, wenn man mal versucht, ihn konsequent zu meiden. Der durch das konzentrierte, raffinierte Kohlenhydrat verursachte relative Mangel an zur Verarbeitung nötigen Vitalstoffen erzeugt außerdem eine Zuckergier, die dazu führt, dass man immer weiter ißt.

Ich war selbst 30 Jahre abhängig davon, ich kenne das also aus eigener Erfahrung. Die einsetzenden Krankheiten führten dann dazu, meine Ernährung grundlegend zu überdenken (was die Krankheiten dann auch zum Verschwinden brachte).  Süßigkeiten, die esse, haben in der Regel etwas mit süßen Früchten zu tun, seltener auch mal rohe Datteln und wenn es selbstgemachte Süßigkeiten sein sollen, verwende ich in Maßen Honig. Diese Art von Süßigkeiten macht nicht abhängig und löst keine Gier aus, deshalb verzehre ich sie auch nur selten.

Ich weiß, das wolltest du vermutlich so gar nicht hören. ;) Aber wenn einem die eigene Gesundheit etwas Wert ist, sollte man sich bewußt sein, was Fabrikzucker anrichtet.

Buchtip: "Zucker - der süße Verführer: Alles Wissenswerte und praktische Gesundheitstipps" von Josef Binder.

Du hast da schon Recht, aber man lebt nur 1 mal ;)

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@sesa12

Nein, aber das ist ein anderes Thema. ;)

Wenn du keine Kinder haben willst, ist es OK, dann ist es nur deine Entscheidung. Aber die Krankheiten, die wir uns mit Süßigkeiten anzüchten, geben wir leider als Vorbelastung an unsere Kinder weiter. So gesehen hat das doch noch einen etwas weitergehenden Aspekt. Und leider ist da auch noch ein Unterschied zwischen "Leben" und "Leben mit Diabetes" oder "Leben nach Schlaganfall".

Man sollte sich einfach bewußt sein, welchen Weg man da einschlägt, weil ein Teil der möglichen Folgen nicht mehr heilbar ist.

Aber ich verstehe die Einstellung - ich hatte sie früher selbst.

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