Wie nah müsste man an der Sonne sein, um nicht zu erfrieren?

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5 Antworten

Das All ist nicht kalt, sondern ein Vakuum... es hat also gar keine Temparatur. 

Dennoch kühlen Objekte im All aus wenn sie nicht erwärmt werden....das geht bis zum absoluten Nullpunkt herunter.

Der Mensch kann ohne Hilfsmittel nur ein geringes Temparaturfeld von ca. 15 bis 30 Grad ab.

Natürlich kann auch der Mensch kurzfristige Schwankungen von minus 60 bis plus 50/60 Grad ertragen.

Sich aber darin nicht entwickeln.

Heisst, der Mensch hätte sich in der Antarktis zb nie entwickeln können.

Kann dort aber durchaus ne Weile überleben.

Je mehr Hilfsmittel, desto länger.

Würde nun Heute die Sonne aufhören wärme zu spenden, könnten einige wenige Menschen sogar unterirdisch tausende Jahre überstehen...da man inzwischen Techniken beherrscht um energie und wärme zu erzeugen, Eis zu schmelzen, pflanzen auch unterirdisch zu kultivieren...

Oberirdisch könnte man diese Energie bisher nicht effektiv genug einsetzen...

Darum könnte man auch keine 7 Mrd Menschen retten.

Übrigens gerade weil Vakuum nicht leitet, ist es fraglich ob man wärme von der Sonne bekommt, oder vielmehr Wellen, die Oberflächen erhitzen können.

Dann könnte man auch nicht genau sagen, wie weit man von der Sonne entfernt sein kann ...da es dann auch von anderen Faktoren abhängt...

Zb der Atmosphäre, der Dichte, der Zusammensetzung...

Obwohl die Venus viel weiter von der Sonne weg ist, soll es dort zb viel heisser sein auf Grund der Bedingungen...

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NutzlosAlpha 16.03.2016, 04:40

Die Venus ist näher an der Sonne als die Erde.

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BigBen38 16.03.2016, 06:42
@NutzlosAlpha

Du hast natürlich recht.

Dennoch herrschen dort fast 500 Grad & das eher wegen der Zusammensetzung der Atmosphäre als wegen der relativen nähe.

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Der Satz ist falsch: "das Weltall ist sehr kalt" ---

Ohne Atmosphäre ist die Sonnenseite heiß und die Rückseite kalt. Im Durchschnitt ist die Temperatur richtig, solange man in der Entfernung von der Sonne wie die Erde ist, also 150 Mio. km. Auf der Venus ist es zu heiß und auf dem Mars zu kalt. Die Durchschnittliche Temperatur erlebt man in einer Raumstation oder im gut konstruierten Raumanzug, der den Unterschied zwischen Schatten und Sonnenseite ausgleicht und etwas abschirmt mit Alufolie, weil es ohne Filterung der Atmosphäre etwas heißer ist als auf dem Erdboden in Meereshöhe.

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weckmannu 16.03.2016, 01:42

Die Stärke der Sonnenstrahlung ändert sich nach dem gleichen Gesetz wie die Gravitation: sie ist also proportional zu 1/r².

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Nur mal nebenbei erwähnt:

Satelliten sind nicht deswegen in Goldfolie eingepackt, weil es dort oben so kalt ist ...

... sondern um zu verhindern, daß die Sonneneinstrahlung sie zu sehr erwärmt.

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recht bizarr und abwegig deine frage. das weltall ist luftleer, also vakuum, also ungeschützt (ohne raumanzug) erfriert man nicht, sondern man platzt quasi

die temperaturen bewegen sich in der nähe des absoluten tiefpunkts, also etwas bei -270° C. in der nähe der sonne herrschen dagegen in der korona höllentemperaturen von einigen millionen grad c, also "aufwärmen" ist etwas anderes.


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BalTab 15.03.2016, 23:35

Man platzt nicht ohne Raumanzug, eben WEIL das All luftleer ist. Man erfriert oder stirbt an Schock bzw man erstickt. Aber man PLATZT NICHT. "Platzen", könntest du allenfalls in der oberen Atmosphäre, wegen dem Unterdruck, Aber es muss halt noch Atmosphäre da sein.

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NutzlosAlpha 16.03.2016, 04:38
@BalTab

Das stimmt nicht. Wieso sollte man bei Unterdruck "platzen", bei Luftleere (aka Vakuum) aber nicht? Wenn etwas luftleer ist, herrscht dort zwangsläufig auch ein Unterdruck.

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